Deutsch-Dänischer Krieg

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Deutsch-Dänischer/
Zweiter Schleswig-Holsteinischer Krieg
Militärereignisse im Deutsch-Dänischen Krieg
Militärereignisse im Deutsch-Dänischen Krieg
Datum 1864
Ort Schleswig/Jütland
Casus Belli Gemeinsame Novemberverfassung für Schleswig und das dänische Königreich
Ausgang Sieg für Preußen und Österreich
Territoriale Änderungen Schleswig, Holstein, und Lauenburg an Kaisertum Österreich und Königreich Preußen
Konfliktparteien
Preussen KonigreichKönigreich Preußen Königreich Preußen
Osterreich KaisertumKaisertum Österreich Kaisertum Österreich
DanemarkDänemark Dänemark
Befehlshaber
Friedrich von Wrangel Christian Julius de Meza
Truppenstärke
Bei Kriegsbeginn: 61.000
158 Kanonen
Spätere Verstärkungen: 20.000
64 Kanonen

38.000
Mehr als 100 Kanonen
Verluste
~ 2.200 ~ 5.600

Der Deutsch-Dänische Krieg vom 1. Februar bis zum 30. Oktober 1864 war ein militärischer Konflikt zwischen Dänemark einerseits und Preußen und Österreich andererseits um Schleswig-Holstein, insbesondere ging es um die nationale Zugehörigkeit des Herzogtums Schleswig. Er gilt als erster der drei deutschen Einigungskriege und wird in Abgrenzung zur Schleswig-Holsteinischen Erhebung (1848–1851) auch als „Zweiter Schleswigscher Krieg“ oder „Zweiter Schleswig-Holsteinischer Krieg“ bezeichnet.

Der Krieg endete, nachdem Preußen und Österreich nach Schleswig auch den Rest der dänischen Halbinsel Jütland erobert hatten. Im Wiener Frieden übertrug der dänische König die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an die beiden deutschen Großmächte. Sie regierten die Herzogtümer bis 1866 als Kondominium.

Schlacht von Düppel, Jørgen Valentin Sonne, 1871
Die Erstürmung der Insel Alsen durch die Preußen, Wilhelm Camphausen, 1866
Erstürmung der Düppeler Schanzen

Ursachen und internationales Umfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Schleswig-Holsteinischen Erhebung 1848–1851 behielt die dänische Krone zwar die Hoheit über die Herzogtümer Schleswig (als dänisches Lehen) sowie Holstein und Lauenburg (als Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes), verpflichtete sich aber, diese drei Herzogtümer weiterhin als selbstständige Einheiten innerhalb des dänischen Gesamtstaates zu behandeln. Zudem sollte nach dem Londoner Protokoll von 1852 Schleswig verfassungsmäßig nicht enger an Dänemark gebunden werden als Holstein und Lauenburg, die staatsrechtlich zu Deutschland gehörten.

Die dänische Nationalliberalen, wegen ihrer Vorstellung von der Südgrenze Dänemarks Eiderdänen genannt, strebten dennoch eine vollständige Integration Schleswigs (nicht Holsteins) in den dänischen Staat an; diese erschien aus dänischer Sicht zudem notwendig, um die Administration handlungsfähig zu erhalten. Unter anderem infolge von Konflikten über die Repräsentation der Herzogtümer im neuen Reichsrat war die vorherige Verfassung des Gesamtstaates von 1855 für Holstein und Lauenburg bereits 1858 vom Deutschen Bund außer Kraft gesetzt worden. Da die Deutsche Bundesakte von 1815 für jedes Mitglied eine landständische Verfassung vorschrieb, kam das vom dänischen König in Personalunion regierte Holstein seitdem der Bundesordnung nicht mehr nach.

Mit dem Märzpatent 1863 des dänischen Königs Friedrich VII. wurde Schleswig bereits enger an Dänemark gebunden und mit der am 30. August 1863 in seinem Namen verkündeten neuen verfassungsrechtlichen Ordnung für Holstein festgelegt, dass nur eine Personalunion zwischen Dänemark mitsamt Schleswigs einerseits und Holstein und Lauenburg andererseits bestünde.[1] Beide Schritte waren klare Brüche des Londoner Protokolls und führten zu Protesten sowohl der am Bundestag vertretenen deutschen Regierungen als auch der Bevölkerung in vielen Orten Deutschlands, die jedoch auf dänischer Seite ebenso wie die vom Bundestag angedrohte Bundesexekution vollkommen ignoriert wurden. Als nächster Schritt wurde am 28. September 1863 ein Grundgesetz für die gemeinsamen Angelegenheiten des Königreichs Dänemarks und des Herzogtums Schleswigs (Grundlov for Kongeriget Danmarks og Hertugdømmet Slesvigs Fællesanliggender) veröffentlicht, welches die vollständige Trennung Schleswigs von Holstein-Lauenburg vorsah. Daraufhin wurde vom Deutschen Bund am 1. Oktober 1863 die Bundesexekution gegen Holstein und Lauenburg beschlossen. Dem preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck gelang es, die Einbeziehung Österreichs in die Bundesexekution zu erwirken, so dass mit der Durchführung der Besetzung von Holstein und Lauenburg Österreich, Preußen, Sachsen und Hannover gemeinsam beauftragt wurden. Auch diese Reaktion hielt das dänische Parlament nicht davon ab, das neue Grundgesetz am 13. Oktober zu beschließen.

