Lotte van Beek

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Lotte van Beek Eisschnelllauf
Lotte van Beek bei Olympia 2014
Lotte van Beek bei Olympia 2014
Voller Name Charlotte Willemijn van Beek
Nation NiederlandeNiederlande Niederlande
Geburtstag 9. Dezember 1991 (27 Jahre)
Geburtsort ZwolleNiederlande
Größe 180 cm
Gewicht 69 kg
Karriere
Trainer Peter Kolder
Nationalkader seit 2010
Pers. Bestzeiten 500 m – 38,25 (Salt Lake City, 2013)

1000 m – 1.13,36 (Calgary, 2013)
1500 m – 1.52,95 (Calgary, 2013)
3000 m – 4.09,04 (Inzell, 2018)
5000 m – 7.32,59 (Hamar, 2013)

Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 5 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 2014 Sotschi Teamverfolgung
0Bronze0 2014 Sotschi 1500 m
0Silber0 2018 Pyeongchang Teamverfolgung
ISU Einzelstreckenweltmeisterschaften
0Silber0 2013 Sotschi 1500 m
ISU Einzelstreckeneuropameisterschaften
0Gold0 2018 Kolomna 1500 m
0Gold0 2018 Kolomna Teamverfolgung
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 2012/13
 Weltcupsiege 3 (davon 1 Einzelsieg)
 Grand-WC 2. (2013/14)
 Gesamt-WC 1000 4. (2013/14)
 Gesamt-WC 1500 2. (2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 1000 Meter 0 1 5
 1500 Meter 1 4 5
 Teamwettbewerb 2 4 0
letzte Änderung: 31. Mai 2019

Charlotte Willemijn „Lotte“ van Beek (* 9. Dezember 1991 in Zwolle) ist eine niederländische Eisschnellläuferin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Van Beek erreichte 2010 ihre ersten internationalen Erfolge. Bei der Junioren-WM in Moskau gewinnt sie fünfmal Gold und eine Silbermedaille. Ein Jahr später im finnischen Seinäjoki gewann sie lediglich eine Bronzemedaille im Vierkampf. Im November 2012 debütierte van Beek im Weltcup. Beim Weltcup-Finale in Heerenveen gelang ihr dabei mit dem zweiten Platz über 1.500 Meter ihre bis dahin beste Platzierung. Bei den Einzelstrecken-WM 2013 in Sotschi gewann sie Silber über 1.500 Meter, nachdem sie wenige Wochen zuvor bei der Mehrkampf-WM im norwegischen Hamar als Siebente ein gutes Top-10-Resultat einfuhr. In die Saison 2013/14 startete van Beek mit zwei Siegen in Calgary. Neben ihrem Einzelsieg über 1.500 Meter war sie auch mit dem Team erfolgreich.

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gewann van Beek gemeinsam mit Ireen Wüst, Jorien ter Mors und Marrit Leenstra Gold in der Teamverfolgung. Zudem musste sie sich über 1.500 Meter nur ihren Teamkolleginnen Wüst und ter Mors geschlagen geben und sicherte sich Bronze. Über die 1.000 Meter, bei denen auch zwei ihrer Teamkolleginnen Medaillen gewannen wurde sie am Ende Fünfte. Beim Sprint über 500 Meter belegte sie am Ende den 16. Platz. Wenig später beendete van Beek die Weltcup-Saison auf dem zweiten Gesamtrang hinter Ireen Wüst. In der folgenden Saison gelang ihr in der Gesamtwertung in keiner Disziplin eine Top-10-Platzierung. Auch 2015/16 verpasste sie Top-Platzierungen deutlich. Erst in den Jahren 2016/17 und 2017/18 gelang ihr mit dem vierten Rang in der Grand-Weltcup-Wertung der Sprung zurück in die Weltspitze.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann van Beek mit dem Team die Silbermedaille. Über die 1.500 Meter musste sie sich trotz Saisonbestleistung nur um 0,01 Sekunden ihrer Teamkollegin Marrit Leenstra geschlagen geben und wurde am Ende Vierte.[1] Im Sprint erreichte van Beek lediglich Platz 23.

Bei den Eisschnelllauf-Europameisterschaften 2018 in Kolomna gewann van Beek über 1.500 Meter[2] sowie in der Teamverfolgung mit Melissa Wijfje und Marrit Leenstra zwei Goldmedaillen.[3]

Für die Europameisterschaften sowie die Weltmeisterschaften 2019 konnte sich van Beek mit nur schwachen Ergebnissen in den Ausscheidungswettbewerben der Niederländer nicht qualifizieren.[4] Wenig später wurde sie durch den Nationaltrainer Jan Coopmans zwar für Teamsprint und Teamverfolgung bei der Einzelstrecken-WM 2019 in Inzell nominiert[5], kam dort jedoch nicht zum Einsatz. Trotz dieser persönlichen Niederlage reiste van Beek im Februar 2019 zum Weltcup nach Hamar.[6] Dort gelang ihr nach einem zweiten Platz über ihre Paradestrecke 1.500 Meter der dritte Platz über 1.000 Meter.[7] Wenig später wurde sie beim Saisonfinale in Salt Lake City über ihre Lieblingsdistanz noch einmal Siebente. Im Gesamtweltcup kam sie dabei jedoch nicht über den 14. Platz hinaus.

Eisschnelllauf-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
Platzierung 100 m 500 m 1.000 m 1.500 m 3.000 m 5.000 m 10.000 m Team Gesamt
1. Platz 1 2 3
2. Platz 1 4 4 9
3. Platz 5 5 10
Top 10 12 18 10 40
Stand: Ende Saison 2018/19

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Olympic Winter Games 2018 – Frauen 1.500 METER. In: speedskatingnews.info. 12. Februar 2018, abgerufen am 31. Mai 2019.
  2. European Championships 2018 – Frauen 1.500 Meter. In: speedskatingnews.info. 5. Januar 2018, abgerufen am 31. Mai 2019.
  3. European Championships 2018 – Team Pursuit. In: speedskatingnews.info. 5. Januar 2018, abgerufen am 31. Mai 2019.
  4. Walter van Zoeren: Geen WK afstanden en EK sprint voor Zwolse Lotte van Beek. In: destentor.nl. 30. Dezember 2018, abgerufen am 31. Mai 2019 (niederländisch).
  5. Lotte van Beek en Ronald Mulder rijden ploegenachtervolging en teamsprint op WK. In: rtvoost.nl. 18. Januar 2019, abgerufen am 31. Mai 2019 (niederländisch).
  6. Met de WK in aantocht is Lotte van Beek wél in topvorm. In: frieschdagblad.nl. Abgerufen am 31. Mai 2019 (englisch).
  7. Van Beek en Beune op podium 1.500 meter bij World Cup in Hamar. In: nu.nl. 3. Februar 2019, abgerufen am 31. Mai 2019.