Liste der Baudenkmäler in Brannenburg

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Brannenburg zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Brannenburg

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brannenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Graben 8
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger verputzter Flachsatteldachbau mit Laube und Hochlaube, 18. Jahrhundert D-1-87-120-1 BW
Bergstraße 1
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, erdgeschossigem polygonen Eckerker, umlaufender Laube und Hochlaube, im Kern wohl 18. Jahrhundert, im späten 19. Jahrhundert überformt D-1-87-120-62 BW
Bräuhausgasse 2
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Hochlaube, 1802 D-1-87-120-2 BW
Dorfstraße 2
(Standort)
Wohnteil des Bauernhauses Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und breiter Hochlaube, Firstpfette bezeichnet mit 1841 D-1-87-120-3 BW
Dorfstraße 4
(Standort)
Wohnteil des Bauernhauses Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit verbrettertem Kniestock und Giebelfeld, Laube und breiter Hochlaube, Mitte 19. Jahrhundert D-1-87-120-4 BW
Dorfstraße 8
(Standort)
Bauernhaus, im Kern Einfirsthof, jetzt Hof in Hakenform Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und breiter Hochlaube, Firstpfette bezeichnet mit 1838 D-1-87-120-5 BW
Kirchplatz 2
(Standort)
ehemaliges Benefiziatenhaus im Kern wohl 18. Jh., Umnutzung zur Schule um 1803, umfassender Umbau unter Einbeziehung des älteren Erdgeschossmauerwerks zum zweigeschossigen Flachsatteldachbau mit Putzgliederung und dekorativem Schwebegiebel, um 1900. D-1-87-120-78 BW
Kirchplatz 4
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit breiter Hochlaube, um 1800 D-1-87-120-6 BW
Kirchplatz 5; Kirchplatz 5 a
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Saalbau mit Satteldach, Westturm mit Spitzhelm und Säulenvorhalle mit geschweiftem Giebelaufsatz, im Kern spätgotisch, um 1680 und 1772–1789 barock überformt; mit Ausstattung

Friedhofsummauerung, wohl noch 16./17. Jahrhundert

Friedhof mit schmiedeeiserner Grabkreuzen, 18./19. Jahrhundert

Friedhofskapelle, Massivbau mit Steildach, Dachreiter mit Haubendach, Säulenvorhalle und Putzgliederungen, um 1910

D-1-87-120-7 Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Wendelstein 2
(Standort)
Katholische Bergkirche auf dem Wendelstein Höchstgelegene deutsche Kirche in 1730 m Höhe, unverputzter Saalbau mit Satteldach und westlichem Dachreiter mit Satteldach aus Natursteinquadern, neugotisch, 1889–1890 von Max Kleiber; mit Ausstattung D-1-87-120-11 Katholische Bergkirche auf dem Wendelstein
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Antritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Antritt 14
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und breiter Hochlaube; Firstpfette bezeichnet mit 1815 D-1-87-120-15 BW
Am Antritt 14; Flur Antritt
(Standort)
Getreidekasten Erdgeschossiger Blockbau, 18. Jahrhundert D-1-87-120-16 BW
Schloßstraße 6; Schloßstraße 7; Schloßstraße 9
(Standort)
Schloss Brannenburg, jetzt Schule Mehrteilige Anlage in englischer Neugotik, 1872–1875 von Joseph von Schmaedel für Major Max Reinhardt errichtet, Hauptschloss im Kern mit Vorgängerbau von 1561

Hauptschloss bestehend aus drei dreigeschossigen verputzten Baukörpern mit Satteldächern, Segmentbogenfenstern, getreppten Giebeln, Ecktürmchen, Zinnenkranz, Türmen mit Zinnen, Putzgliederungen sowie Schmuckornamenten und Skulpturen aus Werkstein

Mit dem Hauptschloss verbundene Schlosskapelle Hl. Kreuz, Satteldachbau mit vorgelagertem Südturm mit Haubendach, Spitzbogenfenstern mit Maßwerk und Putzgliederungen, neugotisch, um 1858; mit Ausstattung

Westliches Nebengebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit zweigeschossigen Anbauten mit Flachdächern, getrepptem Giebel und Putzgliederungen, neugotisch, wohl 1872–1875

Südliches Nebengebäude, erdgeschossiger Walmdachbau mit zweigeschossigem Zwerchhaus mit getrepptem Giebel und Segmentbogenfenstern, neugotisch, wohl 1872–1875

Parkanlage, 19. Jahrhundert

Neptunsbrunnen, ovales und polygonales Becken mit schmiedeeisernen Gittern und Neptunsfigur aus Bronze, 18. Jahrhundert

D-1-87-120-8 Schloss Brannenburg, jetzt Schule
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Degerndorf a.Inn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bahnhofstraße 98
(Standort)
Villa, sogenannte Villa Steinbeis Zweigeschossiger Satteldachbau über hohem Sockel mit großem Giebelrisalit und Wandgliederungen, in historisierender Formensprache, 1870, Umbau durch Architekt Emanuel von Seidl, um 1900 D-1-87-120-19 Villa, sogenannte Villa Steinbeis
Biber; am Westhang der Biber
(Standort)
Ehemalige Klause Reste des Eremitenhauses von 1628 und der Höllenklause D-1-87-120-21 Ehemalige Klause
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Biberhöhe 5
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche St. Maria Magdalena, auf der Biber Saalbau mit Satteldach, südwestlichem Turm mit Zwiebelhaube, Nebenkapelle und Vorhalle, von Peter Antretter 1627–1630 errichtet, Verlängerung nach Osten und Anbau einer Nebenkapelle 1664, 1870–1871 Turm und Vorhalle; mit Ausstattung

Kreuzweg, hufeisenförmige Einfriedung mit drei Portalen und 12 Stationskapellen als polygonale Wandnischen um die Wallfahrtskirche herum, 1733–1736; mit Ausstattung

Hl. Grab, gruftartig versenkte Nische, Mitte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Freikanzel, sechseckige, turmartige Kanzel mit hölzerner Zwiebelhaube, 1637

D-1-87-120-20 Katholische Wallfahrtskirche St. Maria Magdalena, auf der Biber
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Kirchenstraße 22
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Christkönig Saalbau aus unverputztem Nagelfluhsteinen mit Steildach und Turm mit Zwiebelhaube, 1947–1949; mit historischer Ausstattung D-1-87-120-23 Katholische Pfarrkirche Christkönig
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Nußdorfer Straße 9
(Standort)
Ehemaliges Offizierskasino Abseits des ehemaligen Kasernenareals gelegener langgestreckter Walmdachbau mit repräsentativen Räumen im Erdgeschoss, Wohnräumen im Obergeschoss und großem Saal zur östlichen Schmalseite, mit Wintergarten-Vorbau und Gartenterrasse, nach Entwurf der Heeresbauverwaltung mit Willy Appel und Paul Mayr, um 1936/37; mit Ausstattung

Mit Garten-Einfriedungsmauer und Hofmauer mit Torpfeilern, gleichzeitig

D-1-87-120-71 Ehemaliges Offizierskasino
Rosenheimer Straße 10
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit umlaufender Laube und Hochlaube, 17./18. Jahrhundert

Getreidekasten, Blockbau, zum Teil durch Stadel überbaut, wohl 17. Jahrhundert

D-1-87-120-24 Bauernhaus
Rosenheimer Straße 18
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Ägidius Saalbau mit Steildach und Nordturm mit Spitzhelm und Giebeln, romanische Langhausmauern, 1659 durch Martin Tanner und 1741 durch Thomas Rechenauer barocker Ausbau, 1873 Turmhelm; mit Ausstattung D-1-87-120-25 Katholische Filialkirche St. Ägidius
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Sudelfeldstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube, breiter Hochlaube und traufseitigen Lauben, Firstpfette bezeichnet mit 1830 D-1-87-120-26 Ehemaliges Bauernhaus
Sudelfeldstraße 8
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss, umlaufender Laube und verbretterter Hochlaube, Mitte 18. Jahrhundert D-1-87-120-27 Bauernhaus
Sudelfeldstraße 32; Sudelfeldstraße 32 a
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau aus unverputztem Mischmauerwerk mit Laube und breiter Hochlaube, 1845 D-1-87-120-28 Bauernhaus
Sudelfeldstraße 34
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss, umlaufender Laube und Hochlaube, 1774 D-1-87-120-29 Bauernhaus
Sudelfeldstraße 36
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube, Hochlaube, Wandmalereien und Sterntür, 1784, Wandbilder 19. Jahrhundert D-1-87-120-30 Bauernhaus
Sudelfeldstraße 38
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss, Eckerker, verbrettertem Giebel und umlaufender Laube, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-87-120-31 Bauernhaus
Sudelfeldstraße 42
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau aus unverputztem Nagelfluhmauerwerk, Laube und breiter Hochlaube, um 1800. D-1-87-120-32 Bauernhaus
Sudelfeldstraße 52
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachdachbau mit teilweise verputztem Blockbauobergeschoss und Hochlaube, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-87-120-33 Bauernhaus
Sudelfeldstraße 66
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau aus unverputztem Nagelfluhmauerwerk mit Laube und Hochlaube, um 1850 D-1-87-120-34 Bauernhaus

Gmain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gmain 23
(Standort)
Bauernhaus, Einfirsthof, sogenannt Beim Weber Zweigeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach, umlaufender Laube und verbretterter Hochlaube, Firstpfette bezeichnet mit 1751 D-1-87-120-41 BW
Mühlenstraße 11
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweieinhalbgeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und Hochlaube, Firstpfette bezeichnet mit 1851 D-1-87-120-39 BW
Schrofenstraße 8
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau aus unverputztem Feldsteinmauerwerk mit Laube und Hochlaube, wohl nach 1810 D-1-87-120-40 BW

Milbing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Milbinger Straße 26
(Standort)
Hofkapelle Halbrund geschlossener Bau mit Steildach und erneuerter Wandmalerei, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-1-87-120-49 BW
Milbinger Straße 26
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus, jetzt Gaststätte Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube, Hochlaube und Giebelbundwerk, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Hausname: Müller D-1-87-120-45 Ehemaliges Bauernhaus, jetzt Gaststätte
Milbinger Straße 31
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss, umlaufender Laube und Hochlaube, 18. Jahrhundert, Hausname: Wagner D-1-87-120-46 Ehemaliges Bauernhaus
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Milbinger Straße 41
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit traufseitiger Laube, um 1800; Hausname Riepl D-1-87-120-47 Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses
Milbinger Straße 43
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit verputztem Blockbau-Obergeschoss, verbrettertem Giebel und traufseitiger Laube, um 1800: Hausname Schneider D-1-87-120-48 Bauernhaus
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Sankt Margarethen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sankt Margarethen 10; Flur Sankt Margarethen
(Standort)
Bauernhaus, sogenannt „Beim Gugg“ Einfirsthof, Stammhof der Baumeisterfamilie Dientzenhofer, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss, dreiseitig umlaufender Laube und verbretterter Hochlaube, Türstock bezeichnet mit 1542

Stadel, erdgeschossiger, teilweise verbretterter Flachsatteldachbau aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk mit hohem Kniestock, wohl 16. Jahrhundert

D-1-87-120-51 BW
Sankt Margarethen 11; Flur Sankt Margarethen
(Standort)
Bauernhaus, sogenannt „Beim Dorner“ Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Eckerker, Blockbauobergeschoss, umlaufender Laube und Hochlaube, um 1720 neu aufgebaut, Dachstuhl 1899 angehoben

Stadel, zweigeschossiger verbretterter Holzbau mit Satteldach und integriertem Getreidekasten in Blockbauweise, wohl 18. Jahrhundert

D-1-87-120-52 BW
Flur Sankt Margarethen
(Standort)
Wegkreuz Holz, farbig gefasst, 18. Jahrhundert D-1-87-120-67 BW
Sankt Margarethen 12 1/2
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Margarethen Saalbau mit Steildach, Rund- und Rundbogenfenstern, Südturm mit Treppengiebel, spätgotisch, Langhaus 13./14. Jahrhundert, Chor und Turm spätes 15. Jahrhundert, 1654 Verlängerung nach Westen durch Martin Tanner, 1755 barocke Umgestaltung und Erweiterung, 1877 Turmzinnen; mit Ausstattung

Friedhof mit schmiedeeisernen Grabkreuzen, 19. Jahrhundert

Friedhofsmauer mit zwei Pforten

Beinhaus, kleiner Massivbau mit Flachdach und Segmentbogenfenster, wohl 19. Jahrhundert

D-1-87-120-50 Katholische Filialkirche St. Margarethen
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Andere Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aich
Sulzbergstraße 10
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss, umlaufender Laube und Hochlaube, 18. Jahrhundert D-1-87-120-13 BW
Altenburg
Altenburg 1
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau aus unverputztem Mischmauerwerk mit verbrettertem Kniestock, breiter Laube und Hochlaube, an der Firstpfette bezeichnet mit 1804, Wohnteil um 1900 überformt D-1-87-120-14 BW
Bichl
Bichl 19
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss und umlaufender Laube, 1792

Im Giebelfeld großformatige Verkündigungsszene, Holz, farbig gefasst, wohl 18. Jahrhundert

D-1-87-120-17 BW
Brunnthal
Brunnthal 20
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufender Laube und Hochlaube, Erdgeschoss teils mit Gewölben, Firstpfette bezeichnet mit 1801, im Kern älter D-1-87-120-18 BW
Erlach
Biberstraße 51
(Standort)
Zuhaus Zweigeschossiger Satteldachbau aus teils unverputztem Nagelfluhmauerwerk und verbrettertem Obergeschoss mit umlaufender Laube, Kruzifix im Giebelfeld, 3. Viertel 19. Jahrhundert D-1-87-120-36 BW
Gembachau
Gembachau 5
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss, umlaufender Laube und seitlich verbretterter Hochlaube, 18. Jahrhundert D-1-87-120-37 BW
Gembachau
In Gembachau
(Standort)
Ehemalige Schmiede Satteldachbau, teils Massiv-, teils Holzbau, 19. Jahrhundert; mit alter Einrichtung D-1-87-120-38 BW
Hinterkronberg
Hinterkronberg 8
(Standort)
Bergbauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit verbrettertem Giebel, Laube und Hochlaube, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-87-120-42 BW
Hinterkronenberg
Sudelfeldstraße 120
(Standort)
Wasserkraftwerk Hinterkronenberg zum Betrieb der Wendelsteinbahn gehörig, Satteldachbau mit hohem Erdgeschoss aus Natursteinmauerwerk und mächtigen Stützpfeilern, Obergeschoss aus Ziegelmauerwerk, mit Werkswohnung, eingezogenem Balkon und verbrettertem Giebel, rückwärtig niedrigerer Anbau, reduzierter Heimatstil, 1910; mit technischer Ausstattung; zugehöriger Stauweiher mit Wehr, gleichzeitig, Rohrverbindung zum Kraftwerk 1925 D-1-87-120-72 BW
Höf
Höf 16; Nähe Höf
(Standort)
Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss und umlaufender Laube, 17./18. Jahrhundert, stark erneuert und ausgebaut D-1-87-120-43 BW
Kohlauf Mühle
Kohlhaufmühle 1
(Standort)
Mühle, sogenannte Kohlhaufmühle Einfirsthof, Wohnteil zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und breiter Hochlaube, Wirtschaftsteil mit traufseitiger Laube, um Mitte 19. Jahrhundert D-1-87-120-44 BW
Mailalm
Wendelstein 7
(Standort)
Alm, sogenannte Mitteralm oder auch Mail-Alm Erdgeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach, wohl 18. Jahrhundert D-1-87-120-65 Alm, sogenannte Mitteralm oder auch Mail-Alm
Mitteralm
Reindleralm; am Weg Mitteralm-Reindleralm
(Standort)
Gedenkstein für zwei durch eine Lawine ums Leben gekommene Geistliche Kalkstein mit Inschrifttafel, bezeichnet mit 1909 D-1-87-120-66 BW
Schwarzlack
Schwarzlack 1
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche Mariahilf und St. Johann Nepomuk Nach Nordwesten gerichteter Saalbau mit Satteldach, verschindeltem Dachreiterturm mit Spitzhelm über dem Chor und Schweifgiebel mit Pilastergliederung, spätbarock, 1751–1754 von Philipp Millauer nach Plänen Abraham Millauers errichtet, 1763 von Johann Achleitner vollendet; mit Ausstattung D-1-87-120-54 Katholische Wallfahrtskirche Mariahilf und St. Johann Nepomuk
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Schwarzlack
Schwarzlack 2
(Standort)
Ehemalige Klause, jetzt Gasthaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit hohem hölzernen Kniestock, 1764 nach Plan von Johann Thaller errichtet, 2. Hälfte 19. Jahrhundert Umbau D-1-87-120-55 BW
Steinberg
Milbinger Straße 49
(Standort)
Ehemaliges Brechelbad Erdgeschossiger Flachsatteldachbau aus unverputztem Nagelfluhmauerwerk, am First bezeichnet mit ‚1822‘ D-1-87-120-56 Ehemaliges Brechelbad
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Thann
Dientzenhoferstraße 18; Dientzenhoferstraße 16
(Standort)
Landhaus In der Art eines Einfirsthofes errichteter zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Hochlaube, im alpenländischen Heimatstil, 1904, Umbau und Innenausstattung der Wohnräume und des Ateliers des Malers Ernst Maria Fischer und seines Vaters, des Pädagogen Aloys Fischer, 1929; mit Ausstattung

Zugehöriger parkartiger Garten

D-1-87-120-63 BW
Thann
Thann 26
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit verputztem Blockbauobergeschoss, Laube und Hochlaube, im Kern wohl 18. Jahrhundert D-1-87-120-57 BW
Tiefenbach
Tiefenbach 5
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit verputztem Blockbauobergeschoss, verbrettertem Giebelfeld und Hochlaube, Firstpfette bezeichnet mit 1704 D-1-87-120-58 BW
Vorderkronberg
Vorderkronberg 7 a
(Standort)
Zuhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau, Erdgeschoss aus Bruchsteinmauerwerk, Obergeschoss Holzständerbau, Firstpfette bezeichnet mit 1842 D-1-87-120-59 BW
Vorderleiten
Vorderleiten 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbauobergeschoss, dreiseitig umlaufender Laube und Hochlaube, 18. Jahrhundert D-1-87-120-60 BW
Waching
Sudelfeldstraße 106; Wendelstein 1
(Standort)
Wendelsteinbahn Älteste deutsche Zahnradbahn, 1910–12 von Geheimrat Otto von Steinbeis erbaut, 7 Tunnels, 8 Galerien, 12 Brücken, Stützmauern und Substruktionen, darunter die 17 m „Hohe Mauer“, zwei Zuggarnituren von 1912, eine Lokomotive von 1936

Talbahnhof ursprünglich am Bahnhof Degerndorf, ursprüngliche Gesamtlänge 9,95 km, Zurückverlegung des Bahnhofs 1961 nach Waching, seitdem 7,66 km

D-1-87-120-53 Wendelsteinbahn
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Wendelsteinhaus
Wendelstein 4
(Standort)
Kapelle Gipfelkapelle auf dem Wendelstein, ovaler verschindelter Holzbau auf Steinsockel mit Satteldach, 1718; mit Ausstattung D-1-87-120-12 BW
Wiesenhausen
Wiesenhausen 1
(Standort)
Ehemaliger Getreidekasten Blockbau, 18. Jahrhundert, in Stadel integriert D-1-87-120-61 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Neu, Volker Liedke: Oberbayern. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band I.2). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52392-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Brannenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien