Roberto García Parrondo

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Roberto García
Roberto García Parrondo

Roberto García am 20. Februar 2008 in der Kölnarena

Spielerinformationen
Voller Name Roberto García Parrondo
Geburtstag 12. Januar 1980
Geburtsort Madrid, Spanien
Staatsbürgerschaft SpanierSpanier spanisch
Körpergröße 1,87 m
Spielposition Rechtsaußen
Wurfhand links
Vereinsinformationen
Verein CYEB Budakalász
Trikotnummer 31
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
0000–2003 SpanienSpanien BM Valladolid
2003–2006 SpanienSpanien Ademar León
2006–2007 SpanienSpanien BM Valladolid
2007–2011 SpanienSpanien BM Ciudad Real
2011–2013 SpanienSpanien BM Atlético Madrid
2013–2016 UngarnUngarn Pick Szeged
2016– UngarnUngarn CYEB Budakalász
Nationalmannschaft
Debüt am
            gegen
  Spiele (Tore)
SpanienSpanien Spanien 85 (203)[1]

Stand: Nationalmannschaft 2. Juni 2014

Roberto García Parrondo (* 12. Januar 1980 in Madrid, Spanien) ist ein spanischer Handballspieler. Er ist 1,87 m groß und wiegt 87 kg.

García, der für den ungarischen Club CYEB Budakalász spielt und für die spanische Nationalmannschaft (Rückennr.13) aufläuft, wird in der Regel auf Rechtsaußen eingesetzt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roberto García bestritt seine ersten Ligaspiele in der spanischen Liga ASOBAL für BM Valladolid. Hier gewann er 2003 die Copa ASOBAL. Im selben Jahr wechselte er zum Lokalrivalen Ademar León, wo er 2005 zwar den Europapokal der Pokalsieger gewann, die meiste Zeit über aber im Schatten von Denis Kriwoschlykow stand, sodass er 2006 zu seinem Heimatverein zurückkehrte. In der Saison 2006/07 stieß BM Valladolid bis ins Halbfinale der EHF Champions League vor; am Ende war es García, der mit dem entscheidenden Siebenmeter am Flensburger Torwart Dan Beutler scheiterte, sodass die SG Flensburg-Handewitt ins Finale einzog. Im Sommer 2007 nahm ihn aufgrund seiner sonst guten Leistungen der Spitzenclub BM Ciudad Real unter Vertrag. Mit Ciudad Real gewann er 2008 die spanische Meisterschaft, den spanischen Pokal, den spanischen Supercup, den Copa ASOBAL und die EHF Champions League. 2009 gewann er erneut mit Ciudad Real die Meisterschaft und die EHF Champions League. 2010 kam ein weiterer spanischer Meistertitel hinzu. 2011 wechselte er mitsamt der Liga-Lizenz des Vereins zu BM Atlético Madrid. Nachdem Madrid im Sommer 2013 in finanzielle Schwierigkeiten geriet, schloss er sich dem ungarischen Verein Pick Szeged an,[2] mit dem er 2014 den EHF Europa Pokal gewann sowie Vizemeister und Pokalfinalist wurde. Seit dem Sommer 2016 läuft er für den ungarischen Erstligisten CYEB Budakalász auf.[3]

Roberto García hat bisher 85 Länderspiele für die spanische Nationalmannschaft bestritten, bei denen er 203 Tore warf. Er gewann Gold bei den Mittelmeerspielen 2005 in Almeria. Bei der Handballweltmeisterschaft 2007 in Deutschland schied er mit Spanien bereits im Viertelfinale gegen Deutschland aus und belegte nur einen 7. Platz. 2011 gewann der bei der Weltmeisterschaft mit dem Nationalteam die Bronzemedaille.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Equipo Nacional Absoluto Masculino
  2. www.sportowefakty.pl, abgerufen am 30. Juli 2013
  3. handball-world.com: Zweifacher Champions-League-Sieger verlässt Szeged, abgerufen am 12. Juni 2016