Nachtmagazin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seriendaten
Originaltitel Nachtmagazin
Nachtmagazin Logo 2015.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 1995
Produktions-
unternehmen
ARD-aktuell
Länge 20 Minuten
Genre Nachrichten
Erstausstrahlung 1. März 1995

Das Nachtmagazin ist ein Nachrichtenmagazin der ARD, das seit dem 1. März 1995 ausgestrahlt wird. Es wird in den Nächten von Montag auf Dienstag bis zur Nacht von Freitag auf Samstag zwischen 00:00 Uhr und 01:00 Uhr auf Das Erste und bei tagesschau24 gesendet und von ARD-aktuell in Hamburg produziert.

Sendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 23. April 2014 sendete das Nachtmagazin erstmals aus einem neuen Nachrichten-Studio.[1] Es wurde eine 18 Meter breite, halbrunde Medienwand installiert, die von hinten mit sieben Beamern mit 3-D-Grafiken, Panoramabildern, Fotos und Videos bespielt wird. Ein Grafiksystem korrigiert Verzerrungen in Echtzeit. Zwei separate Tische geben den Moderatoren mehr Bewegungsfreiheit. Dank der Medienwand ließen sich schwierige Sachverhalte in Form von animierten Grafiken anschaulicher darstellen. Zudem setze man stärker als bisher auf exzellenten Fotojournalismus. Journalistisch habe sich am Konzept der Sendungen jedoch nichts geändert. Außerdem wurde eine neue Eröffnungsfanfare produziert und der Nachrichtenüberblick wird wieder von einem Tagesschau-Sprecher im Studio verlesen. Mit dem neuen Studio erfolgt die Produktion des Nachtmagazins zudem nun in HD.

Seit der Umgestaltung des Tagesschau-Designs im Jahre 2005 wurde das Nachtmagazin nicht mehr vom Nachrichtentresen aus, sondern vor einer Bildschirmwand moderiert. Zudem gab es zwischenzeitlich einen Nachrichtenblock, der von einem Tagesschau-Sprecher im Studio gesprochen wurde, und eine moderierte Wettervorhersage.

Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Moderatoren waren Claus-Erich Boetzkes und Katharina Wolkenhauer. Boetzkes wechselte 1997 zur Tagesschau um fünf und wurde von Thomas Bade abgelöst. Zusammen mit Wolkenhauer moderierte er die Sendung bis Ende 2005. Seit Anfang 2006 wurde die Sendung von Gabi Bauer und Anja Bröker präsentiert. Letztere beendete ihre Moderationstätigkeit am 23. Februar 2007. Ihr Nachfolger war Ingo Zamperoni, der vom 5. März 2007 an bis 2013 im Wechsel mit Gabi Bauer durch die Sendung führte. Nach Zamperonis Wechsel zu den Tagesthemen folgte Susanne Stichler nach. Als Vertretungen wurden wechselnde Moderatoren eingesetzt. So zum Beispiel ab 2006 und wieder seit 2012 Kerstin Petry und ab Februar 2009 Linda Zervakis. Zuvor wurde diese Aufgabe schon von der damaligen Tagesschau-Sprecherin Laura Dünnwald wahrgenommen. Im Sommer 2007 vertrat Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder die schwangere Kerstin Petry. Seit Februar 2014 moderieren die Sendung Gabi Bauer, Susanne Stichler und Sven Lorig als feste Moderatoren.[2]

Aktuelle Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moderator Einstieg
Gabi Bauer 3. Januar 2006 Hauptmoderatorin
Sven Lorig 30. April 2012 Hauptmoderator
Susanne Stichler 7. Mai 2012 Hauptmoderatorin
Thorsten Schröder Sommer 2007 vertretungsweise
Anna Planken 2014 vertretungsweise
Charlotte Maihoff 6. Mai 2015 vertretungsweise
Gerhard Delling 11. August 2015 vertretungsweise
Lena Döring 12. April 2016 vertretungsweise

Ehemalige Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moderator Einstieg Ausstieg
Claus-Erich Boetzkes 1. März 1995 1997
Katharina Wolkenhauer 1. März 1995 Ende 2005
Thomas Bade 1997 Ende 2005
Anja Bröker 10. Januar 2006[3] 23. Februar 2007
Kerstin Petry 2006  ? vertretungsweise, mit Unterbrechungen
Ingo Zamperoni 5. März 2007 Dezember 2013
Linda Zervakis Februar 2009 2011 vertretungsweise
Pinar Atalay 2013 2014 vertretungsweise
Laura Dünnwald  ?  ? vertretungsweise

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neues Tagesschau-Studio nimmt am Karsamstag 2014 seinen Betrieb auf (Memento vom 18. April 2014 im Internet Archive) auf tagesschau.de, 15. April 2014. Abgerufen am 18. April 2014.
  2. Atalay löst Zamperoni bei "Tagesthemen" ab – ndr.de (Memento vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive), abgerufen am 10. November 2013
  3. dwdl.de DWDL vom 14. Dezember 2006