Patrizia Laeri

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Patrizia Laeri, am Wikipedia Editathon für Frauen, den sie 2019 in Zürich organisierte

Patrizia Laeri (* 9. Mai 1977) ist eine Schweizer Wirtschaftsjournalistin und Moderatorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laeri wuchs im zürcherischen Flurlingen auf. Sie studierte an der Universität Zürich und in Madrid Wirtschaftswissenschaften. Ihr Ökonomiestudium schloss sie mit «Magna cum laude» ab. Nach ihrem Studium absolvierte Laeri ein Volontariat bei der NZZ.[1]

Sie hat zwei Söhne und lebt mit ihrem Partner in Männedorf. Sie setzt sich ein für flexiblere Tagesstrukturen, «Elternzeit», vorübergehende Frauen-Quoten und mehr Frauen in Spitzenpositionen in der Wirtschaft.[2] Sie ist eine passionierte Malerin.[3][4]

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2003 arbeitet sie beim Schweizer Fernsehen. Von 2005 bis 2012 war sie als Wirtschaftsredaktorin für die Sendungen 10vor10 und Tagesschau tätig. Seit 2007 moderiert sie die Wirtschaftssendung SRF Börse[1] sowie als Stellvertreterin von Reto Lipp das wöchentliche Wirtschaftsmagazin ECO.[4]

Seit 2009 moderiert sie Podiumsdiskussionen, Konferenzen und Fachtagungen, schwerpunktmässig zu Themen der Wirtschaft.

Sie realisierte Reportagen aus dem Iran, Sibirien, Indien, Russland oder Nordkorea[5] für die Sendungen «10vor10», «Rundschau» und «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens.[3]

Im Juni 2011 reiste sie schwanger und als erste deutschsprachige TV-Journalistin nach Nordkorea.[6][2] Für diese Reise habe das Fernseh-Team monatelang verhandeln müssen. Nach Ausstrahlung der Beiträge wurde kritisiert, das SRF sei auf Nordkorea hereingefallen und das repressive Regime könne mit den gezeigten verharmlosenden Bildern zufrieden sein.[7]

Seit 2011 moderiert die Journalistin regelmässig am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos.[1][3] 2018 leitete sie die WEF-Debatte Democracy in a Post-Truth Era[8] und 2019 diskutierte sie am WEF zum Thema Beyond GDP: what really matters in life.

Seit 2016 moderiert sie live vom Swiss Economic Forum (SEF). Sie interviewte dabei Nobelpreisträger wie Angus Deaton, Robert Shiller, Daniel Kahneman, den Erfinder des World Wide Web, Sir Tim Berners Lee oder Politiker wie John Kerry oder Gordon Brown. 2017 und 2018 moderierte sie live vom World Web Forum.

Seit 2017 ist Laeri im Fachbeirat des Steuergremiums «Institute for Digital Business» der HWZ.[9] 2018 moderierte sie für das SRF das Sechseläuten in Zürich.[10] In der Zeitung Blick schreibt sie seit 2018 eine zweiwöchentlich erscheinende Kolumne unter dem Label #aufbruch.[11]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c SRF-Wirtschaftsmoderatorin Patrizia Laeri: «Frauen sehen sich als Teil des Teams». 21. Dezember 2016, abgerufen am 2. Februar 2019.
  2. a b Mit Patrizia Laeri sprach Linus Schöpfer: «Wir haben einen Systemfehler». In: Tages-Anzeiger. 2. Januar 2019, ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 2. Februar 2019]).
  3. a b c Andrea Baumann: «Ich lebe meinen Plan B». In: Zürichsee-Zeitung. 1. Oktober 2016 (zsz.ch [abgerufen am 2. Februar 2019]).
  4. a b Andreas W. Schmid: Die Ökonomin. Interview in: Coopzeitung vom 31. Dezember 2018, abgerufen am 2. Januar 2019.
  5. «Ich mache keine Ferien, ich reise». Abgerufen am 2. Februar 2019.
  6. «Mein Baby war nie in Gefahr». In: Blick. 19. Juni 2011 (blick.ch [abgerufen am 1. Februar 2019]).
  7. Schweizer Fernsehen fällt auf Nordkorea herein. In: Neue Zürcher Zeitung (NZZ). 28. Juni 2011 (nzz.ch [abgerufen am 1. Februar 2019]).
  8. Democracy in a Post-Truth Era. Abgerufen am 7. Februar 2019.
  9. HWZ: Patrizia Laeri neu im Fachbeirat. Abgerufen am 2. Februar 2019 (englisch).
  10. SRF reagiert auf negative Kritik an Patrizia Laeri. In: bluewin.ch. 18. April 2018 (bluewin.ch [abgerufen am 1. Februar 2019]).
  11. SRF: Patrizia Laeri schreibt für den «Blick». In: persoenlich.com. 21. Februar 2018 (persoenlich.com [abgerufen am 11. Juli 2018]).