Paamiut

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Paamiut (Bevölkerung an der Mündung)
Frederikshåb (Fredriks Hoffnung)
Pâmiut (Alte Rechtschreibung)
Kommune Kommuneqarfik Sermersooq
Geographische Lage 61° 59′ 44″ N, 49° 39′ 49″ WKoordinaten: 61° 59′ 44″ N, 49° 39′ 49″ W
Paamiut (Grönland)
Paamiut
Höhe m
Einwohner 1.496 (1.1.2015)
Gründung 1742
Zeitzone UTC-3
Website www.paamiut.gl
Gemeinde / Provinz (bis 2008)

Paamiut / Kitaa

Wappen Paamiuts (inoffiziell)
Lage von Paamiut auf Grönland
Fläche 27.100 km²
Das Zentrum mit Kirche und Rathaus
Die Kirche
Walkiefer am Dorfplatz

Paamiut [ˌpaːmiˈut] (nach alter Rechtschreibung Pâmiut; dänisch: Frederikshåb; zu deutsch etwa Bevölkerung an der Mündung) ist eine Siedlung in Süd-Grönland am Kuannersooq-Fjord (dänisch Kvane-Fjord) und hat 1568 Einwohner (Stand 2012).[1]

Gegründet wurde die Siedlung 1742 durch Kaufleute und Missionare. 1772 wurde der Ort zur Handelsstation der Königlich Grönländischen Gesellschaft (Speck, Felle) erweitert. Heute ist Paamiut Sitz der größten Kabeljau-Filetierfabrik Grönlands sowie der Fischerei- und Schifffahrtsschule des Landes. Die Küste vor Paamiut gilt als Gebiet mit einer der größten Populationen von Buckel- und Finnwalen.

Am Hafen sind die alten Kolonialgebäude ebenso erhalten wie die 1909 errichtete Friedenskirche, während ansonsten moderne, mehrstöckige Bauten der 1960er Jahre das Bild prägen. Die Umgebung ist besonders bei Wanderern beliebt.

Bis zum 1. Januar 2009 war Paamiut eine eigenständige Gemeinde, zu der neben Paamiut selbst noch die Siedlung Arsuk gehörte. Im Zuge einer Verwaltungsreform wurde es der neugegründeten Kommune Sermersooq angegliedert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Fabricius (1744–1822), dänischer Geistlicher
  • Jonathan Petersen (1881–1961), Komponist, Liedermacher, Dichter, Schriftsteller, Sprachwissenschaftler, Organist und Hochschullehrer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Paamiut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistics Greenland (Hrsg.): Greenland in Figures 2015. 2015, ISBN 978-87-998113-0-4, ISSN 1602-5709, S. 9 (stat.gl [abgerufen am 19. September 2015]).