Plötzlich Papa

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Dieser Artikel beschreibt den Kinofilm aus 2016; für die Sat.1-Serie, siehe Plötzlich Papa – Einspruch abgelehnt!.
Filmdaten
Deutscher Titel Plötzlich Papa
Originaltitel Demain tout commence
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 118 Minuten
Altersfreigabe FSK 0[1]
Stab
Regie Hugo Gélin
Drehbuch Hugo Gélin,
Mathieu Oullion,
Jean-André Yerlès
Produktion Philippe Rousselet,
Stéphane Célérier
Musik Rob Simonsen
Kamera Nicolas Massart
Schnitt Grégoire Sivan,
Valentin Feron
Besetzung

Plötzlich Papa (Originaltitel: Demain tout commence, französisch für Morgen beginnt alles) ist eine französische Tragikomödie von Hugo Gélin aus dem Jahr 2016. In der Hauptrolle ist Omar Sy zu sehen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der junge Single Samuel genießt sein Leben an einem sonnigen Traumstrand in Südfrankreich in vollen Zügen. Als jedoch eines Tages Kristin, eine längst vergessene Liebhaberin, bei ihm auftaucht, hat es damit ein Ende. Sie stellt Samuel ein kleines Mädchen namens Gloria vor und erklärt ihm, dass dies seine Tochter sei und er sich nun um sie kümmern soll. Mit diesen Worten reist Kristin wieder ab. Samuel reist ihr hinterher, um das Mädchen wieder loszuwerden, jedoch ohne Erfolg. So zieht er Gloria alleine auf und die beiden werden schnell unzertrennlich.

Acht Jahre später leben Gloria und Samuel zusammen in London. Samuel, welcher mittlerweile als Stuntman arbeitet, erhält jedoch überraschenderweise wieder Besuch von Kristin, welche diesmal ihr Kind wieder zurückfordert.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde an den Originalschauplätzen vor Ort in London sowie in Südfrankreich an der Côte d’Azur und in Nizza gedreht. Für die Rolle der Gloria setzte Regisseur Gélin die Kinderdarstellerin Gloria Colston ein, welche mit dem Film ihr Schauspieldebüt hatte. Zuvor hatte sie jedoch bereits mit vier Jahren unter dem Namen DJ Glo eine Karriere als DJane begonnen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erhielt von Kritikern gemischte Bewertungen.

Die Welt kritisierte, dass das Drehbuch zum Film sehr stark dem des mexikanischen Films Plötzlich Vater von Eugenio Derbez aus dem Jahr 2013 ähnele. So sei „Gelins Behauptung, dass das dem Film zugrundeliegende Drehbuch von Jean-André Yerlès eine ‚sehr freie Adaption eines mexikanischen Films‘ sei“, geschwindelt und das „Remake [klebe] bis in Details an den überraschenden Wendungen des sehr klug konstruierten Originaldrehbuchs“.[2]

Die Frankfurter Rundschau meinte in ihrem Fazit: „Man kann wirklich gespannt sein, ob ein derart zusammengestoppeltes Produkt das erhoffte Publikum erreicht. Anhängern ‚ziemlich bester Freunde‘ sei es jedenfalls weniger empfohlen als denen ziemlich schlechter Filme.“[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Plötzlich Papa. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Erst Party, dann „Plötzlich Papa“: Omar Sy wird vom Lebemann zum Super-Vater auf welt.de, abgerufen am 8. Januar 2017.
  3. Neu im Kino: „Plötzlich Papa“ Nicht ohne meine Tochter auf fr-online.de, abgerufen am 8. Januar 2017.