Seinäjoen JK

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Seinäjoen JK
Logo
Basisdaten
Name Seinäjoen Jalkapallokerho
Sitz Seinäjoki, Finnland
Gründung 2007
Farben schwarz und weiß
Präsident Raimo Sarajärvi
Website sjk.fi
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Alexei Eremenko
Spielstätte OmaSP Stadion
Plätze 6000
Liga Veikkausliiga
2020 7. Platz
Heim
Auswärts

Der Seinäjoen Jalkapallokerho (deutsch Seinäjokischer Fußballklub oder Fußballklub Seinäjoki) – kurz Seinäjoen JK oder einfach nur SJK, auch bekannt als SJK Seinäjoki[1] und fälschlicherweise auch als SJK Seinäjoen bezeichnet[2] – ist ein 2007 gegründeter Fußballverein aus der westfinnischen Stadt Seinäjoki. 2013 stieg er in die erstklassige Veikkausliiga auf und wurde 2015 Finnischer Meister.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinäjoen JK entstand 2007 aus der Fusion der ersten Mannschaften von TP-Seinäjoki – einem Klub, der bereits 1997 ein Jahr lang in der Veikkausliiga spielte – mit Sepsi-78 Seinäjoki. Ab 2008 übernahm die neue Mannschaft den Startplatz von TP-Seinäjoki in der drittklassigen Kakkonen. 2011 gewann SJK souverän mit 21 Punkten Vorsprung und ohne Niederlage die Staffel C der Kakkonen. In der anschließenden Relegation zur Ykkönen setzte er sich gegen Tampereen Ilves und den BK-46 Karis durch, womit der Aufstieg in die zweite Liga gelang. Bereits die erste Zweitligasaison beendete Seinäjoki auf dem zweiten Platz. Ein Jahr später folgte der Titelgewinn in der Ykkönen und der Aufstieg in die Veikkausliiga. Dort gelang auf Anhieb der 2. Platz und damit die Qualifikation für die Europa League 2015/16. In der Saison 2015 wurde man dann finnischer Meister und qualifizierte sich für die 2. Qualifikationsrunde der UEFA Champions League.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meister (1×): 2015
Vizemeister (1×): 2014
Meister (1×): 2013
Vizemeister (1×): 2012
Meister (1×): 2011
Pokalsieger (1×): 2016
Finalist (1×): 2017
Ligapokalsieger (1×): 2014
Finalist (1×): 2016

Saisonübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Klasse Liga Platzierung Bemerkung Nat. Pokal Int. Pokal
2008 III. Kakkonen, Gruppe C 08. Platz/14 5. Runde
2009 III. Kakkonen, Gruppe C 05. Platz/14
2010 III. Kakkonen, Gruppe C 05. Platz/14 5. Runde
2011 III. Kakkonen, Gruppe C 01. Platz/14 Teilnahme Aufstiegsrunde, Aufstieg Achtelfinale
2012 II. Ykkönen 02. Platz/10 5. Runde
2013 II. Ykkönen 01. Platz/10 Aufstieg 3. Runde
2014 I. Veikkausliiga 02. Platz/12 Ligapokalsieg und Vizemeister Viertelfinale
2015 I. Veikkausliiga 01. Platz/12 Finnischer Meister 5. Runde

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2015/16 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde IslandIsland FH Hafnarfjörður 0:2 0:1 (H) 0:1 (A)
2016/17 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde WeissrusslandWeißrussland BATE Baryssau 2:4 0:2 (A) 2:2 (H)
2017/18 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde IslandIsland KR Reykjavík 0:2 0:0 (A) 0:2 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 6 Spiele, 2 Unentschieden, 4 Niederlagen, 2:8 Tore (Tordifferenz −6)

Stadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mannschaft bestreitet ihre Heimspiele im Sommer auf dem Seinäjoen Keskuskenttä (Zentralsportplatz), eine 1950 angelegte und 1975 renovierte Sportanlage nahe dem Stadtkern im Besitz der Stadt Seinäjoki. Die Tribünen bieten 2800 Zuschauern Platz, 800 Plätze sind überdacht.

Während der Saison 2016 zog der Verein in das neu erbaute OmaSP Stadion um, das 6000 Zuschauern Platz bietet.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die durchaus übliche Bezeichnung „SJK Seinäjoki“ nennt den Ortsnamen genau genommen doppelt. Ähnlich ist dies bei HJK Helsinki der Fall.
  2. Die Bezeichnung „SJK Seinäjoen“ findet sich etwa in einem Artikel der Zeit, des Focus und Eurosport. Das „S“ in „SJK“ steht für „Seinäjoen“, der Genitvform des Ortsnamens „Seinäjoki“. Die dort genannte Bezeichnung würde ausgeschrieben „Fußballverein Seinäjokis“ lauten.
  3. sjk.fi: OmaSp Stadion, abgerufen am 17. Oktober 2018. (finnisch)