Michael Hagner

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Michael Hagner 2012 in Frankfurt am Main

Michael Hagner (* 29. Januar 1960 in Bochum[1]) ist ein deutscher Mediziner und Wissenschaftshistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hagner studierte Medizin und Philosophie an der Freien Universität Berlin und war nach Stationen in London, Lübeck und Göttingen am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) in Berlin tätig. Nach Gastprofessuren in Salzburg, Tel Aviv und Frankfurt am Main und am Collegium Helveticum der ETH Zürich ist er seit 2003 ordentlicher Professor für Wissenschaftsforschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich).

Michael Hagner ist Mitglied des Zentrums Geschichte des Wissens. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten zur Geschichte der Hirnforschung. Er gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor
Als Herausgeber
  • Der falsche Körper. Beiträge zu einer Geschichte der Monstrositäten. Wallstein, Göttingen 1995, ISBN 3-89244-073-5.
  • Ecce cortex. Beiträge zur Geschichte des modernen Gehirns. Wallstein, Göttingen 1999, ISBN 3-89244-360-2.
  • Ansichten der Wissenschaftsgeschichte. Fischer, Frankfurt 2001, ISBN 3-596-15261-5.
  • mit Anke te Heesen und Candida Höfer: Berlin Wilhelmstrasse 44. König, Köln 2003, ISBN 3-88375-656-3.
  • Einstein on the Beach. Der Physiker als Phänomen. Fischer, Frankfurt 2005, ISBN 3-596-16515-6.
  • mit Manfred D. Laubichler: Der Hochsitz des Wissens. Das Allgemeine als wissenschaftlicher Wert. Diaphanes, Zürich/Berlin 2006, ISBN 3-935300-79-4.
  • mit Erich Hörl: Die Transformation des Humanen. Beiträge zur Kulturgeschichte der Kybernetik. Suhrkamp, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-518-29448-2.
  • Wissenschaft und Demokratie. Suhrkamp, Berlin 2012, ISBN 978-3-518-26047-0.
  • seit 2005 Mitherausgeber von Nach Feierabend. Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte- Diaphanes, Zürich/Berlin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vademekum der Geschichtswissenschaften. 3. Ausgabe (1998/1999). S. 376.