Steiner – Das Eiserne Kreuz II

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Filmdaten
Deutscher Titel Steiner – Das Eiserne Kreuz II
Originaltitel Breakthrough
Logo steiner das eiserne kreuz 2.svg
Produktionsland Deutschland, Großbritannien
Originalsprache Deutsch, Englisch
Erscheinungsjahr 1979
Länge 111 (dt. Fassung)
115 (US-Fassung) Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Andrew V. McLaglen
Drehbuch Peter Berneis
Tony Williamson
Produktion Wolf C. Hartwig
Hubert Lukowski
Musik Peter Thomas
Kamera Tony Imi
Schnitt Helga Borsche
Herbert Taschner
Raymond Poulton
Besetzung

Steiner – Das Eiserne Kreuz II (Alternativtitel: Steiner – Das Eiserne Kreuz, 2. Teil) ist ein Kriegsfilm des Regisseurs Andrew V. McLaglen mit Richard Burton, Rod Steiger, Curd Jürgens und Robert Mitchum in den Hauptrollen. Der Film startete am 1. März 1979 in den bundesdeutschen Kinos. Er ist die Fortsetzung von Steiner – Das Eiserne Kreuz, jedoch in überwiegend anderer Besetzung.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostfront Anfang 1944: Feldwebel Steiner soll durch die Sprengung eines Eisenbahntunnels den Vormarsch der Russen erschweren. Das Vorhaben misslingt jedoch, da ein russischer T-34-Panzer den Tunnel noch vor der geplanten Zündung des Sprengsatzes erreicht und einen 3 Kameraden von Steiners Trupp tötet, darunter auch Steiners alten Kampfgefährten Paul Anselm. Steiner zieht sich mit den restlichen Männern zum Bahnhof zurück, den Major Stransky noch als Befehlsstand zu halten versucht. Steiner greift Stransky tätlich an und macht ihm wütend klar, dass er unfähig sei Befehle zu geben. Am neuen Sammelplatz erfährt Steiner das Stransky nach Paris abkommandiert wurde und vom neuen Kompaniechef, Hauptmann Berger, das er sich beim Divisionskommandeur General Hofmann melden soll. General Hofmann versucht mit Steiner über den Vorfall mit Stransky zu reden. General Hoffmann, ein Gönner und alter Freund Steiners, "vergräbt" die Akte erst einmal und bewahrt Steiner vor einer Bestrafung indem er ihn in den Urlaub schickt. Steiners Unteroffizier Krüger bringt ihn auf den Gedanken nach Paris zu fahren. Dort trifft Steiner in einem Café auf Stansky und seine Begleiterin. Als Stransky abgeholt wird bittet ihn die Dame Platz zu nehmen und nach kurzem Gespräch gehen beide in ihr Apartment.

Als die Alliierten am 6. Juni an der Normandie anlanden, muss Steiner zurück an die Front, in ein kleines französisches Dorf, wohin seine alte Einheit von der Ostfront verlegt wurde. Sein alter Kamerad Krüger eröffnet ihm, dass viele Kameraden gefallen sind. Kurze Zeit später taucht Stransky im Dorf auf und Steiner erfährt das er der neue Bataillonskommandeur ist. Als General Hoffmann die Verteidigungsanlagen des Dorfes begutachtet, offenbart er Steiner in einer geheimen Unterredung, dass deutsche Offiziere Hitlers Ermordung planen und Steiner mit den Amerikanern ein Waffenstillstandstreffen organisieren soll. In der Nacht schleicht sich Steiner zur Frontline in eine Hütte, um Colonel Rogers auf Patrouille eine Falle zu stellen, um ihn dann zu bitten, seinen General Webster von den Umsturzabsichten deutscher Offiziere zu unterrichten.

Colonel Rogers berichtet Webster, aber dieser glaubt an eine Falle der Deutschen, die Zeit gewinnen wollen. Webster unterrichtet trotzdem seine Vorgesetzten. Steiner schickt einen Melder mit einem Brief zu General Hofman. Als Steiners Melder im Hauptquartier Hofmanns eintrifft, ist dieser bereits von der SS aufgesucht worden. Der General wird vor die Wahl gestellt, hingerichtet zu werden oder Selbstmord mit Gift zu verüben. Hofmann erschießt sich zum Unmut der SS-Offiziere. Steiners Melder begibt sich, ohne Verdacht zu erregen, zurück zum Dorf. Rogers wartet am Tag des Treffens und greift erst an, als er und sein Fahrer bei einer Spähfahrt beschossen werden. Bei dem Schützen handelt es sich um Steiner, der die Amerikaner so vor einem Hinterhalt bewahren will. Steiner weiß nun, dass die Amerikaner das Dorf dem Erdboden gleichmachen werden. Die Schlacht beginnt mit einem gewaltigen Panzervorstoß der Amerikaner. Stransky hat aber den Dorfplatz verminen lassen, um die Panzer mit einer gewaltigen Explosion in die Luft zu sprengen. Stransky unterrichtet Steiner von seiner Hinterlist. Auf die Frage Stranskys an Steiner ob das Dorf verlassen aussieht und Steiner sagt "Ja, sehr verlassen!" lässt Stransky die Dorfbewohner raustreiben und auf dem Marktplatz als Lockmittel stehen, um dem Gegner ein befriedetes und von Deutschen verlassendes Dorf vorzugaukeln. Als zusätzliche Unterstützung sind getarnte Panzerabwehrkanonen postiert worden. Steiner will Stransky von dem Plan abbringen, wird aber von diesem im Keller angeschossen. In letzter Sekunde kann er dann aber doch noch die Sprengung durch rausreißen der Kabel verhindern. Als Rogers aus seinem Panzer aussteigt und in das Gebäude kommt wo Stransky wartet, wird Stransky von Steiner erschossen. Als die amerikanischen Panzer das Dorf fast in der Hand haben, geraten sie in das Abwehrfeuer der deutschen PaKs. Steiner gerät zwischen die Fronten und rettet Rogers zum 2. Mal das Leben, als dieser mit seinem Panzer liegengeblieben ist. Steiner wirft seine Waffe fort und ergibt sich den Amerikanern.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  • Die Panzer der Amerikaner waren M47 Patton, die erst nach dem Krieg entwickelt und auch bei der späteren Bundeswehr sowie NATO-Staaten verwendet wurden.
  • Einige Szenen des Panzerangriffs wurden im Film Piratensender Powerplay verwendet.
  • Einige T-34-Szenen wurden aus dem Vorgängerfilm entnommen und später auch in anderen Filmen bzw. Dokumentationen als Footage-Material verwendet.
  • Als Giftpille, die General Hoffmann schlucken soll, wurde ein Tic-Tac-Dragée verwendet.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Starbesetzter Action-Kriegsfilm von unglaubwürdiger Abenteuerlichkeit. Ohne jeden Wert für eine Auseinandersetzung mit Zweitem Weltkrieg und Nationalsozialismus.“

Lexikon des internationalen Films.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steiner – Das Eiserne Kreuz II. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.