Salemi

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in der Region Sizilien. Zur italienischen Sängerin siehe Silvia Salemi.
Salemi
Wappen
Salemi (Italien)
Salemi
Staat Italien
Region Sizilien
Provinz Trapani (TP)
Lokale Bezeichnung Salemi
Koordinaten 37° 49′ N, 12° 48′ OKoordinaten: 37° 49′ 0″ N, 12° 48′ 0″ O
Höhe 446 m s.l.m.
Fläche 181 km²
Einwohner 10.638 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 59 Einw./km²
Angrenzende Gemeinden Calatafimi Segesta, Castelvetrano, Marsala, Mazara del Vallo, Santa Ninfa, Trapani, Vita
Postleitzahl 91018
Vorwahl 0924
ISTAT-Nummer 081018
Volksbezeichnung Salemitani
Schutzpatron San Nicola
Website Salemi
Salemi panorama.jpg

Salemi ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Trapani in der Region Autonomen Region Sizilien mit 10.638 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) und ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia[2] (Die schönsten Orte Italiens)

Lage und Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salemi liegt in einer Höhe von 446 m 37 km südöstlich von Trapani. Die auf einer Fläche von 181 km² lebenden Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft und der Holzverarbeitung. Tradition hat das Spitzenkunsthandwerk.

Salemi hat mit dem Bahnhof Salemi-Gibellina Anschluss an die Bahnstrecke Palermo–Trapani. Die Autobahn A29 / E90 ist etwa 4 km vom Salemi entfernt.

Die Nachbargemeinden sind Calatafimi Segesta, Castelvetrano, Marsala, Mazara del Vallo, Santa Ninfa, Trapani und Vita.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist sikanischen und elymischen Ursprungs. Der antike Name war Halicyae. Zu römischer Zeit war die Stadt eine der freien Städte Siziliens. Im Mittelalter herrschten die Araber. Während ihrer Zeit erweiterten sie die Stadt und die Befestigungsanlagen. Der Name der Stadt stammt aus dieser Zeit: das arabische Wort salam bedeutet Gesundheit, Frieden und ist auch als Name gebräuchlich. Giuseppe Garibaldi erklärte sich in einer am 14. Mai 1860 vom Balkon des Schlosses Salemi verlesenen Proklamation zum „Diktator von Sizilien“.[3]

Bei dem Erdbeben 1968 erlitt die Stadt schwere Schäden. Nur ein Teil der alten Stadt wurde wiederhergestellt, ein Teil der Bevölkerung zog in Neubauten in Richtung Tal.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das im 13. Jahrhundert von Friedrich II. erbaute Schloss.
  • Pfarrkirche, hier steht nur noch der Chorraum.
  • Jesuitenkolleg, erbaut im 17. Jahrhundert ist heute das Gemeindemuseum.
  • Kirche Sant’Agostino in der Nähe des Rathauses.
  • Basilika San Miceli aus byzantinischer Zeit.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Salemi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. I borghi più belli d’Italia. Borghipiubelliditalia.it, abgerufen am 19. Juni 2017 (italienisch).
  3. Museo Centrale del Risorgimento (Hg.): Guida storico-artistica. Gangemi, Rom 2012, ISBN 978-88-492-2387-3, S. 68 (Katalog zur Dauerausstellung).