Michael Steinbrecher

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Michael Steinbrecher auf der Pressekonferenz zur Verkündigung der Grimme-Preis-Träger 2013
Michael Steinbrecher mit Hannelore Kraft bei der Moderation der Grimme-Preis-Verleihung 2014

Michael Steinbrecher (* 20. November 1965 in Dortmund) ist ein deutscher Journalist, Fernsehmoderator und Professor für Fernseh- und Videojournalismus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Steinbrecher wuchs in Waltrop auf. Nach dem Abitur am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Lünen nahm Steinbrecher 1985 an der Universität Dortmund ein Studium der Journalistik auf. Im Rahmen eines Volontariats kam er 1987 zum ZDF. Steinbrecher spielte in der Jugend Fußball bei Borussia Dortmund und war seit 1984 Amateurspieler bei Westfalia Herne in der Oberliga, damals die dritthöchste Liga in Deutschland. Seinen Plan, Profifußballer zu werden, gab er allerdings auf, als ihm angeboten wurde, die neue ZDF-Jugendsendung Doppelpunkt zu moderieren.

Im Jahr 2008 wurde er mit einer Arbeit über TV-Programmgestaltung bei Olympia im Netz olympischer Abhängigkeiten an der TU Dortmund promoviert. Seit 2009 lehrt er dort als Professor für Fernseh- und Videojournalismus am Institut für Journalistik[1] und ist als Sendeleiter für den landesweiten TV-Lernsender nrwision verantwortlich. Seit Januar 2010 ist Michael Steinbrecher Pate des Kinderhospizes Bethel für sterbende Kinder.[2] Er unterstützt als Botschafter die Initiative Respekt! Kein Platz für Rassismus.

Steinbrecher ist verheiratet und hat einen Sohn.[3]

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Journalistische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Markus Commercon drehte er 1994 die Reportage Für mich soll’s rote Rosen regnen. Nach der Moderation von Doppelpunkt 1987–1992 wechselte er zum Aktuellen Sportstudio, bei dem er mehr als zwei Jahrzehnte blieb und nach Dieter Kürten die zweitlängste Moderationszeit hatte. Im Juni 2013 kündigte Steinbrecher an, die Moderation des Sportstudios aufzugeben. Am 24. August 2013 moderierte er seine 320. und letzte Sendung für das Sportstudio.[4]

Nebenher war er für das ZDF bei Fußball-Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen als Moderator und ist darüber hinaus als Regisseur für diverse Filme für 37 Grad im Einsatz. Zu seinen weiteren Tätigkeiten zählt die Moderation der Grimme-Preisverleihungen 2012[5], 2013[6] und 2014.[7]

Seit Januar 2015 moderiert Steinbrecher die Talkshow Nachtcafé des SWR.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meinung, Macht, Manipulation – Journalismus auf dem Prüfstand. Westend, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-86489-165-6.
  • Der Kampf um die Würde – Was wir vom wahren Leben lernen können. Verlag Herder, Freiburg 2019, ISBN 978-3-451-38199-7.
  • Nachtcafé: Wendepunkte – Wenn plötzlich alles anders wird. Klöpfer & Meyer Verlag, Tübingen 2017, ISBN 978-3-86351-428-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Technische Universität Dortmund: Prof. Dr. Michael Steinbrecher
  2. http://www.kinderhospiz-bethel.de/paten/michael-steinbrecher.html
  3. http://go4qualitytime.de/gqt028-interview-mit-michael-steinbrecher/
  4. 320 Sendungen: Steinbrecher hört beim ZDF-Sportstudio auf spiegel.de, abgerufen am 21. Juni 2013
  5. Henning Severin: Michael Steinbrecher: So viel mehr. (Memento des Originals vom 22. Januar 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grimme-institut.de Abgerufen am 28. März 2013
  6. 49. Grimme-Preis 2013: Impressionen der Pressekonferenz in Düsseldorf (Memento des Originals vom 25. März 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grimme-institut.de Abgerufen am 28. März 2013
  7. 3sat.de: Grimme-Preis 2014: 50. Preisverleihung live aus Marl (abgerufen am 10. März 2015)