Rhododendren

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Rhododendren
Rhododendron caucasicum

Rhododendron caucasicum

Systematik
Asteriden
Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)
Unterfamilie: Rhododendroideae
Tribus: Rhododendreae
Gattung: Rhododendren
Wissenschaftlicher Name
Rhododendron
L.
Illustration von Rhododendron ambiguum
Illustration von Rhododendron augustinii
Illustration von Rhododendron auriculatum

Die Rhododendren (Singular laut Duden: der oder das Rhododendron,[1] von griechisch ῥόδον = rhodon für „Rose“ und δένδρον = dendron für „Baum“)[2] sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae).[3][2][4] Sie ist mit über 1000 Arten[5][3][2] eine vergleichsweise große Gattung. Eine Vielzahl von Sortengruppen und eine fast unüberschaubare Zahl von Sorten, welche teils Hybriden, teils nur vegetativ vermehrbare Ausleseformen (sogenannte Sports) sind, werden als Zierpflanzen in Parks sowie Gärten und als Zimmerpflanzen verwendet.[6]

Das Verbreitungsgebiet reicht hauptsächlich auf der Nordhalbkugel von Eurasien bis Nordamerika. Nur zwei Arten kommen ursprünglich in Australien vor. Die Arten gedeihen von der Meeresküste bis ins Hochgebirge (in Tibet bis über 5500 Metern) und vom tropischen Regenwald bis in die subpolare Tundra (zum Beispiel Rhododendron lapponicum und Rhododendron camtschaticum). Dementsprechend unterschiedlich sind die Arten sowie die daraus entstandenen Hybriden und ihre Ansprüche.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rhododendron-Arten sind Zwergsträucher bis überwiegend Sträucher und einige Arten sind Bäume.[3][2] Einige Arten leben fakultativ epiphytisch auf Bäumen oder epilithisch auf Felsen, insbesondere Arten der Sektion Vireya (Syn. Schistanthe), in Bergwäldern des östlichen Himalaya und Bergregenwäldern der indonesischen Inseln.[7][8] Manche Arten bilden Rhizome.[2] Die Zweige sind mehr oder weniger aufrecht oder niederliegend bis kriechend.[2] Die Rinde ist anfangs behaart bis kahl.[2] Die meist relativ großen Winterknospen besitzen sich dachziegelartig überlappende Knospenschuppen; die Blütenknopsen sind meist größer als die vegetativen Knospen.[2]

Das Indument ist sehr unterschiedlich. Je nach Art sind die Pflanzenteile kahl und besitzen schildförmige Schuppen oder sehr unterschiedliche Haare (Trichome), die sehr unterschiedlich dicht sind und unterschiedliche Farben aufweisen;[2] selten löst sich das Indument der Blattspreiten als Schicht.[3]

Die Arten sind oft immergrün, halbimmergrün oder einige laubabwerfend.[3][2] Die wechselständig am Zweig verteilt oder seltener am oberen Ende des Zweiges konzentriert angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert.[2] Die einfachen, ledrigen bis pergamentartigen Blattspreiten besitzen eine keilförmige, gerundete oder stumpfe Spreitenbasis und sind meist ganzrandig, sehr selten fein gekerbt.[3][2] Die Laubblätter einiger Arten duften zart bis stark.

Blütenstände und Blüten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden meist endständige, selten seitenständige, traubige oder schirmtraubige Blütenstände gebildet. In den Blütenständen können viele bis wenig (1 bis 35[2]) Blüten enthalten sein, manchmal ist der Blütenstand bis auf eine einzelne Blüte reduziert.[3][2] Die Blütenstiele sind aufrecht bis waagrecht, selten zurückgekrümmt. Es sind zwei schuppenähnliche Deckblätter vorhanden.[2]

Die zwittrigen Blüten sind meist fünfzählig und überwiegend mehr oder weniger radiärsymmetrisch bis schwach zygomorph mit doppelter Blütenhülle.[3][2] Die meist fünf, selten bis zu neun Kelchblätter sind etwas verwachsen[3][2] und oft auf einen halbbaren Rand reduziert; die Kelchzähne sind oft winzig und dreieckig; es gibt auch viele Arten bei denen der Kelch relativ groß, gut ausgebildet und manchmal auffällig ist.[3] Die meist fünf bis selten acht Kronblätter sind je nach Art größtenteils bis wenig verwachsen, selten wirken sie fast frei.[3][2] Die meist radiärsymmetrischen bis schwach zygomorphen Blütenkronen sind trichter-, glocken-, röhren-, trompeten- oder stieltellerförmig.[3][2] In der Blütenknospe überlappen sich die Kronlappen dachziegelartig.[3] Nach der Anthese fallen die Kronblätter meist ab.[2]

Staubbeutel von Rhododendron fortunei: Die beiden Theken sind offen und die Pollen werden frei
Offene Kapselfrüchte von Rhododendron aureum

Es sind meist fünf bis zehn oder zwölf, selten bis zu 20 oder bis zu 27 Staubblätter vorhanden.[3][2] Die Staubblätter überragen die Blütenkrone nicht oder sie können etwas bis weit über die Blütenkrone hinausragen.[2] Die an der Basis der Blütenkrone inserierten, meist ungleichen Staubfäden sind linealisch bis fadenförmig und kahl oder meist zum oberen Ende hin flaumig behaart. Die Staubbeutel besitzen keine Anhängsel und sie öffenen sich am oberen Ende oder ungleichseitig mit Poren.[3][2] Der meist dicke Diskus ist meist 5- bis 10-, selten bis zu 14-lappig. Der meist fünf- selten bis zu 18-kammerige, oberständige Fruchtknoten besitzt meist Schuppen oder Haare, selten ist er kahl. Der haltbare, relativ lange, schlanke Griffel ist gerade bis meist herabgebogen.[3][2] Die Narbe ist kopfig-diskusförmig, gekerbt bis gelappt.[3]

Früchte und Samen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zylindrischen, kegel- oder eiförmigen, manchmal gekrümmten Kapselfrüchte öffnen sich scheidewandspaltig = septizid und enthalten meist zahlreiche (selten 10 bis meist mehr als 100[2]) Samen.[3] Die dicken bis dünnen Fruchtklappen sind gerade oder gedreht.[2]

Die winzigen Samen sind abgeflacht-ellipsoidal bis spindelförmig und meist geflügelt oder besitzen an beiden Enden Anhängsel oder fadenähnliche Fortsätze.[3][2] Die Samenschale (Testa) ist glatt.[2]

Chromosomensätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Chromosomengrundzahl beträgt meist x = 13.[2]

Giftigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Rhododendren sind giftig; die giftigen Inhaltsstoffe, Grayanotoxine (u. a. Andromedotoxin,[9] Grayanotoxin I) aus der Klasse der Diterpene, befinden sich nicht nur in Blättern, sondern auch im Nektar und im Pollen. Es sind auch Vergiftungen beim Menschen durch den übermäßigen Genuss des Honigs aus dem Nektar von Rhododendron ponticum bekannt geworden. Bei schweren Vergiftungen kann verlangsamte Herztätigkeit, schwacher Puls bis hin zum Koma und Tod durch Atemstillstand eintreten. Auch bei Weidetieren sind Vergiftungen durch den Verzehr der Blätter aufgetreten.[10]

Verbreitung und Evolution[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rhododendron nach Eisregen

Mit weltweit über 1000 Arten ist Rhododendron die artenreichste Gehölzpflanzengattung der Nordhalbkugel.[11] Nur etwa 25 Arten kommen in Nordamerika vor.[2] Aus Relikten nach einer Phase eines Massenaussterbens im Paläogen entstanden die meisten der rezenten Rhododendron im Neogen während einer Südwärtsmigration. Dabei entstanden die meisten Arten in Asien durch die Fülle an ökologischen Nischen in den unterschiedlichen Klimagebieten.[11] Die größte Artenvielfalt gibt es in Ostasien, in den Himalaya-Hengduan-Gebirgen[12] und in Südostasien.[11] Die Verbreitungsschwerpunkte sind hauptsächlich von den Gebirgen abhängig. Die höchste Artenvielfalt findet sich im südlichen Himalaya im nördlichen indischen Bundesstaat Uttarakhand, Nepal sowie Sikkim, Myanmar, südöstlichen Tibet und in Yunnan sowie Sichuan.[13][14] In China waren bis 2005 etwa 571 Arten bekannt, 409 davon nur dort.[3] Weitere Gebiete mit einer hohen Zahl an Rhododendron-Arten sind die Bergregionen von Indochina, sowie Korea, Japan und Taiwan. Etwa 55 Arten kommen in Borneo und etwa 164 in Neu-Guinea vor.[15]

Die meisten Rhododendron-Arten gedeihen in feuchten Gebieten der Nordhalbkugel. Nur wenige Arten kommen auf der Südhalbkugel im nördlichen Australien vor. In Südamerika und Afrika gibt es keine natürlichen Vorkommen von Rhododendron-Arten.

Viele Rhododendron-Arten sind an nährstoffarme Habitate, durch ihre einzigartigen ericoide Mycorrhizapilze angepasst. Auch die derben, immergrünen Laubblätter sind eine besondere Anpassung an die Habitate.[11]

In Europa kommen nur etwa zehn Arten vor: Rostblättrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum), Bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum), Siebenbürgische Alpenrose (Rhododendron kotschyi), Lappland-Alpenrose (Rhododendron lapponicum), Gelbe Azalee (Rhododendron luteum), Pontischer Rhododendron (Rhododendron ponticum), Kaukasus-Rhododendron (Rhododendron caucasicum), Smirnows Rhododendron (Rhododendron smirnowii), Ungerns Rhododendron (Rhododendron ungernii) und Sumpfporst (Rhododendron tomentosum).[16] Die kleinwüchsigen Arten aus den Alpen, die den Winter meist unter dem Schnee überdauern, der vor Erfrieren und Austrocknen schützt, werden Alpenrosen genannt: Zwischen beiden Alpenrosen-Arten der Alpen kann es zu Bastarden kommen (Rhododendron ×intermedium), die kreuzen und mit den Eltern rückkreuzen können.

Die Alpenrosen-Arten und -Hybriden wurzeln sehr flach. Sie benötigen unbedingt saure Böden, die sie in den oft dünnen Humusauflagen auch auf kalk- bzw. dolomithaltigen Böden vorfinden (gilt besonders für Rhododendron hirsutum). Es ist nur ein scheinbarer Widerspruch, Rhododendron hirsutum wächst in den Kalkalpen und verträgt dennoch keinen Kalk: Bei derartig niedrigen pH-Werten im Wurzelbereich sind Ca++-Ionen aus dem Boden (Kalk CaCO3 bzw. Dolomit CaMg(CO3)2) kaum in wässriger Lösung vorhanden. Lediglich die Toleranz gegenüber höheren Ca++-Konzentrationen ist etwas größer als bei anderen Arten.

Im südwestlichen Irland finden sich ganze Wälder aus verwilderten Rhododendren (Rhododendron ponticum), die als invasive Neophyten eine Gefahr für die Artenvielfalt (beispielsweise im Sydney-Nationalpark) darstellen.

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gattung Rhododendron wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 392 aufgestellt.[17][18] Der Gattungsname Rhododendron setzt sich zusammen aus den altgriechischen Wörtern ῥόδον = rhodon für „Rose“ und δένδρον = dendron für „Baum“. Als Lectotypus-Art wurde 1908 Rhododendron ferrugineum L. durch Nathaniel Lord Britton in North American Trees, Seite 752 festgelegt.[18]

Die Gattung Rhododendron gehört zur Tribus Rhododendreae in der Unterfamilie Rhododendroideae innerhalb der Familie Ericaceae.

Botanische Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Rhododendron, griechisch für „Rosenbaum“, wurde bis ins 17. Jahrhundert für den Oleander gebraucht und erst von Carl von Linné auf die Alpenrose übertragen.

Rhododendron war seit der Beschreibung von Rhododendron hirsutum by Charles de l’Écluse (lat. Carolus Clusius) im 16. Jahrhundert bekannt, sie wurde auch Chamaerhododendron genannt. Die formale Erstveröffentlichung der Gattung Rhododendron erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum.[17] Linné listete unter Rhododendron die fünf Arten Rhododendron ferrugineum, Rhododendron dauricum, Rhododendron hirsutum, Rhododendron maximum und Rhododendron chamaecistus (deren akzeptierter Name Rhodothamnus chamaecistus (L.) Rchb. ist) auf.

