Wildpark

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Biowildpark Mamerow im Landkreis Rostock

Ein Wildpark ist ein Zoo, der vor allem einheimische Wildtiere in großflächigen naturnahen Gehegen hält. Neben Wildtieren können auch heimische Haustierrassen vorhanden sein.[1]

Definition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Wildpark wird traditionell ein durch den Menschen angelegtes Landschaftselement bezeichnet. Diese kommen insbesondere im mitteleuropäischen Raum vor. Ursprünglich dienten diese Parks der Haltung von Dam-, Reh-, Rot- und Schwarzwild[2] insbesondere für fürstliche oder königliche Jagdgesellschaften.[3] Daher wurde zumeist, im Gegensatz zum Zoo wo es um die Präsentation und Betrachtungsmöglichkeit der Tiere geht, auf die Erhaltung eines naturnahen Gehölzbestands und geräumige Gehege geachtet. In Wildparks kann zu Schauzwecken auch Großwild aus anderen Klimagebieten und Lebensräumen oder vom Aussterben bedrohte Tierarten gehalten werden. Beispiel für einen solchen Großwildpark sind Safariparks.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Wildparks halten vor allem Wild aus deutschen Wäldern, wie Damhirsch, Rothirsch, Sikahirsch, Reh, Steinbock, Europäischer Mufflon und Wildschwein. Dazu kommen häufig Heckrinder, Wisente, Wölfe, Elche und Luchse sowie einheimische Vogelarten. Das Freizeitangebot wird häufig durch Streichelzoos und Spielplätze vervollständigt.

Heckrinder im Eiszeitlichen Wildgehege Neandertal
Wisentgehege Springe

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andere Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tierpark, Tiergarten oder Zoo? deutsche-tierparkgesellschaft.de.
  2. Wildpark In: Lexikon der Geowissenschaften. spektrum.de.
  3. Jagdgeschichte des Wildparks potsdam-wildpark.de.
  4. Yotvata Hai-Bar (Wildlife Preserve) Nature Reserve (englisch) Israel Nature & National Parks Protection Authority. Archiviert vom Original am 31. Januar 2006. Abgerufen am 8. März 2011.