Popafälle

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Popafälle-Wildpark

IUCN-Kategorie III – Natural Monument or Feature

Popa-Stromschnellen

Popa-Stromschnellen

Lage Kavango-Ost, Namibia
Fläche 0,25 km²
WDPA-ID 18001
Geographische Lage 18° 7′ S, 21° 35′ OKoordinaten: 18° 7′ 0″ S, 21° 35′ 0″ O
Markierung
Karte der staatlichen Schutzgebiete in Namibia
Einrichtungsdatum 1989
Verwaltung Ministerium für Umwelt und Tourismus

Die Popafälle (englisch Popa Falls) in Namibia sind Stromschnellen und liegen an der Grenze der Kavango-Ost- und Sambesi-Region bei Bagani, einige Kilometer südlich der Brücke der Trans-Caprivi-Fernstraße über den Okavango. Die Popafälle haben eine Fallhöhe von maximal vier Metern, die durch einen Felsriegel aus Quarzit verursacht wird, der hier den Okavango auf der gesamten Breite von über einem Kilometer sperrt.

Während des Hochstands des Okavango zwischen Februar und April sind die Stromschnellen praktisch vollständig überschwemmt. In der Trockenzeit liegt der Felsriegel jedoch weitgehend frei und bildet eine Reihe von Kanälen und Felsen, die man teilweise bequem zu Fuß überqueren kann. Der Tiefststand wird etwa in der zweiten Oktoberhälfte erreicht.

Popafälle Wildpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Popafälle sowie ein rund 0,25 Quadratkilometer großes Gebiet sind ein seit 1989 als Wildpark geschütztes Areal (englisch Popa Falls Game Park). Am Westufer des Okavango befindet sich direkt an den Fällen ein Rastlager der Namibia Wildlife Resorts. Dieses wurde im November 2013 nach einer kompletten Renovierung mit Campingplätzen, festen Unterkünften und Restaurant neu eröffnet.[1]

An Wildtieren findet man viele Vögel, Krokodile und gelegentlich Flusspferde. Zum nahe gelegenen Bwabwata-Nationalpark mit Großwild, Elefanten und Raubkatzen sind es nur 15 Kilometer.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Popafälle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Popa Falls opening by popular demand.@1@2Vorlage:Toter Link/www.nwr.com.na (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Namibia Wildlife Resorts, November 2013; abgerufen am 20. November 2013