Lyngdal

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Lyngdal
Lyngdal (Norwegen)
Lyngdal
Lyngdal
Basisdaten
Kommunennummer: 1032 (auf Statistik Norwegen)
Provinz (fylke): Vest-Agder
Verwaltungssitz: Lyngdal
Koordinaten: 58° 8′ N, 7° 5′ OKoordinaten: 58° 8′ N, 7° 5′ O
Fläche: 391 km²
Einwohner: 8609 (1. Jan. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Sprachform: Bokmål
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Jan Kristensen (H) (2015)
Lage in der Provinz Vest-Agder
Lage der Kommune in der Provinz Vest-Agder

Lyngdal ist eine norwegische Stadt und Kommune in der Provinz Vest-Agder. Sie hat 8609 Einwohner (Stand 1. Januar 2019). Zum 1. Januar 2020 in die Kommune Audnedal eingegliedert.[2]

Die Stadt wurde nach dem Fluss Lygna benannt, der sie durchquert. Lyngdal heißt so viel wie Lygna-Tal. Der Fluss Lygna mündet in den an die Stadt westlich angrenzenden Lyngdalsfjorden.

Die Ansiedlungen Austad, Å und Kvås sind eigentlich die Urzellen der Kommune Lyngdal. Es sind Ansiedlungen um den Pfarrhof zu der Zeit. Der Pfarrer wohnte in der Kirche von Å. Diese Kirche war derzeit der Mittelpunkt, wo man sich traf. Das Pfarrerspaar Gustava und Gabriel Kielland (1837–1854) sind bekannte Pioniere der Missionsarbeit. Gustava Kielland ist im ganzen Land als die Mutter des Frauenvereins bekannt. Ommundo Oftebro und Tobias Udland aus Lyngdal waren unter anderem die ersten Missionare in Norwegen. Es sind viele Missionare von Lyngdal aus in die ganze Welt ausgezogen. Man lebte von Landwirtschaft, Waldbau, Fischen und von der Seefahrt.

Agnefest am RosFjord ist seit 1771 der Naturhafen von Lyngdal

Südlich von Lyngdan erstreckt sich der zur Stadt gehörende Vorort Agnefest bis an den Rosfjorden. Agnefest nutzte schon zu frühen Zeiten die günstige Lage mit einem natürlichen Hafen am Rosfjorden, der hinreichend tief und für die Seefahrt großer Handels- und Transportschiffe nutzbar ist. Dementsprechend wurde der Naturhafen bereits im Jahr 1771 als Anlandeplatz registriert.

Lyngdal erhielt das Stadtrecht am 1. Januar 2001. Die Haupt-Wirtschaftszweige der Küstenstadt sind Holzwirtschaft und Tourismus.

Die heutige Stadt entstand im Jahr 1963 durch eine Verschmelzung mit den Städten Austad und Kvås. Sie grenzt im Südosten an Lindesnes, im Nordosten an Hægebostad und im Norden an Kvinesdal, im Westen an Farsund.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisk sentralbyrå – Population 2019
  2. Navn på nye kommuner. 19. Februar 2019, abgerufen am 1. Oktober 2019 (norwegisch).