Spirou und Fantasio

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Spirou und Fantasio (im Original: Spirou et Fantasio) sind die beiden Hauptfiguren der gleichnamigen frankobelgischen Comic-Serie. Die Abenteuer von Spirou und Fantasio gehören zu den erfolgreichsten humoristischen Abenteuer-Comics in Europa, vergleichbar mit Tim und Struppi und Asterix.

Spirou und seine Autoren[Bearbeiten]

Rob-Vel, Davine, Jijé[Bearbeiten]

Spirou wurde 1938 vom Franzosen Rob-Vel (d.i. Robert Velter) für das gleichnamige Comicmagazin des Verlags Dupuis kreiert. Velter, der dieser Tätigkeit selbst einmal nachgegangen war, führte die Figur als Page im Moustic-Hotel (Hotel Mücke) ein, machte aus ihr aber sehr schnell einen Abenteurer. 1939 stellte er Spirou das Eichhörnchen Pips zur Seite, das fortan dessen treuer Begleiter wurde. Nach der Einberufung des Zeichners in den Zweiten Weltkrieg wurde die Serie 1939/40 für einige Monate von seiner Ehefrau Davine (d.i. Blanche Dumoulin) betreut. 1943 beendete Rob-Vel seine Arbeit an Spirou und überließ die Rechte an der Serie Dupuis. Mit Szenarist Raoul Cauvin (der später abermals mit der Serie zu tun haben sollte) entstand 1970 noch der Sechsseiter 1938 – Spirou 1.

Kurzzeitig bereits 1940 und dann von 1943 bis 1946 führte der Belgier Jijé (d.i. Joseph Gillain) die Serie weiter, die unter seinem Einfluss deutliche zeichnerische Fortschritte machte und mehr denn je den Humor betonte. Er gab Spirou mehr Dynamik, baute die Figur Pips aus und fügte als Krönung 1943 Spirous Freund Fantasio hinzu. Der Name dieser Figur existierte bereits seit 1939 – er wurde vom damaligen Spirou-Chefredakteur Jean Doisy als Pseudonym für die verdrehte Rubrik „Voyez–vous les erreurs?“ im Spiele-Teil des Magazins benutzt. Seit seinem zweiten Auftritt war Jijés Fantasio unverzichtbarer Bestandteil der Serie.

André Franquin[Bearbeiten]

1946 übergab Jijé die Serie seinem Landsmann, dem damaligen Comic-Neuling André Franquin, der sie zunächst im Stil seines Vorgängers fortführte. Ab 1950 jedoch wichen die eher kürzeren, munter drauflos improvisierten Geschichten längeren Abenteuern mit komplexeren Handlungen. Fantasio, der bei Jijé noch ein ebenso exzentrischer wie trotteliger Lebenskünstler gewesen war, mutierte zu einem nervösen Reporter, der bei seinen Reportagen von Spirou begleitet wurde. Zudem führte Franquin eine größere Anzahl wiederkehrender Nebenfiguren ein, unter anderem den Grafen von Rummelsdorf, den schurkischen Zantafio, die Reporterin Steffani, den verrückten Wissenschaftler Zyklotrop sowie diverse Bewohner des Städtchens Rummelsdorf. Die populärste Schöpfung Franquins für die Serie war das Fantasiewesen Marsupilami. Ab den späten Fünfziger Jahren erhielt der Künstler Hilfe von Greg bei den Szenarios und Jidéhem (d.i. Jean de Mesmaeker) bei den Hintergründen. Bei drei Episoden, die aus Werbezwecken speziell für die Tageszeitung Le Parisien Libéré entstanden, arbeitete er mit dem damaligen Comic-Debütanten Jean Roba zusammen.

André Franquin machte aus Spirou und Fantasio einen der großen Klassiker der frankobelgischen Comicliteratur. Obwohl die Titelhelden nicht von ihm stammen, wird er dennoch als der eigentliche „Vater“ der Serie gesehen, auf dessen Werk die diversen Nachfolger aufbauen konnten.

Fournier, Nic & Cauvin, Tome & Janry, Chaland, Morvan & Munuera[Bearbeiten]

Um sich voll seiner eigenen Serie Gaston widmen zu können, übergab Franquin Spirou an den Bretonen Jean-Claude Fournier. Zeichnerisch solide und experimentierfreudig bewegten sich dessen von 1969 bis 1979 entstandenen Spirou-Abenteuer zwischen Poesie und Politik. Mit dem japanischen Zauberer Itoh Kata und der „exotischen“ Reporter-Schönheit Ororea fügte er dem Spirou-Universum zwei weitere erinnernswerte Figuren hinzu. 1979 gab Fournier die Serie aufgrund von Differenzen mit dem Verlag wegen des Veröffentlichungsrhythmus der Geschichten auf. Sein begonnenes zehntes albenlanges Spirou-Abenteuer La maison de la mousse blieb ein fünfseitiges Fragment.

Ab 1980/1981 wurde die Serie gleichzeitig von Nic & Cauvin sowie Tome & Janry übernommen. Da erstere mit drei wenig inspirierten albenlangen Geschichten auf wenig Gegenliebe bei den Fans stießen, blieb es beim Team Tome & Janry. Zeichner Nic (d.i. Nicolas Broca) kam ursprünglich vom Trickfilm, ein Umstand, auf den sich die mangelnde Detailfreude in seinen Zeichnungen zurückführen lässt. Der sonst sehr erfolgreiche Comicautor Raoul Cauvin betrachtet seinen Anteil an der Serie rückblickend als „dunklen Punkt“ seiner Karriere und entschuldigt sich unter anderem damit, dass Dupuis ihm nicht erlaubt habe, die beliebten Nebenfiguren der Serie einzusetzen.

Dort ansetzend, wo Franquin 1968 aufgehört hatte, führten Tome & Janry (Philippe Vandevelde und Jean-Richard Geurts) Spirou in den 1980er und 1990er Jahren wieder zum Erfolg. Dabei setzten sie vor allem auf zeitgemäße Action, mehr Tempo und schwarzen Humor, und kreierten unter anderem den glücklosen Mafia-Boss Don Vito Cortizone. 1998 überraschten sie mit dem kontroversen Spirou-Abenteuer Machine qui rêve, in dem die Figuren in einem (vergleichsweise) realistischen Stil gehalten sind. Da Dupuis, wie schon bei Fournier, auch von ihnen eine größere Produktivität verlangte, stiegen Tome & Janry während der Arbeit am nächsten Abenteuer Zorglub à Cuba (erhalten als 8-Seiten-Fragment) aus der Serie aus. Zudem hatte das Duo als Ableger zwischenzeitlich die Abenteuer vom Kleinen Spirou entwickelt, der den großen seit den Neunziger Jahren an Erfolg überflügelt.

Im Jahre 1982 war außerdem der unvollendete Spirou-Comic Cœurs d'acier von Yves Chaland erschienen. Das nostalgische, ursprünglich schwarz-weiße und im Stil von Zeitungsstrips gehaltene Abenteuer war eine Hommage an den Spirou der Vierziger Jahre. Die Geschichte wurde 1990 in Form eines Textes von Yann (d.i. Yannick Lepennetier) mit Illustrationen von Chaland abgeschlossen, wobei Spirou und Fantasio aus rechtlichen Gründen unter Leopardenfellen agierten.

Nach mehrjähriger Pause erschienen ab 2004 neue, vom Team Morvan & Munuera gestaltete Abenteuer im traditionellen Semi-Funny-Stil, der allerdings – angeblich auf Anweisung von Dupuis – deutliche stilistische Anleihen bei den Mangas aufwies. Im Gegensatz zu Tome & Janry würdigten Jean-David Morvan und José-Luis Munuera mit ihren Spirou-Geschichten nicht nur Franquin, sondern auch die anderen Autoren der Serie, indem sie beispielsweise auf die erste Spirou-Episode von Rob-Vel anspielten oder Fourniers Itoh Kata aus der Versenkung holten. Mit Miss Flanner fügten sie der Serie außerdem einen weiteren der raren weiblichen Charaktere hinzu. Das vierte und letzte Album des Duos war das in Frankreich/Belgien insgesamt fünfzigste der Serie und entstand unter Mitarbeit von Yann als Co-Szenarist.

Aktuell: Yoann & Vehlmann[Bearbeiten]

Aufgrund stark rückläufiger Verkaufszahlen hatte sich Dupuis bereits Anfang 2007 dazu entschieden, Morvan und Munuera künftig durch ein neues Team zu ersetzen. Nachdem den Fans seit langem klar gewesen war, dass Yoann (d.i. Yoann Chivard) & Fabien Vehlmann die Nachfolger sein würden, erfuhren diese Namen Anfang 2009 ihre unspektakuläre Bestätigung seitens des Verlags. Das Duo hatte zuvor bereits einen Spirou-„One-Shot“ (s. u.) sowie eine Kurzgeschichte, letztere in etwas angepassterem Zeichenstil, realisiert. Der erste albenlange Beitrag von Yoann & Vehlmann zur Stammserie erschien Mitte 2010 in Spirou. Als Neuerung endet nun jedes Abenteuer mit einem kurzen Vorausblick auf das nächste. Die Verkaufszahlen der ersten Alben dieses Teams bestätigen den von Morvan & Munuera eingeleiteten Abwärtstrend.

„One Shots“[Bearbeiten]

Seit 2005 dürfen sich – synchron zu den regulären Alben – im Auftrag von Verleger/Rechteinhaber Dupuis auch diverse andere Zeichner an den beiden Helden versuchen. Stilistisch sind ihnen dabei keinerlei Grenzen gesetzt, einzige Vorgabe ist, ein „authentisches“ Abenteuer von Spirou und Fantasio zu kreieren, und nicht etwa in die Parodie abzudriften. Die Idee dazu entstand, als man sich auf die Suche nach den Nachfolgern von Tome & Janry machte: Viele Künstler zeigten Interesse, ein Spirou und Fantasio-Abenteuer zu gestalten, jedoch keinesfalls mehrere, da unter dem Zeitaufwand ihre eigenen Serien zu leiden hätten. Die bisherigen Alben dieser unter dem Titel „Une Aventure de Spirou & Fantasio par…“ (inoffiziell: „One Shots“) laufenden Reihe lieferten Yoann & Vehlmann, Frank LeGall, Fabrice Tarrin & Yann, Émile Bravo, Olivier Schwartz & Yann und zuletzt Fabrice Parme & Lewis Trondheim ab. Weitere Alben sind in Vorbereitung, u. a. von Didier Conrad & Arleston (d.i. Christophe Pelinq), Marc Hardy & Zidrou (d.i. Benoit Drousie), Frank Pé & Zidrou und dem Trio Téhem (d.i. Thierry Maunier), Pierre Makyo (d.i. Pierre Fournier) & Toldac (d.i. Michel Fournier) sowie jeweils ein zweites von Émile Bravo und Schwartz & Yann.

Frühe Entwicklung der Serie bis zu ihrer Reife[Bearbeiten]

Spirou wurde von Rob-Vel ursprünglich als Hotelpage geschaffen, der als Mädchen für alles den Alltag im Hotel Moustic auf den Kopf stellt, und gab sein Debüt auf dem Titelblatt der ersten Nummer des Journal de Spirou vom 21. April 1938: Der Besitzer des Hotels, Monsieur Papillon, ist auf der Suche nach einem perfekten Pagen. Rob-Vel selbst tritt als Künstler auf, malt Spirou und besprenkelt ihn mit Lebenswasser. Der Page entsteigt der Leinwand und ist zu Diensten. In seiner Eigenschaft als Hoteldiener erschien Spirou zunächst in Form von 27 Gag-Einseitern auf der Titelseite, wobei es bezeichnend war, dass sich seine Erlebnisse bereits ab der neunten Episode häufiger außerhalb des Hotels abspielten als innerhalb. Die einzige wichtige, wiederkehrende Nebenfigur zu der Zeit war der Chefportier Entresol.