Als Friedrich VII. am 15. November 1863 noch vor der Unterzeichnung (und Inkraftsetzung) der Novemberverfassung starb, stand der neue König Christian IX. aus der Linie Glücksburg vor einem Dilemma:

  • die Unterzeichnung führte mit Sicherheit zu einem Aufstand in Schleswig und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Krieg gegen Preußen und Österreich
  • die Nichtunterzeichnung führte mit genauso hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Revolution in Dänemark, die liberale Mehrheit im Parlament war bereit, ihn in diesem Falle des Thrones zu entsetzen.

Christian unterschrieb schließlich am 18. November 1863 die neue Verfassung, darauf hoffend, dass der militärisch nicht zu gewinnende Krieg durch politische Interventionen doch glimpflich für den Staat ausgehen könnte.

Im Widerspruch zum Londoner Protokoll hatte nach dem Tode König Friedrichs auch Prinz Friedrich aus der Linie Augustenburg behauptet, die Thronfolge in den Herzogtümern angetreten zu haben, und sich selbst als „Friedrich VIII.“ zum Herzog proklamiert. Da er sich in seiner Proklamation auf die sehr liberale Verfassung von 1848 bezog, fand er in der öffentlichen Meinung weitgehend Anerkennung.[2]

Die Besetzung Lauenburgs und Holsteins durch das Bundesheer wurde schließlich am 23. Dezember 1863 durchgeführt. Die Verwaltung der beiden Herzogtümer wurde zwei Bundeskommissaren übertragen.[3] In diesem Teil des von ihm beanspruchten Herrschaftsgebietes kam es zu zahlreichen Huldigungen an Friedrich, der auch von den meisten deutschen Mittel- und Kleinstaaten unterstützt wurde, die sich nicht an das weder von ihnen einzeln noch vom Deutschen Bund jemals gebilligte Londoner Protokoll gebunden sahen. Sie erblickten in der Entwicklung die günstige Gelegenheit, durch die Schaffung eines weiteren souveränen (37.) deutschen Bundesstaates ihr gemeinsames Gegengewicht gegen die beiden Großmächte Österreich und Preußen zu verstärken. Durch diese Mittel- und Kleinstaaten wurde am 7. Dezember 1863 ein Antrag auf „Bundesintervention“ in Holstein-Lauenburg, d. h. auf Krieg gegen Dänemark, gestellt, welcher von Preußen und Österreich nur mit Mühe (und zum Schluss einer Stimme Mehrheit) in einen (Wiederholungs-)Beschluss zur Bundesexekution und damit zu einem rechtlich geregelten Verfahren umgewandelt werden konnte.[4]

Internationales Umfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dänische Regierung rechnete zu Beginn des Konfliktes mit britischer und russischer Unterstützung aus strategischen Gründen: Beiden Mächten musste eine Machtvergrößerung Preußens unwillkommen sein, bei Großbritannien kam die auch in der dortigen Bevölkerung unpopuläre Aussicht hinzu, dass eine zweite der fünf europäischen Großmächte direkten Zugang zur Nordsee erhielte, bei Russland die dynastische Verbindung des Zaren zur dänischen Königsfamilie (Haus Oldenburg). Jedoch war Russland zu dieser Zeit mit der Niederschlagung des polnischen Aufstandes von 1863 beschäftigt und dabei auf die in der Konvention Alvensleben vereinbarte Unterstützung Preußens angewiesen. Großbritannien hingegen, welches nur über geringe Landstreitkräfte verfügte, bedurfte des Bündnisses mit einer Festlandsmacht um direkt in den Krieg eingreifen zu können. Die britische Regierung beschloss daher, nur dann aktiv in den Konflikt einzugreifen, wenn Frankreich dies auch tue. Napoleon III. wiederum war einer Erwerbung Schleswig-Holsteins durch Preußen nicht abgeneigt, sofern Frankreich dafür Kompensationen im Linksrheinischen erhielte und ging daher nicht auf die britischen diplomatischen Angebote ein.

Eine rechtlich haltbare Handhabe zur Einmischung ausländischer Mächte vermied Bismarck, indem er – gegen den lautstarken Protest der liberalen und nationalen Kräfte – zunächst strikt auf Einhaltung des Londoner Protokolls beharrte, im Gegensatz zur öffentlichen Meinung auch die Herrschaftsrechte Christian IX. uneingeschränkt anerkannte und alle weitergehenden Schritte ablehnte. In Schleswig marschierten die deutschen Truppen daher zunächst noch nicht ein, sondern blieben auf dem Territorium des Deutschen Bundes.