Die Gattung Azalea hat Linné 1735 in Systema Naturae als eigenständige Gattung aufgestellt. Bei Linné 1753 sind die sechs Arten Azalea indica, Azalea pontica, Azalea lutea, Azalea viscosa, Azalea lapponica, die zur Gattung Rhododendron gehören und Azalea procumbens (deren akzeptierter Name Kalmia procumbens ist) unter Azalea gelistet.[19] Die Unterscheidung von Azalea und Rhododendron waren fünf statt zehn Staubblätter.

In der Folgezeit wurden weitere Gattungen ausgestellt, deren Arten als Rhododendron-Arten akzeptiert werden, beispielsweise Rhodora L., Vireya Blume, Hymenanthes Blume, Tsutsutsi (Tsutsusi), Pentanthera, Pogonanthum, Ponticum. Teilweise sind diese Namen Subtaxa innerhalb der Gattung Rhododendron.

Beispielsweise H. Sleumer gliederte 1949 in Ein System der Gattung Rhododendron L., in Bot. Jahrb. Syst., Band 74, S. 511–553 die Gattung Rhododendron.[20]

Eine veraltete grobe Einteilung war Lepidote, Elepidote, Vireya (tropische Arten), Azaleen (wieder unterteilbar in sommergrüne und wintergrüne). Bei dieser Einteilung nach morphologischen Merkmalen ist charakteristisch die Zahl (und Form) der Schuppen an den Laubblättern, die den Kern der großen Unterteilung in Lepidote (beschuppte, das sind meist die alpinen, kleinblättrigen Typen wie unsere heimischen) und Elepidote (schuppenlose) bildet. Die Gärtner folgen meist noch der alten Einteilung in Azaleen (laubabwerfend, d. h. sommergrün). Da sich vorwiegend die Engländer durch frühe Importe aus USA (Rhododendron catawbiense) und später aus Ostasien mit den Rhododendren beschäftigt haben, da vielen das feuchte Klima in England sehr behagt, folgt man meist noch der englischen Einteilung in „Series“ und „Subseries“ (so zum Beispiel Davidian[21] in seinem Standardwerk).

Durch Argent et al. 1988 erfolgte im Rhododendron Handbook der britischen Royal Horticultural Society (RHS)[22] unter Zugrundelegung einer überarbeiteten Sleumer-Klassifikation (diese stammt aus 1949[20]) die Gliederung in sieben Subgenera, die ihrerseits weiter in Sektionen und Untersektionen erfolgt. An diese halten sich die meisten nationalen Rhododendrongesellschaften.

Eine Monografie der Gattung Rhododendron wurde durch Chamberlain et al. mit The Genus Rhododendron: Its Classification and Synonymy veröffentlicht.[23] Dort ist Menziesa noch eine eigenständige Gattung.

Gliederung der Gattung Rhododendron nach morphologischen Merkmalen
nach Chamberlain et al. 1996[23]
Blütenknospen Schuppen auf Blattunterseite Blattknospen Laubblätter Untergattung Sektion
Endständig vorhanden Rhododendron
Fehlen Vorjahr Immergrün Hymenanthes
Laubabwerfend Pentanthera Pentanthera
Rhodora
Viscidula
Unterste Laubblätter Pentanthera Sciadorhodion
Tsutsusi
seitenständig Immergrün Azaleastrum
Laubabwerfend Candidastrum
Mumeazalea
Therorhodion

Vor 2005 wurde in bis zu zwölf Untergattungen gegliedert:

Illustration von Rhododendron kendrickii
  • Untergattung Azaleastrum: Sie enthält etwa 30 Arten immergrüner Sträucher bis kleiner Bäume.
  • Untergattung Candidastrum: Sie enthält nur ein Art: Rhododendron albiflorum
  • Untergattung Hymenanthes: Sie enthält etwa 270 Arten immergrüner Sträucher oder Bäume, selten kriechender Sträucher, aus denen die meisten immergrünen Garten-Rhododendren gezüchtet wurden.
  • Untergattung Mumeazalea
  • Untergattung Pentanthera: Sie enthält etwa 24 Arten laubwerfender, aufrecht wachsender Sträucher, selten Bäume, darunter die 15 nordamerikanischen Azaleen und die einzige europäische.
  • Untergattung Pseudazalea: Sie enthält etwa sechs Arten kleiner bis mittelgroßer, laubwerfender bis halbimmergrüner Sträucher, selten immergrün.
  • Untergattung Pseudorhodorastrum: Sie enthält etwa zehn Arten kleiner, immergrüne Sträucher.
  • Untergattung Rhododendron: Sie enthält etwa 500 Arten Sträucher, selten Bäume, meist immergrün, selten laubwerfend. Hierzu gehören die Alpenrosen: Rostblättrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) und Bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum)
  • Untergattung Rhodorastrum: Sie enthält nur zwei Arten kleiner bis mittelgroßer, laubwerfender bis halbimmergrüner Sträucher.
  • Untergattung Therorhodion: Sie enthält nur drei Arten laubwerfender Zwergsträucher.
  • Untergattung Tsutsusi: Sie enthält etwa 115 Arten laubwerfender Sträucher, manchmal Zwergsträucher, darunter die asiatischen Azaleen, von denen die meisten aus Japan stammen.
  • Untergattung Vireya C.B.Clarke: Tropische Rhododendren (unter anderem 55 Arten in Borneo, 164 in Neuguinea)

Es gibt sehr unterschiedliche Versuche die Verwandtschaftsgruppe und die Gattung Rhododendron selbst zu gliedern, beispielsweise:

Änderungen der Gliederung der Gattung Rhododendron und verwandter Gattungen zwischen 1996 und 2005
Chamberlain (1996) Goetsch (2005)
Gattung Untergattung Sektion Arten Untergattung Sektion
Menziesa 9 Arten Azaleastrum Sciadorhodion
Rhododendron Candidastrum R. albiflorum
Pentanthera Sciadorhodion 4 Arten
Rhodora R. vaseyi
R. canadense Hymenanthes Pentanthera
Pentanthera 14 Arten
Viscidula R. nipponicum Azaleastrum Tsutsusi
Tsutsusi Brachycalyx 15 Arten
Tsutsusi 65 Arten
Mumeazalea R. semibarbatum
Azaleastrum Choniastrum 11 Arten Choniastrum

Nach Goetsch et al. 2005 wird die Gattung Rhododendron in vier Untergattungen gegliedert. Nach Craven 2011[8] wird die Gattung Rhododendron L. in fünf Untergattungen, Sektionen und Untersektionen gegliedert:

Illustration von Rhododendron setosum
  • Untergattung Rhododendron subg. Rhododendron:[8]
    • Sektion Rhododendron sect. Rhododendron
    • Sektion Rhododendron sect. Pogonanthum G.Don
    • Sektion Rhododendron sect. Schistanthe Schltr.: Sie enthält vier Subsektionen mit etwa 317 Arten.
      • Subsektion Rhododendron subsect. Discovireya Sleumer (Syn.: Rhododendron sect. Discovireya (Sleumer) Argent): Sie enthält etwa 25 Arten.
      • Subsektion Rhododendron subsect. Euvireya H.F.Copel. (Syn.: Rhododendron subg. Vireya C.B.Clarke), Rhododendron sect. Vireya (C.B.Clarke) H.F.Copel., ser. Javanica Rhododendron Sleumer, Rhododendron sect. Hadranthe Schltr., Rhododendron sect. Hapalanthe Schltr., Rhododendron sect. Linnaeopsis Schltr. (Syn.: Rhododendron subsect. Linnaeopsis (Schltr.) Sleumer), Rhododendron ser. Linnaeoidea Sleumer, Rhododendron sect. Zygomorphanthe Schltr., Rhododendron subsect. Leiovireya H.F.Copel., Rhododendron subsect. Linearanthera H.F.Copel., Rhododendron subsect. Malesia H.F.Copel., Rhododendron subsect. Solenovireya H.F.Copel., Rhododendron subsect. Phaeovireya Sleumer, Rhododendron sect. Phaeovireya (Sleumer) Argent, Rhododendron subsect. Astrovireya Sleumer, Rhododendron subsect. Schizovireya Sleumer, Rhododendron subsect. Siphonovireya Sleumer, Rhododendron sect. Siphonovireya (Sleumer) Argent, Rhododendron subsect. Albovireya Sleumer, Rhododendron sect. Albovireya (Sleumer) Argent, Rhododendron ser. Saxifragoidea Sleumer, Rhododendron subsect. Saxifragoidea (Sleumer) Argent, Rhododendron ser. Taxifolia Sleumer, Rhododendron ser. Stenophylla Sleumer, Rhododendron ser. Citrina Sleumer, Rhododendron ser. Buxifolia Sleumer, Rhododendron ser. Dendrolepidon Argent, A.L.Lamb & Phillipps: Sie enthält etwa 270 Arten.
      • Subsektion Rhododendron subsect. Malayovireya Sleumer (Syn.: Rhododendron sect. Malayovireya (Sleumer) Argent): Sie enthält etwa zwölf Arten.
      • Subsektion Rhododendron subsect. Pseudovireya (C.B.Clarke) Sleumer (Syn.: Rhododendron subg. Pseudovireya C.B.Clarke, Rhododendron ser. Vaccinioides Hutch., Rhododendron sect. Pseudovireya (C.B.Clarke) Argent): Sie enthält etwa zehn Arten.[24]
  • Untergattung Hymenanthes (Blume) K.Koch: Sie enthält zwei Sektionen mit etwa 224 Arten:
    • Sektion Ponticum G.Don: Sie enthält 24 Subsektionen.
    • Sektion Pentanthera (G.Don) Pojarkova: (Syn.: Rhododendron sect. Pentanthera, Rhododendron subg. Pentanthera (G.Don) Pojarkova): Sie enthält zwei Subsektionen.
  • Untergattung Azaleastrum Planch.: Sie enthält drei Sektionen mit über 100 Arten:
    • Sektion Rhododendron sect. Azaleastrum Planch.: Sie enthält etwa fünf Arten.
    • Sektion Rhododendron sect. Sciadorhodion Rehder & Wilson (Syn.: Rhododendron subg. Candidastrum Franch.): Sie enthält etwa vier Arten.
  • Untergattung Rhododendron subg. Tsutsusi (Sweet) Pojarkova (Syn.: Rhododendron sect. Tsutsusi (Sweet) Pojarkova, Rhododendron sect. Viscidula Matsum. & Nakai, Rhododendron sect. Rhodora (L.) G.Don, Rhododendron subg. Mumeazalea (Sleumer) W.R.Philipson & M.N.Philipson):[25] Sie enthält etwa 80 Arten:
    • Sektion Rhododendron sect. Tsutsusi (Sweet) Pojarkova
    • Sektion Rhododendron sect. Brachycalyx Tate ex Sweet (Syn.: Rhododendron subsect. Brachycalyces (Sweet) Spethmann, Rhododendron ser. Dilatata T.Yamaz., Rhododendron ser. Glangulistyla T.Yamaz., Rhododendron ser. Nudipes T.Yamaz., Rhododendron sect. Quinquefolia T.Yamaz., Rhododendron ser. Reticulata T.Yamaz., Rhododendron ser. Sciadorhodion T.Yamaz., Rhododendron sect. Tsusiopsis Sleumer, Rhododendron sect. Verticillata Nakai, Rhododendron ser. Weyrichia T.Yamaz.): Von den etwa acht Arten kommen drei in China, sechs in Japan und eine in Südkorea vor.[26]
  • Untergattung Therorhodion A.Gray: Sie enthält nur zwei Arten.
  • Untergattung Choniastrum Franch. (Syn. Rhododendron sect. Choniastrum Franch.): Sie enthält etwa elf Arten.

Nach Kron et al. 1990 gehören die Ledum-Arten in die Gattung Rhododendron.[27]

Bei Craven 2011 wurden die Arten der Gattungen Diplarche und Menziesia in die Gattung Rhododendron eingegliedert.[28]

Synonyme für Rhododendron L. sind seit 2011: Diplarche Hook. f. & Thomson, Anthodendron Rchb., Azaleastrum Rydb., ×Azaleodendron Rodigas, Biltia Small, Candollea Baumg., Chamaecistus Regel, Chamaerhododendron Bubani, Chamaerhododendros Duhamel, Dulia Adans., Haustrum Noronha, Hochenwartia Crantz, Hymenanthes Blume, Iposues Raf., ×Ledodendron F.de Vos, Ledum Ruppius ex L., Loiseleria Rchb., Menziesia Sm., Osmothamnus DC., Plinthocroma Dulac, ×Rhodazalea Anon., Rhodora L., Rhodothamnus Lindl. & Paxton, Stemotis Raf., Theis Salisb. ex DC., Therorhodion Small, Tsusiophyllum Maxim., Vireya Blume, Waldemaria Klotzsch.

Eng verwandt ist die Gattung Rhodothamnus Rydb. (Syn.: Adodendron DC., Adodendrum Neck.): Es gibt zwei Arten:

  • Zwerg-Alpenrose (Rhodothamnus chamaecistus (L.) Rchb.): Sie kommt nur in den Ostalpen vor mit ähnlichem Verbreitungsgebiet wie Rhododendron hirsutum zum Beispiel in den Nördlichen Kalkalpen.
  • Rhodothamnus sessilifolius P.H.Davis: Sie kommt nur in der nordöstlichen Türkei vor.

Systematik 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Xia et al. 2020 wird die Gattung Rhododendron in acht Untergattungen, 15 Sektionen und 71 Untersektionen gegliedert und enthält mehr als 1000 Arten. Aber weil noch immer von einem großen Teil der Arten keine molekulargenetischen Daten vorliegen bleiben die natürlichen Verwandtschaftsverhältnisse noch teilweise ungeklärt. Der Umfang der Subtaxa wird in dieser wissenschaftlichen Untersuchung anders bewertet als zuvor, weil einige Taxa nicht monophyletisch waren.[29][11]

Hier die Gliederung in acht Untergattungen nach Xia et al. 2020:[11]

  • Untergattung Azaleastrum Planch.[11]
  • Untergattung Candidastrum[11]
  • Untergattung Hymennanthes (Blume) K.Koch[11]
  • Untergattung Mumeazalea[11]
  • Untergattung Pentanthera[11]
  • Untergattung Rhododendron[11]
  • Untergattung Therorhodion A.Gray[11]
  • Untergattung Tsutsusi (Sweet) Pojarkova: Inklusive der Taxa der Untergattung Choniastrum.[11]

Arten und ihre Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt über 1000 Rhododendron-Arten:[3][5]

Blüte von Rhododendron macrosepalum, deutlich zu erkennen sind die grünen Kelchblätter
Blüte von Rhododendron megacalyx, deutlich zu erkennen sind die roten Kelchblätter
Rhododendron neriiflorum subsp. neriiflorum
Rhododendron orbiculare subsp. orbiculare
Rhododendron oreodoxa var. fargesii
Rhododendron quadrasianum var. marivelesense

Naturhybriden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rhododendron ×geraldii
  • Rhododendron ×amoenum (Lindl.) Planch.
  • Rhododendron ×bakeri (W.P.Lemmon & McKay) H.H.Hume
  • Rhododendron ×bathyphyllum Balf. f. & Forrest[3]
  • Rhododendron ×bungonishikii Komatsu
  • Rhododendron ×burjaticum Malyschev
  • Rhododendron ×candelabrum Hook. f.
  • Rhododendron ×chamaezelum Balf. f. & Forrest
  • Rhododendron ×charadzeae A.P.Khokhr. & Mazurenko
  • Rhododendron ×coriifolium Sleumer
  • Rhododendron ×davisianum R.I.Milne
  • Rhododendron ×detonsum Balf. f. & Forrest[3]
  • Rhododendron ×diphrocalyx Balf. f.[3]
  • Rhododendron ×diversiflorum Danet
  • Rhododendron ×duclouxii H.Lév.[3][33]
  • Rhododendron ×edgarianum Rehder & E.H.Wilson
  • Rhododendron ×enomotoi T.Yamaz.
  • Rhododendron ×epilosum (J.J.Sm.) Argent
  • Rhododendron ×erythrocalyx Balf. f. & Forrest[3]
  • Rhododendron ×filidactylis R.I.Milne
  • Rhododendron ×fittianum Balf. f.
  • Rhododendron ×fuchsii Sleumer
  • Rhododendron ×geraldii (Hutch.) Ivens
  • Rhododendron ×gilliardii Sleumer
  • Rhododendron ×gladwynense M.G.Henry
  • Rhododendron ×hasegawae S.Watan.
  • Rhododendron ×hemigymnum (Tagg & Forrest) D.F.Chamb.
  • Rhododendron ×hidaense Makino ex H.Hara
  • Rhododendron ×hybridum Ker Gawl.
  • Rhododendron ×inopinum Balf. f. ex Tagg[3]
  • Rhododendron ×intermedium Tausch
  • Rhododendron ×kamatae (Mochizuki) Craven
  • Rhododendron ×kawir Danet
  • Rhododendron ×keditii Sleumer
  • Rhododendron ×kisoanum Okuhara ex T.Shimizu
  • Rhododendron ×komatsui T.Yamaz.
  • Rhododendron ×koudzumontanum Hid.Takah. & Katsuy.
  • Rhododendron ×kuratanum S.Watan.
  • Rhododendron ×kurohimense Arakawa
  • Rhododendron ×liewianum Argent, A.L.Lamb & Phillipps
  • Rhododendron ×lochmium Balf. f.
  • Rhododendron ×mizumotoi S.Watan.
  • Rhododendron ×nebulicola Danet
  • Rhododendron ×pallescens Hutch.
  • Rhododendron ×paradoxum Balf. f. ex Tagg[3]
  • Rhododendron ×pennsylvanicum (B.E.Harkn.) Rehder
  • Rhododendron ×peregrinum Tagg
  • Rhododendron ×planecostatum Sleumer
  • Rhododendron ×planetum Balf. f.
  • Rhododendron ×psammogenes Sleumer
  • Rhododendron ×pulchrum Sweet[3]
  • Rhododendron ×pyrrhoanthum Balf. f.
  • Rhododendron ×sarcodes Argent & Madulid
  • Rhododendron ×schoddei Sleumer
  • Rhododendron ×sheilae Sleumer
  • Rhododendron ×sinosimulans D.F.Chamb.[3]
  • Rhododendron ×sochadzeae Kharadze & Davlian.
  • Rhododendron ×takanashianum Sugim.
  • Rhododendron ×tatuoi Nakai ex H.Hara
  • Rhododendron ×transiens Nakai
  • Rhododendron ×trichophorum Balf. f.
  • Rhododendron ×vanhoeffenii Abrom.
  • Rhododendron ×variolosum Becc.
  • Rhododendron ×verruculosum Rehder & E.H.Wilson
  • Rhododendron ×wellesleyanum Waterer ex Rehder
  • Rhododendron ×wilhelminae Hochr.
  • Rhododendron ×xanthanthum (Tagg & Forrest) D.F.Chamb.

Gefährdung und Schutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Rhododendron-Arten sind gefährdet.[34][5] Nach Erhebungen in den Herkunftsländern gelten 2011 etwa 25 % den 1157 akzeptierten Taxa als bedroht. Deshalb sehen die Botanischen Gärten weltweit es als wichtige Aufgabe von möglichst viele Arten eine Erhaltungszucht aufzubauen bzw. sie auszubauen.[5]

Eine Art gilt als sowohl in Kultur als auch in der Wildnis als ausgestorben; eine weitere Art ist in der Wildnis ausgestorben, aber es befinden sich Exemplare in Kultur.[5]

  • EX = „Extinct“ = „ausgestorben“: 1 Art[5]
  • EW = „Extinct in the Wild“ = „in der Natur ausgestorben:“ 1 Art[5]
  • CR = „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“: 36 Arten[5]
  • EN = „Endangered“ = „stark gefährdet“: 36 Arten[5]
  • VU = „Vulnerable“ = „gefährdet“: 241 Arten[5]
  • NT = „Near Threatened“ = „potenziell gefährdet“: 66 Arten[5]
  • LC = „Least Concern“ = „nicht gefährdet“: 483 Arten[5]
  • „ungenügende Datenlage“: 290 Arten[5]

Rhododendron-Sorten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt viele Rhododendron-Sorten in vielen Zuchtrichtungen.

Parkanlagen mit Rhododendren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt viele Parkanlagen und Botanische Gärten mit vielen Rhododendren.

Krankheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rhododendronzikaden bei der Paarung

Falsche Standortbedingungen können bei Rhododendren zu Erkrankungen führen. Unterschiedliche Arten der Erkrankung sind: Pilzbefall, Braunwerden der Blätter, Vertrocknen der Knospen. Schädlingsbefall, beispielsweise durch Rüsselkäfer, führt ebenfalls zur Beeinträchtigung der Pflanze.

Auffallend an den beiden Alpenrosen-Arten sind oft rote, gallertartige Wucherungen, sogenannte Alpenrosen-Äpfel. Eine weitere Krankheit ist die Knospenfäule. Sie kann durch die Rhododendronzikade übertragen werden. Diese Zikade schlitzt die jungen Knospen auf, um dort ihre Eier abzulegen. Durch diese Schlitze kann dann der Pilz Pycnostysanus azaleae leichter in die Pflanze eindringen und sich vermehren.

Aus Japan eingeschleppt wurde die Rhododendron-Gitternetzwanze (Stephanitis rhododendri). Die Wanze saugt an der Mittelrippe, was zu einem Braunwerden und Abfallen der Blätter führt. Die im Juli gelegten Eier überwintern. Die Nachkommen schlüpfen im Mai.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • L. A. Craven, F. Danet, J. F. Veldkamp, Loretta A. Goetsch, Benjamin D. Hall: Vireya Rhododendrons: their monophyly and classification (Ericaceae, Rhododendron section Schistanthe). In: Blumea. Band 56, 2011, S. 153–158, PDF-Datei. (Abschnitt Systematik)
  • Loretta A. Goetsch, Andrew J. Eckert, Benjamin D. Hall: The molecular systematics of Rhododendron (Ericaceae): A phylogeny based upon RPB2 gene sequences. In: Systematic Botany. Band 30, Nr. 3, 2005, S. 616–626, doi:10.1600/0363644054782170. (Abschnitt Systematik)
  • Fang Mingyuan (方明渊), Fang Ruizheng (方瑞征 Fang Rhui-cheng), He Mingyou (何明友), Hu Linzhen (胡琳贞 Hu Ling-cheng), Yang Hanbi (杨汉碧), David F. Chamberlain: Rhododendron Linnaeus. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 14: Apiaceae through Ericaceae. Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2005, ISBN 1-930723-41-5, S. 260–382 (englisch, textgleich online wie gedrucktes Werk). (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
  • Gordon C. Tucker: Ericaceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 8: Magnoliophyta: Paeoniaceae to Ericaceae. Oxford University Press, New York und Oxford, 2009, ISBN 978-0-19-534026-6. Walter S. Judd, Kathleen A. Kron: Rhododendron Linnaeus., S. 455–472 - textgleich online wie gedrucktes Werk. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
  • Douglas Gibbs, David Chamberlain, George Argent: The Red List of Rhododendrons. In: Botanic Gardens Conservation International, 2011, ISBN 978-1-905164-35-6. Volltext-PDF.
  • Xiao-Mei Xia, Miao-Qin Yang, Cong-Li Li, Si-Xin Huang, Fei Wang, Xiao-Hua Li, Watanabe Yoichi, Le-Hua Zhang, Yuanrun Zheng, Xiao-Quan Wang: Spatiotemporal evolution of the global species diversity of Rhododendron. In: Research Square, Dezember 2020, S. 1–19. doi:10.21203/rs.3.rs-125967/v1 PDF.

Ergänzende Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

zu den Arten:

  • P. A. Cox: The Larger Species of Rhododendron. Batsford Ltd. 1979.
  • J. Cullen: Revision of Rhododendron I. Subgenus Rhododendron, Section Rhododendron and Pogonanthum. In: Notes from the Royal Botanic Garden Edinburgh. Band 39, Nr. 1, 1980.
  • P. A. Cox: The Smaller Rhododendrons. Timber Press Inc., Portland 1985.
  • T. L. Ming, R. C. Fang: The phylogeny and evolution of genus Rhododendron. In: Acta Botanica Yunnanica, Volume 12, 1990, S. 353–365.
  • P. A. Cox, K. N. E. Cox: Encyclopedia of Rhododendron Species. Glendoick Publishing, Perth 1997.
  • E. Moser: Rhododendren. Wildarten und Hybriden. Erhard Neumann, Stuttgart 1997.
  • L. C. Towe: American Azaleas. Timber Press Inc., Portland 2004.
  • R. I. Milne: Phylogeny and biogeography of Rhododendron subsection Pontica, a group with a tertiary relict distribution. In: Molecular Phylogenetics and Evolution, Volume 33, 2004, S. 389–401.
  • J. Cullen: Hardy Rhododendron Species: A Guide to Identification. Timber Press Inc., Portland 2005.
  • R. I. Milne, C. Davies, R. Prickett, L. Inns, David F. Chamberlain: Phylogeny of Rhododendron subgenus Hymenanthes based on chloroplast DNA markers: Between-lineage hybridisation during adaptiveradiation? In: Plant Systematics and Evolution, Volume 285, 2010, S. 233–244.
  • Loretta A. Goetsch, L. A. Craven, B. D. Hall: Major speciation accompanied the dispersal of Vireya Rhododendrons (Ericaceae, Rhododendron sect. Schistanthe) through the Malayan archipelago: Evidence from nuclear gene sequences. In: Taxon, Volume 60, 2011, S. 1015–1028.
  • R. Popescu, B. Kopp: The genus Rhododendron: An ethnopharmacological and toxicological review. In: Journal of Ethnopharmacology, Volume 147, 2013, S. 42–62.
  • E. Berry, S. K. Sharma, M. K. Pandit, R. Geeta: Evolutionary correlation between Floral monosymmetry and corolla pigmentation patterns in Rhododendron. In: Plant Systematics and Evolution, Volume 304, 2017, S. 219–230.
  • A. Grimbs et al.: Bioactivity in Rhododendron: A systemic analysis of antimicrobial and cytotoxic activities and their phylogenetic and phytochemical origins. In: Front. Plant. Sci., Volume 8, 2017, S. 551.

zur Gestaltung:

  • U. Borstell, J. Westhoff: Azaleen und Rhododendren – Einfach faszinierend. DVA, München 2014.
  • Günter Hoppe: Rhododendron – der Rosenbaum. In den Gärten und Parkanlagen noch nicht lange heimisch. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 810. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Juni 2017, S. 1–2 (Digitalisat [PDF; 2,4 MB; abgerufen am 15. Juli 2019]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rhododendron – Sammlung von Bildern
Wiktionary: Rhododendron – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden.
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be Gordon C. Tucker: Ericaceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 8: Magnoliophyta: Paeoniaceae to Ericaceae. Oxford University Press, New York und Oxford, 2009, ISBN 978-0-19-534026-6. Walter S. Judd, Kathleen A. Kron: Rhododendron Linnaeus., S. 455–472 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf cg ch ci cj ck cl cm cn co cp cq cr cs ct cu cv cw cx cy cz da db dc dd de df dg dh di dj dk dl dm dn do dp dq dr ds dt du dv dw dx dy dz ea eb ec ed ee ef eg eh ei ej ek el em en eo ep eq er es et eu ev ew ex ey ez fa fb fc fd fe ff fg fh fi fj fk fl fm fn fo fp fq fr fs ft fu fv fw fx fy fz ga gb gc gd ge gf gg gh gi gj gk gl gm gn go gp gq gr gs gt gu gv gw gx gy gz ha hb hc hd he hf hg hh hi hj hk hl hm hn ho hp hq hr hs ht hu hv hw hx hy hz ia ib ic id ie if ig ih ii ij ik il im in io ip iq ir is it iu iv iw ix iy iz ja jb jc jd je jf jg jh ji jj jk jl jm jn jo jp jq jr js jt ju jv jw jx jy jz ka kb kc kd ke kf kg kh ki kj kk kl km kn ko kp kq kr ks kt ku kv kw kx ky kz la lb lc ld le lf lg lh li lj lk ll lm ln lo lp lq lr ls lt lu lv lw lx ly lz ma mb mc md me mf mg mh mi mj mk ml mm mn mo mp mq mr ms mt mu mv mw mx my mz na nb nc nd ne nf ng nh ni nj nk nl nm nn no np nq nr ns nt nu nv nw nx ny nz oa ob oc od oe of og oh oi oj ok ol om on oo op oq or os ot ou ov ow ox oy oz pa pb pc pd pe pf pg ph pi pj pk pl pm pn po pp pq pr ps pt pu pv pw px py pz qa qb qc qd qe qf qg qh qi qj qk ql qm qn qo qp qq qr qs qt qu qv qw qx qy qz ra rb rc rd re rf rg rh ri rj rk rl rm rn ro rp rq rr rs rt ru rv rw rx ry rz sa sb sc sd se sf sg sh si sj sk sl sm sn so sp sq sr ss st su sv sw sx sy sz ta tb tc td te tf tg th ti tj tk tl tm tn to tp tq tr ts tt tu tv tw tx ty tz ua ub uc ud ue uf ug uh ui uj uk ul um un uo up uq ur us ut uu uv uw ux uy uz va vb vc vd ve vf vg vh vi vj vk vl vm vn vo vp vq vr vs vt vu vv vw vx vy vz wa wb wc wd we wf wg wh wi Fang Mingyuan (方明渊), Fang Ruizheng (方瑞征 Fang Rhui-cheng), He Mingyou (何明友), Hu Linzhen (胡琳贞 Hu Ling-cheng), Yang Hanbi (杨汉碧), David F. Chamberlain: In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 14: Apiaceae through Ericaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2005, ISBN 1-930723-41-5. Rhododendron Linnaeus., S. 260–382 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
  4. a b c d e f g Rhododendron bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan. Missouri Botanical Garden, St. Louis.
  5. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab Douglas Gibbs, David Chamberlain, George Argent: The Red List of Rhododendrons. In: Botanic Gardens Conservation International, 2011, ISBN 978-1-905164-35-6. Volltext-PDF.
  6. Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica. Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann Verlagsgesellschaft, 2003, ISBN 3-8331-1600-5, S. 742–764.
  7. K. K. Singh, L. K. Rai, B. Gurung: Conservation of Rhododendrons in Sikkim Himalaya: An Overview. In: World Journal of Agricultural Sciences, Volume 5, Issue 3, 2009, S. 284–296.
  8. a b c L. A. Craven, F. Danet, J. F. Veldkamp, Loretta A. Goetsch, B. D. Hall: Vireya Rhododendrons: their monophyly and classification (Ericaceae, Rhododendron section Schistanthe). In: Blumea. Band 56, 2011, S. 153–158 (PDF-Datei).
  9. Peter Hanelt: Ericales. In: Franz Fukarek (Hrsg.): Urania Pflanzenreich. Band 4: Blütenpflanzen 2, Urania, Berlin 2000, ISBN 3-332-01170-7, S. 106–107.
  10. Eberhard Teuscher, Ulrike Lindequist: Biogene Gifte. Biologie, Chemie, Pharmakologie, Toxikologie. 3. neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8047-2438-9, S. 177–180.
  11. a b c d e f g h i j k l m n Xiao-Mei Xia, Miao-Qin Yang, Cong-Li Li, Si-Xin Huang, Fei Wang, Xiao-Hua Li, Watanabe Yoichi, Le-Hua Zhang, Yuanrun Zheng, Xiao-Quan Wang: Spatiotemporal evolution of the global species diversity of Rhododendron. In: Research Square, Dezember 2020, S. 1–19. doi:10.21203/rs.3.rs-125967/v1 PDF.
  12. L. J. Yan, J. Liu, M. Möller, L. Zhang, X. M. Zhang, D. Z. Li, L. M. Gao: DNA barcoding of Rhododendron (Ericaceae), the largest Chinese plant genus in biodiversity hotspots of the Himalaya-Hengduan Mountains. In: Molecular Ecology Resources Volume 15, 2015, S. 932–944. Volltext-PDF.
  13. Nawal Shrestha, Zhiheng Wang, Xiangyan Su, Xiaoting Xu, Lisha Lyu, Yunpeng Liu, Dimitar Dimitrov, Jonathan D. Kennedy, Qinggang Wang, Zhiyao Tang, Xiaojuan Feng: Global patterns of Rhododendron diversity: The role of evolutionary time and diversification rates. In: Global Ecology Biogeography, Volume 27, Februar 2018, S. 913–924. Volltext-PDF. doi:10.1111/geb.12750
  14. Nawal Shrestha, Xiangyan Su, Xiaoting Xu, Zhiheng Wang: The drivers of high Rhododendron diversity in south-west China: Does seasonality matter? In: Journal of Biogeography, Volume 45, 2018, S. 438–447.
  15. George Argent: Rhododendrons of subgenus Vireya. Royal Horticultural Society, London 2006, ISBN 1-902896-61-0.
  16. a b c d e f g h i j k l m B. Valdés, 2009+: Rhododendron. – In: Datenblatt in Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
  17. a b Carl von Linné: Species Plantarum, Impensis Laurentii Salvii, Holmiae, Tomus I, 1753, S. 392. eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  18. a b Rhododendron bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 19. Februar 2021
  19. Carl von Linné: Species Plantarum, Impensis Laurentii Salvii, Holmiae, Tomus I, 1753, S. 150. eingescannt bei biodiversitylibrary.org.
  20. a b H. Sleumer: Ein System der Gattung Rhododendron L., In: Botanische Jahrbücher für Systematik, Band 74, 1949, S. 511–553.
  21. H. H. Davidian: The Rhododendron Species. Volume I-IV. Batsford Ltd. 1982–1995.
  22. G. Argent, J. Bond, David F. Chamberlain, P. Cox, A. Hardy: The Rhododendron Handbook. RHS, London 1988.
  23. a b David F. Chamberlain, R. Hyam, G. Argent, G. Fairweather, K. S. Walter: The Genus Rhododendron: Its Classification and Synonymy. Royal Botanic Garden, Edinburgh 1996, ISBN 978-1-872291-66-6.
  24. B. D. Hall, L. A. Craven, Loretta A. Goetsch: The taxonomy of subsection Pseudovireya – Two distinctly different taxa within subsection Pseudovireya and their relation to the rooting of section Vireya within subgenus Rhododendron. In: Rhododendron Species. Band 1, Nr. 72, 2006, S. 91–97.
  25. David F. Chamberlain, S. J. Rae: A revision of Rhododendron IV subgenus Tsutsusi. In: Edinburgh Journal of Botany. Band 47, 1990, S. 89–200, doi:10.1017/S096042860000319X.
  26. Jin Xiao-Feng, Ding Bing-Yang, Zhang Yue-Jiao, Hong De-Yuan: A Taxonomic Revision Of Rhododendron subg. Tsutsusi sect. Brachycalyx (Ericaceae). In: Annals of the Missouri Botanical Garden. Band 97, Nr. 2, 2010, S. 163–190, doi:10.3417/2007139.
  27. K. A. Kron, W. S. Judd: Phylogenetic relationships within the Rhodoreae (Ericaceae) with specific comments on the placement of Ledum. In: Syst. Bot., Volume 15, 1990, S. 67.
  28. L. A. Craven: Diplarche and Menziesia transferred to Rhododendron (Ericaceae). In: Blumea - Biodiversity, Evolution and Biogeography of Plants, Volume 56, Issue 1, April 2011, S. 33–35. doi:10.3767/000651911X568594 online.
  29. Gulzar Khan, Jennifer Nolzen, Hartwig Schepker, Dirk C. Albach: Incongruent phylogenies and its implications for the study of diversification, taxonomy and genome size evolution of Rhododendron (Ericaceae). In: bioRxiv, 2020. doi:10.1101/2020.07.27.216218
  30. T. T. H. Nguyen, T. H. Nguyen: New records of two species of Rhododendron L. (Ericaceae Juss.) for the flora of Vietnam. In: Journal of Biology (Vietnam), Volume 34, 2012, S. 446–451.
  31. G. Argent: Rhododendrons of subgenus Vireya. 2. Auflage, Royal Botanic Garden Edinburgh, 2015, S. 1–454.
  32. X. F. Jin et al.: A revision of Rhododendron taipaoense complex (subg. Tsutsusi sect. Tsutsusi, Ericaceae), based on observations of morphological characters and seed micromorphology. In: Phytotaxa, Volume 92, 2013, S. 25–39.
  33. Li-Jun Yan, Kevin S. Burgess, Richard Milne, Chao-Nan Fu, De-Zhu Li, Lian-Ming Gao: Asymmetrical natural hybridization varies among hybrid swarms between two diploid Rhododendron species. In: Annals of Botany, Volume 120, Issue 1, Juli 2017, Pages 51–61. doi:10.1093/aob/mcx039
  34. Rhododendron in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020. Abgerufen am 2021-02-20.