Militärflugplatz Mollis

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Militärflugplatz Mollis
Breitling Super Constellation (2011)
Kenndaten
ICAO-Code LSMF
Koordinaten
47° 4′ 45″ N, 9° 3′ 54″ OKoordinaten: 47° 4′ 45″ N, 9° 3′ 54″ O
447 m (1467 ft.) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1 km südlich von Mollis
Bahn Netstal
Basisdaten
Betreiber Flugplatzverein Glarnerland
Start- und Landebahn
01/19 1800 m × 40 m Asphalt

Der Militärflugplatz Mollis (ICAO-Code LSMF) ist ehemaliger Reduitflugplatz der Schweizer Luftwaffe bei Mollis im Schweizer Kanton Glarus.

Er wurde von der Schweizer Luftwaffe ab 1936 mit Flächenflugzeugen und von 1958 bis 1999 als Jetflugplatz von de Havilland Venom, Hawker Hunter und F-5E und F-5F der Fliegerstaffel 20 genutzt. Nach 1999 war eine Lufttransporteinheit mit Superpumas dort stationiert, jedoch wurde ein paar Jahre später Mollis zur Sleeping Base für Helikopter, das heisst nicht mehr aktiv vom Militär genutzt.

Die Flugzeuge wurden in Hardened Aircraft Sheltern untergebracht, die Kommandoeinrichtung für den Flugbetrieb befand sich in einer Kaverne im Berg. Heutzutage ist Mollis kein militärischer Flugplatz mehr und wird nur noch zivil genutzt. Heli Linth und die Schweizerische Rettungsflugwacht, die dort die Rega-Basis 12 hat, nutzen den Flugplatz. Die Prototypen des Marenco SwissHelicopter SKYe SH09 wurden in Mollis montiert und flogen von dort ihre ersten Flüge.

Am 3. April 1923 landete bei einem ersten Flugtag Walter Mittelholzer in Mollis. Seine Passagierflüge waren ein Publikumsmagnet. Im Jahr 1955 erhielt die Fluggruppe Mollis vom Militär die Erlaubnis zur Mitbenutzung.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Militärflugplatz Mollis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien