Stefan Heid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Stefan Heid (* 28. Dezember 1961 in Bad Homburg vor der Höhe) ist ein deutscher katholischer Kirchenhistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am altsprachlichen Zweig des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums in Bad Homburg studierte er katholische Theologie, Christliche Archäologie und Klassische Philologie (Griechisch) an der Universität Bonn. 1991 wurde er dort mit der Arbeit Chiliasmus und Antichrist-Mythos. Eine frühchristliche Kontroverse um das Heilige Land promoviert. 1994 wurde er für die Erzdiözese Köln zum Priester geweiht.

2000 folgte Heids Habilitation an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn mit der Arbeit Kreuz – Jerusalem – Kosmos. Aspekte frühchristlicher Staurologie. Anschließend erhielt er die Venia legendi für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie.

Seit 2001 ist er Professor für Liturgiegeschichte und Hagiographie am Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana in Rom und von 2006 bis 2012 war er Vizerektor des deutschen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico in Rom, wo er schon seit 1996 (mit Unterbrechung 2000–2001) Kollegiat war. Außerdem hat er seit 2005 einen Lehrauftrag an der theologischen Fakultät der Dominikaneruniversität „Angelicum“ in Rom. 2011 übernahm er von Erwin Gatz das Amt des Direktors des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft mit Sitz am Campo Santo Teutonico; als solcher ist er auch verantwortlich für die Römische Quartalschrift. Vom Wintersemester 2011/2012 bis zum Sommersemester 2012 verbrachte er ein Sabbatjahr am St. John’s Seminary in Brighton (Massachusetts), USA.

2012 hat Stefan Heid beim Stiftungsforum der katholischen Kirche im Bistum Aachen die Stiftung zur Förderung des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft eingerichtet.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]