Liste der Baudenkmale in Fürstenwalde/Spree

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Die Liste der Baudenkmale in Fürstenwalde/Spree enthält alle Baudenkmale der brandenburgischen Stadt Fürstenwalde/Spree und ihrer Ortsteile. Grundlage ist die Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2017. In der Liste der Bodendenkmale in Fürstenwalde/Spree sind die Bodendenkmale aufgeführt.

Baudenkmale in den Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Fürstenwalde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09115295 Am Niederlagetor, Goetheplatz, Töpfergraben
(Lage)
Reste der Stadtbefestigung mit Bullenturm Die Reste der Stadtbefestigung befinden sich im Westen und Südwesten der Altstadt. Zur Stadtbefestigung gehört auch der Bullenturm im Nordwesten der Altstadt. Es ist ein Rundturm aus dem 15. Jahrhundert, der Turm hat einen Zinnenkranz und eine Kegelspitze. Die Stadttore wurden im 19. Jahrhundert abgerissen.[1]
Reste der Stadtbefestigung mit Bullenturm
09115527 (Lage) Treidelwegbrücke, auf dem Hafengelände
Treidelwegbrücke, auf dem Hafengelände
09115484 Bundesautobahn 12
(Lage)
Tankstelle, an der Autobahnauffahrt Die Tankstelle an der Nordseite der BAB 12 liegt direkt in der Auffahrt Fürstenwalde West und ist die erste Reichsautobahn-Tankstelle in Brandenburg. Sie wurde 1937 von Friedrich Tamms als Typenbau entworfen und ist die letzte erhaltene Tankstelle dieser Serie.
Tankstelle, an der Autobahnauffahrt
09115096 Am Markt 1
(Lage)
Rathaus Der zweigeschossige Altes Rathaus entstand um 1500 als spätgotischer Backsteinbau. 1624 wurde der Turm hinzugefügt.
Rathaus
09115133 August-Bebel-Straße 1
(Lage)
Kirche der Samariteranstalten Die Kirche der Samariteranstalten wurde 1925 erbaut.[2]
Kirche der Samariteranstalten
09115163 August-Bebel-Straße 114
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09115485 August-Bebel-Straße 115
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohnhaus
Wohnhaus
09115757 Bahnhofstraße 22
(Lage)
Gerhard-Goßmann-Grundschule mit Hauptgebäude, Verbindungsbau und Aula sowie Transformatorenhaus BW
09115161 Domplatz 13, Kehrwiederstraße 9
(Lage)
Margarinefabrik (Nr. 9, heute Kulturfabrik) und altes Bischofsschloss (Nr. 13) Das ehemalige Fabrikgebäude beherbergt heute das Kulturzentrum Kulturfabrik und die Stadtbibliothek. Die Askanier schufen eine Burg, die Ende des 14. Jahrhunderts / Anfang des 15. Jahrhunderts zu einem Schloss umgebaut wurde. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss bis auf dem Nordflügel abgetragen.[1] Das Bischofsschloss wird gastronomisch genutzt.
Margarinefabrik (Nr. 9, heute Kulturfabrik) und altes Bischofsschloss (Nr. 13)
09115094 Domplatz 10
(Lage)
Stadtpfarrkirche St. Marien (Domkirche) mit Sakramentshaus Der St. Marien Dom (Domkirche) war die Hauptkirche des ehemaligen Bistums Lebus. Der Dom wurde im Mittelalter von 1446 bis 1475 erbaut. Im Zweiten Weltkrieg, im Jahre 1945, wurde der Dom beschossen und stürze in sich zusammen. Erst 1995 konnte er in seiner jetzigen Form wiedereröffnet werden. Im Inneren befindet sich ein Sakramentshaus.[3]
Stadtpfarrkirche St. Marien (Domkirche) mit Sakramentshaus
09115118 Domstraße 1
(Lage)
Wohnhaus
Wohnhaus
09115439 Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 14
(Lage)
Lehrerseminar, spätere Aufbauschule
Lehrerseminar, spätere Aufbauschule
09115533 Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 46
(Lage)
Mietwohnhaus
Mietwohnhaus
09115156 Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 55
(Lage)
Kirche mit Pfarrhaus Evangelisch-Lutherische Kirche Fürstenwalde, turmloser neugotischer Backsteinbau von 1883
Kirche mit Pfarrhaus
09115157 Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 61
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Jugendstilvilla
Jugendstilvilla
09115299 Ehrenfried-Jopp-Straße 37 / Martin-Luther-Straße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenktafel für Ehrenfried Jopp
09115158 Eisenbahnstraße 26
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09115438 Eisenbahnstraße 19
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gymnasium (heute Freie Schule Fürstenwalde)
Gymnasium (heute Freie Schule Fürstenwalde)
09115486 Frankfurter Straße/ Grünstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Jüdischer Friedhof Der älteste Grabstein des Jüdischer Friedhof stammt aus dem Jahre 1748. Die Trauerhalle und große Teile des Friedhofes wurden am 9. November 1938 zerstört.
Jüdischer Friedhof
09115302 Friedhofstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Otto-Ulinski-Gedenkstein, auf dem Neuen Friedhof
09115303 Friedhofstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Vogeltränkebrunnen, auf dem Neuen Friedhof
09115524 Henry Hall
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Abwasserpumpwerk (heute Wohnhaus)
Abwasserpumpwerk (heute Wohnhaus)
09115298 In den Pflaumenbergen
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenkstein für Max Behnke Max Behnke (1890–1944), Kommunist und Mitglied des Roten Frontkämpferbundes, wurde von Angehörigen der SA hinterrücks erschossen.[4]
09115301 Karl-Cheret-Straße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenktafel für Karl Cheret Cheret war Jungsozialist und wurde in dieser Straße ermordet.[5]
09115405 Karl-Liebknecht-Straße 10–17; Richard-Strauss-Straße 6–11; Julian-Marchlewski-Straße 26, 27; Wriezener Straße 36, 37, 45, 46
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
GEWOBA-Siedlung GEWOBA = Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Fürstenwalde eG
09115304 Karl-Marx-Straße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Karl-Marx-Denkmal Ursprünglich befand sich auf dem heutigen Karl-Marx-Denkmal anstelle der Karl-Marx-Plakette eine Otto von Bismarck gewidmete Plakette.
Karl-Marx-Denkmal
09115421 Küstriner Straße 9
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenktafel zur Erinnerung an die KPD-Ortsgruppen-Gründung im Hause
09115132 Langewahler Straße 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Villa Germania mit Remisen und Stallgebäude
Villa Germania mit Remisen und Stallgebäude
09115721 Magazinstraße, Uferstraße 95
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Zwei Speicher mit Nebengebäude und Grundstückseinfriedung
09115093 Mühlenbrücken 3
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Spreemühle Wassermühle, von der Spree angetrieben
Spreemühle
09115306 Mühlenstraße 6
(Lage)
Gedenktafel für Gustav Adolf Gustav II. Adolf, König von Schweden, weilte während des Dreißigjährigen Krieges für einige Tage in Fürstenwalde.
Gedenktafel für Gustav Adolf
09115444 Mühlenstraße 17 / Schloßstraße
(Lage)
Wohnhaus, Seitenflügel und Hofgebäude der ehemaligen Brauerei Ludwig Mord
Wohnhaus, Seitenflügel und Hofgebäude der ehemaligen Brauerei Ludwig Mord
09115117 Mühlenstraße 26
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09115487 Neue Gartenstraße 5, 7, 9, 10-22, 24, 26, 26a, 26b, 26c, 28-50 (gerade), Waldstraße 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Kasernenanlage mit Mannschafts- und Wirtschaftsgebäuden, Lazarett, Wache, Offizierscasino, Wohnhaus für verheiratete Unteroffiziere, Restaurant „Zum Kaiser Alexander“, Verwal-tungsgebäude, Standortgebührenstelle, Wäscherei, Remise und Stallungen für Reitpferde sowie Teile der Wald- und Gartenstra-ße mit Pflasterung, Baumbestand und Einfriedung (heute Wohn-anlage) Die Kaserne wird inzwischen zu Wohnzwecken genutzt.