Die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg vor dem Deutsch-Dänischen Krieg

Vorbereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dänemark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dänische Armee mit einer Friedensstärke von 7500 Mann beruhte auf dem System der allgemeinen Wehrpflicht mit zugelassener Stellvertretung. Bereits seit November 1863 erfolgte die Mobilmachung, so dass den Bundesexekutionstruppen Ende 1863 in Holstein und Lauenburg etwa 12.000 dänische Soldaten weitläufig verteilt gegenüberstanden. Nach Beginn der Bundesexekution zogen sich diese Truppen langsam kampflos auf Stellungen zwischen Rendsburg und Schleswig und bei letztgenannter Stadt zurück. Für den bevorstehenden Krieg war das dänische Herr in eine Feldarmee aus drei Infanterie-Divisionen und einer Kavallerie-Division sowie Artillerie- und Infanterie-Reserven, zusammen etwa 36.000 Mann mit 104 Geschützen, und Ersatz- und Garnisonstruppen von etwa 18.000 Mann gegliedert.[5]

Der Gefechtswert der dänischen Landtruppen war niedrig. Aufgrund der geringen Friedensstärke mangelte es an ausgebildeten Offizieren und Unteroffizieren, die Infanterie war mit gezogenen Vorderladern ausgerüstet und die Artillerie wurde gerade von glatten auf gezogene Geschütze umgestellt. Im Gegensatz dazu war die dänische Marine auf der Höhe der Zeit: Von 31 vorhandenen Dampfschiffen mit 387 Geschützen waren zu Kriegsbeginn 26 Schiffe mit 363 Rohren verfügbar, hinzu kamen noch einige Segelschiffe und Ruderboote der Küstenverteidigung mit zusammen 80 Geschützen.[6]

Die politische Führung Dänemarks hatte dem Oberkommando eine praktisch unlösbare Doppelaufgabe gestellt: Einerseits sollte das Danewerk mit allen Mitteln behauptet werden, andererseits sollte das Heer zumindest im Kern erhalten bleiben.

Preußen und Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide Mächte mobilisierten nur kleine Teile ihrer Landheere: Preußen etwa 35.000 Mann mit 110 Geschützen für den Feldzug, gegliedert in ein Armeekorps und die durch Kavallerie verstärkte Gardeinfanteriedivision, dazu sieben Festungsartilleriekompanien zum Küstenschutz in der Heimat, Österreich etwa 21.300 Mann mit 48 Geschützen, gegliedert in vier Infanterie- und eine Kavalleriebrigade sowie drei Pionierkompanien und eine kleine Artilleriereserve. Die preußischen Truppen waren bereits durchgängig mit Zündnadel-Hinterladern ausgerüstet, außerdem war die Umrüstung der Artillerie wesentlich weiter vorangeschritten als bei der dänischen Armee.

Die schwache preußische Flotte von 23 Dampfschiffen mit 117 Geschützen sowie 25 Segel- und Ruderfahrzeugen mit zusammen 40 Geschützen musste sich auf Hilfs- und Verteidigungsaufgaben beschränken. Erst nach Kriegsbeginn stellte Österreich ein Geschwader aus 9 Dampfschiffen mit 246 Geschützen in Dienst und sandte es auf den Kriegsschauplatz. Wegen des langen Fahrtweges konnte mit dessen Eingreifen aber nicht vor Mai gerechnet werden.[7]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Januar 1864 erklärten Österreich und Preußen in Frankfurt am Main, ihre Politik gegenüber Dänemark im weiteren Verlauf auch ohne Rücksicht auf Beschlüsse des Bundestages verfolgen zu wollen. Am 16. Januar 1864 stellten beide Großmächte Dänemark ein 48-Stunden-Ultimatum zur Aufhebung der Novemberverfassung und zur Räumung Schleswigs, das Dänemark verstreichen ließ, in der Praxis jedoch ohne Staatsstreich unmöglich zu erfüllen gewesen wäre. Das eigenmächtige Vorgehen der beiden Großmächte führte zu Protesten der deutschen Mittelstaaten, Bayern und Sachsen verwehrten Österreich Truppentransporte durch ihre Territorien, so dass diese über Schlesien erfolgen mussten, und der Deutsche Bund verurteilte das Vorgehen der beiden deutschen Großmächte mehrmals als rechtswidrig.[8] Die in Holstein befindlichen Bundestruppen waren zudem bereit, den preußischen und österreichischen Truppen entgegen zu treten, wurden jedoch vom Bundestag zurückgewiesen.[9]

Die ersten Schüsse des Krieges fielen nahe der deutschen Bundesfestung Rendsburg an der Eider: Österreichische und preußische Truppen unter Generalfeldmarschall Friedrich von Wrangel überschritten nach Ablauf des Ultimatums am Morgen des 1. Februar 1864 ohne Zustimmung des Bundestages den Fluss, der seit einem Jahrtausend die Grenze zwischen Holstein und Schleswig markierte.[10] Am selben Tag versuchten die Preußen erfolglos und unter recht hohen Verlusten, die Schlei bei Missunde zu überqueren. Gleichzeitig überschritten die Österreicher die Sorge und rückten bis auf zehn Kilometer an das Danewerk heran, wo sich die Dänen sehr gut verschanzt hatten. Bei Ober-Selk, Jagel, am Königshügel und bei Wedelspang kam es daraufhin am 3. Februar 1864 zu schweren Gefechten, bei denen die Dänen in ihre Verschanzungen zurückgedrängt wurden. Dabei fielen 16 Offiziere und 66 Mann der Österreicher. Ihnen zu Ehren wurde noch im Herbst 1864 ein Ehrenmal auf dem Königshügel errichtet.[11]

