Schießerei am O. K. Corral

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Moderne inszenierung der Schießerei von 1881
Zeitungsmeldung über die Schießerei (1881).

Die Schießerei am O. K. Corral war ein berühmt gewordenes Feuergefecht im Arizona-Territorium. Sie diente als Vorbild zahlreicher Western-Filme und ist ein Symbol für den ständigen Kampf zwischen Recht und Gesetz auf der einen sowie offenem Banditentum auf der anderen Seite in den Grenzstädten des Wilden Westens, wo die Spannungen des Sezessionskrieges nachwirkten und Strafverfolgung oftmals nur spärlich stattfand.

Die Schießerei („gunfight“) wurde am 26. Oktober 1881 gegen 14:30 Uhr Ortszeit in der Fremont Street Ecke 3rd Street in Tombstone, Arizona (USA) ausgetragen. Namensgebend war später der örtliche Mietstall (engl. corral), obwohl dieser einen Häuserblock entfernt lag.

In nur 30 Sekunden fielen bei der Schießerei etwa 30 Schüsse, drei Menschen starben. Die Zahl der Todesopfer ist im Vergleich zu anderen großen Schießereien des Wilden Westens wie der Four-Dead-in-Five-Seconds-Schießerei von El Paso (April 1881), dem Goingsnake-Massaker und der Schießerei am Hide Park (Newton Massacre von 1871) jedoch gering.

Beteiligte Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufbahrung der Getöteten

An der Schießerei waren insgesamt acht Personen beteiligt: Wyatt Earp, Morgan Earp, Virgil Earp und Doc Holliday kämpften gegen Frank McLaury, Tom McLaury, Ike Clanton und Billy Clanton. Billy Claiborne befand sich nur zufällig vor Ort und geriet als Unbeteiligter in die Auseinandersetzung hinein. Beide McLaurys und Billy Clanton wurden getötet, Holliday, Morgan Earp und Virgil Earp verwundet, Ike Clanton und Billy Claiborne flüchteten unverletzt.

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Virgil Earp
Ike Clanton
Wyatt Earp
Tom McLaury
Morgan Earp
Frank McLaury
John Henry „Doc“ Holliday

Die Brüder James, Virgil und Wyatt Earp waren am 1. Dezember 1879 zusammen mit ihren Frauen in Tombstone angekommen. Zu der Zeit hatte die Stadt gerade mal ein paar hundert Einwohner (sie war offiziell erst im März desselben Jahres gegründet worden). Die Stadt wuchs schnell, denn es gab dort florierenden Silber-Bergbau. Virgil Earp war kurz vor seinem Eintreffen in Tombstone zum Deputy U.S. Marshal für den Osten von Pima County ernannt worden. Im Juni 1881 übernahm er auch das Amt des Marschalls, also des Polizeichefs.

Obwohl die Earps nicht gerade allgemein beliebt waren (sie waren reich, besaßen Saloons und galten auch als Zuhälter), wurden sie doch geachtet, denn sie schützten die Interessen der städtischen Ladenbesitzer und Einwohner. Dass Wyatt Earp verhindert hatte, dass Cowboy Curly Bill Brocius gelyncht wurde, als dieser versehentlich Marschall Fred White getötet hatte, gefiel den Städtern dagegen weniger. (Cowboys nannte man damals in dieser Gegend eine lose Bande von Gesetzlosen, die sich ohne ausgeprägte Rangfolge zu Diebstahl und Mord zusammenrottete und deren Mitglieder sich aufgrund freundschaftlicher Beziehungen gegenseitig beistanden.)

Die Earps waren mit den Cowboys Frank McLaury, Tom McLaury, Billy Clanton, Ike Clanton, Johnny Ringo, „Curly Bill“ Brocius und weiteren aneinandergeraten, weil diese einer weitreichenden Gemeinschaft von Viehschmugglern und Pferdedieben angehörten, die in diverse kriminelle Aktionen verwickelt waren. Ike Clanton war darüber hinaus als Säufer bekannt und hatte die Earps schon oftmals bedroht. Virgil Earp war überzeugt davon, dass sich die Cowboys einen Schwur geleistet hatten, ihn und seine Brüder umzubringen.[1]

Am Tag, als die Schießerei stattfinden sollte, war Virgil Deputy Marschall. Er hatte seine Brüder Wyatt und Morgan als stellvertretende Gesetzeshüter eingesetzt[2] und auch seinem Freund Doc Holliday Polizeirechte verliehen.

