Unterschleißheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Unterschleißheim
Unterschleißheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Unterschleißheim hervorgehoben
48.28333333333311.566666666667473Koordinaten: 48° 17′ N, 11° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: München
Höhe: 473 m ü. NHN
Fläche: 14,93 km²
Einwohner: 28.329Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Noch nicht auf Metavorlage umgestellt
Bevölkerungsdichte: 1897 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85716
Vorwahl: 089
Kfz-Kennzeichen: M, AIB, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 84 149
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
85716 Unterschleißheim
Webpräsenz: unterschleissheim.de
Bürgermeister: Christoph Böck (SPD)
Lage der Stadt Unterschleißheim im Landkreis München
Starnberger See Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Ebersberg Landkreis Erding Landkreis Freising Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Miesbach Landkreis Rosenheim Landkreis Starnberg Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Dachau München Forstenrieder Park Grünwalder Forst Brunnthal Höhenkirchen-Siegertsbrunn Perlacher Forst Aschheim Aying Baierbrunn Brunnthal Feldkirchen (Landkreis München) Garching bei München Gräfelfing Grasbrunn Grünwald Haar (bei München) Höhenkirchen-Siegertsbrunn Hohenbrunn Ismaning Kirchheim bei München Neubiberg Neuried (bei München) Oberschleißheim Ottobrunn Planegg Pullach im Isartal Putzbrunn Sauerlach Schäftlarn Straßlach-Dingharting Taufkirchen (bei München) Unterföhring Unterhaching Unterschleißheim OberhachingKarte
Über dieses Bild

Unterschleißheim ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis München. Sie befindet sich zirka 17 km nördlich von München, 2 km nördlich von Oberschleißheim und etwa 23 km südlich von Freising zwischen den Flüssen Isar und Amper. Unterschleißheim ist Mitglied der Nordallianz, eines informellen Zusammenschlusses von acht Kommunen nördlich von München.

Geographie[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

  • Unterschleißheim (Name der Stadt sowie eines Stadtteils)
  • Lohhof (1929 offiziell als Tochtersiedlung gegründet)
  • Lohhof-Süd
  • Riedmoos
  • Inhauser Moos
  • Hollern westlich der B 13 (Gut Hollern 1, 2 und Gut Hollern Neuhof gehören nach wie vor zur Gemeinde Eching)

Geschichte[Bearbeiten]

Mallertshofener Kirche St. Martin
Unterschleißheim, Alte Kirche St. Ulrich

Erste Funde, die auf eine dauerhafte Besiedlung hindeuten, stammen aus dem Zeitraum 1400–1250 vor Christus. Im Rahmen der ersten Ausbaustufe römischer Siedlungen in den Provinzen, im 1. Jahrhundert n. Chr., entsteht im heutigen Unterschleißheimer Stadtteil Hollern planmäßig ein landwirtschaftliches Gut, eine so genannte villa rustica. Die Schallungen für den Brunnen bestehen aus Bäumen, gefällt 63 n. Chr.

Das heutige Unterschleißheim - wie auch Oberschleißheim - entwickelte sich rund um das dazwischen liegende, heutige Mittenheim. Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte um 785 n. Chr. in der „Traditio Rihpaldi“ (Schenkungsurkunde des Rihpald), der Schenkung von Sliuuesheim und Teitinhusir durch Rihpald. Im Raum des heutigen Unterschleißheim-Mittenheim-Oberschleißheim, im Vorland des Dachauer Mooses, bestanden zu dieser Zeit wohl mehrere Einzelgehöfte, darunter auch, so die gängige Annahme der Heimatforschung, die Hofstätte des Germanen Sliu, nach dem die Streusiedlung benannt sein könnte.

Bereits im 12. Jahrhundert entwickelte sich die Weilersiedlung „Schleyßaim“ zu einem Dorf. Die Mallertshofener Kirche wurde 1165 erstmals erwähnt. Im selben Jahrhundert wurde auch erstmals der spätere Ortsteil Lohhof als „Lochoven“ - Hof im Lohwald - erwähnt: Graf Ekkard von Scheyern schenkte dem Kloster Scheyern 1183 unter Zeugenschaft von Otto I., Herzog von Bayern den Hof Slivesheim.

1260 wurde dem Kloster Weihenstephan durch eine Bulle des Papstes Alexander IV. eine Pfarrei bestätigt, zu der auch die Kirchen Mallertshofen und Unterschleißheim gehörten.

1485 wurde Nydernsleisheim zum Sitz einer Hauptmannschaft und kurz darauf in den Verwaltungsakten von „Nydernsleisheim“ in „Grossenschleißheim“ umbenannt. Bereits 1510 wurde dem Alten Wirt von Unterschleißheim das Zapfrecht erstmals bestätigt und 1518 stiftete das Kloster Weihenstephan zusammen mit dem Amtmann Krautwadl aus Feldmoching die Einrichtung für eine Seelsorgstadt an der Kirche St. Ulrich.

Große Eingriffe in das lokale Ökosystem und das Leben der Bewohner begannen, als die Landesherren mit Herzog Wilhelm V. (der Fromme) auf dem Gebiet des heutigen Oberschleißheim eine Schwaige erwarben und diese zu einem Neben- bzw. Jagdsitz ausbauten. Von 1616 bis 1623 ließ Wilhelms Sohn, Herzog Maximilian I., das Alte Schloss errichten. Von 1701 bis 1726 wurde im Auftrag von Kurfürst Max Emanuel das Neue Schloss gebaut, ebenso das Schloss Lustheim. Im Bereich Unterschleißheim, damals „Großenschleißheim“ genannt, lebten um 1750 auf 25 Hofstellen 394 Menschen.

Lohhof, Kirche St. Korbinian
Genezareth-Kirche, Lohhof

Unterschleißheim wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde, die zunächst von einem Gemeindevorsteher, ab 1869 von einem Bürgermeister geführt wurde. 1831 wurde der Ort als "Kirchdorf mit 34 Häusern und 200 Einwohnern dazu der Weiler Lohhof" beschrieben. Um 1900 war das Dorf noch ländlich-bäuerlich geprägt. Zwischen 1933 und 1939 vermehrte sich die Bevölkerung sprunghaft von 753 auf 1737 Einwohner, vor allem durch den Zuzug nach Lohhof, bedingt durch die Förderung des Eigenheimbaus während der NS-Zeit.

Eine weitere starke Siedlungstätigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg, vor allem im Ortsteil Lohhof, machte eine größere Kirche erforderlich, die an der Bezirksstraße gebaut wurde und das Patrozinium des Bistumspatrons St. Korbinian erhielt. Am 28. Oktober 1951 wurde sie durch Weihbischof Johannes Neuhäusler geweiht. Mit dem Bau des Pfarrhauses neben der Kirche konnte Unterschleißheim-Lohhof 1958 zur Pfarrei erhoben werden; erster Pfarrer wurde Hochw. H. Josef Sauer. Wegen der weiter anhaltenden Bautätigkeit wurde ein Teil des Pfarreigebietes 1975 als Kuratie abgetrennt und bildet seit 1986 (Weihe der neuen Ulrichskirche) die neue Pfarrei St. Ulrich.[1] Da die Zahl der evangelischen Christen ebenfalls rapide zunahm, darunter auch viele Siebenbürger Sachsen, wurde mit dem Bau der Genezareth-Kirche begonnen. Sie wurde feierlich am 3. Dezember (dem 1. Advent) 1962 eingeweiht.

Im Zuge des Aufstiegs des Großraums München zur wirtschaftlichen Spitzenregion zu Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte das ursprüngliche Dorf Unterschleißheim einen rasanten Anstieg der Einwohnerzahl. Infolgedessen stiegen die Grundstückspreise in dieser Zeit extrem, was einigen dort ansässigen Bauern und Feldbesitzern teilweise erheblichen Reichtum durch Besitzverkäufe einbrachte. Bereits seit 1858 gibt es die Eisenbahnstrecke durch Unterschleißheim, der alte Bahnhof wurde jedoch in Lohhof erbaut. 1929 entstand der Ortsteil Lohhof auf Grundstücken des "Lochmannhofes". Mit Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern erhielt Unterschleißheim am 10. August 1965 das heutige Ortswappen.[2][3]

Ab dem Jahr 1969 wurde auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Hans Bayer (SPD) unter anderem der Bau einer weiteren, 14-klassigen Volksschule, der Ausbau der Straßen und Straßenbeleuchtung, aber vor allem der Bau des Sport- und Erholungsparks mit Stadion und Hallenbad mit einem Investitionsvolumen von 26,9 Millionen DM in Angriff genommen. In dem Stadion, das heute den Namen dieses Bürgermeisters führt, trägt der Fußballbezirksoberligist SV Lohhof seine Heimspiele aus.[4]

Im Jahr 1973 wurde Le Crès (Département Hérault) die erste Partnergemeinde. Im Jahr zuvor wurde, wegen des zu erwartenden stark zunehmenden Zug- und S-Bahnverkehrs eine Brücke fertiggestellt und am 25. Mai 1972 dem Verkehr übergeben. Sie verbindet seit damals die Ortsteile Lohhof und Unterschleißheim miteinander im Süden und erhielt den Namen der französischen Partnerstadt. Zu erwähnen sei noch der Beginn des Baus des Wasserwerks in 1974. Wegen dieser Projekte verschuldete sich die Gemeinde mit 13, 2 Millionen DM hoch. Diese Summe konnte jedoch wegen stark gestiegener Steuereinnahmen, teils durch den rasanten Bevölkerungszuwachs, teils durch die vermehrte Ansiedlung von Unternehmen bedingt, zügig abgebaut werden. Mit Inbetriebnahme der S-Bahn-Station Unterschleißheim am 17. Dezember 1977 erhielt die Kommune einen zweiten Bahnhof.[5]

In den Jahren 1979 bis 1983 entstand im Ortsteil Riedmoos der heute stark frequentierte "Unterschleißheimer See" als Baggersee im Zuge des Kiesabbaus für den Autobahnbau von München nach Deggendorf.[6]

Bahnunterführung USH am 19. September 2014

Im Jahr 1990 wurde der Ort Hollern eingemeindet, der bis dahin zur Nachbargemeinde Eching gehörte; im selben Jahr wurde die Partnerschaftsbeziehung zur thüringischen Stadt Lucka aufgenommen. Die Stadterhebung erfolgte am 16. Dezember 2000.[7] Unterschleißheim ist heute die größte Ortschaft im Landkreis München und eine von zwei Städten im Landkreis.

Am 22. Juli 1999 beschloss der damalige Gemeinderat unter Vorsitz des Bürgermeisters Rolf Zeitler basierend auf den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie die Realisierung eines Geothermieprojekts für den Ort. Es war das erste dieser Art im Landkreis und somit ein Pioniervorhaben. Am 28. Juli 2003 wurde das erste Objekt, das Hallenbad „Aquariush“, mit Erdwärme versorgt. Heute profitieren bereits alle öffentlichen Einrichtungen sowie zahlreiche private Häuser und Wohnungen von dieser umweltfreundlichen Technologie.[8]

Am 16. September 2014 wurde mit der symbolischen Übergabe des Schlüssels durch Landrat Christoph Göbel an den Schulleiter Ulrich Troll die Berufliche Oberschule (Staatliche BOS und FOS) vor Ort feierlich eröffnet.[9]

Nachdem sich der Plan einer Untertunnelung der Bahnstrecke München - Regensburg (Berlin, Prag) aus finanziellen Gründen zerschlagen hatte, wurde seit Februar 2014 an einer Bahnunterführung für Auto-, Radfahrer und Fußgänger zur besseren Verbindung von Lohhof mit Altunterschleißheim und dem Gewerbegebiet gebaut, zugleich eine nördliche Verbindung der beiden Stadtteile. Am 13. Juni 2015 wurde das Projekt, das 11,6 Millionen Euro gekostet hatte, feierlich eröffnet.[10] Bereits zuvor, am 1. Mai 2015, wurde der für 1,1 Millionen Euro neu gestaltete Rathausplatz den Bürgern zu Anlass der Maifeier übergeben.[11]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung Unterschleißheim
Lohhof, Bezirksstraße
Lohhof, Untere Bezirksstraße

Mit Ausnahme der Jahre 1998, 2003 und 2006 stieg die Einwohnerzahl in Unterschleißheim seit dem Jahr 1995 immer weiter an. Ende 2008 konnte man knapp 2.500 Einwohner mehr zählen als 13 Jahre zuvor. Die 25.000-Einwohner-Marke wurde erstmals im Jahr 1996 überschritten. Die folgende Tabelle zeigt alle Einwohnerzahlen (Hauptwohnsitz in Unterschleißheim) seit 1995, jeweils am 31. Dezember. Die Entwicklung der Bewohnerzahl der Gemeinde bis 1983 ist der Unterschleißheim-Chronik entnommen.[12][13]

Jahr Einwohner
31. Dezember 1957 4.633
31. Dezember 1960 5.346
31. Dezember 1965 6.017
31. Dezember 1970 7.553
31. Dezember 1973 11.518
31. Dezember 1978 14.871
31. Dezember 1983 17.869
31. Dezember 1995 24.894
31. Dezember 1996 25.265
31. Dezember 1997 25.299
31. Dezember 1998 25.278
31. Dezember 1999 25.354
31. Dezember 2000 25.633
Jahr Einwohner
31. Dezember 2001 25.672
31. Dezember 2002 25.915
31. Dezember 2003 25.725
31. Dezember 2004 25.777
31. Dezember 2005 26.798
31. Dezember 2006 26.046
31. Dezember 2007 27.106
31. Dezember 2008 27.217
31. Dezember 2009 27.281
31. Dezember 2010 27.260
31. Dezember 2012 27.557
31. Dezember 2014 28.329

Politik[Bearbeiten]

Rathaus Unterschleißheim

Stadtrat[Bearbeiten]

Gemäß dem amtlichen Endergebnis besteht der Stadtrat nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 aus 30 ehrenamtlichen Mitgliedern sowie dem Ersten Bürgermeister, der den Vorsitz führt. Die Wahl führte zu folgender Sitzverteilung:[14]

Partei/Liste CSU SPD Grüne ödp FDP Freie Bürgerschaft Gesamt
Sitze 12 10 3 2 1 2 30

Bürgermeister[Bearbeiten]

Rolf Zeitler (CSU) war 24 Jahre Bürgermeister von Unterschleißheim. Im März 2013 wurde der dritte Bürgermeister Christoph Böck (SPD) zum neuen Bürgermeister der Stadt gewählt. Zweiter Bürgermeister ist nach der Kommunalwahl im März 2014 Stefan Krimmer (CSU), dritte Bürgermeisterin ist Brigitte Huber (Bündnis 90/Die Grünen).

Lohhof, Maibaum, 2. Mai 2014
Neue St.-Ulrich-Kirche, USH

Städte- und Wirtschaftspartnerschaften[Bearbeiten]

Partnerstadt Staat seit
Le Crès FrankreichFrankreich Frankreich 1973
Lucka DeutschlandDeutschland Deutschland 1990
Zengőalja Kistérség UngarnUngarn Ungarn 2004
Selenograd RusslandRussland Russland 2004
Hangzhou China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 2006
Long Island/NY Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

Die Beziehungen mit Selenograd, Hangzhou und Long Island sind Wirtschaftspartnerschaften.[15]

Kultur[Bearbeiten]

Unterschleißheim, Mittelschule
Sehbehindertenzentrum, dahinter Michael-Ende-GS, Kindergarten, Hort

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Die alte Sankt-Ulrich-Kirche wurde 1518 erbaut und steht unter Denkmalschutz.
  • Das Glockenspiel auf dem Rathausturm wurde zur Jahrtausendwende hergestellt.
  • Das Hans-Bayer-Stadion befindet sich im Sport- und Erholungspark.
  • Die Mallertshofener Kirche ist ein romanischer, unter Denkmalschutz stehender Steinbau.

Bildung[Bearbeiten]

  • Stadtbibliothek mit ca. 44.000 Buchexemplaren und über 9.000 audiovisuelle Medien sowie zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen
  • Volkshochschule im Norden des Landkreises München

Schulen[Bearbeiten]

Unterschleißheim, Ansicht nach NNO
Unterschleißheim, Neues Seniorenheim
Unterschleißheim, Ansicht nach Osten
Unterschleißheim, Am Lohwald
Unterschleißheim, Nelkenstraße
Unterschleißheim, Eingang Valentinspark Nord
Unterschleißheim, Raiffeisenstraße

Museen[Bearbeiten]

  • Heimatmuseum Unterschleißheim - Am Rathausplatz
  • Orgelmuseum - In der Bezirksstraße

Kino[Bearbeiten]

  • Filmtheater Capitol

Vereine[Bearbeiten]

Kulturell[Bearbeiten]

  • "G´fildner Bühne Lohhof" e.V.
  • Chor der Genezareth-Kirche
  • Dialogforum München-Nord e.V.
  • DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Unterschleißheim e.V.
  • FrohKultur e.V.
  • Heimat- und Trachtenverein "Würmbachtaler" Lohhof e.V. mit Jugendabteilung
  • Historischer Mittelalterverein Unterschleißheim
  • HOBBY-KREIS-LOHHOF e.V.
  • Kath. Kirchenchor St. Korbinian
  • Kirchenchor St. Ulrich
  • Königlich-Bayerische Josef Partei
  • Lichtblicke-Hoffnung für Menschen in Not e.V.
  • Maibaumgruppe Lohhof-Süd
  • Männergesangverein Sängerkreis Lohhof
  • Münchner Bildungswerk
  • Musikgesellschaft Unterschleißheim-Lohhof e.V.
  • Musikschule Unterschleißheim
  • Nachbarschaft der Siebenbürger Sachsen Lohhof e.V. mit Seniorengruppe und Jugendtanzgruppe
  • Partnerschaftskomitee PEACE - Philippine-European Association for Culture Exchange
  • Pfarracker on Tour
  • Schützenkompanie Unterschleißheim
  • Stadtkapelle Unterschleißheim mit Jugendabteilung
  • Tabueku - Verein für Tanz und Bühnenkunst e.V.
  • Unterschleißheimer Künstlerpalette
  • Unterschleißheim-Lohhofer Faschingsclub Weiß-Blau e.V. mit Jugendabteilung
  • Volksbildungswerk
  • Volksmusikgruppe Lohhof[17]

Sozial[Bearbeiten]

  • Arbeiterwohlfahrt - Ortsverein Unterschleißheim
  • BRK Bereitschaft Unterschleißheim mit Jugendabteilung
  • Caritas Zentrum Schleißheim-Garching
  • Christen in Unterschleißheim e.V.
  • Evangelischer Seniorenclub
  • Familienzentrum Unterschleißheim
  • Förderkreis Unterschleißheim-Lohhof
  • Förderverein "Christoph 1 e.V."
  • Förderverein der Rupert-Egenberger-Schule Unterschleißheim e.V.
  • Förderverein Gymnasium Unterschleißheim
  • Förderverein St. Korbinian
  • Förderverein zur Unterstützung der Gemeindearbeit der Ev. Kirchengemeinde
  • Frauen Union
  • Freunde der Michael-Ende Volksschule e.V.
  • Johanniter-Unfall Hilfe e.V. mit Jugendabteilung
  • Kath. Arbeitnehmerbewegung (KAB) St. Korbinian Lohhof
  • Kirchenbau-Förderkreis St. Ulrich
  • Leben und Leben lassen e.V.
  • LebensWert - Christlicher Pflegeverein Unterschleißheim e.V.
  • Lichtblicke-Hoffnung für Menschen in Not e.V.
  • Lions Club Schleißheim
  • Montessori Unterschleißheim e.V.
  • Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim e.V.
  • NEUE WEGE Jugendhilfe GmbH
  • Regenbogen e.V.
  • Seniorenkreis St. Ulrich
  • Seniorentreff St. Korbinian
  • Solidarität und Hilfe
  • Tierschutzverein Schleißheim e.V.
  • Türkisch-Deutscher Freundschaftskreis
  • VdK Unterschleißheim
  • Verein für Hilfe in Indien e.V.
  • Wasserwacht - Ortsgruppe Lohhof mit Jugendabteilung
  • Zwergerl-Club e.V. Unterschleißheim[18]

Vereinigungen mit sportlichem Engagement[Bearbeiten]

  • BC Unterschleißheim e.V.
  • Berg- und Wanderfreunde Lohhof e.V.
  • Billard Club Unterschleißheim
  • Darc e.V.: Deutscher Alpenverein
  • Erster Feuerschützenclub von 1980 e.V. (FSC)
  • Fischereiverein Unterschleißheim e.V. mit Jugendabteilung
  • Freizeitvolleyballclub Unterschleißheim e.V.
  • FSU e.V. und FSU e.V. - Basketball
  • Fußballclub Lohhof` 92 e.V.
  • JFG München-Land-Nord e.V.
  • Karate-DO KARATE-DO Unterschleißheim e.V. mit Jugendabteilung
  • KC Edelholz
  • Mallertshofener Modellfluggruppe e.V. mit Jugendabteilung
  • Schachclub Lohhof e.V. mit Jugendabteilung
  • Schützengilde Lohhof e.V. mit Jugendabteilung
  • Schützenverein Eichenlaub Lohhof e.V. mit Jugendabteilung
  • Skatclub Lohhofer Spitzbuam
  • Sportkegelclub Lohhof mit Jugendabteilung, größter Sportverein der Stadt
  • Square Dance Club Munich NinePins e.V.
  • Sportverein Lohhof e.V.
  • SV Riedmoos (Sportverein, u. a. Fußball)
  • Tanz Sport Club Unterschleißheim e.V.
  • Tauch- und Wassersportverein Unterschleißheim
  • 1. Platten- und Hufeisenverein Unterschleißheim e.V.[19]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Eingang zum Campus von Microsoft Deutschland
Unterschleißheim, Ansicht nach Westen, im Hintergrund EADS (Cassidian)

ICU[Bearbeiten]

Die Innovative Community Unterschleissheim (ICU) ist ein Netzwerk von innovativen, lokal ansässigen Unternehmen mit globalem Anspruch, das am 11. Mai 2000 vom damaligen Ersten Bürgermeister Rolf Zeitler und namhaften Unternehmen aus Unterschleißheim und Umgebung gegründet wurde. Der Verein bietet ein Netzwerk der Zukunft für die Unternehmer von morgen. Ziel ist es, den High-Tech-Standort Unterschleißheim und den Informationsaustausch unter den Unternehmen zu fördern. Der ICU e. V. ist eine aktive Plattform zur Förderung von Geschäftsaktivitäten durch Kooperationen am Standort, wie auch national und international. Die Leitmotive der ICU sind Innovation, Kooperation, Mehrwert.[20][21]

Die Wirtschaftsförderung[Bearbeiten]

Die Förderung der örtlichen Wirtschaft zählt aus Sicht der Stadt Unterschleißheim mit zu den wichtigsten Aufgaben im Rathaus. Mit vielfältigen Aktivitäten, unter anderem durch die Bereitstellung von Gewerbeflächen, die Beratung der örtlichen bzw. standortsuchenden Unternehmen, die öffentliche Darstellung der gewerblichen Standortbedingungen sowie Werbung für den Standort (Bürger-Info, Gewerbebroschüre), die Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern und Verbänden der Wirtschaft, Veranstaltung von Wirtschaftsforen, Gewerbeschauen etc., Mitwirkung im Bereich der Geschäftsstelle des ICU e.V. sowie Umsetzung der dort gefassten Beschlüsse versucht die Verwaltung im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf die Interessen der Unternehmen einzugehen.

