Pierre Geisensetter

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Pierre Geisensetter (2014)

Pierre Geisensetter (* 27. Juli 1972 in Jena) ist ein deutscher Moderator und Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pierre Geisensetter wurde in Jena als Sohn einer Deutschen und eines Maliers geboren. Er wuchs bei seiner Mutter in Jena auf. 1981 zog die Familie nach Bad Elster im Vogtland, wo er später in Oelsnitz/Vogtl. Abitur machte. Nach der Wende studierte er vier Semester Jura in Erlangen. Zu dieser Zeit strebte er eine Karriere als Leichtathlet an.

In Phoenix (Arizona) und Los Angeles arbeitete er vorübergehend als Foto- und Produktionsassistent bei einer amerikanischen Produktionsfirma, wodurch er mit dem Mediengeschäft vertraut wurde. In den 1990er Jahren bewarb er sich als Praktikant beim Nürnberger Lokalsender Hit Radio N1, wo er fünf Jahre blieb und in der Morningshow mitwirkte. Danach schloss Geisensetter eine Ausbildung als Diplomfachwirt ab. Ende der 90er wurde er dann fürs Fernsehen entdeckt. Ab 1999 hatte er seinen Durchbruch als Moderator der Flirtshow Herzblatt, von der er bis 2001 80 Folgen leitete.[1]

Danach wechselte er zu RTL. In Gestrandet (RTL II, 2001) berichtete er aus Panama über Kandidaten, die auf einer einsamen Insel überleben mussten. Neben weiteren Moderationen spielte er in der Daily-Soap Unter uns für vier Folgen in der Rolle des Luis Bamako mit. Er gewann 2002 im Promiboxen, einem Fernseh-Boxwettkampf zwischen zwei Prominenten, gegen Claude-Oliver Rudolph.

Seit 2005 nahm er als Kandidat an weiteren Promishows teil, darunter zweimal an der Wok-WM, an der Kocharena und an zwei TV-Total-Specials. Von 2006 bis 2014 war er als Vertretungsmoderator beim Boulevardmagazin Leute heute des ZDF tätig.

2015 wurde Geisensetter Unternehmenssprecher der RSG Group, zu der auch die Fitnesskette McFit gehört. Zum 1. Juli 2019 übernahm er die Geschäftsführung der McFit-Fitnessplattform The Mirai, die in der Neuen Mitte Oberhausen verwirklicht werden soll.[2]

Er lebt in Nürnberg und ist Vater einer Tochter.

Fernsehauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moderationen

Fernsehserien

Showkandidat

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Völkel: Das Lexikon der TV-Moderatoren. Anekdoten, Fakten und Sprüche aus 50 Jahren TV-Geschichte, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89602-524-4, S. 174

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pierre Geisensetter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographie ZDF Presseportal, Abgerufen am 15. Februar 2015
  2. Ralph Scholz übergibt Fitness-Plattform in Oberhausen: Pierre Geisensetter wird neuer CEO von The Mirai, Artikel vom 9. Mai 2019 im Portal ispo.com, abgerufen am 30. Juni 2020
  3. Pierre Geisensetter: Gastrolle im “Marienhof”, Gala, 23. November 2009