HJK Helsinki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
HJK
Vereinslogo
Voller Name Helsingin Jalkapalloklubi
Gegründet 19. Juni 1907
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Sonera Stadium,
Helsinki
Plätze 10.766
Präsident FinnlandFinnland Olli-Pekka Lyytikäinen
Trainer FinnlandFinnland Mika Lehkosuo
Homepage www.hjk.fi
Liga Veikkausliiga (Männer)
Naisten Liiga (Frauen)
2014 1. Platz (Männer)
9. Platz (Frauen)
Heim
Auswärts

HJK (kurz für Helsingin jalkapalloklubi, deutsch Fußballklub Helsinki), international auch bekannt als HJK Helsinki, ist ein finnischer Fußballverein aus der Hauptstadt Helsinki. HJK ist der einzige Verein in Europa, der sowohl beim Männer- als auch beim Frauenfußball Rekordmeister seines Landes ist. Als bisher einzigem finnischen Verein gelang HJK in der Saison 1998/99 der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League, ebenfalls als einzige Mannschaft aus Finnland schaffte HJK in der Saison 2014/15 die Qualifikation zur Gruppenphase der UEFA Europa League.

In der Vergangenheit unterhielt der Verein auch Abteilungen in anderen Sportarten und gewann drei finnische Eishockey- und fünf Bandymeisterschaften.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Helsingin Jalkapalloklubi gründete sich 1907 unter Leitung von Fredrik Wathen. Schnell entwickelte sich die Mannschaft zu einer der führenden Mannschaften des Landes und gewann 1911 bei der vierten Austragung der seinerzeit im Pokalmodus ausgespielten Landesmeisterschaft den Titel. Mit der Titelverteidigung im folgenden Jahr avancierte der Klub zum Rekordmeister, ehe KIF Helsinki mit drei Meisterschaften in Folge den Verein 1916 überholte. Nachdem HJK seinerseits mit der Meisterschaft 1917 gleichgezogen hatte, gewann die Mannschaft bis 1919 drei Meisterschaften in Folge und war wieder Rekordmeister. Nach zwei weiteren Meistertiteln 1923 und 1925 übernahm der Lokalrivale Helsingin Palloseura eine dominierende Stellung im finnischen Fußball ein. Bei Einführung des Ligasystems und damit der Mestaruussarja als höchster Spielklasse 1930 fand der Klub keine Berücksichtigung für die Eliteserie und wurde zweitklassig eingestuft. Nach drei Spielzeiten gelang 1932 der Aufstieg.

Hatte HJK 1935 nach dem achten Titel von HPS erneut die Stellung als Rekordmeister verloren, setzte sich der Klub nach den Meisterschaften von 1936 und 1938 wieder an die Spitze, die er bis heute (Stand: Saisonende 2009) belegt. 1936 stellte der Klub zudem mit Kurt Weckström, Aatos Lehtonen und Armas Pyy drei Spieler für die finnische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Berlin, die auf dem Hertha-Platz an Peru scheiterte.

Nachdem 1948 mit dem Engländer George Duke erstmals ein ausländischer Trainer offiziell angestellt worden war, dauerte es noch neun Jahre, bis mit Mauno Rintanen – er ging zu Hull City nach England – erstmals ein Spieler von HJK ins Ausland wechselte. 1960 verpflichtete der Klub mit Aulis Rytkönen einen ehemaligen Auslandsprofi, als dieser vom französischen Klub FC Toulouse nach Finnland zurückkehrte. Als Spielertrainer führte er den mittlerweile zweitklassig antretenden Klub in die höchste Spielklasse und am Ende der Spielzeit 1964 zum zehnten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Als Konsequenz trat der Klub erstmals im Europapokal der Landesmeister in Erscheinung, in der ersten Runde des Wettbewerbs 1965/66 scheiterte die Mannschaft jedoch nach zwei Niederlagen am englischen Vertreter Manchester United. Im folgenden Jahr gewann der Klub zum ersten Mal den Landespokal, als im Endspiel Kotkan Työväen Palloilijat durch einen 6:1-Erfolg deklassiert wurde.

HJK setzte sich gegen Ende der 1960er Jahre im vorderen Tabellenbereich fest. Mit wenigen Ausnahmen gehörte der Klub zu den besten drei Mannschaften der Liga, es dauerte jedoch bis zur Spielzeit 1973, ehe mit zwei Punkten Vorsprung auf Kokkola PV erneut eine Meisterschaft gewonnen wurde. In den folgenden Spielzeiten schwankte der Klub zwischen vorderem Tabellenbereich und Abstiegskampf. 1978 gelang erneut der Meistertitel, dieses Mal wurde Koparit distanziert. Mit Beginn der 1980er Jahre entwickelte HJK eine nahezu dominierende Stellung in der Liga. Bis einschließlich 1990 gewann der Klub fünf Meistertitel und beendete die Liga zweimal als Vizemeister.

1981 holte er zudem durch den Pokalgewinn das Double. Nach einer erneuten Meisterschaft 1992 folgte eine Durststrecke bis 1997, in der jedoch zwei Pokalsiege verbucht werden konnten. Die Mannschaft um Mika Kottila, Jari Ilola, Aki Riihilahti, Piracaia und Markku Kanerva erreichte in der anschließenden Champions-League-Saison nach Siegen über den FC Jerewan und den FC Metz die Gruppenphase des Wettbewerbs. Dort scheiterte der Klub trotz eines Sieges gegen Benfica Lissabon hinter dem 1. FC Kaiserslautern und dem PSV Eindhoven mit fünf Punkten als Gruppenletzter.

Obwohl weiterhin regelmäßig in der Spitzengruppe der Liga vertreten, dauerte es bis 2002, ehe HJK unter Trainer Keith Armstrong erneut den Meistertitel gewann. Nach erfolgreicher Titelverteidigung holte die Mannschaft 2003 zudem zum achten Mal in der Vereinsgeschichte den Pokal und damit das zweite Double der Vereinsgeschichte. 2006 und 2008 erneut Pokalsieger, holte der seit 2007 von Antti Muurinen trainierte Klub am Ende der Spielzeit 2009 mit drei Punkten Vorsprung auf den FC Honka erneut den Meistertitel. Der Titel konnte 2010 verteidigt werden.

Als Meister nahm man an der Qualifikation zur UEFA Champions Leage teil. In der 2. Qualifikationsrunde setzte man sich gegen den walisischen Klub Bangor City durch. Nach einem 3:0-Sieg in Bangor feierte HJK im heimischen Sonera Stadium mit einem 10:0 den bis heute höchsten Sieg einer finnischen Vereinsmannschaft in einem europäischen Vereinswettbewerb. In der 3. Qualifikationsrunde scheiterte HJK an Dinamo Zagreb und traf dadurch in den Play-offs zur UEFA Europa League auf den deutschen Bundesligisten FC Schalke 04. Das Hinspiel in Helsinki gewann HJK sensationell mit 2:0. Beide Treffer erzielte Teemu Pukki. Im Rückspiel, in Gelsenkirchen, verlor man gegen die Mannschaft um Raúl und Klaas-Jan Huntelaar mit 1:6 und verpasste die Teilnahme an der Gruppenphase.

Ende August 2011 verließen zwei Leistungsträger HJK Helsinki und gingen in die deutsche Fußball-Bundesliga. Dawda Bah wechselte zum FC Augsburg, während Teemu Pukki beim FC Schalke 04 unterschrieb. In der Spielzeit 2012 gewann HJK zum 25. Mal die finnische Meisterschaft und konnte seinen Titel 2013 mit der fünften Meisterschaft in Folge verteidigen.

Im Jahr 2014 konnten sie in den Europa League Play-Offs den SK Rapid Wien eliminieren. In der Gruppenphase der UEFA Europa League 2014/15 gewannen sie je ein Spiel gegen den FC Turin und gegen den FC Kopenhagen.

Europapokalbilanz[Bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1965/66 Europapokal der Landesmeister 1. Runde EnglandEngland Manchester United 2:9 2:3 (H) 0:6 (A)
1967/68 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde PolenPolen Wisła Krakau 1:8 1:4 (H) 0:4 (A)
1974/75 Europapokal der Landesmeister 1. Runde MaltaMalta FC Valletta 4:2 0:1 (A) 4:1 (H)
Achtelfinale SchwedenSchweden Åtvidabergs FF 0:4 0:3 (H) 0:1 (A)
1975/76 UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hertha BSC 2:6 1:4 (A) 1:2 (H)
1979/80 Europapokal der Landesmeister 1. Runde NiederlandeNiederlande Manchester United 02:16 1:8 (H) 1:8 (A)
1982/83 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Zypern RepublikRepublik Zypern Omonia Nikosia 3:2 0:2 (A) 3:0 (H)
Achtelfinale EnglandEngland FC Liverpool 1:5 1:0 (H) 0:5 (A)
1983/84 UEFA-Pokal 1. Runde SowjetunionSowjetunion Spartak Moskau 0:7 0:2 (A) 0:5 (H)
1984/85 UEFA-Pokal 1. Runde SowjetunionSowjetunion FK Dinamo Minsk 00:10 0:4 (A) 0:6 (H)
1985/86 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde AlbanienAlbanien KS Flamurtari Vlora 5:3 3:2 (H) 2:1 (A)
Achtelfinale Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Dynamo Dresden 3:7 1:0 (H) 2:7 (A)
1986/87 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Zypern RepublikRepublik Zypern APOEL Nikosia (a)3:3(a) 0:1 (A) 3:2 (H)
1988/89 Europapokal der Landesmeister 1. Runde PortugalPortugal FC Porto 2:3 0:3 (A) 2:0 (H)
1989/90 Europapokal der Landesmeister 1. Runde ItalienItalien AC Mailand 0:5 0:4 (A) 0:1 (H)
1991/92 Europapokal der Landesmeister 1. Runde SowjetunionSowjetunion Dynamo Kiew 0:4 0:1 (H) 0:3 (A)
1993/94 UEFA Champions League Vorrunde EstlandEstland FC Norma Tallinn 2:1 1:1 (H) 1:0 (A)
1. Runde BelgienBelgien RSC Anderlecht 0:6 0:3 (H) 0:3 (A)
1994/95 Europapokal der Pokalsieger Vorrunde FaroerFäröer B71 Sandur 7:0 5:0 (A) 2:0 (H)
1. Runde TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul 1:5 0:2 (A) 1:3 (H)
1995 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase SchwedenSchweden IFK Norrköping 1:1 1:1 (A)
IrlandIrland Bohemians Dublin 3:2 3:2 (H)
DanemarkDänemark Odense BK 1:2 1:2 (A)
FrankreichFrankreich Girondins Bordeaux 1:1 1:1 (H)
1996/97 UEFA-Pokal Vorrunde ArmenienArmenien FC Pjunik Jerewan 6:5 1:3 (A) 5:2 n.V. (H)
Qualifikation UkraineUkraine Tschornomorez Odessa 2:4 2:2 (H) 0:2 (A)
1997/98 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Roter Stern Belgrad 1:3 1:0 (H) 0:3 (A)
1998/99 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde ArmenienArmenien FC Jerewan 5:0 2:0 (H) 3:0 (A)
2. Qualifikationsrunde FrankreichFrankreich FC Metz 2:1 1:0 (H) 1:1 (A)
Gruppenphase NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven 2:5 1:2 (A) 1:3 (H)
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern 2:5 0:0 (H) 2:5 (A)
PortugalPortugal Benfica Lissabon 4:2 2:0 (H) 2:2 (A)
1999/2000 UEFA-Pokal Qualifikation ArmenienArmenien FC Schirak Gjumri 2:1 2:0 (H) 0:1 (A)
1. Runde FrankreichFrankreich Olympique Lyon 1:6 0:1 (H) 1:5 (A)
2000/01 UEFA-Pokal Qualifikation LuxemburgLuxemburg CS Grevenmacher 4:3 4:1 (H) 0:2 (A)
1. Runde SchottlandSchottland Celtic Glasgow 2:3 0:2 (A) 2:1 n.V. (H)
2001/02 UEFA-Pokal Qualifikation LettlandLettland FK Ventspils 3:1 2:1 (H) 1:0 (A)
1. Runde ItalienItalien AC Parma 0:3 0:1 (A) 0:2 (H)
2002/03 UEFA-Pokal 1. Runde WeissrusslandWeißrussland FK Homel 0:5 0:1 (A) 0:4 (H)
2003/04 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde NordirlandNordirland Glentoran FC 1:0 0:0 (A) 1:0 (H)
2. Qualifikationsrunde UngarnUngarn MTK Hungária FC 2:3 1:3 (A) 1:0 (H)
2004/05 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde NordirlandNordirland Linfield FC 2:0 1:0 (A) 1:0 (H)
2. Qualifikationsrunde IsraelIsrael Maccabi Tel Aviv 0:1 0:0 (H) 0:1 (A)
2006/07 UEFA-Pokal 1. Runde IrlandIrland Drogheda United 2:4 1:1 (H) 1:3 n.V. (A)
2007/08 UEFA-Pokal 1. Qualifikationsrunde LuxemburgLuxemburg Etzella Ettelbrück 3:0 2:0 (H) 1:0 (A)
2. Qualifikationsrunde DanemarkDänemark Aalborg BK 2:4 2:1 (H) 0:3 (A)
2009/10 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde LitauenLitauen Vėtra Vilnius 2:3 1:0 (A) 1:3 (H)
2010/11 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde LitauenLitauen Ekranas Panevėžys 2:1 0:1 (A) 2:0 n.V. (H)
3. Qualifikationsrunde SerbienSerbien FK Partizan Belgrad 1:5 0:3 (A) 1:2 (H)
2010/11 UEFA Europa League Play-offs TurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul 0:6 0:2 (A) 0:4 (H)
2011/12 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde WalesWales Bangor City 13:00 3:0 (A) 10:0 (H)
3. Qualifikationsrunde KroatienKroatien Dinamo Zagreb 1:3 1:2 (H) 0:1 (A)
2011/12 UEFA Europa League Play-offs DeutschlandDeutschland FC Schalke 04 3:6 2:0 (H) 1:6 (A)
2012/13 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde IslandIsland KR Reykjavík 9:1 7:0 (H) 2:1 (A)
3. Qualifikationsrunde SchottlandSchottland Celtic Glasgow 1:4 1:2 (A) 0:2 (H)
2012/13 UEFA Europa League Play-offs SpanienSpanien Athletic Bilbao 3:9 0:6 (A) 3:3 (H)
2013/14 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde EstlandEstland JK Nõmme Kalju 1:2 0:0 (H) 1:2 (A)
2014/15 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde MazedonienMazedonien Rabotnički Skopje 2:1 0:0 (A) 2:1 (H)
3. Qualifikationsrunde Zypern RepublikRepublik Zypern APOEL Nikosia 2:4 2:2 (H) 0:2 (A)
2014/15 UEFA Europa League Play-offs OsterreichÖsterreich SK Rapid Wien 5:4 2:1 (H) 3:3 (A)
Gruppenphase DanemarkDänemark FC Kopenhagen 2:3 0:2 (A) 2:1 (H)
BelgienBelgien FC Brügge 1:5 0:3 (H) 1:2 (A)
ItalienItalien FC Turin 2:3 0:2 (A) 2:1 (H)
2015/16 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde LettlandLettland FK Ventspils 4:1 3:1 (A) 1:0 (H)
3. Qualifikationsrunde KasachstanKasachstan FK Astana 3:4 0:0 (H) 3:4 (A)
2015/16 UEFA Europa League Play-offs RusslandRussland FK Krasnodar 1:5 1:5 (A) 0:0 (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League 64 22 10 32 78 1030
Europapokal der Pokalsieger 12 06 00 06 18 26
UEFA-Pokal / Europa League 48 14 05 29 48 1060
UEFA Intertoto Cup 04 01 02 01 06 06
Gesamt 1280 43 20 68 1500 2410

Stand: 27. August 2015

Erfolge[Bearbeiten]

  • Meisterschaften der 2. Division: 3
    • 1932, 1952, 1963
  • Finnischer Pokal: 12
    • 1966, 1981, 1984, 1993, 1996, 1998, 2000, 2003, 2006, 2008, 2011, 2014
  • Finnischer Ligapokal: 5
    • 1994, 1996, 1997, 1998, 2015

Personen[Bearbeiten]

Kader 2015[Bearbeiten]

Nr. Position Name
1 SchwedenSchweden TW Daniel Örlund
2 FinnlandFinnland AB Alex Lehtinen
3 GhanaGhana AB Gideon Baah
5 FinnlandFinnland AB Tapio Heikkilä
6 FinnlandFinnland AB Markus Heikkinen (C)Kapitän der Mannschaft
8 GambiaGambia ST Demba Savage
10 JapanJapan MF Atomu Tanaka
11 FinnlandFinnland AB Veli Lampi
15 FinnlandFinnland MF Roni Peiponen
16 FinnlandFinnland AB Valtteri Moren
Nr. Position Name
17 FinnlandFinnland ST Nikolai Alho
18 GambiaGambia ST Ousman Jallow
20 FinnlandFinnland MF Matti Klinga
21 DeutschlandDeutschland TW Thomas Dähne
22 Guinea-BissauGuinea-Bissau MF Formose Mendy
26 FinnlandFinnland MF Obed Malolo
27 FinnlandFinnland AB Sebastian Sorsa
28 FinnlandFinnland MF Rasmus Schüller
80 FinnlandFinnland ST Erfan Zeneli
91 FrankreichFrankreich MF Guy Moussi

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Frauenfußball[Bearbeiten]

Die Frauen-Abteilung des HJK sind finnischer Rekordmeister und -pokalsieger. Insgesamt konnten die HJK-Frauen bisher 22 Mal die Meisterschaft und zwölfmal den Pokal gewinnen. Der größte Erfolg auf europäischer Ebene war das Erreichen des Halbfinals im UEFA Women’s Cup 2001/02, wo man jedoch gegen den schwedischen Vertreter Umeå IK unterlag.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Finnischer Meister: 23
  • Finnischer Pokalsieger: 10

Bekannte Spielerinnen[Bearbeiten]

Eishockey[Bearbeiten]

Zwischen 1928 und 1972 unterhielt HJK auch eine Eishockeyabteilung. 1933 bis 1947, 1948 bis 1955, 1956 bis 1966 und 1970 bis 1973 spielte die Mannschaft in der erstklassigen SM-sarja. Die ersten beiden Meisterschaften erspielte sich HJK 1929 und 1932 noch im Pokalmodus, ein dritter Titel folgte 1935. In den Jahren 1931, 1933, 1938, 1939, 1941 und 1972 wurde HJK Vizemeister.

1972 fusionierte die Abteilung mit den Karhu-Kissat Helsinki zum Helsingin Jääkiekkoklubi.

Bandy[Bearbeiten]

Die Bandyabteilung des Vereins bestand zwischen 1909 und 1963. In den Jahren 1921, 1923, 1924, 1928 und 1937 gewann HJK die finnische Bandymeisterschaft. 1925, 1927 und 1946 wurde der Verein Vizemeister und 1938 und 1941 Dritter.

Volleyball[Bearbeiten]

Die Volleyballabteilung bestand zwischen 1943 und 1976 und wurde einmal Vizemeister Finnlands und zweimal Dritter.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: HJK Helsinki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien