Novo (Magazin)

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Novo
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Verlag Novo Argumente Verlag
Erstausgabe 1992
Erscheinungsweise halbjährlich
Verkaufte Auflage
(eig. Angaben)
1.500–2.000 Exemplare
Herausgeber Alexander Horn
Weblink www.novo-argumente.com
ISSN 0942-7244

Novo ist ein wochentags publizierendes Online-Magazin, das zweimal im Jahr eine buchartige Essaysammlung herausgibt. Laut Eigenbeschreibung kommentiert es das aktuelle Tagesgeschehen und analysiert politische Themen „aus konsequent humanistischer Perspektive.“[1] Partnermagazin ist das libertäre britische Online-Magazin Spiked.

Selbstverständnis und Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Novo bezeichnet sich selbst als „Forum für Debatten“[2], das „zum Verständnis der aktuellen Situation beitragen, Misstände kritisieren und nach Wegen in eine bessere Zukunft fragen“ möchte. Nach eigenen Angaben wendet sich das Magazin dabei „gegen Volkserzieher, professionelle Panikmacher, Technokraten und jeden, der meint, weniger Freiheit wäre die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit.“[3]

Novo wirft den „politischen Eliten“ vor, technokratisch auf Probleme zu reagieren,[4] und kritisiert den Einfluss von NGOs auf die politische Meinungsbildung[5]. Die Nutzung von Gentechnik[6] und Atomkraft[7] wird befürwortet, Verbote wie Rauch-[8], Drogen-[9], Prostitutions-[10] oder Glücksspielverbote[11] werden kritisiert. Die Redaktion spricht sich in der Einwanderungsdebatte für offene Grenzen aus[12] und wendet sich gegen jegliche Einschränkung der Meinungsfreiheit.[13] Die aktuelle Klima-[14] und Energiepolitik[15] wird als fehlgeleitet kritisiert. In einem Ende 2013 veröffentlichten "Freiheitsmanifest" hat die Novo-Redaktion ihre Positionen zu ihrer Meinung nach zentralen politischen Fragen zusammengefasst.[16] Es diente als Gründungsdokument des 2014 von Redaktionsmitgliedern ins Leben gerufenen Think-Tanks Freiblickinstitut e.V.[17]

Das Magazin ist Kooperationspartner des britischen Online-Magazins Spiked und des alljährlich in London stattfindenden Debattenfestivals Battle of Ideas.

Autoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Novoargumente publizieren wenig bekannte wie prominente Autoren,[18] darunter

Interviewt wurden u.a.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1992 in Darmstadt gegründete Zeitschrift ist aus einer studentischen Initiative gegen Rassismus hervorgegangen.[19] Sie wurde von einer Studentengruppe namens Linkswende an der TU Darmstadt herausgegeben, die keine Verbindungen zu einer gleichnamigen Organisation in Österreich und einer gleichnamigen Strömung innerhalb der SPD hatte. Mitte der 1990er Jahre wurde die Redaktion nach Frankfurt verlegt. Chefredakteur und Herausgeber von 1992 bis 2011 war Thomas Deichmann. Seitdem ist Alexander Horn Geschäftsführer und Johannes Richardt Redaktionsleiter. Bis 2010 erschien Novo als zweimonatliches Printmagazin. Von 2009 bis 2016 hieß das Magazin Novoargumente (Eigenschreibweise: NovoArgumente). Seit 2016 führt es wieder den Namen Novo (Untertitel: „Argumente für den Fortschritt“).

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß eigenen Angaben hatte die Novo-Printausgabe 2015 eine Auflagenhöhe von 1.500 bis 2.000 Heften pro Ausgabe.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Projekt. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  2. Über Novo. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  3. Das Projekt. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  4. Demokratiekrise. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  5. NGOs. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  6. Grüne Gentechnik. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  7. Atomkraft. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  8. Rauchverbot. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  9. Drogen. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  10. Prostitution. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  11. Glücksspiel. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  12. Einwanderung. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  13. Meinungsfreiheit. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  14. Klimawandel. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  15. Erneuerbare Energien. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  16. Novo-Redaktion: 13 Thesen für die Freiheit. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  17. Freiblickinstitut: Freiblickinstitut - Ideen für eine bessere Zukunft: Startseite. In: freiblickinstitut.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  18. Autoren A–Z. In: Novo. Abgerufen am 23. April 2016.
  19. "Novo Argumente" - "Wir glauben an die Digitalisierung". In: Deutschlandfunk. Abgerufen am 23. April 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]