Nordharz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nordharz
Nordharz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nordharz hervorgehoben
Koordinaten: 51° 54′ N, 10° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Harz
Höhe: 170 m ü. NHN
Fläche: 110,51 km²
Einwohner: 7914 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 38855 (Danstedt, Heudeber, Schmatzfeld),
38871 (Abbenrode, Langeln, Stapelburg, Veckenstedt, Wasserleben)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 039451, 039452, 039458
Kfz-Kennzeichen: HZ, HBS, QLB, WR
Gemeindeschlüssel: 15 0 85 227
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Straße der Technik 4
38871 Nordharz
Webpräsenz: www.gemeinde-nordharz.de
Bürgermeister: Hannelore Striewski
(parteilos)
Lage der Gemeinde Nordharz im Landkreis Harz
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Über dieses Bild

Nordharz ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, Deutschland. Der Verwaltungssitz befindet sich in Veckenstedt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Harzvorland und teilweise im Naturpark Harz. Durch sie fließen die Flüsse Ecker und Ilse. Auf dem Territorium der Gemeinde liegt die mittelalterliche Wüstung Rimmerode.

Kirche Veckenstedt

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Nordharz besteht aus den folgenden acht Ortschaften:

Die Gemeindeverwaltung befindet sich in Veckenstedt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Nordharz wurde zum 1. Januar 2010 aus sieben Gemeinden der damit aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Nordharz sowie der Gemeinde Danstedt aus der früheren Verwaltungsgemeinschaft Harzvorland-Huy gebildet.[2][3] Der Zusammenschluss erfolgte vor dem Hintergrund der Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl in der Gemeinde am 25. Mai 2014 verteilen sich die 20 Gemeinderäte auf folgende Parteien und Listen:[4]

CDU 6 Sitze
Die Linke 2 Sitze
SPD 2 Sitze
Bürger für Nordharz 4 Sitze
Bürger für Wasserleben 2 Sitze
Abbenröder Wähler 2 Sitze
Wählergemeinschaft Heudeber/Nordharz 1 Sitz
Bürger für Schmatzfeld 1 Sitz

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 28. Januar 2011 vom Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Blau eine rechtshin schreitende silberne Frauengestalt, das mit einem Tuch bedeckte Haupt gekrönt, in den Händen eine silberne Eichel haltend; pfahlweise begleitet von je 4 goldenen Mühlsteinen.“[5]

Die Farben der Gemeinde sind Weiß - Blau.

Das Wappen knüpft mit seiner Symbolik an die Flüsse Ecker und Ilse an. Während die Ilse u.a. durch den Dichter Heinrich Heine als mythologische Prinzessin durch die Frauengestalt dargestellt wird, nimmt die Eichel Bezug auf die Ecker. Der Name der Ecker ist von Ursprung her mehrdeutig. Etymologisch geht er vom Germanischen bzw. Altdeutschen zurück auf den Begriff einer Waldbaumfrucht (vergl. Buchecker, Eichecker). Die acht Mühlsteine stehen einerseits für die Anzahl der sich vereinigten Orte, anderseits nehmen sie Bezug auf die einst vielfach anzutreffenden Mühlen (Mühlenweg).[6]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist blau - weiß - blau (1:4:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt. [5]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet führen die Bundesstraßen B 6 und B 244. Außerdem gibt es in Stapelburg einen Haltepunkt der Bahnstrecke Heudeber-Danstedt–Bad Harzburg/Vienenburg.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2014 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Harzer Kreisblatt Amtsblatt des Landkreises Harz S. 40
  3. Harzer Kreisblatt Amtsblatt des Landkreises Harz S. 31
  4. Website der Gemeinde
  5. a b Amtsblatt des Landkreis Nr. 2/2011 Seite 13
  6. Das Wappen der Einheitsgemeinde Nordharz, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt beim Landkreis Harz 2010 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nordharz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien