Peter Skubic

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Peter Skubic (* 11. August 1935 in Gornji Milanovac, Serbien) ist ein österreichischer Goldschmied und freier Künstler.

Peter Skubic gilt als Provokateur unter den Schmuckkünstlern und ist im Kontext der österreichischen Kunst seit den 1960er Jahren zu sehen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Skubic studierte von 1952 bis 1954 an der Fachschule für Metallkunstgewerbe in Steyr und von 1954 bis 1958 an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Professor Eugen Mayer. 1966 legte er die Meisterprüfung als Gold- und Silberschmied ab.

1979 erhielt er eine Berufung als Professor an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln. 1983, 1984 und 1996 war er Professor an der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg. Von 2002 bis 2003 war er Gastprofessor für Schmuckgestaltung an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Um 1969 entstanden seine ersten freien Goldschmiedearbeiten und schon bald zählte er zu den international beachteten, einflussreichen Neuerern des Metiers. Zentrale Gestaltungsprinzipien sind Präzision, Kantigkeit, radikaler Minimalismus.

Das Werk reicht von Ringskulpturen mit erotischer Formensprache über Spannungsbroschen, Balance- und Spiegel-Objekte oder Arbeiten mit unsichtbarem Schmuck bis zu reliquienartig bewahrten Relikten von Performances. Bereits 1975, lange vor der Welle der Body-Modification ließ er sich ein Schmuckplättchen aus Edelstahl unter die Armhaut implantieren,

Der Künstler-Konstrukteur Peter Skubic versteht das Schmuckmachen als Experiment, skulpturales oder performatives Statement, Körperaktion, Grenzüberschreitung und schöpferische Befreiungstat.

Peter Skubic lebt und arbeitet in Gamischdorf in der Gemeinde Sankt Michael im Burgenland.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]