Liste der Baudenkmale in Eisenhüttenstadt

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Die Liste der Baudenkmale in Eisenhüttenstadt enthält alle Baudenkmale der brandenburgischen Gemeinde Eisenhüttenstadt und ihrer Ortsteile. Grundlage ist die Landesdenkmalliste vom 31. Dezember 2017. Die Bodendenkmale sind in der Liste der Bodendenkmale in Eisenhüttenstadt aufgeführt.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • ID-Nr: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank.
  • Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten
  • Offizielle Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
  • Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
  • Bild: ein Bild des Denkmales

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09115429 Eisenhüttenstadt, Fürstenberg (Oder)
(Lage)
Satzung zum Schutz des Denkmalbereiches Fürstenberg/Oder[1]
Satzung zum Schutz des Denkmalbereiches Fürstenberg/Oder[1]

Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenhüttenstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09115514 (Lage) Scheibengasbehälter (Gasometer) des EKO-Stahlwerks Der Gasometer befindet sich etwa 100 Meter westlich vom Hochofen Nummer 1 des Stahlwerkes. BW
09115515 (Lage) Toranlagen des EKO-Stahlwerks, bestehend aus: Werkseingang „Schönfließer Wache“ an der B 112, sowie Freiflächengestaltung am „Dreieck“ mit Springbrunnenanlage und Stele, Werkstraße/Beeskower Straße
Toranlagen des EKO-Stahlwerks, bestehend aus: Werkseingang „Schönfließer Wache“ an der B 112, sowie Freiflächengestaltung am „Dreieck“ mit Springbrunnenanlage und Stele, Werkstraße/Beeskower Straße
09115235 Alte Ladenstraße, Beeskower Straße (Südseite, zwischen Lindenallee und Karl-Marx-Straße), und weitere Straßen[2]
(Lage)
Wohnkomplex I–III einschließlich Zentraler Platz und Magistrale Die Wohnkomplexe entstanden für die Mitarbeiter des am Rand der Stadt ab 1953 aufgebauten Eisenhüttenkombinats Ost, heute ArcelorMittal Eisenhüttenstadt.
Wohnkomplex I–III einschließlich Zentraler Platz und Magistrale
09115226 Erich-Weinert-Allee 2, 3, 4
(Lage)
Kindergarten II: Kindergarten-Kinderkrippe-Kombination (heute teilweise Dokumentationszentrum für Alltagskultur der DDR)
Kindergarten II: Kindergarten-Kinderkrippe-Kombination (heute teilweise Dokumentationszentrum für Alltagskultur der DDR)
09115222 Fährstraße 30e
(Lage)
Getreidespeicher mit Büro- und Gefolgschaftshaus
Getreidespeicher mit Büro- und Gefolgschaftshaus
09115230 Friedrich-Engels-Straße 37
(Lage)
Schule
Schule
09115428 Friedrich-Engels-Straße 39
(Lage)
Städtisches Krankenhaus Eisenhüttenstadt mit Hauptgebäude, Isolierhaus, Wirtschaftsgebäuden, ehemaligem Schwesternwohnheim, Pförtnerhaus und Außenanlagen
Städtisches Krankenhaus Eisenhüttenstadt mit Hauptgebäude, Isolierhaus, Wirtschaftsgebäuden, ehemaligem Schwesternwohnheim, Pförtnerhaus und Außenanlagen
09115747 Fritz-Heckert-Straße 62
(Lage)
Handwerkerhof / Haus der Handwerker
Handwerkerhof / Haus der Handwerker
09115227 Heinrich-Heine-Allee 6
(Lage)
Kinderkrippe III: Kinderkrippe-Kindertagesstätte
Kinderkrippe III: Kinderkrippe-Kindertagesstätte
09115478 Hochofenstraße
(Lage)
Hochofen Nr. 1 mit Möllerbunkern, Koksabsiebung, Schrägaufzug und Skipkübeln, Winderhitzeranlage und Gichtgasreinigung sowie Roheisen- und Schlackepfanne Der Hochofen wurde 1951 erbaut. BW
09115141 Karl-Marx-Straße 45
(Lage)
Großgaststätte „Aktivist“
Großgaststätte „Aktivist“
09115232 Lindenallee 23
(Lage)
Friedrich-Wolf-Theater
Friedrich-Wolf-Theater
09115231 Maxim-Gorki-Straße 15
(Lage)
Schule mit dazugehörigen Freiflächen und Grünanlagen
Schule mit dazugehörigen Freiflächen und Grünanlagen
09115208 Platz des Gedenkens
(Lage)
Sowjetischer Ehrenfriedhof
Sowjetischer Ehrenfriedhof
09115229 Platz des Gedenkens 1
(Lage)
Schule BW
09115225 Rosa-Luxemburg-Straße 1
(Lage)
Kindergarten I (heute Pestalozzi-Förderschule)
Kindergarten I (heute Pestalozzi-Förderschule)
09115479 Straße der Republik 35a
(Lage)
Hotel „Lunik“
Hotel „Lunik“
09115228 Zentraler Platz 1
(Lage)
Haus der Parteien und Massenorganisationen (heute Stadtverwaltung/Rathaus)
Haus der Parteien und Massenorganisationen (heute Stadtverwaltung/Rathaus)

Fürstenberg (Oder)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09115680 (Lage) Ruine des Kraftwerks Vogelsang, bestehend aus Nebenkesselhaus (Bunkerschwerbau, Eigenbedarfsanlage sowie zwei Schornsteine), Mittelschwerbau, Einlaufbauwerk, Einlaufbecken, Kohlenbrecherhaus, Kohlenübergabebunker mit Fördertunneln (teilweise zugeschüttet), Kohlenlagerplatz mit Kranbahnschienen und zwei Bahndämmen
Ruine des Kraftwerks Vogelsang, bestehend aus Nebenkesselhaus (Bunkerschwerbau, Eigenbedarfsanlage sowie zwei Schornsteine), Mittelschwerbau, Einlaufbauwerk, Einlaufbecken, Kohlenbrecherhaus, Kohlenübergabebunker mit Fördertunneln (teilweise zugeschüttet), Kohlenlagerplatz mit Kranbahnschienen und zwei Bahndämmen
09115219 Bahnhofstraße 32
(Lage)
Postgebäude In diesem Gebäude befand sich das Postamt von Fürstenberg (Oder), bestehend aus der Schalterhalle und Amtsräumen im Erdgeschoss. Die erste Etage beherbergte zwei Wohnungen für Angestellte. Nach der Eingemeindung in die Stadt Eisenhüttenstadt wurde es das Postamt 2. Bis Mitte der 2000er Jahre diente das Haus als Filiale der Deutschen Post AG. Danach erwarb ein privater Investor das Gebäude und ließ es zu Wohnzwecken umbauen. Hinter dem Gebäude sind der ehemalige Posthof mit Garagen und dem später errichteten Fernmeldegebäude erhalten.
Postgebäude
09115216 Bahnhofstraße 72
(Lage)
Villa Hergesell
Villa Hergesell
09115223 Berliner Straße 23
(Lage)
Wasserturm Der Turm ist eine Stahlskelettkonstruktion aus drei Segmenten und einem begehbaren Flachdach. Ein rund 350 Kubikmeter fassender Wasserbehälter aus Stahlbeton versorgte die umliegenden Gebäude mit Trinkwasser. Der Kessel ist über eine Betontreppe, das Flachdach über eine eiserne Wendeltreppe erreichbar. Der 1930 erbaute Wasserturm ist ein Beispiel für die sachliche Industriearchitektur der 1920er und 1930er Jahre. Der 34-Meter-Turm wurde bis 1990 für das benachbarte Betonwerk als Wasserspeicher genutzt, Sanierungspläne für den Turm und das 2155 Quadratmeter große Gelände zerschlugen sich bislang mehrfach.[3]
Wasserturm
09115191 Eisenbahnstraße 2
(Lage)
Bahnhofsdienstgebäude mit Wartesaal
Bahnhofsdienstgebäude mit Wartesaal
09115215 Fellertstraße 35
(Lage)
Wohnhaus und straßenseitige Einfriedungsmauer
Wohnhaus und straßenseitige Einfriedungsmauer
09115145 Gubener Straße 9
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus
09115220 Heinrich-Pritzsche-Straße
(Lage)
Feuerwache
Feuerwache
09115221 Heinrich-Pritzsche-Straße 24
(Lage)
Gaswerk mit Büro- und Wohnhaus sowie öffentlichem Wannenbad
Gaswerk mit Büro- und Wohnhaus sowie öffentlichem Wannenbad
09115480 Kastanienstraße 15b
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Gruftbau für den kurfürstlichen Steuerinspektor Neumann und die Apothekerfamilie Feigell, auf dem Friedhof
Gruftbau für den kurfürstlichen Steuerinspektor Neumann und die Apothekerfamilie Feigell, auf dem Friedhof
09115212 Kastanienstraße 15b
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Grabstätte Thielenberg, auf dem Friedhof Der Apotheker G. A. Thielenberg und der Kaufmann Th. F. Berndt waren Gründungsmitglieder der Bergwerksgesellschaft zum Abbau der Braunkohle bei Fürstenberg.[4] Franz Thielenberg (1851–1924), Bergwerksbesitzer, Generaldirektor, Stadtverordneter und langjähriger Beigeordneter wurde beim Ausscheiden aus seinen kommunalen Ämtern am 31. Oktober 1900 zum Ehrenbürger von Fürstenberg ernannt
Grabstätte Thielenberg, auf dem Friedhof
09115213 Kirchhofweg
(Lage)
Jüdischer Friedhof Der Jüdische Friedhof wurde 1890 eingeweiht und bis 1939 genutzt. In der Zeit des Nationalsozialismus und danach mehrfach geschändet und teilweise abgeräumt, sind von den ursprünglich 20–25 Steinen nur noch 15 erhalten. Nachdem im Januar 1993 erneut elf Grabsteine umgeworfen und einer mit einem Hakenkreuz beschmiert wurde, ist der Friedhof heute verschlossen.
Jüdischer Friedhof
09115210 Kirchplatz 1
(Lage)
Pfarrkirche St. Nikolai Die Kirche ist ein spätgotischer Hallenbau aus dem 15. Jahrhundert. Es ist ein dreischiffiger Hallenbau von fünf Jochen und einem Satteldach. Der Chor ist sechsseitig. Der Westturm hat einen quadratischen Grundriss.[5]
Pfarrkirche St. Nikolai
09115425 Königstraße 38
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus mit Hoftor BW
09115481 Königstraße 45
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus BW
09115140 Königstraße 50
(Lage)
Wohn- und Geschäftshaus mit Seitenflügeln
Wohn- und Geschäftshaus mit Seitenflügeln
09115400 Königstraße 53
(Lage)
Wohnhaus mit Gaststätte
Wohnhaus mit Gaststätte
09115401 Königstraße 64
(Lage)
Fassade des Wohn- und Geschäftshauses BW
09115218 Markt 1
(Lage)
Rathaus und Feuerwache (heute Büro- und Geschäftshaus) Das Rathaus 1900 erbaut. Es ist ein zweigeschossiger Bau mit einem Ziergiebel. Auf der Rückseite befindet sich die ehemalige Feuerwache.[5]
Rathaus und Feuerwache (heute Büro- und Geschäftshaus)
09115217 Oderstraße 5, Löwenstraße 4
(Lage)
Wohnhaus mit Hofbebauung (heute Galerie und Städtisches Museum)
Wohnhaus mit Hofbebauung (heute Galerie und Städtisches Museum)
09115233 Roßplatz
(Lage)
Sowjetisches Ehrenmal
Sowjetisches Ehrenmal
09115613 Schützenplatz 23
(Lage)
Hofanlage mit Wohnhaus, Seitenflügel und Stallscheune BW
09115214 Unterschleuse 1
(Lage)
Zwillingsschachtschleuse, an der Gubener Straße
Zwillingsschachtschleuse, an der Gubener Straße
09115679 Unterschleuse 2
(Lage)
Transformatorenhaus und Schmiede
Transformatorenhaus und Schmiede
09115482 Wallstraße 1
(Lage)
Pfarrhaus mit Hofgebäude, kirchplatzseitiger Einfriedungsmauer und zwei Hausbäumen BW

Schönfließ[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ID-Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild
09115209 Friedensstraße
(Lage)
Glocke der Heilig-Kreuz-Kirche Neben einem modernen Kirchengebäude steht ein hölzerner Glockenturm mit drei Glocken. Eine von ihnen trägt die Inschrift Stalinstadt und weist damit auf ihre Herkunft hin: sie wurde 1954 für einen Kirchenneubau gegossen.[6]
Glocke der Heilig-Kreuz-Kirche
09115224 Müllroser Straße 6
(Lage)
Schule Die Bildungseinrichtung heißt seit 1990 Schönfließer Grundschule. Sie besitzt 17 allgemeine Unterrichtsräume und 7 Fachunterrichtsräume für verschiedene Zwecke. Aufgrund des denkmalgeschützten Gebäudes konnte kein Fahrstuhl eingebaut werden und eine Barrierefreiheit ist auch nicht gegeben.[7]
Schule

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmale in Eisenhüttenstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Baudenkmale in Fürstenberg (Oder) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt der Stadt Eisenhüttenstadt, Nr. 8 vom 01.08.1996
  2. Die gesamte Adresse des Baudenkmales: Alte Ladenstraße, Beeskower Straße (Südseite, zwischen Lindenallee und Karl-Marx-Straße), und weiteren Straßen Bergstraße (Nordende), Brunnenring, Clara-Zetkin-Ring, Diehloer Straße (Ostseite, zwischen Maxim-Gorki-Straße und Straße der Republik), Eichendorffstraße, Erich-Weinert-Allee, Friedrich-Engels-Straße (Nordseite), Fritz-Heckert-Straße (zwischen Maxim-Gorki-Straße und Straße der Republik), Heinrich-Heine-Allee, Karl-Liebknecht-Straße, Karl-Marx-Straße (Westseite, zwischen Friedrich-Engels-Straße und Beeskower Straße), Maxim-Gorki-Straße, Pawlowallee, Platz des Gedenkens, Poststraße (Nordabschnitt ab Friedrich-Engels- Straße), Rosa-Luxemburg-Straße, Saarlouiser Straße, Straße der Republik (Nordseite, zwischen Diehloer Straße und Lindenallee, beidseitig bis Karl-Marx-Straße), Zentraler Platz; Lindenallee 1-58, Beeskower Straße 79, Puschkinstraße 1-2, Straße der Republik 33, 35a
  3. Wasserturm wird erneut versteigert, In: Märkische Oderzeitung, 20. August 2010
  4. Arbeitsgruppe Stadtgeschichte Eisenhüttenstadt: Eisenhüttenstadt, erste sozialistische Stadt Deutschlands, be.bra Verlag 1999, ISBN 3-930-86-368-5, S. 20
  5. a b Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/ Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.
  6. Ein Neubau ersetzte die baufällige Kirchenbaracke, In: Märkische Oder-Zeitung, zuletzt aufgerufen am 20. März 2013
  7. Unter anderem Abbildung des Schulgebäudes in Schönfließ auf bildung-brandenburg.de