Kasernenanlage mit Mannschafts- und Wirtschaftsgebäuden, Lazarett, Wache, Offizierscasino, Wohnhaus für verheiratete Unteroffiziere, Restaurant „Zum Kaiser Alexander“, Verwal-tungsgebäude, Standortgebührenstelle, Wäscherei, Remise und Stallungen für Reitpferde sowie Teile der Wald- und Gartenstra-ße mit Pflasterung, Baumbestand und Einfriedung (heute Wohn-anlage)
09115305 Gartenstraße 41
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenktafel für die hier gefolterten Antifaschisten, auf dem Hof
09115352 Ottomar-Geschke-Platz
(Lage)
Sowjetischer Ehrenfriedhof und Denkmal für die antifaschistischen Widerstandskämpfer
Sowjetischer Ehrenfriedhof und Denkmal für die antifaschistischen Widerstandskämpfer
09115127 Palmnicken 1
(Lage)
Gutsanlage mit Gutshaus und altem Zufahrtstor, Werkstattgebäude, Remise mit Wohnhaus, Stall- und Wirtschaftsgebäude mit Wasserturm, Kulturhaus und Kartoffelkeller (heute Oberstufenzentrum) Die Anlage ist inzwischen ein Oberstufenzentrum.
Gutsanlage mit Gutshaus und altem Zufahrtstor, Werkstattgebäude, Remise mit Wohnhaus, Stall- und Wirtschaftsgebäude mit Wasserturm, Kulturhaus und Kartoffelkeller (heute Oberstufenzentrum)
09115488 Rudolf-Breitscheid-Straße, Lützowring 2-40 (gerade)
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Kasernenanlage mit fünf Mannschafts- und zwei Wirtschaftsge-bäuden, Kommandantenhaus, Sanitätshaus, zwei Stallungen mit integrierter Reithalle, separater Reithalle, zwei Unterständen und Schmiede (heute Wohnanlage) Teile des Ensembles sind zu einer Wohnanlage umgestaltet worden.
09115523 Schillerstraße
(Lage)
Martin-Luther-Kirche Die Martin-Luther-Kirche ist ein neugotischer Bau von 1909/1910 und wurde als Ketschendorfer Kirche erbaut. Seit 1951 es die Martin-Luther-Kirche.
Martin-Luther-Kirche
09115130 Schloßstraße 13
(Lage)
Jagdschloss mit Nebengebäude und Speicher Das Jagdschloss Fürstenwalde ist ein Barockbau von 1699/1700, gebaut nach Plänen von Martin Grünberg. Seit 1750 dient es als Getreidemagazin.[3]
Jagdschloss mit Nebengebäude und Speicher
09115436 Seilerplatz 1, 2
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Katholische Kirche St. Johannes Baptist (Nr. 1) einschließlich Einfriedung und katholisches Gemeindehaus (Nr. 2) mit Vorgarten und zugehöriger Einfriedung Neugotischer Backsteinbau, eingeweiht 1906
Katholische Kirche St. Johannes Baptist (Nr. 1) einschließlich Einfriedung und katholisches Gemeindehaus (Nr. 2) mit Vorgarten und zugehöriger Einfriedung
09115754 Windmühlenstraße 11
(Lage)
Fontane-Schule mit Hauptgebäude und Toilettengebäude sowie Städtische Turnhalle mit Sanitäranbau und Schulhofeinfriedung BW

Trebus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09115450 (Lage) Dorfkirche Das Gotteshaus ist ein im 18. Jahrhundert barockisierter Feldsteinbau älteren Baujahres mit Dachturm aus Fachwerk, 1945 ausgebrannt und von 1953 bis 1955 wiederaufgebaut. Bei einem Sturm am 11. September 2011 wurde der Turm stark beschädigt. Der Turm wurde aus Sicherheitsgründen im Dezember 2013 abgetragen. Er soll wieder aufgebaut werden.[6]
Dorfkirche

Ehemalige Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
Fürstenwalde, Grünstraße 14
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gedenktafel am Geburtshaus von Ottomar Geschke

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.
  2. Homepage Samariteranstalten mit der Geschichtsdarstellung (PDF; 2,8 MB)
  3. a b Georg Piltz: Kunstführer durch die DDR, Urania-Verlag Leipzig - Jena - Berlin; 4. Aufl. 1973; S. 154 (Fürstenwalde)
  4. Biografische Angaben auf www.argus.bstu.bundesarchiv.de; vorscrollen zu "Behnke"
  5. Fürstenwalde Stadtkunde; 13 (PDF; 60 kB)
  6. Webseite der Kirchen Fürstenwalde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmale in Fürstenwalde/Spree – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien