Samtgemeinde Gieboldehausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Samtgemeinde Gieboldehausen
Samtgemeinde Gieboldehausen
Deutschlandkarte, Position der Samtgemeinde Gieboldehausen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 37′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Fläche: 104,7 km2
Einwohner: 13.835 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 03 1 59 5402
Verbandsgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hahlestr. 1
37434 Gieboldehausen
Webpräsenz: samtgemeinde-gieboldehausen.de
Bürgermeister: Steffen Ahrenhold (CDU)
Lage der Samtgemeinde Gieboldehausen im Landkreis Göttingen
Staufenberg Hann. Münden Scheden Bühren Niemetal Jühnde Dransfeld Adelebsen Friedland Rosdorf Göttingen Bovenden Gleichen Landolfshausen Seulingen Waake Seeburg Ebergötzen Duderstadt Obernfeld Rollshausen Rüdershausen Rhumspringe Wollershausen Gieboldehausen Wollbrandshausen Bodensee Krebeck Walkenried Bad Sachsa Bad Lauterberg im Harz Herzberg am Harz Herzberg am Harz Herzberg am Harz Hattorf am Harz Hattorf am Harz Wulften am Harz Elbingerode Hörden am Harz Osterode am Harz Bad Grund (Harz) Harz (Landkreis Göttingen) Harz (Landkreis Göttingen) Harz (Landkreis Göttingen) Landkreis Goslar Landkreis Northeim Landkreis Northeim Hessen Thüringen Sachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

In der Samtgemeinde Gieboldehausen aus dem niedersächsischen Landkreis Göttingen haben sich zehn Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Der Verwaltungssitz der Samtgemeinde ist in Gieboldehausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Samtgemeinde Gieboldehausen besteht seit dem 1. Januar 1971 aus zunächst den Dörfern Gieboldehausen, Obernfeld, Rhumspringe, Rollshausen, Rüdershausen und Wollbrandshausen. Im Zuge der Gebietsreform wurde zwei Jahre später, 1973, die Samtgemeinde um die Ortschaften Bilshausen, Bodensee, Germershausen, Krebeck, Renshausen, Wollershausen und Lütgenhausen erweitert. Anhand der -hausen Endung der Ortschaften lässt sich ausweisen, dass diese Dörfer zumeist im 8. und 9. Jahrhundert entstanden. In ihrer ursprünglichen Schreibweise beinhalten die Ortschaften einen Personennamen, welcher meist als jener erster Siedler im jeweiligen Ort hinweist. Ausgrabungsspuren zeugen darüber hinaus über eine längere Besiedlung des Raumes, die bereits bis auf die Jungsteinzeit und Bronzezeit zurückgeht.[2] Erste urkundliche Erwähnungen stammen dagegen aus dem 10. Jahrhundert (z.B. Bilshausen 952) und zeugen von einer mitunter 300-400 jährigen Zugehörigkeit zu den Herzögen von Braunschweig.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samtgemeindewahl 2016
Wahlbeteiligung: 61,44 % (−0,48 %p)[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
61,63 %
16,80 %
14,52 %
7,06 %
n. k.
UW SGG
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+0,46 %p
-3,48 %p
+2,06 %p
+1,37 %p
-0,40 %p
UW SGG

Samtgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Samtgemeinderat Gieboldehausen setzt sich aus 30 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • CDU: 19 Sitze
  • SPD: 5 Sitze
  • Unabhängige Wähler SGG: 4 Sitze
  • Grüne: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016[3])

Die Mitgliedsgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohnerzahlen mit Stand vom 31. Dezember 2015)

  1. Wappen Bilshausen.svg Bilshausen (2217)
  2. DEU Bodensee COA.svg Bodensee (821)
  3. DEU Gieboldehausen COA.svg Gieboldehausen (Flecken) (4132)
  4. Wappen Krebeck.png Krebeck (mit Ortsteil Renshausen) (1077)
  5. Wappen von Obernfeld.png Obernfeld (951)
  6. Rhumspringe wappen.jpg Rhumspringe (mit Ortsteil Lütgenhausen) (1822)
  7. Wappen Rollshausen.svg Rollshausen (mit Ortsteil Germershausen) (827)
  8. Wappen von Rüdershausen.png Rüdershausen (847)
  9. Wappen von Wollbrandshausen.png Wollbrandshausen (622)
  10. Wappen von Wollershausen.png Wollershausen (519)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Franz-Josef Wüstefeld: Samtgemeinde Gieboldehausen. In: Der Landkreis Göttingen. Kommunikation und Wirtschaft, Oldenburg 1980, ISBN 3-88363-012-8, S. 48.
  3. a b Ergebnisse der Kommunalwahl am 11. September 2016