Olinda

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Município de Olinda
„Primeira Capital Brasileira da Cultura“
„Capital Simbólica do Brasil“
Olinda
Montagem Olinda.jpg
Olinda (Brasilien)
Olinda
Olinda
Koordinaten 8° 0′ 10″ S, 34° 53′ 28″ WKoordinaten: 8° 0′ 10″ S, 34° 53′ 28″ W
Lage von Olinda im Bundesstaat Pernambuco
Lage von Olinda im Bundesstaat Pernambuco
Symbole
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Pernambuco
Mesoregion Metropolitana do Recife
Mikroregion Recife
Metropolregion Região Metropolitana do Recife
Höhe 16 m
Klima As, tropisch
Fläche 41,7 km²
Einwohner 377.779 (2010)
Dichte 9.063,6 Ew./km²
Schätzung 390.771 (zuletzt 1. Juli 2017)
Gemeindecode IBGE: 2609600
Postleitzahl 53.000-000
Zeitzone UTC−3
Politik
Stadtpräfekt Lupércio Carlos do Nascimento (2017–2020)
Partei Solidariedade (SD)
Wirtschaft
BIP 3.687.724 Tsd. R$
9.761.591 R$ pro Kopf
(2013)
HDI 0,735 (2010)

Olinda, amtlich Município de Olinda (aus dem Portugiesischen Ó linda, „O wie schön“) im Bundesstaat Pernambuco ist eine der ältesten Städte Brasiliens. Das Juwel barocker Architektur ist bis heute ein Spiegelbild der europäischen Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts und ist seit 1982 UNESCO-Welterbe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1535 durch Duarte Coelho Pereira, dem Sohn Gonçalo Coelhos, gegründete Siedlung wurde am 12. März 1537 zur Stadt erhoben. Durch die Niederlassung von Karmelitern (1580), Jesuiten (1583), Franziskanern (1585) und Benediktinern (1586) gewann Olinda stetig an Bedeutung für die katholische Kirche. Am 15. Juli 1614 wurde die Territorialprälatur Pernambuco mit Verwaltungssitz in Olinda eingerichtet. Mit der Erhebung der Prälatur zum Bistum Olinda wurde die Stadt 1676 Bischofssitz.

Am 16. Februar 1630 nahmen holländische Truppen die Stadt ein und eroberten in der Folge ganz Pernambuco, das Teil von Niederländisch-Brasilien wurde. An Stelle Olindas wählten die Holländer jedoch einen nahen Handelsstützpunkt wegen seiner strategisch günstigen Lage auf geschützten Inseln gelegen zum neuen Verwaltungssitz; aus dieser bald Maurisstad genannten Siedlung entwickelte sich das heutige Recife.

Am 24. November 1631 wurden große Teile von Olinda durch ein Feuer zerstört.

Nach der Rückeroberung Pernambucos durch die Portugiesen im Jahre 1654 wurde der Verwaltungssitz wieder nach Olinda verlegt, doch mit der Zeit büßte die Stadt ihre Bedeutung immer mehr zu Gunsten Recifes ein; 1837 ging die Rolle als Hauptstadt endgültig verloren.

Abgesehen von seiner Schönheit ist Olinda eines der kulturellen Zentren Brasiliens. Bekannt ist Olinda für seinen bunten Straßenkarneval. Im Dom von Olinda befindet sich das Grab von Hélder Câmara.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colonia del Sacramento in Uruguay ist seit 2013 Partnerstadt von Olinda.[1]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Olinda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Olinda, abgerufen am 14. Juni 2018