Marie Meimberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Marie Meimberg auf der re:publica 2015
Marie Meimberg auf der re:publica 2015
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Ich glaube
  DE 86 15.03.2013 (1 Wo.)

Marie Lea Meimberg (* 7. Oktober 1983 in Leimen) ist eine deutsche Musikerin, YouTuberin und Produzentin von audiovisuellen Medien.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meimberg wurde in Leimen in der Nähe von Heidelberg geboren. Sie schloss an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen den Studiengang Communication and Cultural Management mit dem Bachelor of Arts ab. Seit 2012 betreibt sie einen eigenen YouTube-Kanal.

Sie arbeitete als „Channel-Managerin“ und Regisseurin beim Internet-Vermarktungsunternehmen Mediakraft Networks. Bei der Filmfirma UFA arbeitete sie in den UFA Labs als Autorin für die Webserie Trigger TV und in beratender Tätigkeit bei MESH Collective.

Mit Alphaville-Keyboarder Martin Lister produzierte Meimberg 2011 eigene Musik.[2] 2012 führte sie Regie bei einem Video des Musikers Andi Fins.[3] Für die Folge Das letzte Lied der Krimiserie SOKO Leipzig, deren Drehbuch von ihrem Ehemann Manuel Meimberg stammt,[4] schrieb sie zusammen mit Martin Lister drei Lieder, die sie selbst einsang. Der Titel Ich glaube wurde anschließend als Download veröffentlicht und erreichte 2013 für eine Woche Platz 86 in den deutschen Charts.

Meimberg war Vorsitzende des Vereins 301+, einem netzwerkähnlichen Verbund von YouTubern aus Berlin, die sich für Alternativen in der deutschen YouTube-Szene einsetzen.[5][6]

Seit 2014 ist sie Präsidentin der Academy des Deutschen Webvideopreises (WVP).[7] 2017 stellte sie sich jedoch nicht erneut zur Wahl, wie sie auf ihrer Facebookseite verkündete.[8]

Seit April 2015 betreibt sie in Berlin die Meimberg GmbH zur Entwicklung, Produktion und Verwertung von audio- und audiovisuellen Medien, Werbe- und Promotionprodukten.

Sie gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.

Von 2016 bis 2019 war sie für das im Auftrag von funk produzierte Format Bongo Boulevard als Regisseurin und Moderatorin vor und hinter den Kulissen tätig.[9]

Meimberg ist die Ehefrau des Regisseurs und Drehbuchautors Manuel Meimberg.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meimberg wurde 2014 in der Kategorie „Newbie“ für den Deutschen Webvideopreis nominiert.[10]

Im Jahre 2017 erhielt Marie Meimberg für die von ihrer Firma (Meimberg GmbH) produzierte ZDF-Serie "Familie Braun" einen internationalen Emmy Award.[11]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lieder

  • I Am Your Bitch (2013)
  • There Is a Party (2013)
  • Ich glaube (2013)
  • Fickersong (2014)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartplatzierung Deutschland
  2. Homepage Martin Lister – Artists, abgerufen am 14. März 2013.
  3. Andi Fins (Memento vom 10. April 2013 im Webarchiv archive.today), Post vom 23. Oktober 2012.
  4. Das letzte Lied (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive) (Episodeninformation), Andre Baldeweg, abgerufen am 16. Juni 2015.
  5. Website des Vereins 301+
  6. Krautreporter.de: Die Emanzipation der Youtuber
  7. Homepage Deutscher Webvideopreis (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive)
  8. Marie Meimberg. Abgerufen am 29. Mai 2017.
  9. Bongo Boulevard. Abgerufen am 1. Juni 2019.
  10. Webvideopreis.de (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive)
  11. RP ONLINE: 'Familie Braun': Deutsche Serie holt den International Emmy. Abgerufen am 21. November 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]