Raaba

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Raaba (Ehemalige Gemeinde)
Ortschaft Dürwagersbach; Raaba
Historisches Wappen von Raaba
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Katastralgemeinde Raaba
Raaba (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Graz-Umgebung (GU), Steiermark
Gerichtsbezirk Graz-Ost
Koordinaten 47° 1′ 41″ N, 15° 29′ 50″ O47.02805555555615.497222222222350Koordinaten: 47° 1′ 41″ N, 15° 29′ 50″ Of1
Höhe 350 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 2268 (1. Januar 2014)
Gebäudestand 654 (2001f1)
Fläche d. KG 7,71 km²
Postleitzahl 8074f1f0
Vorwahl +43/316f1
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 60667
Ortschaftskennziffer 15006, 15007
Katastralgemeinde-Nummer 63268
Zählsprengel/ -bezirk Raaba (60667 000)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Graz-Umgebung
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Raaba ist eine Katastralgemeinde und ehemalige Marktgemeinde mit 2261 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] südöstlich von Graz im Bezirk Graz-Umgebung in der Steiermark. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde sie seit 2015 mit der Gemeinde Grambach zusammengeschlossen,[2] die neue Gemeinde führt den Namen Marktgemeinde Raaba-Grambach. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[3] Eine Beschwerde, die von der Gemeinde Raaba gegen die Zusammenlegung beim Verfassungsgerichtshof erhoben wurde, war nicht erfolgreich.[4]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Raaba liegt direkt am südöstlichen Stadtrand der Landeshauptstadt Graz im oststeirischen Hügelland auf 350 bis 506 m Seehöhe. Die Gemeinde gehört zum Grazer Becken.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasste folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[5]):

  • Dürwagersbach (177)
  • Lamberg (240)
  • Raaba (1769)

Die Gemeinde bestand aus der einzigen Katastralgemeinde Raaba.

Nachbargemeinden bis Ende 2014[Bearbeiten]

Graz Hart bei Graz Laßnitzhöhe
Nachbargemeinden
Gössendorf Grambach Vasoldsberg

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich. Im Jahr 2000 wurde Raaba zur Marktgemeinde erhoben.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einw.
1869 625
1880 653
1890 681
1900 697
1910 755
1923 834
1934 848
1939 802
Jahr Einw.
1951 0.893
1961 1.057
1971 1.211
1981 1.447
1991 1.720
2001 1.927
2013 2.261
 


Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat bestand aus 15 Mitgliedern und setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister war Karl Mayrhold (SPÖ), Vizebürgermeister Werner Müller (SPÖ).

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1987.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„In Schwarz ein goldener Schrägrechtsbalken, belegt mit vier allseits anstoßenden schwarzen Wagenrädern; der Balken beidseits von einer goldenen Kleeblattleiste beseitet.“[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Raaba-Grambach

Parks[Bearbeiten]

Der Lebenspark 2000 entstand durch Zusammenlegung des Böhmerparks mit dem Garten der Fleckgründe und hat eine Fläche von ca. 11.000 m².

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die Nähe zu Graz ist Raaba sehr verkehrsgünstig gelegen. Die Süd Autobahn A 2 verläuft direkt durch das Gebiet und kann über die Anschlussstelle Puchwerk am Autobahnzubringer Graz-Ost in circa einem Kilometer erreicht werden. Die Kirchbacher Straße B 73 von Graz nach Kirchbach in Steiermark ist etwa vier Kilometer entfernt.

In Raaba befindet sich ein Bahnhof der Steirischen Ostbahn, der stündliche Regionalzug-Verbindungen nach Graz und Gleisdorf bietet. Der Hauptbahnhof Graz ist circa acht Kilometer entfernt. Raaba ist an der Busnetz der Graz AG Verkehrsbetriebe angeschlossen.

Die Entfernung zum Flughafen Graz beträgt circa sieben Kilometer.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

In Raaba befinden sich das Rechenzentrum und weitere Abteilungen der Raiffeisen-Landesbank Steiermark, der Raiffeisenverband Steiermark, die Alpenländische Veredelungsindustrie GmbH (AVI), die Entwicklungs- und Verwertungs GmbH (EVG), die Hutter und Schranz Zauntechnik (H+S) und die Andritz Energy & Environment.

Literatur[Bearbeiten]

  • Mag. Ingo Mirsch, Dr. Carol Veenstra: Die Geschichte einer Gemeinde. Erhältlich im Gemeindeamt.
  • Mag. Ingo Mirsch: Raaba 1849 - 2000. Herausgegeben anlässlich der Markterhebung. Erhältlich im Gemeindeamt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  3. § 3 Abs. 3 Z 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  4. Erkenntnis des VfGH vom 23. September 2014, G 47/14.
  5. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  6. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 38, 1988, S. 37

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Raaba – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien