Oldorf (Wangerland)

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Oldorf
Gemeinde Wangerland
Koordinaten: 53° 38′ 7″ N, 7° 55′ 25″ O
Höhe: 2 m ü. NN
Eingemeindung: 1933
Eingemeindet nach: Wangerland, erste Gemeinde von 1933 bis 1948
Postleitzahl: 26434
Vorwahl: 04463
Oldorf (Niedersachsen)
Oldorf

Lage von Oldorf in Niedersachsen

Oldorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Wangerland im Landkreis Friesland im Norden von Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Oldorf liegt im Jeverland. Die Nordseeküste ist zehn Kilometer in nördlicher Richtung entfernt. Die Jade mit Zugang zur Nordsee fließt zehn Kilometer entfernt östlich. Der Ort liegt 16 Kilometer nordwestlich von Wilhelmshaven, vier Kilometer westlich der Straße, die von Wilhelmshaven über Hooksiel nach Horumersiel und Schillig führt. Oldorf liegt an der K 87 von Jever nach Hohenkirchen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Marien-Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Marien-Kirche Oldorf

Die aus dem 13. Jahrhundert stammende evangelisch-lutherische Kirche St. Marien ist ein einschiffiger Backsteinbau mit Granitquadersockel. Um das Jahr 1500 wurde sie durch einen gleich breiten Chor nach Osten hin verlängert. Die Westwand wurde 1768 erneuert. Der Glockenturm im Südosten wurde 1912 nach dem Vorbild des alten Turmes wieder aufgebaut. Im Turm hängen zwei alte Glocken, eine Glocke von 1450, Ø 0,90 m, gegossen von Ghert Klinghe, und eine Glocke von 1521, Ø 0,70 m, gegossen von Joh. von Cappeln.[1][2]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klootschießer- und Boßelverein 'Holl di ran' Oldorf e. V.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. OLDORF. Gem. Wangerland, Kr. Friesland. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. München / Berlin 1992, S. 1034 f.
  2. Adolf Rauchheld: Glockenkunde Oldenburgs. In: Oldenburger Jahrbuch des Vereins für Altertumskunde und Landesgeschichte, Band 29, Druck und Verlag von Gerhard Stalling, Oldenburg i. O. 1925, S. 5 ff. (Digitale Bibliothek, abgerufen am 16. Dezember 2016).