Angermünde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Angermünde
Angermünde
Deutschlandkarte, Position der Stadt Angermünde hervorgehoben
53.01777777777814.00416666666750Koordinaten: 53° 1′ N, 14° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 324,18 km²
Einwohner: 13.650 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16278
Vorwahl: 03331
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 008
Stadtgliederung: 23 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 24
16278 Angermünde
Webpräsenz: www.angermuende.de
Bürgermeister: Wolfgang Krakow (SPD)
Lage der Stadt Angermünde im Landkreis Uckermark
Angermünde Berkholz-Meyenburg Boitzenburger Land Brüssow Carmzow-Wallmow Casekow Flieth-Stegelitz Gartz (Oder) Gerswalde Göritz Gramzow Grünow Hohenselchow-Groß Pinnow Lychen Mark Landin Mescherin Milmersdorf Mittenwalde Nordwestuckermark Oberuckersee Passow Pinnow Prenzlau Randowtal Schenkenberg Schöneberg Schönfeld Schwedt/Oder Tantow Temmen-Ringenwalde Templin Uckerfelde Uckerland Zichow BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Angermünde ist eine Stadt im Landkreis Uckermark im Land Brandenburg (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten]

Die uckermärkische Stadt liegt etwa 80 km nordöstlich von Berlin in einer seenreichen Endmoränenlandschaft zwischen Schorfheide und Oder. Mit 326 km² ist Angermünde eine der flächengrößten Städte Deutschlands (Platz 15; die Fläche entspricht etwa der Größe Bremens oder Dresdens). Als Verwaltungssitz des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin liegen Teile dessen im Süden und Westen des Stadtgebietes. Im Süden grenzt Angermünde an den Landkreis Barnim, im Osten an die Republik Polen (Gemarkung Stolpe/Oder).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Angermünde grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Gramzow, Zichow, Mark Landin, Pinnow, Schöneberg, Lunow-Stolzenhagen, Parsteinsee, Chorin, Ziethen, Althüttendorf, Joachimsthal, Friedrichswalde, Temmen-Ringenwalde, Flieth-Stegelitz, und Oberuckersee.

Kirche in Görlsdorf
Schloss Görlsdorf um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Angermünde gliedert sich in die am 26. Oktober 2003 eingemeindeten Dörfer des ehemaligen Amtes Angermünde-Land (ohne Polßen) und die alte Kernstadt.[2] Eine Besonderheit ist die eingemeindete Stadt Greiffenberg – sie war eine der kleinsten Städte in Deutschland und ist heute eine Stadt in der Stadt. Die 23 Ortsteile Angermündes sind[3]:

Dazu kommen noch 40 Wohnplätze[3] mit z.T. völlig eigener Geschichte: Altenhof, Augustenfelde, Ausbau, Ausbau Mürower Straße, Ausbau Pinnower Weg, Ausbau Welsower Weg, Bauernsee, Blumberger Mühle, Breitenteicher Mühle, Friedrichsfelde, Gehegemühle, Glambecker Mühle, Greiffenberg Siedlung, Grumsin, Henriettenhof, Klein Frauenhagen, Leistenhof, Leopoldsthal, Linde, Lindenhof, Louisenhof, Luisenthal, Mürow-Oberdorf, Neu-Günterberg, Neuhaus, Neuhof, Neuhof, Peetzig, Rosinthal, Schäferei, Sonnenhof, Sternfelde, Stolper Mühle, Thekenberg, Waldfried, Waldfrieden, Wilhelmsfelde, Wilhelmshof, Ziethenmühle, Zollende

Seen im Stadtgebiet[Bearbeiten]

Mündesee in Angermünde von Dobberzin aus gesehen
  • Großer Dabernsee
  • Brackensee
  • Schwarzer See
  • Schönebergsee
  • Petschsee (auch „Bauernsee“)
  • Dobberziner See
  • Großer Plunzsee
  • Rosinnsee
  • Mudrowsee
  • Schleisee
  • Großer Peetzigsee
  • Kleiner Peetzigsee
  • Plötzsee

Geschichte[Bearbeiten]

Chronik[Bearbeiten]

  • Zwischen 1210 und 1230 entstand an einer Kreuzung von Handelsstraßen eine Burg, die den neuen deutschen Siedlern Schutz bot.
  • Etwa 1210 Bau der ersten Feldsteinkirche (Marienkirche)
  • Um 1254 Verleihung des Stadtrechtes durch Markgraf Johann Otto III.[4]
  • Zwischen 1245 und 1250 entstand die erste Franziskaner Klosterkirche aus Feldsteinen, die im 15. Jahrhundert aus Backsteinen erneuert wurde.
  • 1263 Ersterwähnung (ein Henricus de Angermunde taucht in einer Stettiner Urkunde auf)
  • 1313 Übertragung der Nutzungsrechte für einige Binnengewässer durch Markgraf Waldemar von Brandenburg.[5]
  • 1420 Schlacht von Angermünde, Sieg der Brandenburger gegen die Pommern
  • 1817 wurde Angermünde Kreisstadt.
  • 1842 Bahnanschluss durch die Berlin-Stettiner Eisenbahn
  • Am 13. September 1891 wurde an der Westseite des Marktplatzes das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege nach einem Entwurf des Berliner Bildhauers Albert Manthe feierlich enthüllt. Die beiden Standbilder auf dem Sockel stellten die Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III. dar; die Gruppe der beiden Kaiser wurde 1893 für die Kriegerdenkmäler in Solingen-Ohligs und Weißwasser wiederholt.
  • In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge in der Klosterstraße niedergebrannt. Auch wurde der jüdische Friedhof an der Puschkinallee zerstört.
  • Am 22. Februar 1945 wurden drei deutsche Soldaten als Wehrmachtsdeserteure gehenkt. Seit 1965 erinnert im Friedenspark ein Gedenkstein an sie.
  • Am 27. April 1945 liefen der Bäckermeister Miers und der Juwelier Nölte auf der Straße nach Schwedt den anrückenden sowjetischen Truppen entgegen und übergaben nach kurzen Verhandlungen kampflos die Stadt. Angermünde blieb dadurch von Kriegszerstörungen verschont.
  • Auf Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht musste das Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz von zwangsverpflichteten deutschen Helfern 1945 abgerissen werden.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Dobberzin wurde Anfang 1974,[6] Altkünkendorf Ende 2000[7] eingemeindet. Im Oktober 2003 kamen die Gemeinden des Amtes Angermünde-Land hinzu.[8]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Altkünkendorf 31. Dezember 2000
Biesenbrow 26. Oktober 2003
Bölkendorf 26. Oktober 2003
Bruchhagen 26. Oktober 2003
Crussow 26. Oktober 2003
Dobberzin 1. Januar 1974
Frauenhagen 26. Oktober 2003
Gellmersdorf 26. Oktober 2003
Görlsdorf 26. Oktober 2003
Greiffenberg 26. Oktober 2003
Günterberg 26. Oktober 2003
Herzsprung 26. Oktober 2003
Kerkow 26. Oktober 2003
Mürow 26. Oktober 2003
Neuhaus 1. Januar 1957 Eingemeindung nach Steinhöfel
Neukünkendorf 26. Oktober 2003
Obergreiffenberg 1. Januar 1928 Eingemeindung nach Greiffenberg
Schmargendorf 26. Oktober 2003
Schmiedeberg 26. Oktober 2003
Steinhöfel 26. Oktober 2003
Stolpe/Oder 26. Oktober 2003
Welsow 26. Oktober 2003
Wilmersdorf 26. Oktober 2003
Wolletz 26. Oktober 2003

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 6.601
1890 6.712
1910 8.151
1925 8.755
1933 9.022
1939 9.476
1946 10.813
1950 11.928
1964 12.327
1971 11.785
Jahr Einwohner
1981 11.870
1985 11.752
1989 11.423
1990 11.347
1991 11.115
1992 10.888
1993 10.731
1994 10.451
1995 10.307
1996 10.379
Jahr Einwohner
1997 10.294
1998 10.229
1999 10.085
2000 10.015
2001 9.857
2002 9.616
2003 15.755
2004 15.628
2005 15.276
2006 15.036
Jahr Einwohner
2007 14.801
2008 14.598
2009 14.492
2010 14.360
2011 13.826
2012 13.687
2013 13.597
2014 13.650

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[9][10], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Das Bevölkerungswachstum 2003 ergab sich aus der Eingemeindung von 20 davor selbstständigen Gemeinden.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung von Angermünde besteht aus 22 Mitgliedern. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:[11]

Rathaus
Liste / Partei Stimmenanteil Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 30,7 % 7
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 19,3 % 4
Die Linke 19,0 % 4
Freie Demokratische Partei (FDP) 4,5 % 1
Bündnis 90/Die Grünen (Grüne) 3,7 % 1
Ländliche Bürgergemeinschaft Angermünde 15,0 % 3
WG Angermünder Bürger – WG Bürger für Gerechtigkeit 7,8 % 2

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1990 bis 1998: Wolf-Hugo Just († im August 2013)[12]
  • seit 1998: Wolfgang Krakow

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 3. Januar 1995 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber über vier blauen Wellen eine rote Burg mit drei bezinnten Türmen; aus dem größeren Mittelturm wächst ein ein goldenes Hifthorn blasender grün gekleideter Jäger, das offene Tor ist mit einem goldenen Hirschkopf belegt; auf dem rechten Seitenturm ein blauer Spangenhelm mit drei grünen Pfauenfedern, auf dem linken Seitenturm ein roter Adler.“[13]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das historische Erscheinungsbild der Altstadt ist weitgehend erhalten. Die Stadt Angermünde ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ im Land Brandenburg. Das 1990 ins Leben gerufene Sanierungsprogramm ist 2007 ausgelaufen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Gebäude in der Innenstadt saniert. Dominante Bauwerke der Stadt sind vor allem das Franziskanerkloster und die Marienkirche. Im sanierten Franziskanerkloster finden regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Es beherbergt auch eine Dauerausstellung des Heimatvereins. Auf Initiative des Altkünkendorfer Künstlers Joachim Karbe treffen sich seit 1991 alle zwei Jahre Bildhauer aus ganz Europa zum Angermünder Hartgesteinsymposium.

Als Material für ihre Arbeiten verwenden die Künstler die uckermärkischen „Findlinge“, große Granitsteine, die die letzte Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren hier zurückließ. Die Kunstwerke werden jeweils für zwei Jahre am Mündesee und inzwischen auch an verschiedenen Plätzen in der Altstadt und an der Mündeseepromenade ausgestellt.

Alljährlich erscheint als publizistischer Höhepunkt des ausklingenden Kulturjahres ein von der Stadt Angermünde herausgegebener Heimatkalender Angermünde.

Museen[Bearbeiten]

Ehm Welk- und Heimatmuseum Angermünde

Bauwerke[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Angermünde stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Stadtmauer am Kaisergarten
  • Evangelisch-unierte Stadtpfarrkirche St. Marien (gotische dreischiffige Hallenkirche, teilweise ausgemalt)
  • Rathaus: Der zweigeschossige, verputzte Bau mit der barocken Fassade entstand 1699 auf den Fundamenten eines gotischen Vorgängerbaus. Der ursprünglich fünfachsige Bau wurde 1711 und 1712 um zwei weitere Achsen erweitert. In den Jahren 1992 bis 1999 erfolgte eine umfangreiche Sanierung. Vor dem Gebäude befindet sich ein Brunnen des Künstlers Christian Uhlig. Er gewann im Zuge der Neugestaltung des Marktes 1994 den Wettbewerb Marktbrunnen Angermünde.
  • Die Ratswaage wurde 1752 errichtet, um große Waren wie Wollballen mit Hilfe der Ratswaage zu wiegen. Seit dem Jahr 2000 ist es Sitz der Tourismusinformation.
  • Franziskaner-Klosterkirche Peter und Paul
  • Pulverturm mit Stadtmauer
  • Reste der ehemaligen Stadtburg (Anfang 13. Jahrhundert errichtet) in der Nordwestecke der Stadt
  • Heilig-Geist-Kapelle (15. Jahrhundert, dreijochige Saalkirche mit Sterngewölbe)
  • Evangelisch-lutherische Martinskirche (Altlutheraner, heute SELK, erbaut 1854)
  • Mehrere mehr oder weniger restaurierte Gutshäuser in den eingemeindeten Orten (z. B. Altkünkendorf und Kerkow)
  • Mehrere Dorfkirchen in den eingemeindeten Orten
  • Blumberger Mühle
  • Fernmeldeturm Angermünde