Im Vordergrund dieser städtischen Wirtschaftsförderung stehen unter anderem die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Erweiterung sowie Neuansiedlung von Unternehmen, Intensivierung von innerörtlichen Verflechtungen, Förderung der bestehenden qualitativ hochwertigen Standortbedingungen und Erhaltung einer vielfältigen Branchen- und Betriebsgrößenstruktur bei einem Gewerbesteuerhebesatz von 350 v.H.[22]

Die Stadt ist Mitglied in der „NordAllianz – Metropolregion München Nord“.

Bedeutende ansässige Unternehmen (Auswahl)[Bearbeiten]

Unterschleißheim, Alter Wirt
Brauereigasthaus und Hotel, Lohhof
Moderne Solaris Alpino 8 Busse für die Linien 215 und 219
Le-Crès-Brücke, USH
Neue Bahnunterführung Unterschleißheim, 14.6.2015

Hotels und Pensionen[Bearbeiten]

Vor Ort befinden sich fünf Hotels und zwei Pensionen in den verschiedensten Preiskategorien.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Freizeit- und Sportmöglichkeiten[Bearbeiten]

Unterschleißheim, Lohwaldpark 1
Unterschleißheimer See
Unterschleißheim Valentinspark
  • BallhausForum, Konferenzzentrum mit Halle für Großevents /Messen, Faschingsbälle, Sport - Volleyball 2. Bundesliga der Damen u. m.
  • Oberschleißheimer Berglwald mit Trimmpfad, Pilzreichtum und Einkehrmöglichkeit
  • Fitnessstudios
  • Freizeitbad mit Saunalandschaft aquariush
  • Hans Bayer-Stadion (Außenanlagen), im Sport- und Erholungspark, für u.a. Sommer/Winter-Eisstockschießen
  • Jugendfreizeitstätte Gleis1, Treffpunkt für die Jugend Unterschleißheims, Musikdarbietungs- und Kabarettabende
  • Mehrzweckhalle in der Birkenstraße für Breitensport, Schach, Theateraufführungen
  • Sport- und Erholungspark
  • Sport- und Turnhallen der Schulen, auch für Freizeitsport zugänglich
  • Tennisanlagen im Sport- und Erholungspark
  • Unterschleißheimer See

Parks und Grünanlagen[Bearbeiten]

  • Grünzug im Gewerbegebiet – eine ca 1,7 km lange Parkanlage im Gewerbegebiet
  • Landschafts- und Naturschutzgebiet[39]
  • Lohwald - der älteste Park der Stadt
  • Sport- und Erholungspark
  • Valentinspark

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Christoph und Manfred Fischer: Die Unterschleißheimer, Chronik einer Bürgerschaft, Unterschleißheim, 1984
  • 1200 Jahre Unterschleißheim – 785–1985. Eine Ortschronik. Hrsg. von der Gemeinde Unterschleißheim. F. Bruckmann KG, München 1985
  • Manfred Fischer: Unterschleißheim. Die Entwicklung einer politischen Gemeinde. Hrsg. von der Stadt Unterschleißheim (Unterschleißheimer Reihe 4). Unterschleißheim 2001
  • Manfred Fischer: Die alten Unterschleißheimer Bauernhöfe. Hrsg. von der Stadt Unterschleißheim, Forum, Heimatmuseum. Gesamtverantwortlich: Wolfgang Christoph (Unterschleißheimer Reihe 7). Unterschleißheim 2010
  • Stadtbuch Unterschleißheim. Hrsg. vom Forum Unterschleißheim. Redaktionsleitung Wolfgang Christoph und Carl Hans Engleitner, Autoren Josef Diehl, Manfred Fischer u. a. Unterschleißheim, Verlag Zimmermann, 2012
  •  Maximilian Strnad: Flachs für das Reich. Das jüdische Zwangsarbeiterlager "Flachsröste Lohof" bei München. Volk Verlag, München 2013, ISBN 978-3-86222-116-5.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Unterschleißheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.korbinian.de/psk/pfarrei/geschichte/geschichte.htm
  2. Gemeinde Unterschleißheim (Hg.): „1200 Jahre Unterschleißheim 785-1985; Eine Orts Chronik“, Verlag F. Bruckmann KG, München 1985, S. 19ff
  3. http://www.unterschleissheim.de/index.html?xml=/kultur/ortschronik.xml
  4. Gemeinde Unterschleißheim: "1200 Jahre Unterschleißheim - Eine Ortschronik", Verlag F. Bruckmann KG, München 1985, S. 82-83
  5. Gemeinde Unterschleißheim: "1200 Jahre Unterschleißheim - Eine Ortschronik", Verlag F. Bruckmann KG, München 1985, S. 84-85 und 150
  6. Forum Unterschleißheim (Hrsg.), Autoren Wolfgang Christoph u. a.: „Stadtbuch Unterschleißheim“, 2012, S. 589ff.
  7. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2000
  8. Geothermie in Unterschleißheim
  9. Lohhofer Anzeiger Nr. 38, vom Samstag, 20. September 2014, S. 1
  10. Lohhofer & Landkreisanzeiger vom Samstag, 20. Juni 2015, S. 1
  11. Münchner Merkur Nr. 100, vom Wochenende, 2./3. Mai 2015, S. 36
  12. Gemeinde Unterschleißheim (Hg.): „1200 Jahre Unterschleißheim 785-1985; Eine Orts Chronik“, Verlag F. Bruckmann KG, München 1985, S. 142
  13. Bevölkerung Unterschleißheim
  14. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
  15. http://www.unterschleissheim-zelenograd.de/_de/wirtschaftspartnerschaft/
  16. http://www.fosbos-ush.de/
  17. http://www.unterschleissheim.de/kultur-freizeit-sport/vereine/kulturell.html
  18. http://www.unterschleissheim.de/kultur-freizeit-sport/vereine/sozial.html
  19. http://www.unterschleissheim.de/kultur-freizeit-sport/vereine/sportlich.html
  20. http://www.icu-net.de/index.php?option=com_member&mode=search&task=directory&Itemid=117
  21. http://www.unterschleissheim.de/wirtschaft-verkehr-internationales/icu-ev.html
  22. http://www.unterschleissheim.de/wirtschaft-verkehr-internationales/wirtschaftsstandort.html
  23. http://www.arivis.com/
  24. http://www.eads.com/eads/germany/de/jobs-und-karriere/ausbildung-und-duales-studium/ausbildungsorte-der-eads/muenchen-unterschleissheim.html
  25. http://www.gsol-online.com/detail/Asentus+Europe+BV+GmbH/82302bf025e1ed18582b40c997ee3401
  26. http://www.atix.de/
  27. http://www.fpmi.de/de/teilnehmer/banken/baader-bank.html
  28. http://www.baerlocher.com/de/impressum/
  29. http://www.icu-net.de/index.php?option=com_member&mode=detail&Itemid=117&memberid=12
  30. http://web2.cylex.de/reviews/viewcompanywebsite.aspx?firmaName=gunnebo-deutschland-gmbh&companyId=6867055
  31. http://www.froschmeier.de/
  32. http://www.highpix.de/
  33. http://www.xing.com/companies/itbconsultit&businessservicesgmbh
  34. http://www.firmenwissen.de/az/firmeneintrag/85716/8330001687/MICROSOFT_DEUTSCHLAND_GMBH.html
  35. http://prreport.de/agenturen-dienstleister/agentur/service/902-vibrio-kommunikationsmanagement-dr-kausch-gmbh/
  36. http://www.kununu.com/de/by/unterschleissheim/it/vmware-global-inc
  37. http://www.xerabit.de/
  38. http://www.zeo-tech.de/
  39. http://www.unterschleissheim.de/kultur-freizeit-sport/gruenanlagen-und-parks.html