Naomi Oreskes

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Naomi Oreskes (2008)

Naomi Oreskes (* 1958 in New York City) ist eine US-amerikanische Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der Harvard University; zuvor war sie Professorin für Geschichte und Wissenschaftsforschung (History and Science Studies) an der University of California, San Diego.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oreskes absolvierte 1981 den Bachelor of Science in Geologie des Bergbaus mit First Class Honours am Imperial College in London. Sie arbeitete anschließend bis 1984 als Geologin bei der Western Mining Corporation in Australien. Es folgten Forschungsaufenthalte und Lehrtätigkeiten an der Stanford University (1984–1989) und dem Dartmouth College (1990–1996). Ihre Promotion für Geologie und Wissenschaftsgeschichte erhielt sie 1990 an der Stanford University. Von 1996 bis 1998 war sie Associate Professor für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften an der New York University mit einer Gastprofessur im Herbst 2001 im Fachbereich Geschichte der Wissenschaft an der Harvard University. Seit 2005 war sie Professorin für Wissenschaftsgeschichte an der University of California in San Diego, seit 2014 an der Harvard University.

Naomi Oreskes ist verheiratet und hat zwei Töchter.[1]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oreskes arbeitete zunächst vor allem in der Geologie, ist mittlerweile aber vor allem im Fachbereich Geschichte mit Schwerpunkt Wissenschaftsgeschichte tätig. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Klimaforschung, insbesondere deren Forschungsgeschichte.

Forschungsgeschichte der Klimaforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu ihren bedeutendsten Arbeiten auf diesem Gebiet zählen unter anderem das Essay Beyond the Ivory Tower: The Scientific Consensus on Climate Change,[2] das im Dezember 2004 in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde. Darin behandelt sie die Frage, wie deutlich ein wissenschaftlicher Konsens in Fragen der vom Menschen mit verursachten globalen Erwärmung erkennbar sei.

In einer Auswertung der Abstracts von 928 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Journalen im Zeitraum 1993–2003, welche das Stichwort „global climate change“ enthielten, fand Oreskes keinen Artikel, der offen anzweifelte, dass „ein Klimawandel stattfindet und der Mensch mit seinen Aktivitäten wenigstens zum Teil dazu beiträgt“. Zweifler dieser Hypothese in Fachkreisen sollten sich entsprechend ihrem Gewicht in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung auch in den Abstracts der Fachpublikationen wiederfinden lassen. Knapp mehr als 20 % der Abstracts vertraten die Meinung, der Mensch sei mit Verursacher des Klimawandels, etwas mehr als die Hälfte der Abstracts behandelten die Folgen vom Klimawandel, ohne auf die Fragestellung nach den Ursachen einzugehen. Etwa 25 % der Abstracts behandelten Methoden oder paläoklimatologische Untersuchungen.[3] Dieses Ergebnis wertete sie als ein Indiz dafür, dass in der Klimaforschung ein Konsens in dieser Frage herrscht. Daneben führt sie als Argument an, dass die in dieser Frage wichtigsten wissenschaftliche Vereinigungen und Institutionen ebenfalls entsprechende Positionen veröffentlichten.

Merchants of Doubt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenfalls einen sehr großen Impact hatte ihr 2010 zusammen mit Erik M. Conway veröffentlichtes Buch Merchants of Doubt, indem sie die Kontroverse um die globale Erwärmung im historischen Kontext untersuchte. Den Recherchen der Autoren zufolge ist die Methode, in der Öffentlichkeit gezielt Zweifel an wissenschaftlichen Ergebnissen zu verbreiten, um politische Maßnahmen zu verhindern, bereits im Bezug auf die Gefahren des Tabakrauchens, des Ozonlochs oder des sauren Regens eingesetzt worden. Die Verbreitung entsprechender Informationen sei zum Teil strategisch geplant und von neoliberalen und antikommunistischen Lobbygruppen und der Industrie (z. B. Tabakindustrie, Erdölindustrie) finanziert worden. Zum Teil seien dieselben Protagonisten (insbesondere Fred Seitz und Fred Singer) und Lobbygruppen (wie das Competitive Enterprise Institute) beteiligt gewesen.[4][5]

Die Kritiken zu "Merchants of Doubt" waren größtenteils "enthusiastisch";[6] das Buch gilt mittlerweile als Standardwerk in Bezug auf die organisierte Klimaskepsis durch Industrielobbyisten.[7]

Philip Kitcher nannte Merchants of Doubt in Science eine "faszinierende und wichtige" Studie. Oreskes und Conway lieferten überzeugende Belege für ihre überraschende und beunruhigende These, dass Widerstand gegen wissenschaftlich sehr gut fundierte Aussagen im Bereich Umwelt und Gesundheit zum Durchsetzen von politischen Zielen und ökonomischen Interessen genutzt wurde, um die Weitergabe dieser wichtigen Informationen an die amerikanische Öffentlichkeit zu verhindern. Sie legten akribisch die Wege dar, wie eine Handvoll in konservativen Kreisen gut vernetzter Wissenschaftler mit starken Verbindungen zu bestimmten Industriebranchen eine unverhältnismäßig wichtige Rolle bei der öffentlichen und politischen Debatte um kontroverse Themen gehabt haben, zumeist Themen außerhalb ihrer eigenen Fachgebiete. Dennoch hätten sie genügend Einfluss gehabt, um die öffentliche Akzeptanz dieses Konsenses trotz fachwissenschaftlichem Konsens teils über geraume Zeit zu verzögern. Dabei hätten sie sich in zahlreichen Debatten als Experten ausgegeben, um eine "alternative Meinung" zu den tatsächlichen Aussagen der jeweiligen Fachwissenschaftler bieten, die problematisch für bestimmte Industrien waren, von denen sie unterstützt wurden oder die politischen Ansichten ihrer Unterstützer gefährdeten. Ihre Schlussfolgerung, dass es viele Gründe für das Versagen der USA in Sachen Klimapolitik gebe, aber zumindest einer davon das Verwirrspiel von Bill Nierenberg, Fred Seitz und Fred Singer gewesen sei, sei eine harsche Behauptung, die aber in Anbetracht der von diesen begangenen und von Oreskes und Conway nachgewiesenen Angriffe auf Klimaforscher vollends gerechtfertigt sei.[8]

David Lindenmayer nannte "Merchants of Doubt" "ein Buch, das alle Ökologen und Umweltwissenschaftler lesen sollten". Das Buch untersuche politische Aspekte in der wissenschaftlichen Debatte über bestimmte Themen wie die Folgen von Zigarettenkonsum und Passivrauchen, die wissenschaftliche Beweislage zum Ozonloch, saurem Regen, die Umwelteinflüssen von Pestiziden und den Klimawandel. Kernthese sei, dass eine kleine Gruppe von politisch rechtsstehenden Wissenschaftlern, vor allem Physiker, häufig und zumeist erfolgreich Zweifel an der wissenschaftlichen Beweislage vieler sehr wichtiger Umweltprobleme streuten. Getrieben gewesen sei dieses Verhalten der Physiker, die nach insbesondere dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine stark anti-ökologische Prägung entwickelt hatten, von dem Wunsch, einen Marktfundamentalismus zu erhalten oder noch auszubauen und den Kapitalismus weiter stärken. Obwohl diese These zunächst wie eine Verschwörungstheorie aus einem Politthriller erscheine, sei "Merchants of Doubt" makellos recherchiert und verfüge unter anderem über einen 60-seitigen Anmerkungsapparat. Es sei informativ und gut geschrieben, auch wenn es sich stellenweise wiederhole, und habe mehrere wichtige Botschaften: unter anderem, wie wichtig es sei, zu erklären wie richtige Wissenschaft funktioniere, die Bedeutung des Peer-Reviews darzustellen und die Notwendigkeit, Personen, die Aussagen im Umweltbereich machten, auf ihre Glaubwürdigkeit hin zu untersuchen. Unter anderem würden Oreskes und Conway mehrfach in ihrem Buch darauf hinweisen, wie Wissenschaftler in peer-reviewten Fachzeitschriften veröffentlichten, die fast nur von ihresgleichen gelesen wurden, während die Schöpfer des Zweifels sehr versiert darin waren, ihre Gegenthesen in Massenmedien zu platzieren, wo sie eine sehr große öffentliche Aufmerksamkeit erzielten. Die Widerlegung der Behauptungen dieser Lobbyisten durch die wissenschaftliche Gemeinschaft seien dann wiederum in wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen, womit die öffentliche Resonanz darauf gering blieb. Eine Schlüsselbotschaft von „Merchants of Doubt“ sei es, dass Wissenschaftler ihre Öffentlichkeitsarbeit verbessern müssten, eine andere, die Bedeutung von wissenschaftlicher Kompetenz klar herauszustellen. So seien z. B. viele der Versuche, Zweifel an der Schädlichkeit von Tabakrauch oder der Existenz des Klimawandels zu säen, von Personen ausgegangen, die fachlich überhaupt nicht dazu qualifiziert waren, Aussagen zu diesen Themen zu machen. Es gebe viele Gründe, dieses Buch zu lesen, aber er wichtigste für Ökologen und Politiker sei wahrscheinlich, sich klarzumachen, wie schwierig es sei politische Veränderungen im Umweltbereich zu erzielen, selbst dann, wenn die wissenschaftliche Datenlage völlig eindeutig sei.[9]

Dale Jamieson bezeichnet Merchants of Doubt als Pflichtlektüre. Wer wirklich wissen wolle, warum die USA beim Klimaschutz versagt habe, solle dieses Buch lesen. Es gebe zwar mehrere Werke, die die Klimapolitik untersuchten, aber diese besäßen nicht dieselbe historische und wissenschaftliche Tiefe wie „Merchants of Doubt“. Oreskes und Conway verorteten die Leugnung des Klimawandels vor der seit der Reagan-Zeit anhaltenden Gegenbewegung gegen die Umweltpolitik, die die politische Rechte zu immer schrilleren Angriffen auf die Wissenschaft veranlasst habe. Sie zeigten auf, wie die Leugnung des Klimawandel mit der Leugnung des Sauren Regens, des Ozonloches oder des Abstreitens der Gefährlichkeit von Passivrauchen verknüpft sei. Bei all diesen Themen seien die gleichen rhetorischen und politischen Strategien zum Einsatz gekommen, genau wie auch häufig die gleichen Personengruppen involviert gewesen sein. Die Wurzeln dieser Bewegung verorten sie bei einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern, die während des Kalten Krieges zu Einfluss gekommen waren. Einzelne Aussagen der Autoren können man aber hinterfragen, so z. B. welche Rolle die politische Ideologie gespielt habe. Diese empfinde er als zu stark betont, während z. B. Rivalitäten zwischen einzelnen Fachbereichen und Personen als unterrepräsentiert ansehe. Zudem sehe er die Physiker aus dem kalten Krieg als zu stereotyp beschrieben.[10]

Brian Wynne urteilt in Nature, Merchants of Doubt sei ein eindrucksvoller Bericht über die Rolle der Wissenschaft bei vielen zentralen öffentlichen Fragen. Oreskes und Conway hätten klar und detailliert die Verwundbarkeit der Wissenschaft gegenüber den Taktiken mächtiger Eliten beschrieben. Zu Recht würden die Autoren die energische Widerlegung von Skeptikerargumenten fordern. Allerdings würden sie dabei übersehen, dass gerade die Annahme, dass wissenschaftliche Evidenz die einzige Autorität sei, die politisches Handeln rechtfertigen kann (Szientismus), sowohl die Politik als auch die unterstützende Wissenschaft für die „dogmatische Verstärkung von Zweifeln“ angreifbar macht. Wenn politisches Handeln darauf reduziert würde, ob die wissenschaftliche Basis richtig oder falsch ist, könne die Evidenz schnell in Zweifel gezogen werden. Politische Themen hätten jedoch immer auch weitere Dimensionen, wie etwa den sozialen Nutzen. So gebe es z. B. gute nicht-wissenschaftliche Gründe dafür, den ökologischen Fußabdruck und den „Konsumwahn“ zu reduzieren, und sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen. Wenn diese weiteren Faktoren berücksichtigt würden, sei die Wissenschaft nicht mehr die alleinige Autorität und damit nicht mehr das alleinige Ziel des Widerstands. Wynne kritisiert, dass von Oreskes und Conway nicht alle relevanten Bereiche untersucht worden seien. Beispielsweise fehle der Bereich genetisch veränderte Organismen, in dem einflussreiche Akteure mit ähnlichen Motiven Zweifel heruntergespielt (statt vermehrt) hätten. Seiner Meinung nach seien Oreskes und Conway bei der Untersuchung der Frage, wie wissenschaftliche Unsicherheit in der Politik fehlinterpretiert werden kann, nicht weit genug gegangen.[11]

Reiner Grundmann kritisiert Merchants of Doubt als ein „extrem gut geschriebenes“, aber auch „problematisches“ Buch. Er bezweifle keineswegs die im Buch vorgenommene „Charakterisierung der Klimaskeptiker als Fundamentalisten der freien Marktwirtschaft, die versuchen, gegen Regularien zum Umweltschutz vorzugehen, in dem sie auf Beratungsprozesse und öffentliche Debatten einwirken und somit effektiv als lautstarke Lobbygruppe operieren, die vorgibt, mit wissenschaftlicher Autorität zu argumentieren“. Die Darstellung und Auswahl der Beispiele und der zitierten Literatur sei jedoch parteiisch und würde das komplexe Thema auf eine einfache schwarz-weiß-Angelegenheit reduzieren. Aus seiner Sicht sei das Buch daher weniger eine wissenschaftliche Arbeit, als vielmehr eine leidenschaftliche Attacke gegen eine Gruppe von Wissenschaftlern, die zu Lobbyisten geworden sind, und er frage sich, ob die Autoren damit ihrem Anliegen eher schaden als nutzen.[12]

Christian Rohr stellte fest, dass die Kritiken zu Merchants of Doubt „über weite Strecken enthusiastisch“ gewesen seien, weshalb es sehr erfreulich sei, dass 2014 eine deutsche Übersetzung mit dem Titel Die Machiavellis der Wissenschaft erschienen sei. Das Buch handele von einer Gruppe amerikanischer Physiker, die versuchten im Auftrag des George C. Marshall-Instituts, einem der Republikanischen Partei und der Wirtschaft nahestehenden konservativen Think-Tank, wissenschaftliche Erkenntnisse in verschiedenen Bereichen der Umweltforschung bewusst in Zweifel zu ziehen. Obwohl zunächst normale Forscher, die regulär in Fachzeitschriften publiziert hatten, wendeten sich diese seit den 1970er Jahren immer mehr in Richtung konservativer Interessen und betrieben während der Regierung Reagan und George H. W. Bush gezielten Lobbyismus, was Oreskes und Conway überzeugend darlegten. Hierbei setzten sie bei einer Reihe verschiedener Themen die gleichen Taktiken ein. Dazu zählten sehr hohe Medienpräsenz, die Diskreditierung von Forschern und ihrer Ergebnisse, der gezielte Einsatz von Falschinformationen, Maßnahmen zur Verbreitung von Verwirrung, und das Bezweifeln der Seriosität wissenschaftlicher Erkenntnisse, auch wenn diese in der Wissenschaft eine große Bestätigung fanden. Die Machiavellis der Wissenschaft sei ein sehr wichtiges Buch über das Wechselspiel von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, das in jedem Abschnitt wissenschaftlich bestens fundiert und gleichzeitig ein mutiges politisches Statement sei. Zudem habe sich die Lesbarkeit durch die Übersetzung nicht verschlechtert, sodass es sowohl für Wissenschaftler als auch für Laien eine fesselnde, teilweise auch beklemmende Lektüre sei.[6]

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Naomi Oreskes, John Krige: Science and technology in the global cold war, MIT Press 2014, ISBN 978-0-262-52653-1
  • Naomi Oreskes, Erik M. Conway: The Collapse of Western Civilization: A View from the Future. Columbia University Press, 2014, ISBN 978-0-231-16954-7.
    • Deutsche Übersetzung: Vom Ende der Welt: Chronik eines angekündigten Untergangs. Oekom, München 2015, ISBN 978-3-86581-747-1.
  • mit Erik M. Conway: Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming. Bloomsbury Press, 2010, ISBN 978-1-59691-610-4.
  • The Rejection of Continental Drift: Theory and Method in American Earth Science. Oxford University Press, 1999, ISBN 0-19-511733-6.

Wissenschaftliche Fachzeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Naomi Oreskes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adam Morton: Secrets behind weird science. In: The Age. 13. November 2010
  2. Naomi Oreskes: The Scientific Consensus on Climate Change. In: Science. Vol. 306, 4. Dezember 2004, korrigiert 21. Januar 2005, PDF doi:10.1126/science.1103618
  3. Naomi Oreskes: The scientific consensus on climate change: How do we know we’re not wrong? In: Joseph F. DiMento, Pamela Doughman (Hrsg.): Climate Change. MIT Press, 2007, ISBN 0-262-04241-X (PDF).
  4. Mike Steketee: Some sceptics make it a habit to be wrong, The Australian. 20. November 2010. Abgerufen am 12. Mai 2015. 
  5. Robin McKie: Merchants of Doubt by Naomi Oreskes and Erik M. Conway, The Guardian. 8. August 2010. Abgerufen am 12. Mai 2015. 
  6. a b Christian Rohr, Die Machiavellis der Wissenschaft. Das Netzwerk des Leugnens. In: Physik in unserer Zeit 46, Issue 2, 2015, S. 100, doi:10.1002/piuz.201590021.
  7. Klaus-Dieter Müller: Wissenschaft in der digitalen Revolution. Klimakommunikation 21.0. Wiesbaden 2013, S. 46.
  8. Philip Kitcher, The Climate Change Debates. In: Science 328, No. 5983, 2010, 1230-1243, doi:10.1126/science.1189312.
  9. David Lindenmayer: Book Review Merchants of Doubt. How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming. In: Austral Ecology 37, 2012, 15, doi:10.1111/j.1442-9993.2012.02367.x.
  10. Dale Jamieson: Talking about the Weather. In: Bioscience 60, No. 8, 2010, 639-642, doi:10.1525/bio.2010.60.8.11.
  11. Brian Wynne: When doubt becomes a weapon. In: Nature. 466, 2010, S. 441–242, doi:10.1038/466441a.
  12. Reiner Grundmann: Debunking sceptical propaganda. Book review. In: BioSocieties, 8, 2013, S. 370–374. doi:10.1057/biosoc.2013.15