Wegeleben

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Wegeleben
Wegeleben
Deutschlandkarte, Position der Stadt Wegeleben hervorgehoben
Koordinaten: 51° 53′ N, 11° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Harz
Verbandsgemeinde: Vorharz
Höhe: 98 m ü. NHN
Fläche: 51,78 km2
Einwohner: 2591 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 38828 (Rodersdorf, Wegeleben)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 039423
Kfz-Kennzeichen: HZ, HBS, QLB, WR
Gemeindeschlüssel: 15 0 85 365
Stadtgliederung: Kernstadt, 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 7,
38828 Wegeleben
Webpräsenz: www.vorharz.net.de
Bürgermeister: Hans-Jürgen Zimmer (CDU)
Lage der Stadt Wegeleben im Landkreis Harz
BallenstedtBlankenburg (Harz)DitfurtFalkenstein/HarzGroß QuenstedtHalberstadtHarslebenHarzgerodeHederslebenHuyIlsenburg (Harz)NordharzOberharz am BrockenOsterwieckQuedlinburgSchwanebeckSelke-AueThaleWegelebenWernigerodeKarte
Über dieses Bild

Wegeleben ist eine Stadt östlich von Halberstadt in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Wegeleben fließt der Goldbach, der bei Wegeleben in die Bode mündet. Die Stadt ist Sitz der Verbandsgemeinde Vorharz. Der Kiessee liegt in der Nähe.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Uhrzeigersinn, im Westen beginnend: Halberstadt (mit dem Ortsteil Emersleben), Schwanebeck (Ortsteil Nienhagen), Gröningen, Hedersleben, Ditfurt, Quedlinburg, Harsleben.

Die Verbindung zwischen Wegeleben und Schwanebeck ist ein nur wenige Meter breiter Schlauch. Dieser wurde über einen Gebietstausch geschaffen, da gemäß der Landesgesetze Wegeleben und Schwanebeck nur als benachbarte Gemeinden die ehemalige Verwaltungsgemeinschaft Bode-Holtemme bilden konnten.[2]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadt Wegeleben (Am 1. November 1928 Vereinigung Gutsbezirk Wegeleben mit der Stadt Wegeleben)[3]
  • Ortsteile:
    • Adersleben (Eingemeindung am 1. Juli 1950)[4] Am 17. Oktober 1928 Umwandlung des Gutsbezirks Adersleben in eine Landgemeinde.[5]
    • Deesdorf (Eingemeindung am 1. Februar 1974)[4]
    • Rodersdorf (Eingemeindung am 1. Mai 2001)[6]

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(laut amtlichem Endergebnis der Wahl zum Stadtrat Wegeleben[7] am 7. Juni 2009; Wahlbeteiligung: 37,48 %)

  • CDU – 57,01 %, 9 Sitze
  • Die Linke – 7,05 %, 1 Sitz
  • FDP – 10,44 %, 2 Sitze
  • Einzelbewerber – 2,93 %, 1 Sitz
  • Wählergemeinschaft Deesdorf – 6,28 %, 1 Sitz
  • Wählergemeinschaft Rodersdorf – 14,00 %, 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990–1996 Werner Willecke (CDU)
1996–2003 Thomas Kreutzer (CDU)
seit 2003 Hans-Jürgen Zimmer (CDU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 5. Februar 1998 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Blau eine silberne Burg, mit gezinnter Mauer zwischen zwei Zinnentürmen; aus den Mauerzinnen wachsend der heilige Petrus in goldenem Gewand mit silbernem Haar und Bart sowie goldenem Nimbus, in der rechten Hand einen mit dem Bart nach oben rechts gekehrten goldenen Schlüssel haltend. Die Türme mit je zwei schwarzen Fensteröffnungen nebeneinander und je einem gezinnten Türmchen mit golden beknauftem roten Spitzdach und je einer schwarzen Fensteröffnung. In der offenen Toröffnung ein hochgezogenes goldenes Fallgatter, darunter schwebend ein silberner Schild mit schwarzem Balken.“ [8]

Das Wappen von Wegeleben wurde bereits in einem Siegel aus dem Jahre 1354 verwendet. Es hat sich zwar in den darauffolgenden Jahren etwas verändert, aber sein ursprünglicher Inhalt blieb erhalten. Die Burg und das Wappen gehen auf die ca. im 11.Jh. erbaute Burg in Wegeleben und der Herrn von Wegeleben zurück. Der heilige Petrus ist der Schutzpatron der Kirche von Wegeleben.

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der Stadt Wegeleben zeigt längs die Farben Blau und Weiß.[9] (Silber)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Adersleben

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Eulenturm – ein Stadttorturm aus dem 12.(?) Jahrhundert.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die evangelische Kirche St. Peter und Paul in Wegeleben ist eine gotische Pfeilerbasilika mit geschnitztem Flügelaltar. Der Orgelprospekt von 1698 ist eine Arbeit von Arp Schnitger.
  • Die evangelische Kirche St. Valentin aus dem 14. Jahrhundert in Deesdorf.
  • Die evangelische Kirche St. Blasius aus dem 18. Jahrhundert mit romanischem Turm in Rodersdorf.
  • Die ehemalige Klosterkirche St. Nikolaus in Adersleben, heute katholische Kirche der Halberstädter Pfarrei St. Burchard.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Wegeleben liegt an zwei Bahnstrecken, der Bahnstrecke Halle–Halberstadt sowie der Bahnstrecke Magdeburg–Thale. Auf der letztgenannten Strecke verkehrt der Harz-Elbe-Express. Des Weiteren wird Wegeleben von regionalen Buslinien angefahren. Es besteht Verbindung von und nach Halberstadt, Hedersleben und Gröningen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wegeleben gibt es eine Grundschule, die nach Wilhelm Schmidt benannt ist.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wegeleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Private Homepage zur Region Wegeleben

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2015 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. (siehe hierzu auch die grafische Darstellung auf der Titelseite des Amtsblatts der Verbandsgemeinde Vorharz)
  3. Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg, 1928, S. 254
  4. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 327, 328.
  5. Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg, 1928, S. 231
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  7. Bekanntmachung des Wahlleiters vom 10. Juni 2009 (Memento vom 21. September 2009 im Internet Archive)
  8. Hauptsatzung der Gemeinde § 2 Absatz 1
  9. Hauptsatzung der Gemeinde § 2 Absatz 2