Ljuboml

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ljuboml
Любомль
Wappen von Ljuboml
Ljuboml (Ukraine)
Ljuboml
Ljuboml
Basisdaten
Oblast: Oblast Wolhynien
Rajon: Rajon Ljuboml
Höhe: keine Angabe
Fläche: 7,03 km²
Einwohner: 10.270 (2004)
Bevölkerungsdichte: 1.461 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 44305
Vorwahl: +380 277
Geographische Lage: 51° 14′ N, 24° 2′ OKoordinaten: 51° 14′ 0″ N, 24° 2′ 0″ O
KOATUU: 723310100
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt
Bürgermeister: Anatolyj Hirykowytsch
Adresse: вул. Червоної Армії 2
44305 м. Любомль
Statistische Informationen
Ljuboml (Oblast Wolhynien)
Ljuboml
Ljuboml
i1

Ljuboml (ukrainisch und russisch Лю́бомль; polnisch Luboml) ist eine kleine ukrainische Stadt mit etwas mehr als 10.000 Einwohnern. Sie liegt in der Oblast Wolhynien, nahe dem Grenzübergang Jahodyn beim Dorf Starowojtowe nach Polen. Die nächstgrößeren Städte sind Kowel, Wolodymyr-Wolynskyj und Nowowolynsk.

Panoramablick auf den Ort

Der Ort wurde 1287 zum ersten Mal schriftlich erwähnt, erhielt 1541 das Magdeburger Stadtrecht und lag bis 1795 in der Woiwodschaft Ruthenien/Chełmer Land[1] in der Polnischen Adelsrepublik. Danach kam sie zum Russischen Reich und 1921 zu Polen. Infolge des Hitler-Stalin-Pakts besetzte die Sowjetunion das Gebiet. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 war der Ort bis 1944 unter deutscher Herrschaft, wurde dann durch die Rote Armee zurückerobert und in die Ukrainische SSR eingegliedert. Seit 1991 ist sie ein Teil der heutigen Ukraine.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Gold zwei pfahlgestellte silberne bewehrte gegengekehrte graue rotgezungte Wisente.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt kam 1898 die ukrainische Schauspielerin Natalija Uschwij zur Welt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ljuboml – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rizzi Zannoni, Woiewództwa Lubelskie y Rawskie. Mazowsze y Podlasie Południowe. Część Pułnocna Woiewództw Bełzkiego, Ruskiego y Sendomirskiego, część zachodnia Województwo (!) Wolyńskiego y Brzeskiego — Litewskiego.; 1772