Roppershain

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Roppershain
Koordinaten: 51° 1′ 54″ N, 9° 21′ 10″ O
Höhe: 220 m
Fläche: 1,48 km²
Einwohner: 200[1]
Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34576
Vorwahl: 05682

Roppershain ist ein Stadtteil von Homberg (Efze) im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Roppershain, am Kreuzweg zwischen Homberg und Borken (Hessen) sowie Frielendorf und Wabern gelegen, bedeckt dort den Osthang des Jordanbaches. 225 m über dem Meeresspiegel hat man von hier den freien Blick nach allen Seiten, besonders in Richtung des Kasseler Beckens. Alte Bauernhöfe bestätigen die Fruchtbarkeit dieses Raumes und die dominierende Stellung der Landwirtschaft von alters her. In Roppershain leben heute rund 200 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorbehalten haben sich bei der großen Güterschenkung an das Kloster Haina im Jahre 1238 Heinrich von Uttershausen (der Ältere) und seine Ehefrau Berta die ziegenhainischen Lehen des Grafen Gottfried III. von Reichenbach aus Roppershain (Ruprechteshagen).

Bei der Entwicklung der Namensgebung stieß man 1367 auf Ruprechtishayn, 1398 auf Rupershain, 1474 auf Ruppershayn und 1547 auf Ruppershagen. Ab 1575 blieb es bei Roppershain. Lehen und Gerichtsbarkeit wechselten ständig bis zur Aufhebung der Adelsgerichte im Jahre 1820.

Ende des 14. Jahrhunderts ist der Ort hessisches Lehen derer von Homberg. Ab 1427 verfügen die Erben von Baumbach und von Hornsberg über Roppershain. Der Homberger Bürger Goswin, die Kartause Eppenberg, und die Herren Holzsadel, von Reckerod und von Lehrbach waren weitere Lehensinhaber.

Seit 1475 gehört Roppershain zum Amt Homberg.

Am 31. Dezember 1971 wurde Roppershain in die Stadt Homberg, Bezirk Kassel, heute Homberg (Efze), eingegliedert.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Stadtteil im Internetauftritt der Stadt Homberg (Efze), abgerufen im August 2015
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 391 und 392.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]