Samtgemeinde Gieboldehausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Samtgemeinde Gieboldehausen
Samtgemeinde Gieboldehausen
Deutschlandkarte, Position der Samtgemeinde Gieboldehausen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 37′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Fläche: 104,7 km2
Einwohner: 13.626 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: , DUD, HMÜ, OHA
Verbandsschlüssel: 03 1 59 5402
Verbandsgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hahlestr. 1
37434 Gieboldehausen
Website: samtgemeinde-gieboldehausen.de
Bürgermeister: Steffen Ahrenhold (CDU)
Lage der Samtgemeinde Gieboldehausen im Landkreis Göttingen
NiedersachsenStaufenbergHann. MündenSchedenBührenNiemetalJühndeDransfeldAdelebsenFriedlandRosdorfGöttingenBovendenGleichenLandolfshausenSeulingenWaakeSeeburgEbergötzenDuderstadtObernfeldRollshausenRüdershausenRhumspringeWollershausenGieboldehausenWollbrandshausenBodenseeKrebeckWalkenriedBad SachsaBad Lauterberg im HarzHerzberg am HarzHerzberg am HarzHerzberg am HarzHattorf am HarzHattorf am HarzWulften am HarzElbingerodeHörden am HarzOsterode am HarzBad Grund (Harz)Harz (Landkreis Göttingen)Harz (Landkreis Göttingen)Harz (Landkreis Göttingen)Landkreis GoslarLandkreis NortheimLandkreis NortheimHessenThüringenSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

In der Samtgemeinde Gieboldehausen aus dem niedersächsischen Landkreis Göttingen haben sich zehn Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Der Verwaltungssitz der Samtgemeinde ist in Gieboldehausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Samtgemeinde Gieboldehausen besteht seit dem 1. Januar 1971 aus zunächst den Dörfern Gieboldehausen, Obernfeld, Rhumspringe, Rollshausen, Rüdershausen und Wollbrandshausen. Im Zuge der Gebietsreform wurde zwei Jahre später, 1973, die Samtgemeinde um die Ortschaften Bilshausen, Bodensee, Germershausen, Krebeck, Renshausen, Wollershausen und Lütgenhausen erweitert. Anhand der -hausen Endung der Ortschaften lässt sich ausweisen, dass diese Dörfer zumeist im 8. und 9. Jahrhundert entstanden. In ihrer ursprünglichen Schreibweise beinhalten die Ortschaften einen Personennamen, welcher meist als jener erster Siedler im jeweiligen Ort hinweist. Ausgrabungsspuren zeugen darüber hinaus über eine längere Besiedlung des Raumes, die bereits bis auf die Jungsteinzeit und Bronzezeit zurückgeht.[2] Erste urkundliche Erwähnungen stammen dagegen aus dem 10. Jahrhundert (z. B. Bilshausen 952) und zeugen von einer mitunter 300- bis 400-jährigen Zugehörigkeit zu den Herzögen von Braunschweig.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samtgemeindewahl 2016
Wahlbeteiligung: 61,44 % (−0,48 %p)[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
61,63 %
16,80 %
14,52 %
7,06 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+0,46 %p
-3,48 %p
+2,06 %p
+1,37 %p
-0,40 %p

Samtgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Samtgemeinderat Gieboldehausen setzt sich aus 30 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • CDU: 19 Sitze
  • SPD: 5 Sitze
  • Unabhängige Wähler SGG: 4 Sitze
  • Grüne: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016[3])

Die Mitgliedsgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohnerzahlen mit Stand vom 31. Dezember 2015)

  1. DEU Bilshausen COA.svg Bilshausen (2217)
  2. DEU Bodensee COA.svg Bodensee (821)
  3. DEU Gieboldehausen COA.svg Gieboldehausen (Flecken) (4132)
  4. DEU Krebeck COA.svg Krebeck (mit Ortsteil DEU Renshausen COA.svg Renshausen) (1077)
  5. DEU Obernfeld COA.png Obernfeld (951)
  6. DEU Rhumspringe COA.svg Rhumspringe (mit Ortsteil DEU Luetgenhausen COA.svg Lütgenhausen) (1822)
  7. DEU Rollshausen COA.svg Rollshausen (mit Ortsteil DEU Germershausen COA.svg Germershausen) (827)
  8. DEU Ruedershausen COA.svg Rüdershausen (847)
  9. DEU Wollbrandshausen COA.svg Wollbrandshausen (622)
  10. DEU Wollershausen COA.svg Wollershausen (519)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Franz-Josef Wüstefeld: Samtgemeinde Gieboldehausen. In: Der Landkreis Göttingen. Kommunikation und Wirtschaft, Oldenburg 1980, ISBN 3-88363-012-8, S. 48.
  3. a b Ergebnisse der Kommunalwahl am 11. September 2016