Limma

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Diatonische Intervalle
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None
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Oktave
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Das Limma oder Leimma (griechisch λεῖμμα ‚Überrest‘) bezeichnet in der Musik seit Euklid (um 300 vor Chr.) den pythagoreischen Halbton. Bei der „Teilung des Kanons“ von Euklid findet man folgende Definitionen mit den „Proportionen“ (= Seitenverhältnissen, entspricht unseren heutigen Frequenzverhältnissen):

  • Oktave:
  • Quinte:
  • Quarte = Oktave − Quinte: [1]
  • Ganzton=Quinte − Quarte:
  • Ditonos = 2 Ganztöne:
  • Limma = Quarte – Ditonos: Cent.

Das Limma ist der diatonische Halbton der pythagoreischen Stimmung.

Zur Ergänzung sei noch genannt die

  • Apotome = Ganzton − Limma : , der chromatische pythagoreische Halbton.

Die Apotone (113,7 Cent) ist um ein pythagoreisches Komma (23,5 Cent) größer als das Limma (90,2 Cent). Limma (in grün) und Apotome

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bei der Addition bzw. Subtraktion von Intervallen werden die Frequenzverhältnisse multipliziert bzw. dividiert.