In der Gegend von Tombstone war Silber gefunden worden, was der Stadt einen enormen Boom brachte. Seit der Gründung im März 1879 bis 1881 war die Bevölkerung von rund 100 bis auf über 7000 gestiegen; Chinesen, Mexikaner, Kinder und Frauen nicht mitgerechnet. Die Wirtschaft florierte und es gab neben zwei Banken und drei Zeitungen rund 110 Saloons, 14 Glücksspielhäuser[3] und diverse Bordelle, dazu natürlich einige ziemlich dreckige Minen.[2]

Das Tragen von Waffen war in Tombstone seit April 1881 verboten, und Messer, Dirks, Pistolen und Gewehre mussten beim Betreten der Stadt im Stall oder im Saloon hinterlegt werden. Die Cowboys hielten sich nicht an dieses Gesetz, weswegen sie von Virgil zur Rede gestellt werden sollten, was dann zur Schießerei führte. Den Earps war auch bekannt, dass die Clantons in einen Überfall auf 15 Mexikaner im Skeleton Canyon verwickelt waren.

Widersprüchliche Berichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Konflikte, die zu der Schießerei führten, sind komplex: Beide Seiten waren jeweils durch enge Familienbande verbunden und befanden sich in einem Interessenkonflikt, der von Politik über Geschäftsfragen bis hin zu Ideologien reichte. Die Earps wurden von ihren Gegnern als korrupte, dienstmarkentragende Zuhälter betrachtet, die rücksichtslos die geschäftlichen Interessen der Stadt vertraten. Die McLaurys, Clantons und ihre Cowboys wurden von ihren Gegnern als Viehdiebe, Banditen und Mörder angesehen.

Anders als dies in vielen Filmen dargestellt wird, war die Cowboy-Truppe bei der Bevölkerung Tombstones keineswegs gefürchtet, sondern sogar beliebt. Obwohl viele Bandenmitglieder unbestreitbar in Viehdiebstähle und Raub verwickelt waren, wurden sie nur als wilde, vergnügungssüchtige Jungs angesehen, mit denen im Grunde einfach auszukommen war. Einige Geschäftsleute sahen die Cowboys gar als „Jobsicherungsmaßnahme“ an, da sie mit ihrem verprassten Geld die örtlichen Saloons und Glücksspieletablissements am Laufen hielten und sich innerhalb Tombstones kaum an illegalen Aktivitäten beteiligten. Ike Clanton war zwar wegen seines prahlerischen Gehabes unter Alkoholeinfluss berüchtigt, sein Bruder Billy hingegen war sehr beliebt. Auch „Curly Bill“ Brocious wurde keineswegs als der unbarmherzige Geächtete angesehen, als der er später wiederholt dargestellt wurde, sondern als unbeschwerter, sympathischer Mann, der ausgezeichnet mit dem städtischen Marshal Fred White auskam.

Die Earps und Doc Holliday werden zumeist als heldenhafte Hüter des Gesetzes dargestellt, diese Rolle ist jedoch umstritten. Unbestätigten Aussagen zufolge machten sie tatsächlich unrechtmäßigen Gebrauch von ihrer gesetzlich legitimierten Vormachtstellung, um ihre Position auf dem Glücksspielmarkt der Stadt zu stärken, und setzten das Gesetz bei einigen streng um, während sie bei anderen sehr großzügig über Vergehen hinwegsahen. Die starke Polarisierung der Bevölkerung gegenüber den beiden Gruppen erschwerte später die Aufklärung der Frage, bei wem denn nun letztendlich die Schuld für die Schießerei zu suchen sei. Dazu kamen widersprüchliche und teilweise ebenfalls von eigenen Interessen geleitete Berichterstattungen in den lokalen Zeitungen: John Clum, Redakteur des Tombstone Epitaph, hatte kurz vor der Schießerei bei der Gründung eines sogenannten Vigilance Committees (Sicherheits- oder Wachsamkeitskommittee, eine Art Bürgerwehr) mitgeholfen, war Bürgermeister und unterstützte Virgil Earp. Harry Woods, der Redakteur der anderen bedeutenden Zeitung The Daily Nugget, schrieb dagegen eher pro-Cowboys, zusammen mit dem Sheriff von Cochise County.

Die Aufzeichnungen der nach der Schießerei durchgeführten Hearings gelten heute als Grundlage darüber, was wirklich geschah, obwohl die Berichte der beiden Zeitungen (die beide Reporter zum Verhör geschickt hatten) sowie des offiziellen Gerichtsschreibers deutliche Abweichungen voneinander aufweisen.

Die Stunden vor der Schießerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Abend vor der Schießerei hatte Wyatt Doc Holiday ins Bett geschickt, denn dieser hatte sich eine hitzige Diskussion mit Ike Clanton geleistet und dabei ziemlich viel getrunken. Virgil hingegen spielte die ganze Nacht hindurch mit Ike Clanton, Tom McLaury, Johnny Behan und einem (heute unbekannten) fünften Mann Karten.[4] Dabei betrank sich insbesondere Ike ebenfalls erheblich. Gegen Morgen löste sich die Runde auf und Behan und Virgil gingen zu Bett. McLaury und Clanton hatten kein Zimmer gemietet und deswegen auch keine Unterkunft. Ike weigerte sich trotz Aufforderung des Barkeepers E. F. Boyle, sich schlafen zu legen, drohte stattdessen aber gemäß späterer Aussage Boyles mit Worten der Art „sobald sich die Earps heute auf der Straße zeigen, wird es Kugeln hageln“.[4]

Später holte Ike seine Waffen, die er im Stall hinterlegt hatte, ab, betrat damit entgegen dem Gesetz erneut die Stadt und trank weiter, während er den Earps nachstellte. Etwa um 1 Uhr nachmittags lief er Virgil und Morgan Earp überraschend in die Hände, die ihn entwaffneten und zum Richter brachten. Während des Wartens auf den Richter beschimpften sich Wyatt und Clanton erneut gegenseitig.[5] Ike wurde zu einer Buße von 25 Dollar zuzüglich Gerichtskosten verurteilt und ohne Waffen wieder auf freien Fuß gesetzt.[4]

Praktisch gleichzeitig wurde auch McLaury mit einer Waffe erwischt und von Wyatt niedergeschlagen. Legal durchsuchen durfte er ihn allerdings eigentlich nicht, denn Wyatt war nicht im Dienst. Im Laufe des Nachmittags trafen dann auch die Cowboys Billy Clanton und Frank McLaury in der Stadt ein, denn sie hatten gehört, dass es dort zu Ärger mit den Gesetzeshütern gekommen war. Auch sie gaben ihre Waffen beim Betreten der Stadt nicht wie vorgeschrieben ab, sondern kauften zusätzliche Munition. Ike wollte sich auch eine Waffe kaufen, doch weil er einen Verband um den Kopf trug und immer noch betrunken war, weigerte sich der Verkäufer, ihm eine auszuhändigen.

Johnny Behan, Sheriff des Cochise County, versuchte die sich abzeichnende Konfrontation zu verhindern, indem er die Cowboys entwaffnen würde.[6] Clanton und Tom behaupteten, unbewaffnet zu sein, Frank aber weigerte sich, die Waffen abzugeben, wenn die Earps nicht zuvor ebenfalls entwaffnet würden. [7]

Währenddessen entschied sich Virgil nach Diskussion mit diversen Bürgern, zusammen mit Holliday (dem er eine Schrotflinte besorgt hatte), Wyatt und Morgan, die Cowboys zu entwaffnen. Unterwegs trafen sie Behan, dessen Aussagen Vigil so deutete, dass er die Cowboys bereits entwaffnet hatte und Vigil rechnete daher nicht mehr mit einem Kampf. Sie trafen bei der freien Fläche in der Nähe des als O. K. Corral bekannten Stalls auf die Cowboys.[8]

Die Schießerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ort der Schießerei, auf einem Feuerwehrplan des Jahres 1886: Die Schießerei fand im grün markierten Bereich statt, der O.K. Corral ist gelb markiert.
Die Umgebung der Schießerei auf einem Bild von 1909, aufgenommen vom Dach des Cochise-County-Gerichtsgebäudes

Als die Gruppe der Gesetzeshüter am Nachmittag des 26. Oktober 1881 auf die Cowboys traf, soll Virgil sie sofort aufgefordert haben, die Hände zu erheben und die Waffen niederzulegen.[9] Selber hatte er seine Waffe stecken lassen. Frank McLaury und Billy Clanton zogen stattdessen ihre Revolver und spannten sie. Virgil schrie daraufhin, dass er keinen Kampf wolle.

Die Zeugen sind sich uneins, wer nun mit der Schießerei begann, die Aussagen in der späteren Aufarbeitung waren darin widersprüchlich. Zudem waren die Kontrahenten nur wenige Meter voneinander entfernt und das in den Patronen verwendete Schwarzpulver erhöhte das Durcheinander zusätzlich. Sicher ist, dass in etwa 30 Sekunden rund 30 Schüsse abgefeuert wurden.

Die ersten zwei Schüsse gaben wohl Wyatt Earp und Billy Clanton ab. Clanton zielte auf Wyatt, doch dieser entschied sich, zunächst auf Frank zu schießen, denn dieser galt als besserer Schütze.[9] Wyatt traf Frank in den Magen, doch Billy verfehlte sein Ziel.

Daraufhin soll gemäß den Zeugen Holliday mit der Schrotflinte Tom McLaury, der sich hinter einem Pferd verbarg, niedergeschossen haben. Spätere Ermittlungen lassen vermuten, dass Tom während des Kampfes eigentlich unbewaffnet war. Gleichzeitig wurden vor allem Frank und Billy mit Kugeln eingedeckt. Ike Clanton hingegen floh und blieb unverletzt.

Billy Clanton und Frank McLaury setzten die Schießerei fort, obwohl sie verwundet worden waren. Dabei wurden Morgan und Virgil ebenfalls verwundet. Am Ende lag jedoch Frank tot am Straßenrand, Billy und Tom erlagen kurze Zeit später ihren Wunden.

Öffentliche Reaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leichen der drei Cowboys wurden aufgebahrt und mit einem Schild versehen, auf dem „Ermordet in den Strassen von Tombstone“ stand.[10] Im Daily Nugget, der Cowboy-freundlichen Zeitung, stand:

“The 26th of October, 1881, will always be marked as one of the crimson days in the annals of Tombstone, a day when blood flowed as water, and human life was held as a shuttle cock, a day to be remembered as witnessing the bloodiest and deadliest street fight that has ever occurred in this place, or probably in the Territory.”

„Der 26. Oktober 1881 wird immer als einer der brutalsten Tage in den Annalen von Tombstone markiert bleiben, als Blut floss wie Wasser und menschliches Leben nicht mehr galt als ein Federball, ein Tag, der Zeuge wurde des blutigsten und tödlichsten Straßenkampfes, der jemals an diesem Ort oder sogar in diesem Territorium stattfand.“

Daily Nugget[11]

Der Tombstone Epitaph war mit der Wortwahl zurückhaltender:

“The feeling among the best class of our citizens is that the Marshal was entirely justified in his efforts to disarm these men, and that being fired upon they had to defend themselves which they did most bravely.”

„Die beste Klasse unserer Bürger hat den Eindruck, dass der Marschall absolut legitimiert war, diese Männer zu entwaffnen und als auf sie geschossen wurde, sich zu verteidigen, was sie äusserst tapfer taten.“

Tombstone Epitaph[12]

Der Epitaph hatte die größere Reichweite, weswegen dieser Bericht die Meinung der Bevölkerung vorwiegend prägte und sich daher zunächst auch eher pro-Earps entwickelte. Später wurde diese Sicht aber etwas revidiert, nachdem herauskam, dass sowohl Ike Clanton als auch Tom McLaury wahrscheinlich unbewaffnet gewesen waren. Deswegen wurde den Earps sowie Doc Holliday auch Mord vorgeworfen, statt nur das Gesetz durchgesetzt zu haben.

Untersuchung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedensrichter Wells Spicer

Vier Tage nach der Schießerei reichte Ike Clanton gegen Doc Holliday und die Earps Strafanzeige wegen Mordes ein. Wyatt und Doc wurden daraufhin verhaftet, Morgan und Virgil lagen in ihren Wohnungen und erholten sich von ihren Wunden. Friedensrichter Wells Spicer musste entscheiden, ob es zu einem Gerichtsverfahren kommen solle. Spicer befragte im Verlaufe des nächsten Monats die Beteiligten sowie viele Zeugen und zeichnete die Aussagen auf. Diese waren einander sehr widersprüchlich, je nachdem, welcher „Seite“ ein Befragter angehörte.

Am 30. November entschied Richter Spicer, dass es keine hinreichenden Beweise dafür gäbe, die Gesetzeshüter anzuklagen. Insbesondere sah er Frank McLaurys Weigerung, die Waffen abzugeben, als eine schwerwiegende Bedrohung für die Earps an. Er kritisierte zwar, dass Virgil seine Freunde als Deputys eingesetzt hatte, sah darin aber keinen Gesetzesbruch. Er entschied daraufhin auch, dass ihre Aktionen als Ganzes vom Gesetz gedeckt waren.[13]

Nachwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gräber der Getöteten auf dem Boothill

Ike versuchte noch im selben Jahr mehrmals erfolglos, eine Gerichtsverhandlung wegen Mordes herbeizuführen. Am 14. Dezember wurde versucht, John Clum, den Herausgeber des Tombstone Epitaph und Bürgermeister von Tombstone, umzubringen. Am 28. Dezember wurde auch Virgil Earp Opfer eines Hinterhalts. Er wurde von mehreren Schrotflintenkugeln in den Rücken und besonders den linken Arm getroffen. Ein Arzt konnte diverse Kugelreste entfernen, aber Virgil trug seinen linken Arm für den Rest des Lebens in einer Schlinge.

Am 18. März des folgenden Jahres wurde Morgan Earp hinterhältig erschossen. Zwei Tage später wurde Cowboy Frank Stillwell bei einem Angriff auf einen Zug, in dem die Earps saßen, von Wyatt erschossen – der Beginn einer Racheaktion der Earps gegen die Cowboys, die weitere Opfer fordern sollte.

Auch Ike Clanton fiel einige Jahre später einer Pistolenkugel zum Opfer.[14] Doc Holliday starb 1887 an Tuberkulose[15], Virgil 1905 an einer Lungenentzündung.[16] Wyatt Earp starb als letzter Beteiligter der O. K.-Corral-Schießerei im Jahr 1929.[17]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme & Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gunfight at the O.K. Corral: Did Tom McLaury Have a Gun?. 5. September 2006. Abgerufen am 7. Februar 2011.
  2. a b WGBH American Experience: Wyatt Earp, Complete Program Transcript. 25. Januar 2010.
  3. Tombstone, Arizona—Boothill. Abgerufen am 29. Juli 2016.
  4. a b c Testimony of Ike Clanton in the Preliminary Hearing in the Earp-Holliday Case. In: Famous Trials: The O. K. Corral Trial. 2005. Abgerufen am 6. Februar 2011. From Turner, Alford (Ed.), The O. K. Corral Inquest (1992)
  5. Testimony of R. J. Campbell in the Preliminary Hearing in the Earp-Holliday Case. In: Famous Trials: The O. K. Corral Trial. 2005. Abgerufen am 19. März 2015. From Turner, Alford (Ed.), The O. K. Corral Inquest (1992)
  6. Coroner's Inquest. Tombstone Epitaph. 29. Oktober 1881. Abgerufen am 1. März 2016.
  7. Testimony of John Behan in the Preliminary Hearing in the Earp-Holliday Case. In: Famous Trials: The O. K. Corral Trial. 2005. Abgerufen am 7. Februar 2011. From Turner, Alford (Ed.), The O. K. Corral Inquest (1992)
  8. Testimony of Virgil Earp in the Preliminary Hearing in the Earp Case. In: Famous Trials: The O. K. Corral Trial. 2005. Abgerufen am 6. Februar 2011. From Turner, Alford (Ed.), The O. K. Corral Inquest (1992)
  9. a b Testimony of Wyatt S. Earp in the Preliminary Hearing in the Earp-Holliday Case. In: Famous Trials: The O. K. Corral Trial. 2005. Abgerufen am 6. Februar 2011.
  10. The Clanton Gang aka The Cowboys. Archiviert vom Original am 13. Juli 2011. Abgerufen am 6. August 2016.
  11. Ben T. Traywick: Wyatt Earp's Thirteen Dead Men. Abgerufen am 2. März 2011.
  12. Ben T. Traywick: The Tombstone News.
  13. Decision of Judge Wells Spicer after the Preliminary Hearing in the Earp-Holliday Case. In: Famous Trials: The O. K. Corral Trial. 30. November 1881. Abgerufen am 11. Februar 2011. From Turner, Alford (Ed.), The O. K. Corral Inquest (1992)
  14. The McLaury Brother's Tombstone Story pt.II. Abgerufen am 12. Februar 2011.
  15. Gary L. Roberts Doc Holliday: The Life and Legend. Wiley, J, New York, NY 2007, ISBN 978-0-470-12822-0.
  16. Wyatt's House. Abgerufen am 11. Februar 2011.
  17. Death register. Abgerufen am 15. April 2011.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 31° 42′ 50″ N, 110° 4′ 3″ W