Samtgemeinde Ostheide

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Samtgemeinde Ostheide
Samtgemeinde Ostheide
Deutschlandkarte, Position der Samtgemeinde Ostheide hervorgehoben

Koordinaten: 53° 14′ N, 10° 31′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüneburg
Fläche: 129,79 km2
Einwohner: 10.335 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: LG
Verbandsschlüssel: 03 3 55 5406
Verbandsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Schulstraße 2
21397 Barendorf
Website: www.ostheide.de
Samtgemeinde-
bürgermeister
:
Norbert Meyer (SPD)
Lage der Samtgemeinde Ostheide im Landkreis Lüneburg
Landkreis LüneburgNiedersachsenSchleswig-HolsteinMecklenburg-VorpommernLandkreis Lüchow-DannenbergLandkreis UelzenLandkreis HeidekreisLandkreis HarburgRehlingenSoderstorfOldendorfAmelinghausenBetzendorfBarnstedtMelbeckDeutsch EvernWendisch EvernEmbsenSüdergellersenKirchgellersenWestergellersenReppenstedtReppenstedtMechtersenVögelsenRadbruchBardowickHandorfWittorfLüneburgBarendorfVastorfReinstorfThomasburgDahlenburgBoitzeNahrendorfTosterglopeDahlemBleckedeNeetzeAdendorfScharnebeckRullstorfLüdersburgHittbergenHohnstorfEchemArtlenburgBarumBrietlingenAmt NeuhausKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Samtgemeinde Ostheide ist eine Samtgemeinde im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. In ihr haben sich sechs Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Der Verwaltungssitz der Samtgemeinde ist in der Gemeinde Barendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samtgemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Samtgemeinde gehören die folgenden Mitgliedsgemeinden:

  1. Barendorf
  2. Neetze
  3. Reinstorf
  4. Thomasburg
  5. Vastorf
  6. Wendisch Evern

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Samtgemeinde gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[2][3]

Samtgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Samtgemeinde Ostheide besteht aus 26 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.001 und 11.000 Einwohnern.[4] Die 26 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Rat der Samtgemeinde ist außerdem der hauptamtliche Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer (SPD).

Der Samtgemeinderat setzt sich seit der letzten Kommunalwahl am 11. September 2011 folgendermaßen zusammen:[5]

Parteien und Wählergemeinschaften Stimmen
2011
%
2011
Sitze
2011
Samtgemeindewahl 2011
Wahlbeteiligung: 59,89 %
 %
50
40
30
20
10
0
42,11 %
31,64 %
16,48 %
5,88 %
2,42 %
1,47 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d Bürgerforum Barendorf
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 5.975 42,11 11
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 4.489 31,64 8
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 2.339 16,48 4
Bürgerforum Barendorf 834 5,88 2
LINKE Die Linke 344 2,42 1
FDP Freie Demokratische Partei 208 1,47
gesamt 14.189 100,0 26
Wahlbeteiligung in % 59,89

Samtgemeindebürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptamtlicher Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Ostheide ist seit 2006 Norbert Meyer (SPD). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er als Amtsinhaber mit 66,8 % der Stimmen wiedergewählt. Sein Gegenkandidat Karsten Johansson (CDU) erhielt 33,2 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,5 %.[6] Meyer trat seine weitere Amtszeit am 1. November 2014 an.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Samtgemeinde Ostheide zeigt in Gold einen blauen, schrägrechten Wellenbalken, unten einen grünen sechsblättrigen Eichenzweig, der von zwei schwarzen, schräg gekreuzten Giebelbrettern mit einwärtsgewendeten Pferdeköpfen überdeckt wird, oben eine schwarze Elchschaufel.[7]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst-Dieter Freiherr von Enzberg, Dietmar Gehrke: Aus der Vergangenheit der Dörfer der Samtgemeinde Ostheide. Von den Anfängen bis in das 19. Jahrhundert. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2001, ISBN 978-3-89876-034-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2020 (Hilfe dazu).
  2. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nls.niedersachsen.de; 87 kB)
  3. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de; 200 kB)
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 21. November 2014.
  5. wahl.luenecom.de
  6. Einzelergebnisse der Direktwahlen am 25. Mai 2014 in Niedersachsen, abgerufen am 19. November 2014.
  7. Hauptsatzung der Samtgemeinde Ostheide, abgerufen am 21. November 2014.