Mit der 28. Folge begann die erste lange Fortsetzungsgeschichte, Spirou et l'héritage de Bill Money. Die ersten fünf Seiten spielen sich noch im Hotel ab: Spirou lernt Bill Money kennen, den Erben eines riesigen Vermögens, der allerdings eine Million Francs pro Monat ausgeben muss, um zu vermeiden, dass der Reichtum in die Hände seines unredlichen Vetters Jim Rascal übergeht. Zunächst kauft Money das Hotel Moustic auf, dann schlägt Spirou ihm eine gemeinsame Weltreise vor. Mit dieser Reise wandelte sich die Serie schon früh vom reinen Gag-Comic zu einer humoristischen Abenteuerserie. Wenig später bekommt Spirou es bei Rob-Vel mit dem teuflischen Sosthène Silly zu tun, dessen von Riesenrobotern geschütztes Unterwasserversteck unter anderem eine Folterkammer enthält, deren diverse Marterwerkzeuge von einem Eichhörnchen im Laufrad angetrieben werden. Spirou befreit es, tauft es spontan Pips, und hat mit ihm seinen ersten wichtigen Begleiter.

Nach Übernahme der Serie durch Jijé bekommt Spirou 1943 in der Geschichte Le pilote rouge erstmals Besuch von Fantasio, der sich, vom in Lektüre vertieften Spirou weitgehend unbemerkt, auf der ersten Seite kurz mit Pips unterhält und wieder verschwindet. Zu Beginn der nächsten Episode, Spirou et l'aventure, bezeichnet Spirou seinen künftigen Gefährten als „vieille branche“ (Altes Haus) und „vieux frère“ (Bruderherz) – es wird so getan, als ob Fantasio schon immer zur Serie dazugehört hat. In diesem ersten Abenteuer, in dem die beiden als Team auftreten, werden sie ein Opfer der schlecht funktionierenden Zeitmaschine des Professors Cosinus, mit der sie unfreiwillig in die Vergangenheit reisen. Der zweite Teil der Geschichte ist eine Reise in die Zukunft, allerdings nur in Spirous Traum, der dritte Teil, auch bekannt als Les noires têtes, dreht sich um die Entführung von Pips. In Jijés La jeep, auch bekannt als Fantasio et la voiture tout-terrain, redet Fantasio zum ersten Mal davon, eine Reportage für das „Journal“ machen zu wollen, übt bis 1950 aber noch diverse andere Berufe aus.

André Franquins erster wichtiger Beitrag zur Serie war Onkel Ottos Testament, die erste Geschichte, in der Spirou und Fantasio sich gemeinsam auf eine Abenteuer-Reise begeben, um in diesem Fall in Afrika nach dem Schatz von Spirous Onkel zu suchen. Spirou bei den Pygmäen stellte 1949/50 den Beginn einer bis heute andauernden Kontinuität in der Serie dar. Hier taucht bereits dieselbe Mietwohnung auf, die von Spirou auch noch in den ersten albenlangen Abenteuern bewohnt wird, ferner wird am Ende der Geschichte deutlich, dass er und Fantasio für Dupuis (bzw. Carlsen) arbeiten: sie werden nach Hause bestellt, um eine Reportage zu machen, die sie dann in der nächsten Episode in den „Wilden Westen“ jener Zeit verschlägt. Der Beruf des Journalisten bzw. Redakteurs sollte fortan ihr einziger bleiben.

In der ersten albenlangen Geschichte schließlich machen die Helden Urlaub im Städtchen Rummelsdorf, das von einem geheimnisvollen „Zauberer“ heimgesucht wird, der der heimischen Flora und Fauna übel mitspielt. Dieser entpuppt sich ausgerechnet als der respektierte Aristokrat und Schlossbewohner des Ortes, der Graf von Rummelsdorf, der zu allem Überfluss auch noch mit einem narkotisierten Fantasio herumexperimentiert. Spätestens im letzten Teil der Geschichte, als der Graf sich bemüht, den von ihm angerichteten Schaden wieder gut zu machen, freunden sich die Helden mit dem trotz seiner verqueren Methoden sympathischen 70-jährigen Wissenschaftler an und kehren später regelmäßig nach Rummelsdorf zurück. Im nächsten Abenteuer/Album muss Fantasio drei von seinem verstorbenen Onkel gestellte Aufgaben erfüllen, um dessen Erbe antreten zu können. Eine davon besteht darin, nach Palumbien zu reisen und dort ein Marsupilami einzufangen – Anfang 1952 waren so die Hauptfiguren der Serie endlich komplett.

Figuren der Serie[Bearbeiten]

Hauptfiguren[Bearbeiten]

Spirou[Bearbeiten]

Spirou ist die eigentliche Hauptfigur der Serie. Anfangs kurzzeitig als Hotelpage und Lausbub eingesetzt, entwickelte er sich schnell zum Abenteurer und war spätestens in den Fünfziger Jahren zu einem typischen Helden mit den entsprechenden Eigenschaften herangereift: Er ist intelligent, couragiert, unbestechlich, loyal seinen Freunden gegenüber, agiert voller Dynamik und trotzdem mit Bedacht, kurz: er steht immer auf der Siegerseite. Seine aufregenden Erlebnisse resultieren aus dem Journalisten-Beruf seines Freundes Fantasio, aus Abenteuerlust oder auch aus reinem Zufall. Die Abenteuer des unzertrennlichen Trios Spirou, Fantasio und Pips spielen sich oft im treffend betitelten Ort Rummelsdorf ab, in der Großstadt, im europäischen Ausland, in Afrika, Südamerika, Asien, im ewigen Eis, zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Spirous Wohnsitz ist nicht klar definiert: Bei Franquin lebte er in Brüssel (zu erkennen u. a. am Stadtpark und den Autokennzeichen), bei den Nachfolgern anscheinend in Paris (bei Fournier ist das UNESCO-Gebäude nur eine Taxifahrt von Spirou entfernt, bei Tome & Janry kommt die Trikolore vor), auf jeden Fall aber befindet sich in der Stadt ein Sitz des real existierenden Verlags Dupuis. Anfangs wohnte Spirou noch zur Untermiete bei einer garstigen Hauswirtin in der Innenstadt, zog aber bald mit Fantasio in ein eigenes, außerhalb der Stadt gelegenes schmuckes Haus, das erstmalig in Tiefschlaf für die ganze Stadt zu sehen war.

Obwohl er seine erste Tätigkeit als Hotelpage 1938 nur für ca. sieben Monate ausgeübt hatte, lief der eigenwillige Spirou noch bis 1967 in voller Livree herum. In der Geschichte Schnuller und Zyklostrahlen ersetzte er erstmals das Oberteil durch eine normale, rote Jacke. Ab Mitte der 90er Jahre verzichtete er eine Zeitlang gänzlich darauf, auf seine Jugendsünden hinzuweisen. Aktuell (seit Spirou in Tokio) ist die Uniform wieder in jedem Band präsent, allerdings eher als Running Gag und zum ausdrücklichen Missfallen des Titelhelden. Während Spirou in seiner Kindheit laut Tome & Janry nichts anbrennen ließ (siehe Der kleine Spirou), wurde er später zum Hagestolz, der sich der Weiblichkeit gegenüber eher unbeholfen verhält. Sein Name ist vom wallonischen Wort für Eichhörnchen abgeleitet, das auch Schelm, Lausbub bedeutet. Erstauftritt in La naissance de Spirou (Spirou 1/38 vom 21. April 1938).

Franquin:

[Spirou war anfangs] „einfach nur so da, um Abenteuer zu erleben. Nicht mehr. […] [Die ungewöhnliche Pagenkleidung] hat mich nicht weiter beschäftigt. […] Das Kostüm gab der Figur ein phantastisches Flair; seine berufliche Bedeutung war nebensächlich. […] Stimmt, das ist ein ziemlich anonymes Gesicht. Bei Gillain [d.i. Jijé], glaube ich, war Spirou markanter, hatte mehr Charakter. Ich habe ihn ‚ausgeglichener‘ dargestellt, weil es eine gewisse Unregelmäßigkeit in der Karikatur von Jijé gab… […] Während meiner gesamten Karriere als Spirou-Zeichner hatte ich es schwer mit der Animation von Spirou. Seine Persönlichkeit war stets ein Problem für mich, und ich habe mir nie klargemacht, dass ein Held wie er gar keine Persönlichkeit besitzt. Er hat keine Persönlichkeit, weil er da anstelle des Lesers ist. Deshalb muss er ‚leer‘ sein. Das konnte ich nie akzeptieren, und ich habe mir darüber die ganze Zeit den Kopf zerbrochen, wie ich Spirou, in Ermangelung seiner Art zu sein, eine Art des Tuns geben kann… Das ist mir nie gelungen. Er war immer diese kleine Marionettenfigur, mehr oder weniger aktiv, aber ohne Persönlichkeit. […] Ich habe nur die eine Methode gefunden, ihn sehr mobil zu zeigen, scharfsinnig und ständig in Bewegung.“[1]

Fantasio[Bearbeiten]

Fantasio ist der beste Freund von Spirou, mit dem er ein durch zahlreiche gefährliche Abenteuer zusammengeschweißtes und aufeinander eingespieltes Duo bildet. Er wurde 1943 von Jijé als schräger und tollpatschiger Phantast und Lebenskünstler eingeführt, leicht blasiert, mit der dazu passenden, etwas versnobten Kleidung. Anfangs versuchte er sich in diversen Kurzzeitjobs, z. B. als Privatdetektiv, Vertreter von Fertighäusern oder Abbruchunternehmer, und frönte exklusiven Hobbys wie dem Jeep-Fahren oder Herrenreiten. Erst seit 1950 ist er, unterstützt von Spirou, regelmäßig als rasender Reporter für Carlsen unterwegs (im Original für „Le Moustique“ und „Le Journal de Spirou“ von Dupuis). Mit der Zeit wurde er etwas ernsthafter, behielt aber seine Impulsivität. Da Spirou sich ab etwa 1953 zu einem sehr bedächtigen, überlegen agierenden Charakter entwickelte, kam Fantasios Hauptschwäche, seine Neigung zu Jähzorn, nun wesentlich deutlicher zum Vorschein und brachte die Helden ein ums andere mal in Verlegenheit. Wie der ebenso unbeherrschte Kapitän Haddock aus Tim und Struppi, dessen Einfluss unverkennbar ist, ist auch Fantasio Pfeifenraucher. Anfangs bewohnte er ein eigenes Haus mit Garten, später zog er mit Spirou zusammen.

In seiner Eigenschaft als Journalist spezialisierte er sich auf Fotoreportagen, bei denen er recht eigenwillige Methoden anwendet: beispielsweise bricht er nachts in Kaufhäuser ein, benutzt Gadgets wie als Uhr bzw. Pfeife getarnte Minikameras oder geht im Gorillakostüm auf Fotojagd. Im Laufe der Sechziger Jahre verkam er allerdings – sehr zu seinem Leidwesen – zum Schreibtischtäter in der Carlsen-Redaktion. Fantasios Steckenpferd sind technische Basteleien, für die er ein außerordentliches Talent hat. Die von ihm konstruierten Einmann-Fluggeräte namens Fantaschrauber sind nicht weniger als bemerkenswert, oft genug ließ er als Konstrukteur jedoch den nötigen Ernst vermissen, etwa als er einen Dion Bouton 1912 mit James-Bond-Finessen ausstattete. Überhaupt gehören Autos zu seinen speziellen Vorlieben, so dass er in den Fünfziger Jahren voller Stolz am Steuer zweier außergewöhnlicher Sportwagen saß, dem Turbot sowie dessen Nachfolger Turbot 2, deren Mitbesitzer Spirou war. Um ihrer fortschreitenden Verbürgerlichung zu entgehen, sattelten die Helden ab den späten Sechzigern dann allerdings auf Kleinwagen um, zunächst einen Honda S800 Sport, später einen Renault 5.

Keine andere Figur der Serie hat eine solche Wandlung durchgemacht wie Fantasio. Die Figur, die Franquin 1968 seinen Nachfolgern überließ, hatte, auch in visueller Hinsicht, fast nichts mehr mit der gemein, die er 1946 von Jijé übernommen hatte. Lediglich sein von Beginn an erkennbares Talent, ins Fettnäpfchen zu treten, hat Fantasio bis heute behalten. Ähnlich wie Obelix bei Asterix war Spirous ungleicher Partner von Anfang an entscheidend für den großen Erfolg der Serie. Erstauftritt in Le pilote rouge (im Album L'Espiègle au Grand-Coeur, Ende September 1943).

Franquin:

[Eine Comicfigur als Reporter] „lag damals in der Luft. Zudem war es eine gute Möglichkeit, meine Figuren auf Reisen in verschiedene Länder zu schicken. Unglücklicherweise wusste ich rein gar nichts über den Beruf eines Journalisten. […] Du willst wohl wissen, weshalb Fantasio Pfeife raucht? Ich weiß es selbst nicht genau. Es sieht malerisch aus, und seit Maigret macht das einen guten Eindruck… Bei einem Reporter hebt das wahrscheinlich seinen Ruf… […] [Franquins später Fantasio] ist völlig mit den Nerven fertig, ausgelaugt von seiner Büroarbeit. Er hat jeglichen Humor verloren und wird schnell jähzornig. […] Ich hoffe, dass er eines Tages diese Phantasie zurückerhält, die er bei Gillain [d.i. Jijé] besaß, denn ich habe vieles an dieser Figur zerstört. Man muss aber auch sagen, dass die Phantasie, die Gillain Fantasio zubilligte, in den Augen der Leser wenig plausibel erschien. Ich finde, Fantasio wirkte nahezu bekloppt, war verrückt angezogen und verhielt sich wie ein Clown. Diesen Aspekt wollte ich nicht beibehalten.“[1]

Pips[Bearbeiten]

Pips (frz. Spip) ist Spirous Eichhörnchen und ständiger Begleiter. Er kommentiert die Aktionen der beiden Titelhelden, wobei er sich zumeist in der Rolle des Griesgrams gefällt. Trotz seiner Abneigung Abenteuern gegenüber hilft er Spirou und Fantasio immer aus der Patsche, wenn es gilt, Fesseln durchzuknabbern oder Elefanten ein Bein zu stellen.

Seinen Erstauftritt hatte Pips bei Rob-Vel in der Geschichte Le robot géant, in der Spirou ihn aus den Fängen des wahnsinnigen Sosthène Silly befreite. Bereits in seiner Debüt-Geschichte wurde Pips als Joker eingesetzt, der überraschend ins Geschehen eingreift. Auf der allerersten von Jijé gestalteten Seite (der vorletzten von Le fils du milliardaire, 1940) erweist er sich dann erstmals als Retter in der Not, indem er sich ins Gesäß eines Gangsters verbeißt, der daraufhin seine Waffe fallen lässt. Auf derselben Seite nimmt der Leser, was noch viel wichtiger ist, auch erstmals an Pips' Gedanken teil. Mit der völligen Übernahme der Serie durch Jijé kam auf diese Weise ab 1943 verstärkt der kapriziöse Charakter des Eichhorns zum Vorschein. Allerdings gab es immer wieder Phasen (bei Franquin Mitte der Fünfziger, bei Tome & Janry in den Neunziger Jahren), in denen Pips wenig bis gar nichts von sich gab. Kein Wunder also, dass er gelegentlich übersehen wird, eine Tatsache, die sein Selbstwertgefühl regelmäßig erschüttert. Andere Running Gags mit der Figur sind Pips' Vorliebe für Nüsse, seine Angewohnheit, Spirou und Fantasio die im Eifer des Gefechts verlorenen Kopfbedeckungen hinterherzutragen, sowie sein oft gefasster, aber nie ausgeführter Plan, die Helden endgültig zu verlassen. Erstauftritt in Spirou contre le robot géant in der Episode La chambre des tortures (Spirou 23/39 vom 8. Juni 1939).

Franquin:

„Das ist eine Figur, für die ich immer viel Sympathie empfand. Pips erlaubte es mir, kleine Überlegungen anzustellen, eine gegensätzliche Meinung zu transportieren. Und für den Fall einer ausweglosen Situation blieb er so etwas wie ein letzter Helfer in der Not. Obwohl ich Pips sehr gerne hatte, trat er mit dem Erscheinen des Marsupilamis etwas in den Hintergrund. Aber ich habe mich seiner Verhaltensweisen bedient, um kritischen Abstand zur Aktion zu halten. Pips ist nämlich sehr häuslich und äußerst skeptisch gegenüber Abenteuern. […] …ich glaube, dass er nie ein Gespräch mit den Helden der Serie führte. Er redet und denkt für sich. […] Ich hatte immer Probleme damit, für Pips eine Rolle zu finden. Er meckert zwar öfters, aber das reicht nicht aus. Das ist gar nicht so leicht, ein Eichhörnchen zu animieren. Manchmal hätte ich ihn sogar fast vergessen.“[1]

Graf von Rummelsdorf[Bearbeiten]

Pankratius Hieronymus Ladislaus Adalbert Graf von Rummelsdorf (frz. Pacôme Hégésippe Adélard Ladislas, comte de Champignac) ist ein genialer und etwas verschrobener Wissenschaftler und Erfinder. Eingeführt als Gegenspieler, wurde er der väterliche Freund von Spirou und Fantasio, die ihn immer wieder in seinem Schloss im beschaulichen Rummelsdorf besuchen kommen. Der Graf, dessen Aussehen ein wenig an den älteren Einstein erinnert, ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Mykologie, so dass seine Erfindungen in aller Regel mit Substanzen zu tun haben, die er aus den verschiedensten Pilzen gewinnt. Das Metomol, mit dem man alle Metalle weich werden lassen kann, ist ebenso seine Leistung wie die Superkräfte verleihende Substanz X1 oder ein mit Zucker angetriebenes Auto. Allerdings pflegen seine Erfindungen regelmäßig in die falschen Hände zu geraten, wodurch die Ruhe im Städtchen empfindlich gestört wird.

Dass auch die technischen Fertigkeiten des Grafen bemerkenswert sind, stellte er unter anderem mit der Konstruktion eines Mini-U-Boots unter Beweis. Zudem beschäftigt er sich mit der Astronomie, wobei ihm einmal sogar das Kunststück gelang, Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. In den Siebziger Jahren war er stolzer Besitzer eines Nobel-Oldtimers der Marke Düsenberg, ein Unikat also, wie der Fachmann weiß. Ein häufiger Ausruf des über 70-jährigen, von dem auch bekannt ist, dass er früher einmal verheiratet war, ist „Sapperlot!“ (im Original: „Sabre de bois!“), neuerdings auch „Sackzement!“ („Sac à papier!“). Erstauftritt in Der Zauberer von Rummelsdorf.

Franquin:

„Wenn man Comics macht oder Bücher schreibt, entstehen Figuren, die sich geradezu aufdrängen. Die werden dann auch instinktiv wieder benutzt, weil man spürt, dass das so sein muss. […] Sein Äußeres entstand über viele Skizzen. Ich glaube, ich habe davon an die fünfzig Stück gemacht, ehe ich ihn so weit hatte. So verfahre ich immer, wenn ich eine neue Figur entwickle… […] Meine Frau erinnert sich, dass wir unter viel Gelächter [seine Vor]Namen mit Hilfe eines Namenskalenders zusammengetragen haben. […] Allerdings existiert das Schloss von Rummelsdorf tatsächlich. Es liegt in Natoye, in der Provinz Namur. Ich ging dort öfters hin und ließ mich anregen […] Mit Liliane [d.i. Franquins Frau] war ich mehrmals da und habe Fotos gemacht.“[1]

Marsupilami[Bearbeiten]

Das Marsupilami ist ein ungefähr ein Meter großes, gelb-schwarzes Wundertier aus dem Urwald Palumbiens, dessen Unberechenbarkeit für Spirou und Fantasio Segen und Fluch zugleich war. Einerseits brachte es die beiden oft in unangenehme Situationen, andererseits boxte es sie ebenso oft aus der Bredouille. Spirou und Fantasio hatten das Tier zunächst aufgrund einer Erbschaftsangelegenheit dem palumbianischen Urwald entrissen und anschließend dem Zoo geschenkt. Als sie es später reumütig in seine Heimat zurückbringen wollten, kehrte es aus freien Stücken zu ihnen zurück.

Das Marsupilami ist ein eierlegendes, vermutlich säugendes Beuteltier mit amphibischen Eigenschaften, das auch kurze Sätze zu wiederholen in der Lage ist. Zudem verfügt es über einen außergewöhnlichen Orientierungssinn, der es ihm z. B. ermöglichte, seine Freunde im fernen Bretzelburg aufzuspüren. Sein ca. 8 Meter langer Schwanz dient als Greif-, Fortbewegungs-, Kommunikations- und vor allem Verteidigungsmittel. Es ernährt sich unter anderem von Obst, Flöhen, Ameisen und Piranhas. Der Name „Marsupilami“ ist eine Verbindung der Wörter „Marsupialia“ (zool. Bezeichnung für Beuteltiere), „Pilou-Pilou“ (frz. Name der Comicfigur Jeep von Elzie Segar) und „ami“ (frz.: Freund).

Mit der Abgabe von Spirou und Fantasio an Fournier verschwand das Tier aus der Serie, da Franquin die Rechte für sich beanspruchte. Um seinem Nachfolger den Einstieg zu erleichtern, steuerte Franquin dem Album Die Goldmacher als Gastzeichner seine Figur letztmals bei. Das plötzliche Verschwinden des "Familienmitglieds" Marsupilami wurde nie erklärt, was viele Leser irritierte. Seit dem Kauf von Marsu Productions (der Verlag, bei dem die Soloabenteuer des Marsupilamis erschienen) durch Dupuis im März 2013 liegt eine Rückkehr des Tiers in seine Ursprungsserie mittlerweile wieder im Bereich des Möglichen. Erstauftritt in Eine aufregende Erbschaft.

Franquin:

„'Ami' sollte die sympathische Seite des Marsupilamis widerspiegeln, 'Pilou-Pilou' war als Hommage an Segars köstliche Figur gedacht, die ich als Kind kennenlernte. […] Mein Tier wollte ich der Gattung Beuteltier zuordnen, habe dabei aber einen kleinen Fehler gemacht. Seinen Lebensraum gab ich mit Südamerika an, obwohl die Beuteltiere, wie jeder weiß, in Australien leben… […] [Die Figur] ist gut, gleichzeitig ist sie aber auch sehr begrenzt. Da das Marsupilami stumm ist, bleibt sein Tun nur eine Ergänzung zu den Handlungen der Helden. Zudem sind seine Eigenschaften nicht gerade vielfältig. Das Marsupilami kann mit seinem Schwanz zwar kräftige Schläge austeilen, es kann damit auch diverse Kraftakte vollbringen, aber eine tiefsinnige Philosophie darf man von ihm nicht erwarten…“[1]

Die wichtigsten Nebenfiguren[Bearbeiten]

Zantafio[Bearbeiten]

Zantafio ist der missratene Cousin von Fantasio. Er begann als gewöhnlicher Lügner und Betrüger, strebte aber nach Höherem. So sah man ihn wechselweise als Diktator über Palumbien, der unter dem Alias „General Zantas“ aus Geldgier einen Krieg entfesselt, als rechte Hand von Zyklotrop (s. u.), die heimlich ihre eigenen kriminellen Pläne verfolgt, als Oberhaupt der Triangel, einer geheimnisvollen Verbrecherorganisation, sowie als Chef der Russenmafia mit dem Bestreben, neuer Zar zu werden. Zantafio ist völlig skrupellos und geht für seine Ziele notfalls über Leichen, jedoch wurden seine schändlichen Machenschaften bisher immer von Spirou und Fantasio durchkreuzt. Erstauftritt in Eine aufregende Erbschaft.

Franquin:

„Vetter Zantafio ist genauso boshaft, wie Fantasio gut ist. Ich kam auf das Wortspiel mit dem Namen und gab ihm das gleiche Aussehen. Nur ist er dunkelhaarig und der andere blond. […] Zantafio wollte ich ähnlich gestalten, aber eben mit einem starken Kontrast. Es blieb mir gar nichts anderes übrig, als ihm diesen üppigen Haarwuchs in einer anderen Farbe zu geben. Aber es gibt einen interessanten Fakt im Zusammenhang mit Zantafio. Er erinnert in seinem Aussehen an den jungen Greg. Obwohl ich Greg zu der Zeit noch nicht kannte.“[1]

Steffani[Bearbeiten]

Steffani (frz. Seccotine) ist eine Reporter-Kollegin und -Konkurrentin von Fantasio und war die erste wichtige weibliche Figur in der Serie. In ihrem Metier ist sie dem frustrierten Fantasio im Allgemeinen immer eine Nasenlänge voraus, wobei sie gelegentlich durchaus auch etwas unfair agiert. Kein Wunder, dass Fantasio dazu tendiert, in ihrer Gegenwart sarkastisch oder gar misogyn zu werden. Letztendlich aber respektieren sie einander und ziehen im Notfall am selben Strang. Auf ihrem Motorroller stellt die Journalistin eine Gefahr für den Straßenverkehr dar. Ihr Meisterstück ist der Dokumentarfilm „Familienleben in Palumbien“ über wildlebende Marsupilamis. Laut eigener Aussage ist ihr wirklicher Vorname Sophie. Erstauftritt in Aktion Nashorn.

Franquin:

„Ich halte sie eher für intelligent [als unerträglich]. Du hast dich zu sehr mit den Helden identifiziert, deshalb nervt sie dich! […] [In „Das Nest im Urwald“] demonstriert Steffani ihre Fahrkünste auf einem Roller. Natürlich hat man mir das als Chauvinismus ausgelegt! […] …ich glaube, ich habe Ibn-Mah-Zaud in dem Turbot weitaus schlimmer dargestellt. Aber da sagte niemand etwas!“[1]

Zyklotrop[Bearbeiten]

Zyklotrop (frz. Zorglub) war ein größenwahnsinniger Wissenschaftler, der die Weltherrschaft an sich reißen wollte. Mittels des von ihm entwickelten Zyklostrahls konnte der ehemalige Studienkollege des Grafen von Rummelsdorf Menschen zu willenlosen Arbeitssklaven machen. Seine Armeen von Zyklomännern verständigten sich in der Zyklosprache: rückwärts gesprochene Wörter, die im Satzbau ihre Stelle beibehalten. Zyklotrops eigener Name spricht sich in der Originalversion auf diese Weise „Bulgroz“ aus (bulle grosse frz. „große Seifenblase“), ein Gag, der in der deutschen Version verlorengeht. Nachdem Spirou, Fantasio und der Graf von Rummelsdorf ihm das Handwerk gelegt und ihm ins Gewissen geredet hatten, stellte sich heraus, dass Zyklotrop mangels Liebe und Anerkennung unter einem Minderwertigkeitskomplex litt, den er mit seinen Untaten zu kompensieren suchte. Der verrückte Wissenschaftler wurde schließlich vom Feind zum Freund, woran sich ein halbes Jahrhundert lang nichts änderte. Erst in jüngster Zeit fiel Zyklotrop zurück in seine alten Verhaltensmuster und plant aktuell die Kolonisation und Beherrschung des gesamten Weltalls. Erstauftritt in Der Plan des Zyklotrop.

Franquin:

„Zyklotrop ist in erster Linie ein Dussel. In all seinen Unternehmen macht er immer einen kapitalen Fehler. […] Und jedesmal, wenn ihm etwas danebengeht, wird er noch wütender und sinnt erneut auf Rache. Er ist auf kindliche Art ehrgeizig. […] [Prinzipiell ist er nicht schlecht], aber er bemerkt es auch nicht, wenn er Unannehmlichkeiten provoziert. Er hat eine Tendenz zur Herrschsucht, ist im Geist ein Diktator.“[1]

Itoh Kata[Bearbeiten]

Itoh Kata ist ein japanischer Mykologe und Zauberkünstler, ein Freund des Grafen von Rummelsdorf. Unter seiner Melone verbirgt er ganze Scharen weißer Kaninchen und Tauben. Er stand Spirou und Fantasio bei diversen Abenteuern zur Seite, wobei sich seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als hilfreich erwiesen – Handschellen und Fesseln sind für ihn ein leicht zu lösendes Problem. Der enigmatische Japaner ist eine Kreation Fourniers und wurde jüngst wieder aufgegriffen. Erstauftritt in der Geschichte Der japanische Champignon in dem Band Die Goldmacher (die sechs Seiten umfassende Geschichte bildet die Einleitung zum Folgeband Zucker im Tank).

Ororea[Bearbeiten]

Ororea ersetzte in den von Fournier gezeichneten Abenteuern Steffani, da der Zeichner diese Figur nicht ausstehen konnte. Sie ist die Tochter eines polynesischen Häuptlings, hat aber in Europa studiert. Sie überzeugt als Journalistin und harte Konkurrentin von Fantasio, der ihren weiblichen Reizen nicht ganz so zu widerstehen vermag, wie denen von Steffani. Erstauftritt in Tora Torapa.

Don Vito Cortizone[Bearbeiten]

Don Vito Cortizone ist ein Mafiaboss in New York, ein ehemaliger Pizzabäcker, dessen wahres Imperium sich hinter der Firma „Lucky Pizza“ verbirgt. Seine finsteren Pläne wurden von Spirou und Fantasio mehrfach vereitelt. Dabei war nicht zuletzt der Umstand hilfreich, dass Cortizone, wie sein Beiname „der Pechvogel“ diskret andeutet, von nachgerade unwahrscheinlicher Glücklosigkeit befallen ist. Cortizone ist eine Schöpfung von Tome & Janry und ist Marlon Brando als Don Vito Corleone im Film Der Pate nachempfunden. Erstauftritt in Abenteuer in New York.

Die Rummelsdorfer[Bearbeiten]

Das mal mehr, mal weniger idyllische Städtchen Rummelsdorf (im Original Champignac bzw. Champignac-en-Cambrousse) ist Schauplatz vieler Spirou-Abenteuer. Seine Bewohner tragen mit ihren zahlreichen, zumeist kürzeren Auftritten zum Facettenreichtum wie zum Wiedererkennungswert der Serie gleichermaßen stark bei. Ähnlich wie bei Spirous Metropole wird auch bei Rummelsdorf nicht klar, ob es sich in Belgien oder Frankreich befindet.

Der Bürgermeister von Rummelsdorf (frz. Gustave Labarbe, le maire de Champignac) ist die Karikatur eines Provinzpolitikers. Er schwingt hochtönende, aber sinnentleerte Reden voller Worthülsen, die sein Gemeinderat meist nur schlafend erträgt. Argwöhnisch beäugt er den Grafen, dessen wissenschaftliche Forschungen und Experimente er als pure Anarchie und Gefahr für die Öffentlichkeit empfindet. Der eitle Schnurrbart- und Melonenträger lässt in seinem Städtchen zahllose ihn selbst darstellende Statuen errichten, die jedoch allesamt durch unglückliche Fügungen des Schicksals zerstört oder der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Erstauftritt in Der Zauberer von Rummelsdorf.

Federkiel (frz. Duplumier) ist als Beamter der Gemeinde Rummelsdorf seinem Bürgermeister treu ergeben. Auch er ist eine Karikatur seines Berufsstands, jedoch weit liebevoller gezeichnet als der Bürgermeister. Federkiels Missgeschicke mit diversen fahrbaren Untersätzen sind ein weiterer Running Gag der in Rummelsdorf angesiedelten Episoden. Erstauftritt in Der Zauberer von Rummelsdorf.

Salberich (frz. Dupilon) ist der frühere Apotheker von Rummelsdorf, den man nur und ausschließlich im betrunkenen Zustand antrifft. Seine teilweise wichtigen Informationen, die er im Suff von sich gibt, werden meistens als alkoholisiertes Gewäsch ignoriert. Erstauftritt in Ein eisgekühlter Gast taut auf.

Der kleine Nicki (frz. Le petit Noël) ist eine eigenständige Franquin-Figur, die in Spirou und Fantasio gastierte. Der liebenswerte kleine Junge aus dem Rummelsdorfer Armenviertel ist ein Außenseiter, der von seinen Altersgenossen belächelt wird. 1959 erschien sein Soloabenteuer „Nicki und der Elaoin“ mit Gastauftritten einiger Rummelsdorfer, später stand Nicki dem Marsupilami in dessen Solo-Gags als Partner zur Seite. 1986 tauchte er unter dem Namen Ferdinand noch einmal in dem Album „Ferdinand und Flippo“ von Stibane/Serdu auf. Erstauftritt in „Eine Weihnachtsgeschichte“.

Weitere bekannte Rummelsdorfer sind der Bauer Gustav, Wachtmeister Wastl, Fotograf Knipser, Briefträger Isidor, ein Schreibwarenhändler, ein weiterer Apotheker, ein Tankwart, ein unter Schlaflosigkeit leidender Baskenmützenträger (Willi Penner bzw. Herr Hein), ein Jagdaufseher und der Saurier von Rummelsdorf.

Sonstige[Bearbeiten]

Entresol ist Chefportier des Hotels Moustic und war als solcher der erste Wegbegleiter des jungen Spirou. Der gewichtige, grobe Vorgesetzte aus der Zeichenfeder Rob-Vels debütierte im zweiten Spirou-Gag vom 28. April 1938 und hatte bis Ende des Jahres unter den Streichen des Pagen zu leiden. Siebzig Jahre später erfuhr er sein Comeback in zwei zur damaligen Zeit angesiedelten One-Shots: In Porträt eines Helden als junger Tor und der dazugehörigen Kurzgeschichte Das Gesetz des Stärkeren tritt er - im Gegensatz zum Rob-Vel'schen Original - ausschließlich als brutaler Despot in Erscheinung, in Operation Fledermaus ist er mehrmals als stummer Statist zu sehen.

Professor Samowar (frz. Professeur Samovar) ist ein verrückter Wissenschaftler, der erstmals in Spirou und der Roboter und Spirou hat was gegen Roboter von Franquin auftrat. Zu seinen Schöpfungen gehören der menschliche Roboter Radar, ein vom heimischen Bildschirm aus ferngesteuerter und zur Terrorisierung der Bevölkerung eingesetzter führerloser Jeep sowie eine Maschine, mit der er die Atmosphäre in Brand setzen wollte, nachdem Spirou seine Weltherrschaftspläne durchkreuzt hatte. Samowar landete im Irrenhaus, wo er auch bei einem späteren Cameo in Jijés Wie eine Fliege an der Decke zu sehen ist. Im zeitlich früher angesiedelten One-Shot Operation Fledermaus reduziert er mit seinen dressierten und mit Sprengstoff bestückten Fledermäusen eine Zeitlang erfolgreich die Bomber der Nazis. Die Figur wird gelegentlich als Vorläufer von Zyklotrop angesehen.

Patzer (frz. Poildur) ist ein gewaltbereiter Brüsseler Lausebengel im Teenageralter, der mit einer zahmen Ratte auf der Schulter angibt. In Spirou im Ring lieferte er sich ein Boxduell mit Spirou, der natürlich als Sieger daraus hervorging und anschließend die menschliche Seite hinter der rauen Fassade seines Gegners zum Vorschein brachte. Franquins Figur wirkt mit ihrer Proto-Punk-Attitüde heute erstaunlich modern und scheint Eindruck beim Szenaristen Yann hinterlassen zu haben. In Zu den Ursprüngen des Z fand Patzer Erwähnung und in Operation Fledermaus erfolgte sein zweiter Auftritt: Er wird Folteropfer der deutschen Besatzer und jagt anschließend die dafür verantwortliche Denunziantin in die Luft.

Maurice (frz. P'tit Maurice) ist Mitglied des Spirou-Fanclubs A.D.S. (Amis de Spirou) und erweist seinem Idol in Spirou im Ring und Porträt eines Helden als junger Tor die Ehre. Bei seinem Cameo in Operation Fledermaus hingegen hat er nur eine gutgezielte faule Tomate für den vermeintlichen Kollaborateur Spirou übrig. Der bebrillte Musterknabe stellt Franquins Zeichnerfreund Morris als Kind dar.

Martin und Rennhart (frz. Martin et Roulebille) sind Renn- und Testfahrer der Turbot-Automobilwerke, die Fantasio und Zantafio das Rennfahren beibrachten. Später wurde ihnen von Gangstern übel mitgespielt, die an den Plänen für den Turbot interessiert waren. Spirou und Fantasio griffen ins Geschehen ein und bekamen zum Dank für ihre Mühen von der Firma ein Exemplar des revolutionären Autos geschenkt. Rennhart tauchte später noch einmal solo auf und präsentierte den Helden den Turbot 2 (siehe Eine aufregende Erbschaft, Aktion Nashorn, Ferienfahrt mit Hindernissen, Überraschung, Papa! und Zu den Ursprüngen des Z).

Zabaglione ist ein brutaler und wenig zimperlicher Zirkusdirektor, der das Marsupilami entführen ließ. Er leitet den Zirkus "Zabaglione", der angeblich das größte Programm und die besten Nummern der Welt bietet. Die erste Vorführung eines Marsupilamis vor zahlendem Publikum geriet jedoch eher zu einer Vorführung des Zirkusdirektors durch das Tier, das anschließend von Spirou und Fantasio befreit werden konnte. Der Zirkus Zabaglione spielt auch in der Geschichte Quick Super eine Rolle, während der Direktor selbst später in der Soloreihe des Marsupilamis wieder auftauchte (Auftritte: Die Entführung des Marsupilamis, Überraschung, Papa!, "Marsupilami"-Bände 3, 15 und 16).

Black und Noir (frz. Black et Schwarz) sind zwei Wissenschaftler, mit deren Hilfe der Graf von Rummelsdorf eine "Metomol-Bombe" entwickelte, um die Diktatur Zantafios in Palumbien zu beenden. Später half das Duo dem Grafen beim Ausbrüten und Untersuchen eines Dinosauriers (Auftritte: Champignons für den Diktator, Ein eisgekühlter Gast taut auf).

John Helena, genannt „Die Muräne“ ist Kapitän, Taucher, Schmuggler, Ausbrecher und Arktisforscher. Das Wrack des von ihm als Kapitän absichtlich versenkten Schiffes „Diskret“ funktionierte er zusammen mit seinem Adjutanten Marco in ein Unterwasserlager für den Rauschgiftschmuggel um. Nach einem Gefängnisaufenthalt mit anschließendem Ausbruch versuchte er vergeblich, sich das ebenfalls im Wrack verborgene Gold seines Reeders anzueignen. Schließlich warnte er, selbst infiziert, vor einem neuen, künstlich in einer arktischen Forschungsstation erschaffenen Teufelsvirus und arbeitet seit seiner Heilung dortselbst als Fremdenführer (siehe Das Versteck der Muräne, Tiefenrausch, Überraschung, Papa! und Das geheimnisvolle Virus).

Der Biologe (frz. le Biologiste) ist ein Forscherkollege des Grafen. Der Wissenschaftler mit dem markanten Rauschebart unterstützte seinen Freund bei den Untersuchungen an einem Dinosaurier, war helfend zugegen, als der Graf nach der versehentlichen Einnahme ausfiltrierter Substanzen „des Wahnsinns fette Beute“ wurde, und bewahrte mit Hilfe von Spirou und Fantasio einen Affen vor militärischen Tierversuchen (siehe Ein eisgekühlter Gast taut auf, Am anderen Ende Angst, Eine Stimme versagt den Dienst, Ein Dorf sieht schwarz, Die steinernen Riesen und Die Sümpfe der Zeit). Er hat einen hochbegabten Neffen namens Jörn-Justus (frz. Jean-Eudes).

Sprtschk war ein Atomphysiker, der ebenfalls dem Dinosaurier-Forschungsteam aus Ein eisgekühlter Gast taut auf angehörte, während der turbulenten Vorkommnisse jedoch stets in seine physikalischen Formeln vertieft war. Just in dem Moment, als er hinter einem Busch gerade die Formel für eine Superwasserstoffbombe gefunden hatte, wurde er vom Saurier aus Versehen verspeist. Im One-Shot Panik im Atlantik, dessen Handlung vorher angesiedelt ist, testet der Graf ein von Sprtschk entwickeltes revolutionäres Sicherheitssystem für Schiffe.

Gaston (frz. Gaston Lagaffe) ist ein wenig anpassungsfähiger Bürobote im Carlsen-Verlag. In der Serie Gaston war Fantasio lange Zeit sein leidender Vorgesetzter. Umgekehrt hat der sympathische Chaot auch insgesamt fünf Gastauftritte in Spirou und Fantasio, vor allem in der Geschichte Die Bravo Brothers, die über weite Strecken an die Gags seiner eigenen Serie erinnert. Erstauftritt in Ein eisgekühlter Gast taut auf.

Ibn-Mah-Zaud (frz. Ibn-Mah-Zoud) ist ein farbenblinder Scheich, der in Ferienfahrt mit Hindernissen Spirou und Fantasios blauen Turbot mit seinem eigenen roten verwechselte und im Geschwindigkeitsrausch zu Schrott fuhr. Als Wiedergutmachung spendierte er den Helden den Turbo II. Die Figur war markant genug, um von mehreren Franquin-Nachfolgern mit Cameos gewürdigt zu werden (Auftritte: Ferienfahrt mit Hindernissen, Überraschung, Papa!, Zu den Ursprüngen des Z, Panik im Atlantik).

Herr von Ups (frz. Monsieur d'Oups) ist ein Gentleman von der Riviera und der Begründer der Unterwasserstadt Korallion. Da er Lärm, vor allem laute Musik, verabscheut, wollte er sein Refugium vor dem Rest der Welt geheim halten. Durch das Auftauchen John Helenas und Spirous sah er den Frieden Korallions gefährdet und ließ durch seine Leute sämtliche U-Boote des Grafen zerstören und Helena dingfest machen. Diese Figur aus dem Abenteuer Tiefenrausch wurde von Jean Roba gezeichnet.

Noe, später auch Noah oder Adam (frz. Noe), ist ein genialer, aber arbeitsloser Tierdompteur, der die Gesellschaft von Tieren der von Menschen vorzieht. Sein Meisterwerk stellt das von ihm dressierte Schimpansen-Trio "Die Bravo Brothers" dar, das der wenig begeisterte Fantasio von Gaston zum Geburtstag geschenkt bekam. Zwanzig Jahre später tauchte der menschenscheue Sonderling Noe als wichtigste Nebenfigur der Marsupilami-Serie wieder auf. Dort lebte er im Clownskostüm als Einsiedler auf einem Hausboot im palumbianischen Dschungel (Auftritte: Die Bravo Brothers, Überraschung, Papa!, etliche Bände der Marsu-Reihe ab Nr. 3).

Aurelius von Rummelsdorf (frz. Aurélien de Champignac) ist der Großneffe von Pankratius von Rummelsdorf und unterscheidet sich optisch von diesem nur durch den anders geformten Schnurrbart. Seit ihm als Kind eine Wanduhr auf den Kopf gefallen war, erforschte er die Zeit und ging im Jahr 2061 als Pionier der Zeitreisen unter Beteiligung von Spirou und Fantasio in die noch zu schreibende Geschichte ein. Aurelius ist eine Eigenkreation von Tome und Janry und tritt in den Bänden Die Ruck-Zuck-Zeitmaschine und Die Rückkehr des Z auf. In seiner Begleitung befindet sich Timotheus, das Schnüffelschwein (frz. Timothée, le Snouffelaire), ein von den Autoren nicht ganz ernst gemeinter kurzzeitiger Marsupilami-Ersatz.

Miss Flanner ist eine alte Freundin des Grafen von Rummelsdorf, die ganz Paris unter Wasser setzte. Die Beweggründe der von Morvan & Munuera eingeführten todkranken Megalomanin blieben eher im Dunkeln und wurden auch beim Zweitauftritt in Zu den Ursprüngen des Z nicht näher beleuchtet. Erstauftritt in Flut über Paris.

Veröffentlichungsgeschichte im deutschsprachigen Raum[Bearbeiten]

Antiquarisch erhältlich[Bearbeiten]

Die erste deutsche Übersetzung von Spirou et Fantasio erschien von Dezember 1958 bis Januar 1961 als titelgebende Story in der Heftchenserie Der heitere Fridolin des Hamburger Semrau Verlags. Dort betrat man mit der ausschließlichen Konzentration auf frankobelgische Serien Neuland, wofür allerdings die Zeit noch nicht reif war: „Fridolin und Ferdinand“ (wie die Figuren damals hießen) war zunächst nur eine kurze Karriere von knapp über zwei Jahren beschieden.

Die erste gelungene Markteinführung gelang ab 1964 dem Kauka-Verlag, in dessen diversen Publikationen (Lupo modern, Fix und Foxi, FF Super, FF Extra, FF Spass, FF Sonderheft) die Serie unter dem Titel „Pit und Pikkolo“ bis 1977 Dauergast war. Fantasio war Pit, Spirou Pikkolo, und das Marsupilami hörte auf den Namen Kokomiko.

In den Ausgaben 24-27 des Comic-Sekundärmagazins Comixene kam 1979 unter dem Titel „Rotarin und Fantasio“ die Spirou-Episode „Ferienfahrt mit Hindernissen“ zum Abdruck. Danach wurden weitere bis dahin in Deutschland unveröffentlichte Franquin-Geschichten abgedruckt.

Seit 1981 gibt der Carlsen Verlag die Serie unter dem Titel „Spirou und Fantasio“ in immer neuen Aufmachungen als Comic-Alben heraus (roter Buchrücken, Verlagsnummern ab 01201).

1982-1984 veröffentlichte der Semic-Verlag parallel dazu eine „Spirou“ betitelte Kiosk-Albenausgabe, deren Cover-Hintergründe einheitlich in Blau gehalten waren (12 Alben).

1985-1987 erschienen im Reiner Feest Verlag unter dem Titel „Die Abenteuer von Spirou“ querformatige Paperbacks mit Franquin- und Jijé-Episoden aus den Vierziger und frühen Fünfziger Jahren (16 Bände).

1987-1988 veröffentlichte der Carlsen Verlag dasselbe Material in vier Bänden der Reihe „Carlsen Classics“ (hellblauer Buchrücken, Verlagsnummern 02625 bis 02628).

1990-1991 erschienen drei der Franquin-Alben auch in ummontierter Form als Taschenbücher der Reihe „Carlsen Pocket“.

1997 erschienen drei der Tome & Janry-Alben auch als Bände 1-3 der Kioskreihe „Carlsen Super Comics“.

Eher als Kuriosum existierte 1988-1995 zudem die Nebenreihe „Spirou und Fantasio Sonderband“ (roter Buchrücken), die aus einem Marsupilami-Album mit Franquin-Material sowie den ersten fünf Alben der Serie Der kleine Spirou bestand, die ab 1996 eine eigenständige Reihe erhielt.

Aktuell lieferbar[Bearbeiten]

Die aktuelle, 2003 gestartete Alben-Neuausgabe des Carlsen Verlags erscheint in neuer Rechtschreibung, mit redaktionellen Beiträgen, teilweise neuen Titelbildern und auf anderem Papier; zum Teil wurden die Geschichten in den Alben auch neu zusammengestellt (blauer Buchrücken, Verlagsnummern ab 77200).

2005 fügte der Verlag noch die Nebenreihe „Spirou und Fantasio Spezial“ hinzu, in der Kurzgeschichtensammlungen und die aktuellen „One Shots“ (einmalige albenlange Beiträge verschiedener Zeichner und Autoren außerhalb der regulären Reihe) zum Abdruck kommen. Die Spezial-Bände haben zudem mittlerweile die „Carlsen Classics“-Bände ersetzt, zum Teil in erweiterter Form, und bringen aktuell auch den Ur-Spirou von Rob-Vel.

Comic-Bände[Bearbeiten]

(Die angegebenen Jahreszahlen beziehen sich auf die französische/belgische Originalversion)

Franquin[Bearbeiten]

  • 0. Am anderen Ende Angst La peur au bout du fil (2003) (neben 15 Seiten von Franquin finden sich auch 15 Seiten von Tome & Janry sowie 6 Seiten von Fournier)
  • 1. Der Zauberer von Rummelsdorf Il y a un sorcier à Champignac (1951)
  • 2. Eine aufregende Erbschaft Spirou et les héritiers (1952)
  • 3. Die Entführung des Marsupilami Les voleurs du Marsupilami (1952)
  • 4. Aktion Nashorn La corne de rhinocéros (1953)
  • 5. Champignons für den Diktator Le dictateur et le champignon (1953)
  • 6. Der doppelte Fantasio La mauvaise tête (1954) (das Album enthält auch den Zweiseiter Schutzengel der Rotkehlchen)
  • 7. Das Versteck der Muräne Le repaire de la murène (1955)
  • 8. Tiefschlaf für die ganze Stadt Les pirates du silence (1956) (Das Album enthält auch die Geschichte Quick Super)
  • 9. Goldminen und Gorillas Le gorille a bonne mine (1956) (Das Album enthält auch die Geschichte Ferienfahrt mit Hindernissen)
  • 10. Das Nest im Urwald Le nid des Marsupilamis (1957) (Die Albumausgabe von 1985 enthält auch die Geschichte Auf dem Rummelplatz geht's rund - in Ausgabe von 2003 nicht enthalten)
  • 11. Ein eisgekühlter Gast taut auf Le voyageur du Mézozoique (1957) (Die Albumausgabe von 1986 enthält auch die Geschichte Des Wahnsinns fette Beute - In der Albenausgabe von 2003 ist die Geschichte Auf dem Rummelplatz geht's rund enthalten)
  • 12. Gefangen im Tal der Buddhas Le prisonnier du Bouddha (1959)
  • 13. Der Plan des Zyklotrop Z comme Zorglub (1960)
  • 14. Im Banne des Z L'ombre du Z (1960)
  • 15. Tiefenrausch Spirou et les hommes-bulles (1961) (Die Albumausgabe von 1987 enthält auch die Geschichte Der Liliput-Trick)
  • 16. QRN ruft Bretzelburg QRN sur Bretzelburg (1963/Album 1966)
  • 17. Schnuller und Zyklostrahlen Panade à Champignac (1968) (Die Albumausgabe von 1987 enthält auch die Geschichte Die Bravo Brothers)
  • 18. Die Goldmacher Le faiseur d'or (1970, nur das Marsupilami wurde von Franquin gezeichnet)
  • 22. Im Reich der roten Elefanten Tembo Tabou (1974, wurde von Franquin gezeichnet, aber erst später veröffentlicht)
  • Carlsen Classics 1: Spirou bei den Pygmäen und andere Abenteuer Quatre aventure de Spirou (1950, in der französischen Albenreihe Band 1, in Deutschland als Spezialband 3 wiederveröffentlicht)
  • Carlsen Classics 2: Spirou im Wilden Westen und andere Abenteuer Les chapeaux noirs (1952, in der französischen Albenreihe Band 3, enthält auch 25 Seiten bzw. zwei Geschichten von Jijé, in Deutschland als Spezialband 5 wiederveröffentlicht)
  • Carlsen Classics 3: Onkel Ottos Testament L'Héritage (1976, in Deutschland als Spezialband 7 wiederveröffentlicht)
  • Carlsen Classics 4: Spirou und der Roboter Radar le robot (1976, die ersten 4 Seiten wurden von Jijé gezeichnet, in Deutschland als Spezialband 10 wiederveröffentlicht)
  • Sonderband: Robinson auf Schienen Les robinsons du rail (1981, in Deutschland als Spezialband 12 wiederveröffentlicht)
  • Sonderband: Die Jagd auf das Marsupilami Capturez un Marsupilami (1988)
  • Spezialband 1: Fantasio und das Phantom Fantasio et le fantôme (2002, 6 Seiten von Franquin, daneben enthält das Album Beiträge von Rob-Vel, Jijé, Fournier, Broca und Chaland)

Fournier[Bearbeiten]

  • 0. Am anderen Ende Angst La peur au bout du fil (2003, neben sechs Seiten von Fournier finden sich auch je 15 Seiten von Franquin sowie von Tome & Janry)
  • 18. Die Goldmacher Le faiseur d'or (1970)
  • 19. Zucker im Tank Du glucose pour Noémie (1971)
  • 20. Zauberei in der Abtei L'Abbaye truquée (1972)
  • 21. Tora Torapa Tora Torapa (1973)
  • 23. Fauler Zauber in Afrika Le Gri-Gri du Niokolo-Koba (1974)
  • 24. Apfelwein für Xorien Du cidre pour les étoiles (1975)
  • 25. Alles wie verhext L'Ankou (1977)
  • 26. Kodo der Tyrann Kodo le tyran (1979)
  • 27. Nichts als Bohnen Des haricots partout (1980)
  • Spezialband 1: Fantasio und das Phantom Fantasio et le fantôme (2002, neun Seiten von Fournier, daneben enthält das Album Beiträge von Rob-Vel, Jijé, Franquin, Broca und Chaland)

Nic & Cauvin[Bearbeiten]

  • 28. Die Eiszeit-Maschine La ceinture du grand froid (1983)
  • 29. Die Büchse der Pandora La boîte noire (1983)
  • 30. Der Lärmschlucker Les faiseurs de silence (1984)
  • Spezialband 1: Fantasio und das Phantom Fantasio et le fantôme (2002, neun Seiten von Nic, daneben enthält das Album Beiträge von Rob-Vel, Jijé, Franquin, Fournier und Chaland)

Tome & Janry[Bearbeiten]

  • 0. Am anderen Ende Angst La peur au bout du fil (2003, neben 15 Seiten von Tome & Janry finden sich auch 15 Seiten von Franquin sowie 6 Seiten von Fournier)
  • 31. Das geheimnisvolle Virus Virus (1984)
  • 32. Abenteuer in Australien Aventure en Australie (1985)
  • 33. Marilyn ist nicht zu stoppen Qui arrêtera Cyanure? (1985)
  • 34. Die Ruck-Zuck-Zeitmaschine L'Horloger de la comète (1986)
  • 35. Die Rückkehr des Z Le réveil du Z (1986)
  • 36. Jugendsünden La jeunesse de Spirou (1987)
  • 37. Abenteuer in New York Spirou et Fantasio à New York (1987)
  • 38. Die Angst im Nacken La frousse aux trousses (1988)
  • 39. Das Tal der Verbannten La vallée des bannis (1989)
  • 40. Abenteuer in Moskau Spirou à Moscou (1990)
  • 41. Vito, der Pechvogel Vito la déveine (1991)
  • 42. Ein Dorf sieht schwarz Le rayon noir (1993)
  • 43. Mafia, Mädchen und Moneten Luna fatale (1995)
  • 44. Jagd auf Spirou Machine qui reve (1998)

Morvan & Munuera[Bearbeiten]

  • 45. Flut über Paris Paris-sous-Seine (2005)
  • 46. Der Mann, der nicht sterben wollte L'homme qui ne voulait pas mourir (2006)
  • 47. Spirou in Tokio Spirou et Fantasio à Tokyo (2006)
  • 48. Zu den Ursprüngen des Z Aux sources du Z (mit Yann, 2008)

Vehlmann & Yoann[Bearbeiten]

  • 49. Angriff der Zyklozonks Alerte aux Zorkons (2010)
  • 50. Die dunkle Seite des Z La face cachée du Z (2011)
  • 51. In den Fängen der Viper Dans les griffes de la vipère (2013)

Spezialbände[Bearbeiten]

  • 1. Fantasio und das Phantom Fantasio et le fantôme (2002) Rob-Vel / Jijé / Franquin / Fournier / Broca / Chaland
  • 2. Die steinernen Riesen Les géants pétrifiés (2006 als Band 1 der sog. One Shot Collection) Yoann und Fabien Vehlmann
  • 3. Spirou bei den Pygmäen Quatre aventure de Spirou (1950) Franquin
  • 4. Die Sümpfe der Zeit Les marais du temps (2007 als Band 2 der sog. One Shot Collection) Frank LeGall
  • 5. Spirou im Wilden Westen Les chapeaux noirs (1952) Jijé / Franquin
  • 6. Die Gruft derer von Rummelsdorf Le tombeau des Champignac (2007 als Band 3 der sog. One Shot Collection) Fabrice Tarrin und Yann
  • 7. Onkel Ottos Testament L'Héritage (1976) Jijè / Franquin
  • 8. Porträt eines Helden als junger Tor Le journal d'un ingénu (2008 als Band 4 der sog. One Shot Collection) Émile Bravo
  • 9. Operation Fledermaus Le groom vert-de-gris (2009 als Band 5 der sog. One Shot Collection) Olivier Schwartz und Yann
  • 10. Spirou und der Roboter Radar le robot (1976) Jijè / Franquin
  • 11. Panik im Atlantik Panique en Atlantique (2010 als Band 6 der sog. One Shot Collection) Lewis Trondheim und Fabrice Parme
  • 12. Robinson auf Schienen Les robinsons du rail (1981) Franquin, Jidédem und Delporte
  • 13. Spirou auf Weltreise im Original enthalten in Spirou par Rob-Vel (2013) Rob-Vel
  • 14. Die mysteriöse Insel im Original enthalten in Spirou par Rob-Vel (2013) Rob-Vel
  • 15. Spirou in Amerika im Original enthalten in Spirou par Rob-Vel (2013) Rob-Vel / Jijé
  • 16. Das Wunderpferd im Original enthalten in Spirou par Rob-Vel (2013) Rob-Vel
  • 17. König Rakiki im Original enthalten in Spirou par Rob-Vel (2013) Rob-Vel

"Spirou und Fantasio"-Checkliste[Bearbeiten]

Die angegebenen Originaltitel sind die heute in Frankreich/Belgien gebräuchlichen endgültigen (Alben-)Titel der Geschichten. Die Jahresangaben beziehen sich hingegen auf die Erstveröffentlichungen im Journal de Spirou und anderen Publikationen, wo die Geschichten mitunter anders betitelt waren, als hier aufgeführt. Ab Fantasio und das Phantom beziehen sich die Seitenzahlen auf die oft ummontierten, ergänzten bzw. gekürzten Albenversionen, soweit vorhanden. Auch berücksichtigt sind Franquin'sche Comics mit dem Marsupilami und dem kleinen Nicki, die dem „Rummelsdorfer Universum“ angehören.

1930er/1940er[Bearbeiten]

  • 1938 Spirou groom au Moustic-hôtel (Rob-Vel, 27 Seiten) Die Geburt von Spirou (Spezial-Album 1: Fantasio und das Phantom, nur 1 Seite; Spezial-Album 13: Spirou auf Weltreise)
  • 1938/39 Spirou et l'héritage (de Bill Money) (Rob-Vel, 21 Seiten) (Spezial-Album 13: Spirou auf Weltreise)
  • 1939 Spirou contre le robot géant (Rob-Vel/Davine, 39 Seiten) (Spezial-Album 13: Spirou auf Weltreise, 2 Seiten/Die mysteriöse Insel, 37 Seiten)
  • 1939/40 Spirou sur l'île déserte (Rob-Vel, 3 Seiten) (Spezial-Album 14: Die mysteriöse Insel)
  • 1940 Spirou et le fils du milliardaire (Rob-Vel/Davine/Jijé, 29 Seiten) (Spezial-Album 14: Die mysteriöse Insel, 4 Seiten, Spezial-Album 15: Spirou in Amerika, 25 Seiten)
  • 1940 Spirou vedette de cinéma (Jijé, 4 Seiten) (Spezial-Album 15: Spirou in Amerika, 4 Seiten)
  • 1940/41 Spirou chez les esquimaux (Jijé, 12 Seiten) (Spezial-Album 15: Spirou in Amerika, 15 Seiten)
  • 1941 Spirou et le cheval ventriloque (Rob-Vel, 33 Seiten) (Spezial-Album 16: Das Wunderpferd, 33 Seiten)
  • 1941/42 Spirou le grand chasseur (Rob-Vel, 32 Seiten) (Spezial-Album 16: Das Wunderpferd, 10 Seiten, Spezial-Album 17: König Rakiki, 22 Seiten)
  • 1942 Spirou et le singe bleu (Rob-Vel, 11 Seiten) (Spezial-Album 17: König Rakiki, 11 Seiten)
  • 1942/43 Spirou et „la puce“ (Rob-Vel, 28 bzw. 16 Seiten im Album) Spirou und Floh (Spezial-Album 1: Fantasio und das Phantom, Spezial-Album 17: König Rakiki, 15 Seiten)
  • 1943 Spirou dans la stratosphère (Rob-Vel, 20 Seiten)
  • 1943 Spirou et l'homme invisible (Rob-Vel, 10 Seiten)
  • 1943 Le meeting aérien (Jijé, 19 Seiten)
  • 1944 Autour du monde avec le pilote rouge (Jijé, 6 Seiten)
  • 1944/45 Le voyage dans le temps (Jijé, ca.27 Seiten)
  • 1945 L'enlèvement de Spip (Jijé, 21 Seiten)
  • 1945/46 La jeep de Fantasio (Jijé, 16 Seiten)
  • 1946 Fantasio et le fantôme (Jijé, 10 Seiten) Fantasio und das Phantom (Spezial-Album 1: Fantasio und das Phantom)
  • 1946 Le tank (Franquin, 13 Seiten) Der Panzer (Album: Onkel Ottos Testament)
  • 1946 La maison préfabriquée (Jijé/Franquin, 16 Seiten) Spirou und die Fertighäuser (Classics-Album 4: Spirou und der Roboter)
  • 1946 Le pharmacien débrouillard (Franquin, 1 Seite) o.T. (Das große André Franquin Buch), Der pfiffige Apotheker (Classics-Album 3: Onkel Ottos Testament)
  • 1946 La vieille dame (Franquin, 4 Seiten) Die alte Dame (Classics-Album 3: Onkel Ottos Testament)
  • 1946 La visite de Saint Nicolas (Franquin, 5 Seiten) Besuch von Sankt Nikolaus (Classics-Album 3: Onkel Ottos Testament)
  • 1946/47 L’héritage (Franquin, 32 Seiten) Onkel Ottos Testament (Classics-Album 3: Onkel Ottos Testament)
  • 1947 Spirou à la plage (Franquin, 4 Seiten) o.T. (Das große André Franquin Buch, nur 1 Seite)
  • 1947/48 Radar le robot (Franquin, 21 Seiten) Spirou und der Roboter (Classics-Album 4: Spirou und der Roboter)
  • 1948 Spirou et les plans du robot (Franquin, 15 Seiten) Spirou hat was gegen Roboter (Classics-Album 1: Spirou bei den Pygmäen und andere Abenteuer)
  • 1948/49 Spirou sur le ring (Franquin, 21 Seiten) Spirou im Ring (Classics-Album 1: Spirou bei den Pygmäen und andere Abenteuer)
  • 1949 Spirou fait du cheval (Franquin, 7 Seiten) Spirou als Herrenreiter (Classics-Album 1: Spirou bei den Pygmäen und andere Abenteuer)
  • 1949 Comme une mouche au plafond (Jijé, 12 Seiten) Wie eine Fliege an der Decke (Classics-Album 2: Spirou im Wilden Westen und andere Abenteuer)
  • 1949/50 Spirou chez les pygmées (Franquin, 22 Seiten) Spirou bei den Pygmäen (Classics-Album 1: Spirou bei den Pygmäen und andere Abenteuer)
  • 1949 Noël dans la brousse (Franquin, 2 Seiten) Weihnacht im Urwald (Spezial-Album 1: Fantasio und das Phantom)

1950er/1960er[Bearbeiten]

  • 1950 Les chapeaux noirs (Franquin, 16 Seiten) Spirou im Wilden Westen (Classics-Album 2: Spirou im Wilden Westen und andere Abenteuer)
  • 1950 Mystère à la frontière (Franquin, 16 Seiten) Schmuggel (Classics-Album 2: Spirou im Wilden Westen und andere Abenteuer)
  • 1950/51 Il y a un sorcier à Champignac (Franquin/Henri Gillain, 57 Seiten) Der Zauberer von Rummelsdorf (Album 1)
  • 1951 Spirou et les hommes-grenouilles (Jijé, 13 Seiten) Spirou und die Froschmänner (Classics-Album 2: Spirou im Wilden Westen und andere Abenteuer)
  • 1951/52 Spirou et les héritiers (Franquin, 59 Seiten) Eine aufregende Erbschaft (Album 2)
  • 1952 o.T. (Franquin, 1 Seite) Entwicklungsgeschichte des Autos (Album 4 neue Auflage sowie Das große André Franquin Buch)
  • 1952 Les voleurs du Marsupilami (Franquin/Jean-Marc Salmon, 58 Seiten) Die Entführung des Marsupilamis (Album 3)
  • 1952/53 La corne de rhinocéros (Franquin, 60 Seiten) Aktion Nashorn (Album 4)
  • 1953 Brabantia (Franquin, 1 Seite, Würfelspiel) Brabantia (Album 6 neue Auflage)
  • 1953 o.T. (Franquin, 1 Seite) Der Abenteuermuffel (Album 6 neue Auflage)
  • 1953/54 Le dictateur et le champignon (Franquin/Rosy, 60 Seiten) Champignons für den Diktator (Album 5) (Carlsen Pocket 30)
  • 1954 Les soucoupes volantes (4 Franquin-Bilder von Spirou, dem Marsupilami und dem Grafen von Rummelsdorf in einer Jijé-Geschichte) Blondin und Cirage - Die fliegende Untertasse (Album 10 neue Auflage sowie Das große André Franquin Buch, nur 1 Seite)
  • 1954 La mauvaise tête (Franquin, 53 Seiten) Der doppelte Fantasio (Album 6)
  • 1954/55 Le repaire de la murène (Franquin, 60 Seiten) Das Versteck der Muräne (Album 7)
  • 1955 La Quick Super (Franquin, 16 Seiten) Quick Super (Album 8)
  • 1955 Spirou au Radio Circus Marcel Fort (Franquin, 3 Seiten) Spirou im Radio Circus Marcel Fort (Zack Dossier 2)
  • 1955 (Ankündigung von Risque-Tout) (Franquin, 1 Seite mit Fantasio)
  • 1955 Le Marsupilami descend sur la ville (Franquin/Peyo, 4 Seiten) Das Marsupilami macht einen Ausflug (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1955 Home, sweet home (Franquin, 1/2 Seite) Home, sweet home (Album 8 neue Auflage)
  • ca.1955 (Marsupilami und Noël) (Franquin, 1 Seite) o.T. (Das große André Franquin Buch)
  • 1955/56 Les pirates du silence (Franquin/Rosy/Will, 44 Seiten) Tiefschlaf für die ganze Stadt (Semic-Album 1) (Album 8)
  • 1956 o.T (Franquin, 1 Seite) Im Gespräch mit dem Grafen von Rummelsdorf (Album 7 neue Auflage)
  • 1956 Touchez pas aux rouges-gorges (Franquin, 2 Seiten) Pfoten weg von den Rotkehlchen (Album: Die Jagd auf das Marsupilami) (als Schutzengel der Rotkehlchen im Album 6 von 1982, S.58-59, bzw. Album 6 von 2003, S.56-57)
  • 1956 Le gorille a bonne mine (Franquin, 40 Seiten) Goldminen und Gorillas (Semic-Album 3) (Album 9)
  • 1956/57 Le nid des Marsupilamis (Franquin, 40 Seiten) Kokomiko - Die Hütte im Urwald (Fix und Foxi Super 2) / Das Marsupilami auf Freiersfüßen (Semic-Album 4) / Das Nest im Urwald (Album 10)
  • 1956 Ajout à l'histoire en cours: Joyeux Noël (Franquin, 1 Seite) Projektor aus, Licht an! (Album 10 neue Auflage)
  • 1956 Noël d’un bagarreur (Franquin, 2 Seiten) Das Marsupilami feiert Weihnachten (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1957 Le voyageur du Mésozoïque (Franquin, 47 Seiten) Ein eisgekühlter Gast taut auf (Semic-Album 2) (Album 11)
  • 1957 Gaston (Franquin, 4 Seiten) Gaston (Das große André Franquin Buch)
  • 1957 Spirou 2000 (Franquin, 2 Mini-Seiten) Spirou 2000 (Album 10 neue Auflage sowie Reddition 37)
  • 1957 Le homard (Franquin, 2 Seiten) Der Hummer (Album 0 sowie Classics-Album 4: Spirou und der Roboter)
  • 1957 Spirou et Fantasio à la Brasserie Piedboeuf (Franquin/Jidéhem, 4 Seiten) Eine Reportage über die Brauerei Piedboeuf (Zack Dossier 2)
  • 1957 Fantasio et le siphon (Franquin/Denis/Jidéhem, 4 Pocket-Seiten) Fantasio und der Siphon (Spezial-Album 1: Fantasio und das Phantom) Schwamm drüber (Das große André Franquin Buch)
  • 1957 Les patins téléguidés (Franquin/Denis/Jidéhem, 4 Pocket- bzw. 2 Album-Seiten) Fantasio und die ferngesteuerten Rollschuhe (Spezial-Album 1: Fantasio und das Phantom sowie Das große André Franquin Buch)
  • 1957/58 Vacances sans histoires (Franquin, 19 Seiten) Ferienfahrt mit Hindernissen (Album 9)
  • 1957 La bûche de Noël (Franquin/Jidéhem, 2 Seiten) Eine Weihnachtsgeschichte (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1958 La foire aux gangsters (Franquin/Jidéhem, 21 Seiten) Auf dem Rummelplatz geht's rund (Album 10 von 1985, S.43-63 bzw. Album 11 von 2003, S.50-70)
  • ca.1958 Le bouteille de l'eau minerale (Marsupilami und Noël) (Franquin, 1 Seite) Die Sprudelflasche (Das große André Franquin Buch)
  • 1958/59 Le prisonnier du Bouddha (Franquin/Greg/Jidéhem, 61 Seiten) Gefangen im Tal der Buddhas (Album 12)
  • 1958 Spirou découvre l’Europe (Franquin/Joly/Jidéhem, 4 Seiten) Spirou entdeckt Europa (Das große André Franquin Buch)
  • 1958 Les étranges amis de Noël (Franquin/Jidéhem, 2 Seiten) Die seltsamen Freunde des kleinen Nicki (Das große André Franquin Buch)
  • 1959 La peur au bout du fil (Franquin/Greg/Jidéhem, 13 Seiten) Am anderen Ende Angst (Album 0) Des Wahnsinns fette Beute (Album 11 von 1986, S.50-63 - in Neuauflage von 2003 nicht mehr enthalten)
  • 1959/60 Z comme Zorglub (Franquin/Greg/Jidéhem, 61 Seiten) Der Plan des Zyklotrop (Album 13) (Carlsen Pocket 5)
  • 1959 Noël et l’Elaoin (Franquin, 42 Mini-Seiten) Nicki und der Elaoin (Nicki und der Elaoin)
  • 1960 L'ombre du Z (Franquin/Greg/Jidéhem, 61 Seiten) Pit und Pikkolo-Das Geheimnis des Mister Z (Fix und Foxi Super 9) / Im Banne des Z (Album 14) (Carlsen Pocket 18)
  • ca.1958/59 Tembo Tabou (Franquin/Greg/Roba, 30 Seiten) Im Reich der roten Elefanten(Semic-Album 9) (Album 22)
  • ca.1959 Spirou et les hommes-bulles (Franquin/Roba, 31 Seiten) Tiefenrausch (Semic-Album 7) (Album 15)
  • ca.1960 Les petits formats (Franquin/Roba, 30 Seiten) Der Liliput-Trick(Semic-Album 6) (Album 15)
  • 1961/63 QRN sur Bretzelburg (Franquin/Greg, 65 Seiten) QRN ruft Bretzelburg (Album 16)
  • 1964 Joyeuses Pâques pour mon petit Noël (Franquin, 4 Seiten) Fröhliche Ostern, kleiner Nicki (Das große André Franquin Buch)
  • 1965/66 Bravo les Brothers (Franquin, 22 Seiten) Die Bravo Brothers (Album 17)
  • 1967/68 Panade à Champignac (Franquin/Peyo/Gos/Jidéhem, 37 Seiten) Pit und Pikkolo- Das Riesenbaby (Fix und Foxi Super 26) / Schnuller und Zyklostrahlen (Semic-Album 8) (Album 17)
  • 1968 Marsupilami Gag 1 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1968 Marsupilami Gag 2 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1968 Marsupilami Gag 3 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1968 Marsupilami Gag 4 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1968 Marsupilami Gag 5 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1969 Le faiseur d'or (Fournier/Franquin, 48 Seiten) Die Goldmacher (Fix und Foxi Super 33) (Album 18)
  • 1969 Un Noël clandestin (Fournier, 6 Seiten) Fröhliche Weihnachten überall! (Album 18)

1970er[Bearbeiten]

  • 1970 Le champignon nippon (Fournier, 6 Seiten) Der japanische Champignon (Album 18)
  • 1970 Marsupilami Gag 6 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1970 1938 – Spirou 1 (Rob-Vel/Cauvin, 6 Seiten) 1938 – Spirou 1 (Zack Dossier 2)
  • 1970 (Marsu in der Redaktion) (Fournier/Franquin, 1 Streifen)
  • 1970 (Spirou, Fantasio und Foufi) (Fournier/Kiko, 1 Seite)
  • 1970 (Bretzelburger Zollhund und Marsu) (Franquin, 6 Streifen) o.T. (Album 16 neue Auflage sowie Reddition 37)
  • 1970 Marsupilami Sport (Franquin, 2 Seiten) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1970 Marsupilami Gag 7 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1970 o.T. (Fournier/Delporte, 2 Seiten) Weihnachtszeit ist Truthahnzeit (Album 20 neue Auflage)
  • 1970/71 Du glucose pour Noémie (Fournier, 58 Seiten) Zucker im Tank (Album 19)
  • 1971 Marsupilami Gag 8 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1971 Joyeuses Pâques, Papa! (Fournier, 6 Seiten) Überraschung, Papa! (Album 0)
  • 1971 Un faux départ (Fournier, 2 Seiten mit Pips) Auf Nimmerwiedersehen! (Album 19)
  • 1971 Marsupilami Gag 9 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1971 Marsupilami Gag 10 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1971/72 L'abbaye truquée (Fournier, 52 Seiten) Zauberei in der Abtei (Album 20)
  • 1972/73 Tora Torapa (Fournier, 52 Seiten) Tora Torapa (Album 21)
  • 1972 Marsupilami Gag 11 (Franquin, 1 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1973 Vacances à Brocéliande (Fournier, 9 Seiten, Spirou/Bizu-Crossover) Ferien in Broceliande (Spezial-Album 1: Fantasio und das Phantom) Urlaub in Broceliande (ZACK 60)
  • 1973/74 Le gri-gri du Niokolo-Koba (Fournier, 44 Seiten) Fauler Zauber in Afrika (Semic-Album 10) (Album 23)
  • 1975 Du cidre pour les étoiles (Fournier, 44 Seiten) Apfelwein für Xorien (Semic-Album 11) (Album 24)
  • 1976 o.T. (Fournier/Croze, 1 Seite) Die geheimnisvolle Maske der Tolteken (Album 23 neue Auflage)
  • 1976 L'ankou (Fournier, 44 Seiten) Alles wie verhext (Semic-Album 12) (Album 25)
  • 1976 o.T. (Fournier/Croze, 1 Seite) Pips und die Geister (Album 25 neue Auflage)
  • 1976 Est-ce que vous êtes le chauffeur de l'hôtel? (Franquin, 1 Poster-Seite) Sind Sie der Fahrer des Hotels? (Album: Fantasio und das Phantom sowie Das große André Franquin Buch)
  • 1977 o.T. (Fournier/Croze, 2 Seiten) Der kranke Roboter (Album 24 neue Auflage)
  • 1977 Houu Bai! (Franquin, 1 Seite) Huuu Ba! (Album: Die Jagd auf das Marsupilami sowie Die Kunst des André Franquin)
  • 1977 Capturer un Marsupilami (première parution) (Franquin/Delporte/Will, 2 Seiten) Auf der Jagd nach dem Marsupilami (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1977 o.T. (Fournier/Croze, 1 Seite) Eine Falle für Ladislaus (Album 26 neue Auflage)
  • 1977 o.T. (Fournier/Croze, 1 Seite) Der Weg des Teufels (Album 27 neue Auflage)
  • 1977 o.T. (Fournier/Gégé, 5 Seiten, Spirou/Bizu-Crossover) Herzlichen Glückwunsch, Spirou! (ZACK 66)
  • 1978 Kodo le tyran (Fournier, 44 Seiten) Kodo, der Tyrann (Album 26)
  • 1979 Des haricots partout (Fournier, 44 Seiten) Nichts als Bohnen (Album 27)

1980er/1990er[Bearbeiten]

  • 1980 La maison de la mousse (Fournier, 5 Seiten, unvollendet) Das Häuschen im Grünen (Buch: Fournier)
  • 1980 Le Fantacoptère solaire (Broca/De Kuyssche, 9 Seiten) Der Solar-Fantaschrauber (Album: Fantasio und das Phantom)
  • 1981 Marsupilami Gag 0 (Franquin, 1/2 Seite) o.T. (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1981 Capturer un Marsupilami (deuxième parution) (Franquin/Will, 4 Seiten) Auf der Jagd nach dem Marsupilami (Album: Die Jagd auf das Marsupilami)
  • 1981 Allez Champignac! (Broca, 27 Seiten) Rummelsdorf vor - noch ein Tor! (Comixene 73, 76 - 78)
  • 1981 La voix sans maître (Tome/Janry, 8 Seiten) Eine Stimme versagt den Dienst (Album 0)
  • 1981 Les robinsons du rail (Franquin/Jidéhem/Delporte, 39 Seiten, Bildergeschichte, Spirou/Gaston-Crossover) Robinson auf Schienen (Album: Robinson auf Schienen)
  • 1981 Gare au cliché! (Tome/Janry, 14 Seiten) Ein Foto gab den Hinweis (Album 36)
  • 1981/82 La ceinture du grand froid (Broca/Cauvin, 44 Seiten) Die Eiszeit-Maschine (Album 28)
  • 1982 La menace (Tome/Janry, 4 Seiten) Das Verhängnis (Album 0)
  • 1982 Cœurs d'acier (Chaland, 16 Album-Seiten) Stählerne Herzen (Spezial-Album 1: Fantasio und das Phantom)
  • 1982 Virus (Tome/Janry, 44 Seiten) Das geheimnisvolle Virus (Album 31)
  • 1982 La boîte noire (Broca/Cauvin, 44 Seiten) Die Büchse der Pandora (Album 29)
  • 1982 Le groom du président (Tome/Janry, 6 Seiten) Der Page und der Präsident (Album 36)
  • 1982/83 Les faiseurs de silence (Broca/Cauvin, 44 Seiten) Der Lärmschlucker (Album 30)
  • 1983 Aventure en Australie (Tome/Janry, 44 Seiten) Abenteuer in Australien (Album 32)
  • 1983 La seule et unique histoire plus ou moins vraie de la jeunesse de Spirou racontée par l'Oncle Paul (Tome/Janry, 5 Seiten) Die einzig mehr oder weniger wahre Geschichte über die Jugend von Spirou erzählt von Onkel Paul (Album 36)
  • 1983 Vilain faussaire! (Tome/Janry, 6 Seiten) Der Comicfälscher (Album 36)
  • 1983/84 Qui arrêtera Cyanure? (Tome/Janry, 44 Seiten) Marilyn ist nicht zu stoppen (Album 33)
  • 1984 La tirelire est là (Tome/Janry, 2 Seiten) Das Sparschwein ruft (Album 0)
  • 1984 L’incroyable Burp! (Tome/Janry, 12 Seiten) Das Geheimnis des X4 (Album 36)
  • 1984/85 L'horloger de la comète (Tome/Janry, 44 Seiten) Die Ruck-Zuck-Zeitmaschine (Album 34)
  • 1985/86 Le réveil du Z (Tome/Janry, 44 Seiten) Die Rückkehr des Z (Album 35)
  • 1986 Retrouvailles (Franquin/Stibane/Serdu, 44 Seiten) Aufgepasst! (Album: Ferdinand und Flippo)
  • 1987 Spirou à New-York (Tome/Janry, 44 Seiten) Abenteuer in New York (Album 37)
  • 1988 La frousse aux trousses (Tome/Janry, 44 Seiten) Die Angst im Nacken (Album 38)
  • 1989 La vallée des bannis (Tome/Janry, 44 Seiten) Das Tal der Verbannten (Album 39)
  • 1990 Spirou à Moscou (Tome/Janry, 44 Seiten) Abenteuer in Moskau (Album 40)
  • 1991 Vito la déveine (Tome/Janry, 44 Seiten) Vito, der Pechvogel (Album 41)
  • 1992/93 Le rayon noir (Tome/Janry, 44 Seiten) Ein Dorf sieht schwarz (Album 42)
  • 1995 Luna fatale (Tome/Janry, 44 Seiten) Mafia, Mädchen und Moneten (Album 43)
  • 1998 Machine qui rêve (Tome/Janry, 44 Seiten) Jagd auf Spirou (Album 44)
  • 1999 Pirates! (Sergueï/Mikäelof, 44 Seiten, kleines Querformat, Raubdruck-Hommage)
  • 1999 Aventure extrême (Larcenet, 3 Seiten)

2000er[Bearbeiten]

  • 2001 Une semaine de Spirou et Fantasio (Tome/Janry, 1 Seite) Eine Woche mit Spirou und Fantasio (Album 0)
  • 2003 L'accélérateur atomique (Trondheim, 46 Seiten, Hommage) Der atomare Teilchenbeschleuniger (Herrn Hases haarsträubende Abenteuer 9)
  • 2004 Paris-sous-Seine (Morvan/Munuera, 46 Seiten) Flut über Paris (Album 45)
  • 2005 L'homme qui ne voulait pas mourir (Morvan/Munuera, 54 Seiten) Der Mann, der nicht sterben wollte (Album 46)
  • 2006 Les géants pétrifiés (Yoann/Vehlmann, 58 Seiten) Die steinernen Riesen (Spezial-Album 2: Die steinernen Riesen)
  • 2006 Spirou et Fantasio à Tokyo (Morvan/Munuera, 62 Seiten) Spirou in Tokio (Album 47)
  • 2006 Des valises sous les bras (Morvan/Hiroyuki, 38 Seiten, Manga)
  • 2006 Noël sans neige (Morvan/Munuera/Yann, 5 Seiten) Weihnachten ohne Schnee (ZACK 98) Weihnachten ohne Schnee... (Album 48)
  • 2007 Les marais du temps (LeGall, 52 Seiten) Die Sümpfe der Zeit (Spezial-Album 4: Die Sümpfe der Zeit)
  • 2007 Le tombeau des Champignac (Tarrin/Yann, 59 Seiten) Die Gruft derer von Rummelsdorf (Spezial-Album 6: Die Gruft derer von Rummelsdorf)
  • 2008 Le journal d'un ingénu (Bravo, 74 Seiten) Portrait eines Helden als junger Tor (Spezial-Album 8: Portrait eines Helden als junger Tor)
  • 2008 Une entrevue avec deux héros (Vehlmann/Yoann, 1 Seite) o.T. (Album 49)
  • 2008 Aux sources du Z (Morvan/Munuera/Yann, 48 Seiten) Zu den Ursprüngen des Z (Album 48)
  • 2008 Back to the Rédak (Vehlmann/Yoann, 8 Seiten) Die Geheimnisse der Tiefe (Album 0 neue Auflage)
  • 2009 Le groom vert-de-gris (Schwartz/Yann, 62 Seiten) Operation Fledermaus (Spezial-Album 9: Operation Fledermaus)
  • 2010 Panique en Atlantique (Trondheim/Parme, 62 Seiten) Panik im Atlantik (Spezial-Album 11: Panik im Atlantik)
  • 2010 Alerte aux Zorkons (Vehlmann/Yoann, 54 Seiten) Angriff der Zyklozonks (Album 49)
  • 2011 La face cachée du Z (Vehlmann/Yoann, 47 Seiten) Die dunkle Seite des Z (Album 50)
  • 2013 Dans les griffes de la vipère (Vehlmann/Yoann, 46 Seiten) In den Fängen der Viper (Album 51)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h aus Sadoul, Numa: Das große André Franquin Buch, Carlsen, Reinbek bei Hamburg 1989

Weblinks[Bearbeiten]