Provinz Triest

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Provinz Triest
Wappen
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Über dieses Bild
Staat: Italien
Region: Friaul-Julisch Venetien
Fläche: 211,82 km² (106.)
Einwohner: 234.682 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.108 Einwohner/km²
Anzahl Gemeinden: 6
Kfz-Kennzeichen: TS
ISO-3166-2-Kennung: IT-TS
Website: Offizielle Seite
Karte

Koordinaten: 45° 38′ N, 13° 48′ O

Die Provinz Triest (italienisch Provincia di Trieste, slowenisch Tržaška pokrajina) ist eine der vier Provinzen der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Sie hat eine Fläche von etwa 212 km² und 234.682 Einwohner (Stand 31. Dezember 2016). Hauptort ist die Stadt Triest.

Italienisch und Slowenisch sind Amtssprache.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz Triest ist mit einer Fläche von 212 km² flächenmäßig die kleinste italienische Provinz. Sie umfasst einen schmalen Küstenstreifen von 41 km Länge und ca. 5 bis 10 km Breite zwischen der Grenze zu Slowenien im Osten und dem Golf von Triest, einem Teil der Adria, im Südwesten. Im Nordwesten grenzt sie an die Provinz Gorizia.

Im Norden der Provinz befindet sich der Karst (italienisch: Carso), eine Hügellandschaft, die mit sehr vielen Höhlen durchsetzt ist. Die bekannteste ist die Grotta Gigante („Riesenhöhle“).

Zwischen den Hügeln und dem Meer verlaufen die Staatsstraße 14, die Autobahn A 4 Turin-Triest sowie eine Eisenbahnlinie.

Zwischen Triest und Muggia befindet sich die Bucht von Muggia.

Häfen gibt es in Triest in Aquilinia (nahe Muggia), Grignano (in der Nähe des Schlosses Miramare) und Sistiana (nahe Duino).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Beginn der habsburgischen Herrschaft im 13. Jahrhundert war das Gebiet der heutigen Provinz Triest zwischen den Fürsten von Duino (mit den heutigen Gemeinden Duino-Aurisina, Sgonico und Monrupino), Triest, San Dorligo und Muggia aufgeteilt.

1809 wurde das Gebiet von den napoleonischen Truppen besetzt. Ein großer Teil der heutigen Provinz wurde von Triest aus verwaltet, San Dorligo jedoch von Postojna (Adelsberg) aus.

Nach dem Ende der Herrschaft Napoleons wurden die Gemeinden Duino-Aurisina, Sgonico und Monrupino an die Grafschaft Görz angeschlossen, während die Stadt Triest einen selbständigen Status innerhalb der österreichischen Monarchie erhielt. San Dorligo und Muggia wurden Teil von Istrien.

Mit dem Grenzvertrag von Rapallo vom November 1920 wurden die gesamte heutige Provinz Triest und Teile Istriens Teil Italiens.

Ab 1947 bildete die heutige Provinz Triest die Zone A des neutralen Freien Territoriums Triest. Durch das Memorandum von London vom 5. Oktober 1954 wurde die Provinz Triest dann wieder ein Teil Italiens und erhielt ihre heutigen Grenzen. Mit der Unterzeichnung des italienisch-jugoslawischen Vertrags von Osimo am 10. November 1975 wurde diese endgültig anerkannt.

Gemeinden und Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz Triest hat eine Bevölkerungsdichte von 1.120 Einwohnern pro km². Der größte Teil der Einwohner lebt in der Stadt Triest. Sie umfasst sechs Gemeinden.

Gemeinde Deutscher/Slowenischer Name Einwohner
(31. Dezember 2011)
Trieste Triest/Trst 205.194
Muggia Mugls/Milje 13.410
Duino-Aurisina Tybein-Naberschin/Devin-Nabrežina 8.721
San Dorligo della Valle St.Ulrich/Dolina 5.920
Sgonico Sgonegg/Zgonik 2.098
Monrupino Reppenberg/Repentabor 886

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Linienverkehr in der Provinz Triest wird von Trieste Trasporti betrieben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Triest – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.