Schleißheim

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Schleißheim
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schleißheim
Schleißheim (Österreich)
Schleißheim
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 7,6 km²
Koordinaten: 48° 10′ N, 14° 6′ OKoordinaten: 48° 9′ 39″ N, 14° 5′ 36″ O
Höhe: 317 m ü. A.
Einwohner: 1.429 (1. Jän. 2020)
Bevölkerungsdichte: 188 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4600
Vorwahlen: 0 72 42
Gemeindekennziffer: 4 18 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Schleißheim
Dorfstraße 14
4600 Schleißheim
Website: www.schleissheim.at
Politik
Bürgermeister: Johann Knoll (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2015)
(19 Mitglieder)
9
5
5
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Schleißheim im Bezirk Wels-Land
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Schleißheim ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 1429 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2020).

Der zuständige Gerichtsbezirk ist Wels.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schleißheim liegt auf 317 m Höhe und liegt geographisch im Traunviertel, politisch gehört es jedoch zum Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,1 km und von West nach Ost 6,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 7,55 km². 18,4 % der Fläche sind bewaldet und 67,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2020[2]):

  • Blindenmarkt (134)
  • Dietach (284)
  • Schleißheim (1011)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Dietach und Schleißheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach von den Franzosen besetzt.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat insgesamt 19 Mitglieder. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 5 FPÖ und 5 SPÖ.

Bürgermeister
  • seit November 2019 Johann Knoll (ÖVP)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen at schleissheim.png

Seit Juni 1984 hat Schleißheim ein Gemeindewappen. Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Erniedrigt schräg geteilt; oben in Rot ein silberner, wachsender Bär, der in den Tatzen ein goldenes, vierspeichiges Wasserrad hält, unten schräg geteilt von Gold und Schwarz mit drei Rauten in gewechselten Farben. Die Gemeindefarben sind Gelb-Schwarz.

Der Bär als Attribut des hl. Gallus bezieht sich auf den Schutzpatron der Pfarre, das Wasserrad in dessen Pranken auf die Tradition der Messerer, Klingenschmiede, Schleifer und Müller am Schleißbach. – Die gelb-schwarzen Rauten stammen aus dem Wappen des im 15. Jahrhundert im Besitz des Schlosses und der Herrschaft Dietach nachweisbaren Geschlechtes der Pirchinger.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Union Schleißheim ist der erste und einzige Fußballverein in Schleißheim und nimmt an der DSG-Liga teil.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schleißheim

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: Statistik Austria[3]


Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Schleißheim gibt es einen Kindergarten und eine Volksschule.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Schleißheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ein Blick auf die Gemeinde Schleißheim
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2020 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2020), (CSV)
  3. Ein Blick auf die Gemeinde Schleißheim, Bev-Entwicklung