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten]

  • Zur Erinnerung an das nicht mehr erhaltene Seetor hat die Stadt einen behauenen Findling in Form des Tores sowie eine Informationstafel an der Seestraße/Ecke Wasserstraße aufgestellt. Ähnliche Findlinge erinnern an das Berliner Tor, das Schwedter Tor sowie das Prenzlauer Tor, die ebenfalls abgerissen wurden.
  • Seit 1950 erinnert hinter den Gräbern von drei erhängten Kriegsdienstverweigerern auf dem Friedhof an der Schwedter Straße ein Denkmal an Widerstand und Opfer des Faschismus
  • Denkmal von 1964 auf dem ehemaligen Jüdischen Friedhof auf einer Anhöhe östlich der Bundesstraße 198 nördlich des Ortsteils Günterberg, wo die Jüdische Gemeinde Greiffenberg 1809 ihren Friedhof anlegte

Tierpark[Bearbeiten]

Der 1963 gegründete Tierpark Angermünde ist der einzige Tierpark in der Uckermark. Er beherbergt auf einer Fläche von 7 ha etwa 250 Tiere in 45 Arten aus allen Kontinenten der Welt. Als Besonderheit gibt es hier alle sechs Kamelarten: Dromedar, Trampeltier, Guanako, Lama, Alpaka und Vikunja. Der Tierpark beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) mit der Haltung von Vikunjas und Lisztäffchen.

Sportvereine[Bearbeiten]

  • TSG Angermünde (Volleyball, Boxen, Ju-Jutsu, Judo, Schach, Gewichtheben)
  • Handballclub Angermünde
  • Angermünder Fussballclub
  • Volleyballclub Angermünde
  • Eisenbahner Sportverein 49 e. V.
  • VfL Angermünde
  • Paintball Hof Angermünde e. V.
  • weitere Vereine in den eingemeindeten Dörfern

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Uckermärkische Blasmusiktage – großes Volksfest jedes Jahr Anfang Juni
  • Angermünder Gänsemarkt – jährlich am zweiten Adventswochenende
  • Energie Open Air – Pop- und Rockfest im nahegelegenen Strandbad Wolletzsee (ca. 5000 Besucher jährlich)
  • Kinderweihnachtsmarkt – gemütlicher kleiner Weihnachtsmarkt extra für Kinder (jährlich am 3. Adventswochenende)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Obwohl Angermünde immer noch einige Betriebe der traditionellen Industrie beherbergt, versucht man verstärkt, den Tourismus in der Region zu stärken. Die hohe Arbeitslosigkeit zwang viele Angermünder zur Abwanderung in wirtschaftsstärkere Gebiete Deutschlands.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhofsvorplatz

Der Bahnhof Angermünde stellt einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Nordosten Brandenburgs dar. Bahnstrecken gehen von Berlin aus über die Angermünde-Stralsunder Eisenbahn nach Stralsund, über die Berlin-Stettiner Eisenbahn nach Stettin sowie über die Angermünde-Schwedter Eisenbahn nach Schwedt. Da die Strecke nach Stettin nicht elektrifiziert ist, müssen Reisende hier auf Dieselzüge umsteigen. Eine weitere 30 Kilometer lange Bahnlinie nach Bad Freienwalde (Oder) wurde am 30. November 1997 stillgelegt. Überlegungen, die Strecke touristisch mit Draisinen – wie die Strecke Fürstenberg–Templin – zu nutzen, wurden verworfen.

Durch Angermünde führen die Bundesstraßen 2 und 198. Die Anschlussstellen Joachimsthal und Pfingstberg der A 11 zwischen Berlin und Stettin sind rund 16 beziehungsweise 19 Kilometer von der Kernstadt Angermünde entfernt.

Mit dem Uckermärkischen Radrundweg, dem Radfernweg Berlin–Usedom und dem Oder-Neiße-Radweg ist die Stadt Angermünde an drei wichtige Radfernwege angebunden. Zuletzt wurde die Lücke im Radweg Berlin–Usedom zwischen den Blumberger Teichen sowie den Ortsteilen Görlsdorf und Peetzig Ende 2007 ausgebaut.

Medien[Bearbeiten]

In Angermünde arbeitet eine Lokalredaktion der Märkischen Oderzeitung, der einzigen Tageszeitung der Region. Der in Prenzlau ansässige Lokalfernsehsender Uckermark TV (bis Januar 2011 TV Angermünde Lokal) sendet auch Lokalinformationen aus Angermünde.

Bildung[Bearbeiten]

Berufliche Schule Angermünde
Schulen
  • Grundschule Gustav-Bruhn
  • Puschkin Grundschule
  • Freie Schule Angermünde: Vorschule, Grundschule und Oberschule
  • Ehm-Welk Gesamtschule
  • Einstein-Gymnasium Angermünde
  • Allgemeine Förderschule
Berufsschulen
  • BSA Private Berufliche Schule Angermünde
  • ABW Angermünder Bildungswerk
  • Ergotherapieschule „Regine Hildebrandt“ Angermünde
Friedrich Heinrich von der Hagens Grab in Schmiedeberg

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Klimatabelle[Bearbeiten]

Angermünde
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
36
 
1
-4
 
 
30
 
3
-3
 
 
34
 
7
0
 
 
39
 
13
3
 
 
51
 
18
7
 
 
69
 
22
11
 
 
54
 
23
12
 
 
56
 
23
12
 
 
44
 
19
9
 
 
33
 
13
6
 
 
44
 
7
2
 
 
43
 
3
-2
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Angermünde
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,2 2,8 7,2 12,6 18,4 21,8 23,2 23,0 18,8 13,2 6,7 2,9 Ø 12,7
Min. Temperatur (°C) -3,8 -3,2 -0,4 2,9 7,3 10,9 12,4 12,0 9,3 5,7 1,7 -1,7 Ø 4,5
Niederschlag (mm) 36,4 30,3 33,6 38,9 51,3 68,6 53,5 55,5 43,8 33,3 44,2 42,5 Σ 531,9
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,3 4,2 5,4 7,5 7,7 7,6 7,2 5,3 3,5 1,6 1,2 Ø 4,6
Regentage (d) 9 8 9 8 9 10 9 8 8 8 9 10 Σ 105
Luftfeuchtigkeit (%) 88 85 80 74 71 72 73 75 80 84 87 88 Ø 79,7
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,2
-3,8
2,8
-3,2
7,2
-0,4
12,6
2,9
18,4
7,3
21,8
10,9
23,2
12,4
23,0
12,0
18,8
9,3
13,2
5,7
6,7
1,7
2,9
-1,7
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
36,4
30,3
33,6
38,9
51,3
68,6
53,5
55,5
43,8
33,3
44,2
42,5
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Literatur[Bearbeiten]

  • Verlagsbuchhandlung Ehm Welk: Angermünde. Flair und Zauber einer Stadt und ihrer Landschaft. Verlagsbuchhandlung Ehm Welk, Angermünde 2008, ISBN 978-3-9811703-1-3
  • Verlagsbuchhandlung Ehm Welk: DVD-Filmklassiker: Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche. Verlagsbuchhandlung Ehm Welk, Angermünde 2007, ISBN 978-3-9811703-0-6
  • Wolfgang Blaschke, Ingo Nagel: Angermünde und Umgebung. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 978-3-86680-021-2
  • Liselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Angermünde – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Freiwillige Gemeindezusammenschlüsse 1995–2003
  3. a b Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Stadt Angermünde
  4. Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 46–47.
  5. Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 961.
  6. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  7. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2000
  8. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  9. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark. S. 14–17
  10. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  11. Landeswahlleiter des Landes Brandenburg
  12. Märkische Oderzeitung vom 15. August 2013: Wolf-Hugo Just verstorben. Pionierarbeit einer neuen Verwaltung, von Daniela Windolff, abgerufen am 22. August 2013
  13. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg