Mitgliederentwicklung in den Religionsgemeinschaften

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Die Mitgliederentwicklung in den Religionsgemeinschaften ist der Verlauf der Veränderung der Mitgliederzahl in Religionsgemeinschaften. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist seit den 1970er Jahren ein Mitgliederschwund bei den christlichen Volkskirchen zu verzeichnen, während der Prozess der Säkularisierung in anderen westeuropäischen Ländern wie den Niederlanden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts eingesetzt hat. Weltweit nimmt die Mitgliederzahl der meisten Weltreligionen jedoch zu.

Entwicklungen[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Verteilung der Konfessionen in der Bundesrepublik Deutschland, 2008
blau: katholisch,
rot: evangelisch,
weiß: konfessionslos oder anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften angehörig.

Die Konfessionszugehörigkeit auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik Deutschland blieb zwischen 1871 und 1970 weitgehend konstant.[1] So gehörten in Westdeutschland im Jahr 1951 noch 96,4 Prozent der Bevölkerung einer christlichen Konfession an, seit den 1970er Jahren ist jedoch eine zunehmende Säkularisierung der Gesellschaft zu beobachten. Auch die Deutsche Wiedervereinigung brachte für die Volkskirchen keine Erholung der Mitgliederzahlen, die konfessionelle Struktur der Bundesrepublik veränderte sich durch den Beitritt der ehemaligen DDR jedoch beträchtlich.[1] Lag der Anteil der Christen in Ostdeutschland im Jahr 1949 noch bei rund 92 Prozent, so hatte sich dieser bis zum Jahr 1988 aufgrund der allgemein atheistischen Ausrichtung der DDR auf knapp 40 Prozent reduziert.[2] Seit dem Jahr 1990 ist die Zahl der Katholiken in Gesamtdeutschland um 16,1 Prozent sowie jene der Protestanten sogar um 22,6 Prozent zurückgegangen.

Im Jahr 1990 stellte die katholische Kirche in Deutschland mit über 28,5 Millionen Mitgliedern rund 35,4 Prozent der Bevölkerung. Mehr als 20 Jahre später zählten im Jahr 2013 nur mehr 24,2 Millionen Personen als Katholiken, also 29,9 Prozent der Bevölkerung. In den Jahren 1990–2013 traten 3,2 Millionen Menschen aus der katholischen Kirche aus.[3] Im selben Zeitraum traten ca. 0,25 Millionen in die Kirche ein. Die Evangelischen Kirchen, die im Jahr 1990 mit 29,4 Millionen Mitgliedern noch 36,9 Prozent der Bevölkerung repräsentierten, haben sich ähnlich entwickelt. In den Jahren 1990–2013 traten 4,5 Millionen Menschen aus der evangelischen Kirche aus.[3] Im selben Zeitraum traten ca. 1 Million in die Kirche ein.

Diese Entwicklung ist auch an den Zahlen der Taufen zu beobachten: Wurden im Jahr 1991 noch 299.504 katholische und 322.142 evangelische Taufen vollzogen, so hat sich deren Zahl mit 178.801 evangelischen Taufen im Jahr 2009[4] und 169.599 katholischen Taufen im Jahr 2011[5] beinahe halbiert. Heute werden jeweils rund 25 Prozent aller Kinder römisch-katholisch oder evangelisch getauft, während bis die 1960er Jahre hinein auf 100 Geburten noch rund 45 katholische und 45 evangelische Taufen kamen.[6]

Zusammengefasst gehörten im Jahr 2013 rund 59 Prozent der deutschen Bevölkerung einer der christlichen Landeskirchen und 3 Prozent einer der kleineren Kirchen an Weitere 5-6 Prozent sind Anhänger einer nicht christlichen Glaubensgemeinschaft wie dem Islam. Der restliche Bevölkerungsanteil von 32-33 Prozent ist konfessionslos und übertrifft mit rund 27 Millionen Menschen heute die beiden großen Konfessionen, wenn man diese einzeln betrachtet.

Im Jahr 1970 waren 3,9 Prozent der Bevölkerung in Westdeutschland und West-Berlin konfessionslos, seither verzeichnet diese Gruppe jedoch einen stetigen Zuwachs. Zu den Gründen zählen unter Anderem demografischer Wandel (zum Beispiel Einwanderung, Auswanderung und Überalterung der Gesellschaft) und Kirchenaustritte („Distanzierung“). Allerdings wirkt sich das kaum auf die zugehörigen konfessionslosen Verbände aus, so sind im Dachverband freier Weltanschauungsgemeinschaften heute nur rund 35.000 Mitglieder organisiert.[7]

Übersicht: größte Weltanschauungsgemeinschaften in Westdeutschland einschließlich Westberlin[8]
Jahr Gesamt-
bevölkerung
Konfessionslos Anteil
in %
Römisch-katholische
Kirche
Anteil
in %
Evangelische Kirche
in Deutschland (EKD)
Anteil
in %
Islam Anteil
in %
Orthodoxe
Kirchen
Anteil
in %
1950 49.843.000 1.794.000 3,6 22.828.000 45,8 25.220.000 50,6
1961 56.175.000 1.966.000 3,5 25.560.000 45,5 28.705.000 51,1
1970 60.651.000 2.365.000 3,9 27.061.000 44,6 29.696.000 49,0 788.000 1,3
1980 61.658.000 26.710.000 43,3 26.104.000 42,3
1987 61.077.000 6.963.000 11,4 26.232.000 42,9 25.412.000 41,6 1.649.000 2,7
Übersicht: größte Weltanschauungsgemeinschaften in Deutschland nach der Wiedervereinigung[8][9][10][11]
Jahr Gesamt-
bevölkerung[12]
Konfessionslos Anteil
in %
Römisch-katholische
Kirche
Anteil
in %
Evangelische Kirche
in Deutschland (EKD)
Anteil
in %
Islam Anteil
in %
Orthodoxe
Kirchen
Anteil
in %
1990 79.753.000 17.865.000 22,4 28.525.000 35,4 29.422.000 36,9 2.951.000 3,7
1991 80.275.000 28.252.000 35,4 29.204.000 36,4
2001 82.440.000 26.288.000 31,9 26.454.000 32,1
2006 82.315.000 25.317.000 30,8 25.101.000 30,5 1.200.000 1,5
2011 80.328.000 24.473.000 30,5 23.620.000 29,4 1.268.500 1,6
2012 80.524.000 26.500.000 32,9 24.321.000 30,2 23.356.000 29,0 3.140.000 3,9 1.268.500 1,6
2013 80.767.000 26.700.000 33,0 24.171.000 29,9 23.040.000 28,5 3.394.000 4,2 1.346.000 1,7

Österreich[Bearbeiten]

Wie auch in Deutschland sind in Österreich die Mitgliederzahlen der beiden großen christlichen Kirchen etwa seit den 1970er Jahren rückläufig.

Die römisch-katholische Kirche in Österreich zählte Ende 1951 6,17 Millionen Mitglieder bzw. 89,0 Prozent der Bevölkerung, nach Ergebnissen der letzten Volkszählung von 2001[13] bekannten sich noch 73,6 Prozent der Bevölkerung zur römisch-katholischen Kirche. In den Jahren zwischen 2001 und 2011 schrumpfte die Mitgliederzahl um weitere 511.699 Personen, womit die Katholische Kirche in nur einem Jahrzehnt rund 9,1 % ihrer Mitglieder verlor - das Jahr 2010 markierte hier mit allein 85.960 Kirchenaustritten einen bisherigen Höhepunkt. Ende 2014 repräsentierte die Katholische Kirche mit ihren 5.265.757 Mitgliedern rund 61,4 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung und damit als größte anerkannte Religionsgemeinschaft eine absolute Bevölkerungsmehrheit in Österreich.

Die Evangelische Kirche A. u. H. B. in Österreich zählte Ende 1951 zusammen 429.493 Mitglieder beziehungsweise 6,2 Prozent der Bevölkerung. Nach der Volkszählung 2001 zählten noch 4,7 Prozent der Bevölkerung zu einer der evangelischen Kirchen (überwiegend Augsburger Bekenntnis, seltener Helvetisches Bekenntnis). Ende 2014 waren es noch 309.158 Mitglieder bzw. 3,6 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung. Relativ war der Rückgang bei den kleineren evangelischen Kirchen größer, so haben diese seit ihrem Maximalstand im Jahr 1971 rund 30,8 Prozent ihrer Mitglieder verloren, im Vergleich zu den rund 19,6 Prozent Verlust in der römisch-katholischen Kirche im gleichen Zeitraum.

Bei der Volkszählung im Jahr 2001 bekannten sich rund 180.000 Christen, das sind 2,2 Prozent der österreichischen Bevölkerung, als Mitglieder orthodoxer Kirchen. Zur Altkatholischen Kirche bekannten sich etwa 15.000 Gläubige, das sind rund 0,2 Prozent der damaligen Gesamtbevölkerung. Etwas mehr als 8.000 Personen bekannten sich als Mitglieder der Israelitischen Religionsgemeinschaft, sowie insgesamt 338.988 Personen und damit 4,2 Prozent zum Islam. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Islamische Studien der Universität Wien galten Anfang 2012 hochgerechnet 573.876 Personen und damit etwa 6,8 Prozent der österreichischen Bevölkerung als Moslems.[14] Auch wenn die Verfassung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich implizit alle in Österreich lebenden Muslime einschließt, so waren nach offiziellen Angaben im Jahr 2011 allerdings nur 124.465 Mitglieder registriert.[15]

Nach aktuellen Schätzungen des Zentralrates der Konfessionsfreien dürften heute rund 2,5 Millionen konfessionsfreie Menschen in Österreich leben.[16] Laut einer Umfrage im Eurobarometer 2010[17] glaubten 44 % der Österreicher an Gott und 38 % an „eine Art von spiritueller Kraft“, sowie 12 % weder an Gott noch an eine spirituelle Kraft und 6 % äußerten sich nicht. Demnach deklarierte sich davon mehr als eine Million Österreicher als Atheisten. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage (n=419) stimmten sogar 56 % der Befragten agnostischen, sowie 24 % atheistischen Fragestellungen zu.[18]

Übersicht: Religionsgemeinschaften in Österreich 1951–2014[19][20][21][22]
Jahr Gesamt-
bevölkerung
Römisch-Katholisch Anteil
in %
Evangelisch Anteil
in %
Islamisch Anteil
in %
Konfessionsfrei Anteil
in %
Sonstige Anteil
in %
Unbekannt Anteil
in %
1951 6.933.905 6.170.084 89,0 429.493 6,2 264.014 3,8 67.236 0,9 3.078 0,1
1961 7.073.807 6.295.075 89,0 438.663 6,2 266.009 3,8 70.087 0,9 3.973 0,1
1971 7.491.526 6.548.316 87,4 447.070 6,0 22.267 0,3 321.218 4,3 109.893 1,4 42.762 0,6
1981 7.555.338 6.372.645 84,3 423.162 5,6 76.939 1,0 452.039 6,0 151.536 2,0 79.017 1,0
1991 7.795.786 6.081.454 78,0 388.709 5,0 158.766 2,0 672.251 8,6 223.631 2,9 270.965 3,5
2001 8.032.926 5.915.421 73,6 376.150 4,7 338.988 4,2 963.263 12,0 278.442 3,5 160.662 2,0
2011 8.408.121 5.403.722 64,3 319.752 3,8 573.876 6,8
2012 8.451.860 5.359.275 63,4 325.905 3,9
2013 8.507.786 5.308.699 62,4 313.352 3,7
2014 8.579.747 5.265.757 61,4 309.158 3,6

Schweiz[Bearbeiten]

Auch die Schweizer Landeskirchen verzeichnen einen Schwund aufgrund von demografischem Wandel sowie Kirchenaustritten.[23] Im Jahr 1970 gehörte fast die gesamte Bevölkerung einer christlichen Kirche an, davon waren 48,8 % evangelisch-reformiert und 46,7 % römisch-katholisch. Heute zeichnet sich nach der letzten Erhebung aus dem Jahr 2013 folgendes Bild ab: 69,9 % der Bevölkerung (älter als 15 Jahre) sind Mitglied in einer christlichen Kirche, 6,6 % gehören nicht-christlichen Religionen an und 23,5 % bekennen sich zu keiner Glaubensgemeinschaft.

Übersicht: Mitgliederentwicklung in der Schweiz.[24][25]
Jahr Bevölkerung
(älter als 15)
Römisch-katholische
Kirche
Evangelisch-reformierte
Kirche
Islam Sonstige keine amtliche
Register-Konfession
keine Angabe
1970 4.575.416 46,7 % 48,8 % 0,2 % 2,5 % 1,2 % 0,6 %
1980 4.950.821 46,2 % 45,3 % 0,7 % 2,7 % 3,9 % 1,2 %
1990 5.495.018 46,2 % 39,6 % 1,6 % 3,9 % 7,5 % 1,2 %
2000 5.868.572 42,3 % 33,9 % 3,6 % 5,2 % 11,4 % 3,6 %
2010 6.519.253 38,6 % 28,0 % 4,5 % 6,8 % 20,1 % 2,0 %
2012 6.662.333 38,2 % 26,9 % 4,9 % 7,3 % 21,4 % 1,3 %
2013 6.744.794 38,0 % 26,1 % 5,1 % 7,3 % 22,2 % 1,3 %

Niederlande[Bearbeiten]

Religionen in den Niederlanden (Stand 2005)
  • Römisch-Katholisch – 27,0 %
  • Protestanten – 16,6 %
  • Muslime – 5,7 %
  • Hindus – 1,3 %
  • Buddhisten – 1,0 %
  • Konfessionslose – 48,4 %

Wesentlich früher als in den deutschsprachigen Ländern hat der Prozess der Säkularisierung in den Niederlanden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts eingesetzt. Während die christlichen Landeskirchen im Jahr 1899 zusammen noch rund 95,3 % der niederländischen Bevölkerung repräsentierten, so war deren gemeinsamer Anteil bis zum Jahr 1971 auf rund 76,4 % zurückgegangen, und der Anteil der Konfessionslosen bereits auf rund 23,6 % angestiegen. Im Gegensatz zu den massiven Verlusten der zuvor mehrheitlich protestantischen Kirchen konnte die katholische Kirche jedoch bis 1971 noch auf 40,4 % zulegen. Im Jahr 2010 gab es in den Niederlanden neben einer absoluten Mehrheit von 52,8 % Konfessionslosen, eine relative religiöse Vielfalt, die sich aus 24,5 % Katholiken, 15,6 % Protestanten und 4,9 % Moslems sowie aus 2,2 % Mitgliedern anderer religiöser Gruppierungen zusammensetzt.

Übersicht: Religionsgemeinschaften in den Niederlanden seit 1899[26]
Jahr römisch-katholische
Kirche
protestantische
Kirchen
Muslime andere religiöse
Gruppierungen
Konfessionslose
1899 35,1 % 60,2 % - 2,4 % 2,3 %
1920 35,6 % 53,8 % - 2,8 % 7,8 %
1947 38,5 % 42,3 % - 2,1 % 17,1 %
1971 40,4 % 35,9 % 0,4 % 0,5 % 23,6 %
2005 27,0 % 16,6 % 5,7 % 2,3 % 48,4 %
2010 24,5 % 15,6 % 4,9 % 2,2 % 52,8 %

Großbritannien[Bearbeiten]

In Großbritannien genießt die Anglikanische Kirche den Status einer Staatsreligion, der noch im Jahr 1983 eine relative Mehrheit von 40 % der Bevölkerung angehörte. Mittlerweile hat sich deren Mitgliederzahl auf rund 16 % reduziert, womit heute die Gruppe der Konfessionslosen mit mehr als 50 % eine absolute Bevölkerungsmehrheit darstellt. Im Jahr 2012 gehörten noch rund 46 % der britischen Bevölkerung einer christlichen Kirche und 6 % einer nicht-christlichen Religionsgemeinschaft an.

Übersicht: Religionsgemeinschaften in Großbritannien 1983–2012[27][28]
Jahr Anglikanische
Kirche
Römisch-Katholische
Kirche
andere christliche
Religionsgemeinschaften
nicht-christliche
Religionsgemeinschaften
Konfessionslose
1983 40 % 10 % 17 % 2 % 31 %
1993 32 % 11 % 16 % 3 % 37 %
2003 27 % 9 % 15 % 6 % 43 %
2012 20 % 9 % 17 % 6 % 48 %
2013 16,2 % 8,7 % k.A. k.A. 50,4 %

USA[Bearbeiten]

Auch in den traditionell protestantisch geprägten Vereinigten Staaten ist in den letzten Jahren eine zunehmende Säkularisierung zu beobachten. Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Centers, ist der Anteil der Christen seit 2007 von insgesamt 78,4 % auf 70,6 % zurückgegangen, während im gleichen Zeitraum der Anteil nicht-christlicher Religionen von 4,7 % auf 5,9 % vor allem aber jener der Konfessionslosen von 16,1 % auf 22,8 % gestiegen ist.

Übersicht: Religionsgemeinschaften in den USA 2007–2014[29]
Jahr Evangelikale
Kirchen
Römisch-Katholische
Kirche
Protestantische
Kirchen
andere christliche
Kirchen
nicht-christliche
Religionsgemeinschaften
Konfessionslose
2007 26,3 % 23,9 % 18,1 % 10,1 % 4,7 % 16,1 %
2014 25,4 % 20,8 % 14,7 % 9,7 % 5,9 % 22,8 %

Weltweite Situation[Bearbeiten]

Das Christentum ist laut der Studie des US-Instituts Pew über Religion und öffentliches Leben mit schätzungsweise 2,1 bis 2,2 Milliarden Mitgliedern die führende Weltreligion, gefolgt vom Islam mit 1,57 Milliarden Anhängern.[30]

Weltweit verzeichnet die katholische Kirche einen Zuwachs in der Mitgliederzahl. Sie zählte 2009 1.166 Millionen Mitglieder, bei einem Zuwachs von 19 Millionen Mitgliedern bzw. 1,6 % gegenüber dem Vorjahr.[31] Die Ende 2010 insgesamt 145 Mitgliedskirchen und Nicht-Mitglieder des Lutherischen Weltbundes verzeichneten bei 74,0 Millionen Mitgliedern einen Zuwachs von 237.450 Personen bzw. eine Zunahme um 0,3 Prozent.[32] Anfang 2004 überstieg die Zahl der Katholiken in der Neuen Welt, also in Nord-, Mittel- und Südamerika, den der Alten Welt.[33]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Christof Wolf: Religion und Familie in Deutschland.
  2. Peter Maser: Glauben im Sozialismus. Kirchen und Religionsgemeinschaften in der DDR. Berlin 1989, S. 13–20.
  3. a b Statistik auf kirchenaustritt.de
  4. Fowid vom 13. November 2011 (PDF-Datei; 148 kB)
  5. Katholische Kirche in Deutschland: Zahlen und Fakten 2011/12
  6. Wirtschaft und Statistik 6/2010 (PDF-Datei; 734 kB)
  7. REMID (2013)
  8. a b FOWID, Religionszugehörigkeit Bevölkerung 1970-2011 (online; PDF-Datei; 173 kB)
  9. FOWID, Religionszugehörigkeit Bevölkerung 2010-2013 (online;PDF-Datei; 143 kB)
  10. Deutsche Bischofskonferenz, Kirchliche Statistik, abgerufen am 2. März 2014
  11. EKD-Statistik, abgerufen am 2. März 2014
  12. https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/Tabellen_/lrbev03.html?cms_gtp=151954_list=1&https=1
  13. Statistik Austria: Volkszählung 2001 Hauptergebnisse I - Österreich (Standardpublikationen)
  14. Muslimische Alltagspraxis in Österreich. Ein Kompass zur religiösen Diversität. Universität Wien. Abgerufen am 28. Januar 2015.
  15. Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, Statistik 2011, abgerufen am 6. März 2014
  16. Zentralrat der Konfessionsfreien, Statistik 2014, abgerufen am 6. März 2014
  17. Special Eurobarometer, Biotechnology Report. Abgerufen am 3. Februar 2015 (PDF; 7,5 MB).
  18. Für 68 Prozent hat die Kirche keine Glaubwürdigkeit mehr, Der Standardam 4. April 2015
  19. Statistik Austria: Bevölkerung nach dem Religionsbekenntnis und Bundesländern 1951 bis 2001 (abgerufen am 16. Jänner 2009)
  20. Statistik Austria: Bevölkerung zu Quartalsbeginn seit 2002 nach Bundesland (abgerufen am 18. Februar 2015)
  21. Katholische Kirche Österreich: Statistik (abgerufen am 18. Februar 2015)
  22. Evangelische Kirche in Österreich: Zahlen und Fakten (abgerufen am 18. Februar 2015)
  23. Mitgliederschwund bei den Landeskirchen. Die Kirchenbänke leeren sich. In: swissinfo.ch, 9. Januar 2008 (online)
  24. Religionen, Statistik Schweiz, abgerufen am 6. Februar 2014
  25. Strukturerhebung der eidgenössischen Volkszählung 2010
  26. Knippenberg, H. (1992): De Religieuze Kaart van Nederland. Assen: Koninklijke Van Gorcum
  27. British Social Attitudes Report 30, abgerufen am 26. April 2014
  28. British Social Attitudes Report 31, abgerufen am 1. Februar 2015
  29. America’s Changing Religious Landscape, Pew Research Center, abgerufen am 13. Mai 2015
  30. n24 (online)
  31. Adventistischer Pressedienst. (online)
  32. Lutherische Kirchen wachsen weltweit. (online)
  33. Bundeszentrale für politische Bildung (online)