Liste niederdeutscher Dialekte

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Dialektliste samt Gliederung der niederdeutschen Sprache bzw. des niederdeutschen Dialektkontinuums.[1]

Die niederfränkischen Mundarten der Niederlande wurden bis in die 1980er Jahre germanistisch ebenfalls zu den niederdeutschen Dialekten gezählt. Heute gilt der niederfränkische Sprachzweig bei den meisten Forschern als selbständig aufgrund der Betonung des Niederländischen als Dachsprache.

Niederdeutsch teilt sich auf in:

Niedersächsisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Niedersächsische wird auch Westniederdeutsch genannt. Manche Autoren verstehen unter Niedersächsisch das Niederdeutsche insgesamt (ohne Niederfränkisch). Zum Niedersächsischen zählen:[2]

niedersächsische Dialekte in den Niederlanden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordniedersächsisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitunter wird Nordniedersächsisch auch Nordniederdeutsch genannt. Dazu zählen:

Westfälisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dazu zählen:[3]

Ostfälisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostniederdeutsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dazu zählen:[14]

Mark-brandenburgische Dialekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mecklenburgisch-Vorpommersch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelpommersch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostpommersch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederpreußisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hötter Platt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Dialekt hat sich aus mehreren Ostniederdeutschen Dialekten in Düsseldorf-Gerresheim gebildet.[15]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zur Gliederung des Niederdeutschen: Jan Goossens (Hrsg.): Niederdeutsch - Sprache und Literatur. Band 1: Sprache., Neumünster 1983. Willy Sanders: Sachsensprache, Hansesprache, Plattdeutsch: sprachgeschichtliche Grundzüge des Niederdeutschen, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1982.
  2. Zur Gliederung des Niedersächsischen: Jan Goossens (Hrsg.): Niederdeutsch - Sprache und Literatur. Band 1: Sprache., Neumünster 1983. Willy Sanders: Sachsensprache, Hansesprache, Plattdeutsch: sprachgeschichtliche Grundzüge des Niederdeutschen, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1982.
  3. Zur Binnengliederung des Westfälischen: Jan Goossens (Hrsg.): Niederdeutsch - Sprache und Literatur. Band 1: Sprache., Neumünster 1983, S. 14 f, S. 142 f, S. 162. Hans Taubken: Niederdeutsche Sprache - Westfälische Mundarten auf der Seite Geographische Kommission für Westfalen – Westfalen Regional – Die geografisch-landeskundliche Online-Dokumentation über Westfalen, abgerufen am 17. September 2018. Robert Damme, Jan Goossens, Gunter Müller, Hans Taubken: Niederdeutsche Mundarten. In: Geographisch-landeskundlicher Atlas von Westfalen. Themenbereich V: Kultur und Bildung. Lieferung 8, Doppelblatt 1, Münster 1996. Digitalisat. Eingefärbt sind hier nur Gebiete, die zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe gehören.
  4. Markus Denkler: Das münsterländische Platt. (=Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens (Hrsg.): Westfälische Mundarten, Bd. 1) Münster 2017. (ISBN 978-3-402-14344-5). William Foerste: Das Münsterländische., in: Niederdeutsches Wort., 3 1963, S. 29–36.
  5. Felix Wortmann: Die Osnabrücker Mundart (mit 15 Karten)., in: Niederdeutsches Wort., 5 1965, S. 21–50.
  6. William Foerste: Das Ravensbergische., in: Niederdeutsches Wort., 3 1963, S. 77–79.
  7. William Foerste: Das Ravensbergische., in: Niederdeutsches Wort., 3 1963, S. 74–84. Hermann Jellinghaus: Westfälische Grammatik: die Laute und Flexionen der Ravensbergischen Mundart mit einem Wörterbuche., Nachdruck Wiesbaden 1972.
  8. Tim Rieke: Hausarbeit: Die Lippische Mundart zwischen Westfälisch und Ostfälisch., Bielefeld 2015. Digitalisat.
  9. William Foerste: Das Ravensbergische., in: Niederdeutsches Wort., 3 1963, S. 80, 84. Hermann Grochtmann: Vom alten Platt der Bauerschaft Spexard (Kr. Wiedenbrück)., in: Niederdeutsches Wort., 3 1963, S. 85–93.
  10. Joseph Brand: Studien zur Dialektgeographie des Hochstiftes Paderborn und der Abtei Corvey. Aschendorff, Münster 1914. Therese Pöhler in Verbindung mit dem Westfälischen Heimatbund (Hrsg.): Plattdeutsch im Hochstift Paderborn mit den Kreisen Paderborn, Büren, Warburg, Höxter und dem Corveyer Land. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 1957.
  11. B. Martin: Studien zur Dialektgeographie des Fürstentums Waldeck und des nördlichen Kreises Frankenberg. (= Deutsche Dialektgeographie, Heft 15), Marburg 1925. K. Bauer: Waldeckisches Wörterbuch nebst Dialektproben., Norden und Leipzig 1902.
  12. Friedrich Wilhelm Grimme: Suerländsk Platt. Wilhelm Uhlmann-Bixterheide (Hrsg.), Verlag Fr. Wilh. Ruhfus, 1921.
  13. Ludger Kremer: Das westmünsterländische Sandplatt. (=Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens (Hrsg.): Westfälische Mundarten, Bd. 2) Münster 2018.(ISBN 978-3-402-14345-2).
  14. Zur Gliederung des Ostniederdeutschen: Jan Goossens (Hrsg.): Niederdeutsch - Sprache und Literatur. Band 1: Sprache., Neumünster 1983. Willy Sanders: Sachsensprache, Hansesprache, Plattdeutsch: sprachgeschichtliche Grundzüge des Niederdeutschen, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1982.
  15. Peter Honnen, Cornelia Forstreuter: Sprachinseln im Rheinland. Eine Dokumentation des Pfälzer Dialekts am unteren Niederrhein und des „Hötter Platt“ in Düsseldorf-Gerresheim. — Das ist: „Rheinische Mundarten“, Band 7, Rheinland-Verlag, Köln 1994. Mit einer CD. ISBN 3-7927-1456-6