Der preußisch-österreichische Plan sah vor, dass die Österreicher das erneut befestigte Danewerk frontal angreifen sollten, während die Preußen die Schlei bei Missunde überschreiten, die Dänen von hinten umgehen und einschließen sollten. Nachdem der Übergang bei Missunde misslungen war, überschritt die Preußische Armee die Schlei schließlich am 6. Februar bei Arnis. Die Dänen hatten sich hier zwar auf den Frontalangriff vorbereitet, aber die Stellung war noch nicht vollständig ausgebaut gewesen, außerdem war die Stellung für die geringe Zahl der dänischen Truppen zu ausgedehnt. Eis und Schnee behinderten beide Armeen. Der dänische Oberbefehlshaber Generalleutnant Christian Julius de Meza ließ daraufhin ab 6. Februar 1864 das Danewerk räumen, um der preußischen Umfassung zu entgehen, und zog sich unter Zurücklassung der schweren Artillerie über Flensburg in die Düppeler Schanzen, eine gegenüber von Sonderburg zwischen Flensburger Förde und Alsensund gelegene Festungsanlage, zurück. Die kampflose Aufgabe des Danewerks, das in der im 19. Jahrhundert aufgekommenen dänischen „Nationalmythologie“ aufgrund seiner langen Geschichte eine erhebliche Rolle spielte, löste in Dänemark einen Schock aus und de Meza wurde abgelöst. Sein Nachfolger als Oberkommandierender wurde ad interim der Artilleriebefehlshaber und frühere Kriegsminister Generalleutnant Mathias Lüttichau, endgültig dann der bisherige Kommandeur der 1. Infanteriedivision, Generalleutnant Georg Daniel Gerlach.[12]

Allerdings wurde durch den Rückzug das Gros der dänischen Armee vor der Vernichtung bewahrt. Der Großteil des Heeres zog sich nach einem blutigen Nachhutgefecht mit den Österreichern bei Oeversee unweit von Flensburg auf die Insel Alsen zurück, während die durch ein Infanterieregiment und geringe Artillerie verstärkte Kavalleriedivision nach Norden marschierte um Jütland zu decken. Eine Verfolgung durch die Alliierten war unter den herrschenden Witterungsbedingungen ohnehin schwierig, sie wurde aber durch die Uneinigkeit über das weitere Vorgehen weiter verzögert: Die bisherigen Abmachungen zwischen Preußen und Österreich beinhalteten nur die Besetzung Schleswigs. Erst am 1. März einigten sich die Verbündeten dahingehend, dass der Hauptangriff gegen Düppel erfolgen solle, während schwächere Kräfte Teile Jütlands besetzen sollten. Gleichzeitig erklärten beide Mächte, dass sie jederzeit zu einem Waffenstillstand auf der Grundlage entweder des aktuellen beiderseitigen Besitzstandes oder einerseits der Räumung Jütlands und andererseits der Räumung Düppel-Alsens (sowie der Freigabe einiger von Dänemark beschlagnahmter Handelsschiffe) bereit seien. Dies lehnte Dänemark ab.[13]

Die Österreicher unter General Ludwig Karl Wilhelm von Gablenz marschierten schließlich von Flensburg nordwärts, während die Preußen langsam ostwärts Richtung Alsensund vorrückten, wo sich die dänische Armee vor den Toren Sonderburgs bei Düppel verschanzt hatte. Von dieser Flankenstellung aus konnten einerseits die Alliierten bei einem Vormarsch nach Jütland abgeschnitten werden, andererseits blieb ein (wenn auch nur kleiner) Teil Schleswigs in dänischer Hand, was die dänische Stellung bei den in London geplanten Verhandlungen über das weitere Schicksal Schleswigs, Holsteins und Lauenburgs verbessern sollte.

Am 11. und 12. Februar bezog das preußische Armeekorps unter Prinz Friedrich Karl von Preußen eine Stellung auf der Halbinsel Sundewitt, sechs bis acht Kilometer vor den Schanzen, ab dem 22. Februar begann die Aufklärung der dänischen Stellungen, die zum Ergebnis hatten, dass die Schanzen nicht nur durch Feldartillerie bezwungen werden konnten. Prinz Friedrich Karl wollte auf eine Erstürmung der Schanzen verzichten und stattdessen mit 20.000 Mann auf die Insel Alsen übersetzen und so die dänischen Truppen einschließen. Voraussetzungen für das Gelingen waren allerdings das unbemerkte Postieren einiger schwerer Batterien zur Abwehr eines möglichen Gegenangriffs der dänischen Marine sowie Windstille und ruhige See, da als Übersetzmittel nur Ruderboote zur Verfügung standen. Dieser Plan scheiterte schließlich, da ein am 2. und 3. April tobender Sturm das Überraschungsmoment vereitelte und der dänischen Seite genügend Zeit gab, Vorbereitungen für eine Abwehr der Landung zu treffen.[14]

So wurde die ohnehin parallel vorbereitete Belagerung und Erstürmung der Schanzen verstärkt wieder aufgenommen. Seit dem 7. April wurden die Schanzen und ihr Hinterland aus 62 schweren Geschützen beschossen, am 8. April kamen weitere 20 schwere Geschütze dazu. Die Belagerungsartillerie, zu der die modernsten Geschütze ihrer Zeit gehörten, war der insgesamt 175 schwere und 48 Feldgeschütze zählenden dänischen Artillerie deutlich an Feuergeschwindigkeit und Reichweite überlegen. Allmählich wurde auch ein Netz von Gräben ausgehoben - die erste Parallele Ende März 900 Meter, die Halbparallele am 7./8. April 650 Meter, die zweite Parallele am 10./11. April rund 400 Meter vor den Schanzen. Da sich die Eröffnung der Londoner Konferenz verzögerte, konnte auch der ursprünglich für den 14. April angesetzte Sturm auf die Schanzen verschoben werden und so am 14./15. April noch eine dritte Parallele 250 bis 300 Meter vor den Schanzen gezogen werden, was die unter feindlicher Feuerwirkung zurückzulegende Strecke für die Infanterie nochmals erheblich reduzierte.[15]

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die dänischen Truppen in den Schanzen bereits in einer kritischen Lage: Ungefähr die Hälfte ihrer Geschütze war zerstört oder beschädigt, ungefähr ein Drittel des Mannschaftsbestandes durch Tod, Verwundung oder Krankheit ausgefallen, die Mannschaftsunterkünfte und die Palisaden der Schanzen zu einem erheblichen Teil zerstört. Als daher am 18. April um 04.00 Uhr starkes preußisches Artilleriefeuer einsetzte, wurde ein Teil der dänischen Kräfte aus dem Feuerbereich zurückgezogen, so dass der um 10.00 Uhr planmäßig beginnende Sturmangriff nur auf geringe Gegenwehr traf. Innerhalb einer Viertelstunde waren die sechs Schanzen der Hauptangriffsfront genommen, während die vier nördlichen Schanzen der ersten Linie in dänischer Hand blieben. Da das dänische Oberkommando die Nachricht vom Beginn des Sturmes erst erhielt, als sowohl die erste als auch die zweite Schanzenlinie bereits überrannt waren, scheiterte auch der verspätete dänische Gegenstoß. Gegen Mittag wurden die bis dahin noch nicht erstürmten nördlichen Schanzen von den dänischen Truppen geräumt, kurz danach auch der Brückenkopf unmittelbar gegenüber von Sonderburg. Die Pontonbrücken zwischen Stadt und Brückenkopf wurden zum Teil noch ordnungsgemäß abgebaut, zum Teil zerstört.[16]

Die Artilleriegefechte mit den dänischen Batterien auf Alsen dauerten noch bis zum Anbruch der Dunkelheit an.

Diese Niederlage Dänemarks ist bis heute Gegenstand nationalen Gedenkens in Dänemark, unter anderem einer jährlichen Feierstunde am 18. April auf der Anhöhe der Düppeler Schanzen. Mit dem Ausgang der Schlacht war der Krieg im Grunde entschieden, da die dänische Hauptarmee auf Alsen gebunden war und nicht mehr in den Kampf um Jütland eingreifen konnte. Außerdem waren die dänischen Verluste von 4800 Mann nur schwer zu ersetzen, während die Preußen ihre Verluste von 1200 Mann problemlos ersetzen konnten. Die österreichischen Truppen belagerten zur selben Zeit die Festung Fredericia, die schließlich ebenfalls von den dänischen Verteidigern aufgegeben wurde. Die dänischen Truppen wurden über die See auf die Insel Fünen evakuiert.

Vorschläge für eine Teilung Schleswigs 1864

Am 9. Mai ereignete sich noch ein Seegefecht vor Helgoland, das zwar mit einem taktischen dänischen Sieg endete, das Blatt aber nicht mehr wenden konnte. Am 12. Mai trat nach Beginn der Friedensverhandlungen in London ein Waffenstillstand in Kraft. Auf Initiative Großbritanniens wurden Möglichkeiten zu einer diplomatischen Lösung des Konfliktes erörtert. Bald konzentrierten sich die Verhandlungen auf eine Teilung Schleswigs. Von preußischer Seite wurde eine Teilung auf Höhe der Linie Apenrade-Tondern, von dänischer Seite eine Teilung auf Höhe des Danewerks vorgeschlagen. Kompromissvorschläge von Seiten Großbritanniens und Frankreichs, Schleswig auf Höhe der Schlei oder längs der Linie Gelting-Husum zu teilen, fanden keine Zustimmung der kriegsführenden Parteien, so dass der Krieg erneut aufflammte. Daraufhin trafen Österreich und Preußen am 24. Juni die Karlsbader Abmachung. Von Düppel aus bombardierten die preußischen Truppen die Stadt Sonderburg, bis ihnen am 29. Juni bei Sottrupskov der Übergang über den Alsen Sund zur Halbinsel Arnkiel auf Alsen gelang. In kurzer Zeit war die gesamte Insel Alsen besetzt, die Dänen zogen sich zurück. Ein weiterer Vorstoß preußischer Truppen erreichte nach Überschreiten des Limfjordes am 11. Juli wenig später sogar ohne großen Widerstand die Nordspitze Jütlands, womit die gesamte jütländische Halbinsel, ein Großteil des dänischen Königreichs selbst, von den preußischen und österreichischen Truppen besetzt war. Nun waren auch die dänischen Inseln – insbesondere Fünen – gefährdet, und die dänische Regierung musste erneut in Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen eintreten, nun allerdings unter für sie sehr viel ungünstigeren Bedingungen. Am 18. Juli 1864 um 3 Uhr unterschrieben der preußische Oberstleutnant Gustav von Stiehle, ausgestattet mit einer Vollmacht des Oberbefehlshabers der alliierten Armee Friedrich Karl Prinz von Preußen[17] und der dänische Oberst Heinrich Kauffmann (Chef des Generalstabs) in Christiansfeld den Waffenstillstand zwischen Preußen, Österreich und Dänemark, der am 20. Juli 1864 um 12 Uhr in Kraft trat.[18] Am 30. Oktober 1864 endete der Krieg mit dem Frieden von Wien.

Ergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte der Gebietsveränderungen

Zunächst übernahmen die beiden Siegermächte die Besetzung und Verwaltung als Kondominium. Im Vertrag von Gastein vom 14. August 1865 erhielt Preußen das Herzogtum Sachsen-Lauenburg und das Herzogtum Schleswig, Holstein fiel an Österreich. 1866 besetzte Preußen Holstein. Dies wurde der formale Grund für den Deutschen Krieg, in dessen Folge Preußen Holstein annektierte und aus allen drei Gebieten 1867 die preußische Provinz Schleswig-Holstein bildete.

Durch den Deutsch-Dänischen Krieg kamen etwa 200.000 dänische Schleswiger unter preußische Hoheit[19][20]und der dänische Herrschaftsbereich verkleinerte sich zum dritten Male deutlich seit dem 17. Jahrhundert, da die Herzogtümer nicht mehr von Kopenhagen aus regiert wurden. Dänemark hatte bereits im Frieden von Roskilde 1658 seine schonischen Provinzen (Schonen, Halland und Blekinge) an Schweden abtreten müssen, wodurch Kopenhagen zur Grenzstadt wurde. Im Frieden von Kiel vom 14. Januar 1814 musste Dänemark auch Norwegen an Schweden abtreten (und erhielt als Kompensation das Herzogtum Lauenburg). Das Königreich Dänemark selbst blieb − da die Herzogtümer nur durch Personalunion mit ihm verbunden gewesen waren − in seinem Umfang unberührt, sofern man den staatsrechtlichen Status Schleswigs als dänisches Reichslehen außer Acht lässt. Das eigentliche Königreich vergrößerte sich letztlich sogar durch einen Gebietsaustausch mit dem Herzogtum Schleswig (Insbesondere auf den Inseln hatte es mit den Königlichen Enklaven kleinere Territorien gegeben, die staatsrechtlich nicht zu Schleswig, sondern zu Dänemark gehörten; diese wurden nun getauscht, um ein homogenes Gebiet zu erzielen.) Um die Integrität seines Herrschaftsbereichs zu wahren, bot der dänische König Christian IX. dem preußischen König Wilhelm I. an, mit ganz Dänemark dem Deutschen Bund beizutreten, doch dies wurde abgelehnt.[21]

Der Deutsch-Dänische Krieg zeigte, wie auch der zeitgleich stattfindende Bürgerkrieg in Nordamerika, einige neue Elemente moderner Kriege: Es trat die strategische Bedeutung der Eisenbahn beim Transport preußischer Truppen hervor, zum Beispiel aus Berlin, der als Fußmarsch sonst Wochen gedauert hätte. Und zum ersten Mal in der deutschen Kriegsgeschichte spielten Krupp-Geschütze, Krupp-Hinterlader-Kanonen mit gezogenen Läufen und Dreyses Zündnadelgewehre eine entscheidende Rolle. Krupp-Kanonen waren in der Lage, über den Wenningbund, die Sonderburg vorgelagerte Bucht, hinweg Zerstörungen an den dänischen Schanzen anzurichten. Sie fanden dann einen erneuten Einsatz im Krieg von 1870/71 gegen Frankreich vor Paris.

Der Krieg gegen Dänemark hatte außerdem einen maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung des deutschen Nationalstaats von 1871.

Kulturgüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1864 wurde der Idstedt-Löwe oder Flensburger Löwe, ein Monument von 1862 zur Erinnerung an den dänischen Sieg bei Idstedt im Schleswig-Holsteinischen Krieg (1851), nach Berlin gebracht. Von dort kam das Denkmal 1945 nach Kopenhagen (Istedløven), 2011 kehrte es nach Flensburg zurück. Eine Zinkgusskopie steht am Ufer des Großen Wansees Heckeshorn. Die Kopie war von dem Gründer der „Villen-Kolonie AlsenWilhelm Conrad 1872 finanziert und an anderer Stelle aufgestellt worden. Auch der Hærulfstein, ein am Ochsenweg in Nordschleswig gefundener Runenstein, wurde nach 1864 nach Berlin gebracht und dort am Jagdschloss Dreilinden aufgestellt. 1951 wurde er wieder nach Dänemark geschafft. Eine große Rolle in den Friedensverhandlungen spielten die archäologischen Fundstücke der Flensburger Sammlung, insbesondere das in Nordschleswig gefundene Nydam-Schiff. Das Nydamschiff befindet sich heute trotz dänischer Forderungen nach den beiden Weltkriegen auf Schloss Gottorf in Schleswig.[22] Weitere Teile der Sammlung wurden in der Zeit des Deutsch-Dänischen Krieges von Flensburg nach Dänemark gebracht, wo sie sich heute im Dänischen Nationalmuseum in Kopenhagen befinden. Eine Rückführung nach Flensburg oder in den Schleswigschen Raum ist bis heute nicht geplant.

Künstlerisch begleitet wurde der Krieg von den Malern Wilhelm Camphausen, Georg Bleibtreu, Louis Braun und Emil Hünten. Hünten war als Landwehrmann auch selbst in den kriegerischen Handlungen eingebunden.

In Deutschland ist der Krieg von 1864 außerhalb Schleswig-Holsteins heute weitestgehend vergessen. Er war allerdings die bislang letzte bedeutende militärische Auseinandersetzung, in die Dänemark verwickelt war, und spielt im historischen Bewusstsein der Dänen daher bis heute eine weitaus wichtigere Rolle, als es umgekehrt für die Deutschen der Fall ist. Dies wurde 2014 nicht nur durch den großen Staatsakt am Jahrestag des Kampfes um Düppel verdeutlicht, der südlich der Elbe öffentlich nicht wahrgenommen wurde, sondern etwa auch durch das sehr aufwendig produzierte mehrteilige Historiendrama 1864, das das dänische Fernsehen aus Anlass des 150. Jubiläums der Kämpfe zeigte, das hinsichtlich seiner Historizität jedoch auch umstritten war.

Fotografische Dokumentation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Krieg wurde von zwei Fotografen begleitet: dem aus Neuenburg in der Schweiz stammenden Charles Junod (1828–1877) und dem in Schleswig geborenen Christian Friedrich Brandt (1823–1891). Junod begleitete dabei bis Düppel die österreichischen, Brandt die preußischen Truppen.[23]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag (Hrsg.): 1864. Der Krieg um Schleswig-Holstein. Ellert & Richter Verlag, Hamburg 2014, ISBN 978-3-8319-0566-9.
  • Klaus Alberts: Düppel 1864. Schleswig-Holstein zwischen Dänemark und Preußen, Boyens Buchverlag 2013, ISBN 978-3-8042-1384-5.
  • Tom Buk-Swienty: Schlachtbank Düppel: 18. April 1864. Die Geschichte einer Schlacht. (Originaltitel: Slagtebaenk Dybbøl, übersetzt von Ulrich Sonnenberg). Osburg, Berlin 2011, ISBN 978-3-940731-72-2.
  • Winfried Vogel: Entscheidung 1864, das Gefecht bei Düppel im Deutsch-Dänischen Krieg und seine Bedeutung für die Lösung der deutschen Frage. Bernard & Graefe, Bonn 1996, ISBN 3-7637-5943-3.
  • Jan Ganschow, Olaf Haselhorst, Maik Ohnezeit: Der Deutsch-Dänische Krieg 1864. Vorgeschichte – Verlauf – Folgen. Ares, Graz 2013, ISBN 978-3-902732-16-3.
  • Jan Schlürmann: „Ein Schlachtfeld wird besichtigt“: Das Jahr 1864 und die nationale, regionale und europäische Dimension des Erinners/„En slagmark inspiceres“: Året 1864 og erindringens nationale, regionale og europæiske dimension, in: 1864 Mennesker i krigen/Menschen im Krieg, hrsg. von der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek und dem Museum Sønderjylland/Museum Sønderborg Slot, Kiel/Sønderborg: 2014, S. 7–11.
  • Gerd Stolz: Unter dem Doppeladler für Schleswig-Holstein: herausgegeben anlässlich des 140. Jahrestages der Gefechte bei Jagel, Oberselk, am Königshügel (3. Februar 1864) und Oeversee/Sankelmark (6. Februar 1864). Husum, Husum 2004, ISBN 3-89876-150-9.
  • Johs. Nielsen: Der Deutsch-Dänische Krieg 1864. Tøjhusmuseet, Kobenhavn 1991, ISBN 87-89022-18-1.
  • Jürgen Angelow: Von Wien nach Königgrätz. Die Sicherheitspolitik des Deutschen Bundes im europäischen Gleichgewicht (1815 – 1866), Oldenbourg, München 1996, ISBN 3-486-56143-X (= Beiträge zur Militärgeschichte, Band 52).
  • John Christensen (u. a.): 1864: fra helstat til nationalstat. Emil, Fårevejle 1998, ISBN 87-89703-10-3.
  • Diderik Johansen, Hardon Hansen: Vom Krieg 1864: Erlebnisse und Beobachtungen. Padborg Boghandel, Padborg 2001, ISBN 87-983932-8-6.
  • Michael Embree: Bismarck’s first war. The campaign of Schleswig and Jutland 1864. Helion, Solihull 2007, ISBN 978-1-906033-03-3.
  • Abtheilung für Kriegsgeschichte des Großen Generalstabs (Hg.): Der Deutsch-Dänische Krieg 1864. 2 Bände und Landkartenband, 1886/1887. Reprintauflage 2014 durch Verlag Rockstuhl: Band 1 ISBN 3867776563, Band 2 ISBN 3867776571, Landkartenband ISBN 3867777039.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Deutsch-Dänischer Krieg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Deutsch-Dänischer Krieg – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Göttrik Wewer (Hrsg.): Demokratie in Schleswig-Holstein. Historische Aspekte und aktuelle Fragen. Springer, Berlin 1998, ISBN 978-3-8100-2028-4, S. 132.
  2. Otto Büsch (Hrsg.): Handbuch der preußischen Geschichte, Band 2. Walter de Gruyter, Berlin 1992, ISBN 3-11-008322-1, S. 336/337.
  3. Jürgen Müller: Der Deutsche Bund 1815–1866. Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-55028-3, S. 46.
  4. Otto Büsch (Hrsg.): Handbuch der preußischen Geschichte, Band 2. Walter de Gruyter, Berlin 1992, ISBN 3-11-008322-1, S. 337.
  5. Heinz Helmert, Hansjürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. Militärverlag der DDR, Berlin 1984, ISBN 978-3-327-00222-3, S. 51/52.
  6. Heinz Helmert, Hansjürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. Militärverlag der DDR, Berlin 1984, ISBN 978-3-327-00222-3, S. 52/53.
  7. Heinz Helmert, Hansjürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. Militärverlag der DDR, Berlin 1984, ISBN 978-3-327-00222-3, S. 55.
  8. Jürgen Müller: Der Deutsche Bund 1815–1866. Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-55028-3, S. 46–47.
  9. Die Schleswig-Holstein-Frage von 1864 bei Lebendiges Museum Online, LeMO
  10. Jürgen Müller: Der Deutsche Bund 1815–1866. Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-55028-3, S. 47.
  11. Ehrenmal Königshügel auf denkmalprojekt.org.
  12. Heinz Helmert, Hansjürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. Militärverlag der DDR, Berlin 1984, ISBN 978-3-327-00222-3, S. 60.
  13. Heinz Helmert, Hansjürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. Militärverlag der DDR, Berlin 1984, ISBN 978-3-327-00222-3, S. 62.
  14. Heinz Helmert, Hansjürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. Militärverlag der DDR, Berlin 1984, ISBN 978-3-327-00222-3, S. 64–66.
  15. Heinz Helmert, Hansjürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. Militärverlag der DDR, Berlin 1984, ISBN 978-3-327-00222-3, S. 65–68.
  16. Heinz Helmert, Hansjürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. Militärverlag der DDR, Berlin 1984, ISBN 978-3-327-00222-3, S. 68–71.
  17. Vollmacht des Oberbefehlshabers der alliierten Armee Friedrich Karl Prinz von Preußens für Oberstleutnant von Stiehle zum Abschluss eines von Dänemark gewünschten Waffenstillstands in der Deutschen Digitalen Bibliothek, abgerufen am 16. Oktober 2015.
  18. Urkunde des Waffenstillstands von Christiansfeld zwischen Preußen, Österreich und Dänemark in der Deutschen Digitalen Bibliothek, abgerufen am 12. Oktober 2015.
  19. Dänisches Außenministerium
  20. Henning Brinckmann og Jens Aage Poulsen: Vejen mod Europa. Kopenhagen 2009, S. 38.
  21. abendblatt.de: Dänischer Autor entdeckt private Korrespondenz zwischen dem dänischen König Christian IX. und dem preußischen König Wilhelm I, in der er anbietet dem Deutschen Bund beizutreten. Abgerufen am 6. Oktober 2012.
  22. Karsten Kjer Michaelsen: Politikkens bog om Danmarks oldtid. Kopenhagen 2002, S. 138.
  23. Birte Gaethke: Photographien des Krieges 1864. In: Schriften der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek. Band 18, Heide/Holst. 1994. S. 71−82, (online, SUB Hamburg).