Rob Niedermayer

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KanadaKanada Rob Niedermayer Eishockeyspieler
Rob Niedermayer
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 28. Dezember 1974
Geburtsort Cassiar, British Columbia, Kanada
Größe 188 cm
Gewicht 93 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Nummer #44
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1993, 1. Runde, 5. Position
Florida Panthers
Spielerkarriere
1990–1993 Medicine Hat Tigers
1993–2001 Florida Panthers
2001–2003 Calgary Flames
2003–2009 Anaheim Ducks
2009–2010 New Jersey Devils
2010–2011 Buffalo Sabres
2011–2012 HC Lugano

Robert Wade Niedermayer junior (* 28. Dezember 1974 in Cassiar Country, British Columbia) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler, der im Verlauf seiner aktiven Karriere zwischen 1990 und 2012 unter anderem 1269 Spiele für die Florida Panthers, Calgary Flames, Anaheim Ducks, New Jersey Devils und Buffalo Sabres in der National Hockey League auf der Position des rechten Flügelstürmers bestritten hat. Sein älterer Bruder Scott Niedermayer und sein Cousin Jason Strudwick waren ebenfalls professionelle Eishockeyspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rob Niedermayer wurde NHL Entry Draft 1993 in der ersten Runde an fünfter Position von den Florida Panthers ausgewählt. Zu dieser Zeit spielte er für die Medicine Hat Tigers in der Western Hockey League. Er begann seine NHL-Karriere, ohne je in einer Minor League gespielt zu haben. Niedermayer verletzte sich nach seiner besten Saison (1995/96, 61 Scorerpunkte) und konnte diese bis jetzt nie übertreffen. Seine Rolle beschränkte sich fortan mehr auf die eines defensiven Stürmers.[1]

Niedermayer (links) im Duell mit Tyler Seguin

Am 23. Juli 2001 wurde Niedermayer zusammen mit einem Draftpick von Florida zu den Calgary Flames im Tausch gegen Waleri Bure und Jason Wiemer transferiert. Dort blieb er nicht lange, kurz vor Ende der Transferperiode wechselte er 2003 zu den Mighty Ducks of Anaheim. Mit ihnen erreichte er das Stanley-Cup-Finale. Für ihn war es das zweite Mal, aber auch diesmal verlor Niedermayers Team – wenn auch knapp – im siebten Spiel der Serie gegen die New Jersey Devils, für dessen Team Robs Bruder Scott Niedermayer spielte.

Während des Lockouts NHL-Saison 2004/05 absolvierte er fünf Spiele für den TC Ferencváros Budapest in Ungarn. Im Sommer 2005 wurde sein Bruder Scott von den Ducks unter Vertrag genommen. Fortan spielten die Niedermayers das erste Mal in ihrer NHL-Karriere zusammen in einem Team. In dieser Saison erreichten sie das Conference-Finale und unterlagen dort mit 1:4 den Edmonton Oilers. Im folgenden Jahr gewannen die beiden Brüder den Stanley Cup mit den Anaheim Ducks. Sie waren das erste erfolgreiche Bruderpaar seit Brent und Duane Sutter, die 1983 mit den New York Islanders den Pokal gewannen.[2]

Kurz vor Beginn der Saison 2009/10 unterschrieb er als Free Agent einen Kontrakt bei den New Jersey Devils. Der Kanadier erzielte 22 Scorerpunkte und verließ New Jersey nach einem Jahr Richtung Buffalo und unterzeichnete einen Einjahresvertrag bei den Buffalo Sabres. Am 2. Juli 2011 erhielt Niedermayer einen Kontrakt für ein Jahr beim HC Lugano aus der Schweizer National League A. Im Sommer 2012 beendete er schließlich seine aktive Karriere.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedermayer vertrat sein Heimatland bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1993 sowie den Weltmeisterschaften 1999 und 2004. Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1993 steuerte er zwei Torvorlagen zum Goldmedaillengewinn der kanadischen Auswahl bei. Bei der Weltmeisterschaft 2004 steuerte der Stürmer zwei Tore und vier Assists für Kanada zum Gewinn der Weltmeisterschaft bei. Im Finalspiel gegen Schweden erzielte er den Ausgleichstreffer zum 3:3 und gab die Vorlage, die Matt Cooke zum 5:3-Siegtor verwertete.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
1990/91 Medicine Hat Tigers WHL 71 24 26 50 8 12 3 7 10 2
1991/92 Medicine Hat Tigers WHL 71 32 46 78 77 4 2 3 5 2
1992/93 Medicine Hat Tigers WHL 52 43 34 77 67
1993/94 Florida Panthers NHL 65 9 17 26 51
1994/95 Medicine Hat Tigers WHL 13 9 15 24 14
1994/95 Florida Panthers NHL 48 4 6 10 36
1995/96 Florida Panthers NHL 82 26 35 61 107 22 5 3 8 12
1996/97 Florida Panthers NHL 60 14 24 38 54 5 2 1 3 6
1997/98 Florida Panthers NHL 33 8 7 15 41
1998/99 Florida Panthers NHL 82 18 33 51 50
1999/00 Florida Panthers NHL 81 10 23 33 46
2000/01 Florida Panthers NHL 67 12 20 32 50 4 1 0 1 6
2001/02 Calgary Flames NHL 57 6 14 20 49
2002/03 Calgary Flames NHL 54 8 10 18 42
2002/03 Mighty Ducks of Anaheim NHL 12 2 2 4 15 21 3 7 10 18
2003/04 Mighty Ducks of Anaheim NHL 55 12 16 28 34
2004/05 Ferencváros Budapest UEL 5 2 1 3 14
2005/06 Mighty Ducks of Anaheim NHL 76 15 24 39 89 16 1 3 4 10
2006/07 Anaheim Ducks NHL 82 5 11 16 77 21 5 5 10 39
2007/08 Anaheim Ducks NHL 78 8 8 16 54 2 0 0 0 0
2008/09 Anaheim Ducks NHL 79 14 7 21 42 13 0 3 3 12
2009/10 New Jersey Devils NHL 71 10 12 22 45 5 0 0 0 6
2010/11 Buffalo Sabres NHL 71 5 14 19 22 7 1 3 4 2
2011/12 HC Lugano NLA 14 2 4 6 12
WHL gesamt 207 108 121 229 166 16 5 10 15 4
NHL gesamt 1153 186 283 469 904 116 18 25 43 111

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertrat Kanada bei:

Jahr Team Veranstaltung Resultat Sp T V Pkt SM
1993 Kanada Jun.-WM 1. Platz, Gold 7 0 2 2 2
1999 Kanada WM 4. Platz 10 2 1 3 8
2004 Kanada WM 1. Platz, Gold 9 2 4 6 22
Junioren gesamt 7 0 2 2 2
Herren gesamt 19 4 5 9 30

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rob Niedermayer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. thehockeynews.com, Player Bio – Rob Niedermayer
  2. sports.espn.go.com, Ducks win first Stanley Cup in franchise history