Miramas

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Miramas
Wappen von Miramas
Miramas (Frankreich)
Miramas
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Bouches-du-Rhône (13)
Arrondissement Istres
Kanton Salon-de-Provence-2
Gemeindeverband Métropole d’Aix-Marseille-Provence
Koordinaten 43° 35′ N, 5° 0′ OKoordinaten: 43° 35′ N, 5° 0′ O
Höhe 0–125 m
Fläche 25,76 km²
Einwohner 26.668 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 1.035 Einw./km²
Postleitzahl 13140
INSEE-Code
Website www.miramas.org

Miramas ist eine französische Stadt mit 26.668 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Bouches-du-Rhône, unweit von Marseille. Miramas ist ein typischer Eisenbahnerort.

Miramas wurde wahrscheinlich im 5. Jahrhundert v. Chr. als Dorf Miramas le Vieux auf einem Felsen über dem Tal des Étang de Berre gegründet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Siedlung im Jahre 964. Die eigentliche Stadt Miramas verdankt ihre Entstehung der Eröffnung der Eisenbahnlinie Arles–Marseille im Jahre 1848. Als Rangierbahnhof für das nahe gelegene Marseille wuchs sie schnell und gewann später durch das Industriegebiet bei Fos-sur-Mer und durch den Flughafen Marseille bei Marignane weiter an wirtschaftlicher Bedeutung.

Westlich der Stadt liegt die ehemalige Renn- und heutige Teststrecke Circuit de Miramas.

Miramas ist der Endbahnhof der beiden Bahnlinien der SNCF (französische Staatsbahn) nach Marseille, eine Linie geht direkt, die andere am Meer entlang, Bahnhöfe u. a.: Sausset-les-Pins, Carry-le-Rouet und Ensuès-la-Redonne.

Miramas spielt zudem eine wichtige Rolle im Güterverkehr: hier steht der wichtigste Rangierbahnhof von Südostfrankreich[1]. Daneben entstand seit den 1990er Jahren das Logistikzentrum Clésud, z. T. auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Grans, mit einer Fläche von 280 ha und einer Lagerhausfläche von 720'000 m² sowie mit Einrichtungen zum Umladen von Containern zwischen Bahn und Lastwagen für den kombinierten Verkehr[2].

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017
Einwohner 9943 10.544 15.585 20.414 21.602 22.526 24.517 26.470
Quellen: Cassini und INSEE

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Miramas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Miramas gare. Auf der Gemeindewebsite. Abgerufen am 4. November 2020.
  2. Clésud. Website. Abgerufen am 4. November 2020.