Steve Jones (Musiker)

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Steve Jones bei einem Auftritt 2008

Stephen „Steve“ Phillip Jones (* 3. September 1955 in London) ist ein Rock-Gitarrist und Sänger, der als Mitglied der Sex Pistols bekannt wurde.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In London geboren, wuchs er wie andere Mitglieder der Sex Pistols in der Gegend von Shepherd’s Bush auf.

Nachdem sich die Sex Pistols getrennt hatten, spielte Jones mit Iggy Pop und verfolgte in den 1980ern und frühen 1990er Jahren eine Solokarriere. Das bekannteste Lied daraus war Mercy. Jones schrieb und komponierte es speziell für eine Folge der Fernsehserie Miami Vice. Darin kam auch eine instrumentale Version von Mercy vor, die aber nie veröffentlicht wurde. Er nahm an der Wiedervereinigung der Sex Pistols teil und ist momentan bei einem Radiosender in Los Angeles beschäftigt.

Der Rolling Stone listete Jones 2011 auf Rang 97 der 100 besten Gitarristen aller Zeiten.[1]

Equipment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steve Jones spielte meist eine weiße Les Paul Custom, die ursprünglich Syl Sylvain, dem Gitarristen der New York Dolls, gehört hatte. Der Manager der Sex Pistols, Malcolm McLaren hatte sie in Beschlag genommen, als die New York Dolls ihn nicht für seine Dienste als Manager bezahlen wollten, und an Jones weitergegeben.[2] Von dieser Gitarre hat Gibson ein entsprechendes Signature-Modell herausgebracht.[3]

Als Verstärker verwendete er einen Fender Twin Reverb, den er auf maximale Lautstärke stellte.[2] Jones selbst gab an, den Verstärker aus dem Tourbus von Bob Marley gestohlen zu haben.[4] Die originalen Lautsprecher hatte er durch solche der Firma Gauss ersetzt.[5]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1989: Fire and Gasoline

Alle Lieder komponiert von Steve Jones; except where indicated

  • Freedom Fighter
  • We're Not Saints (Jones, Terry Nails, Nikki Sixx)
  • God in Louisiana (Jones, Tonio K)
  • Fire and Gasoline
  • Hold On
  • Trouble Maker (Angry Anderson, Jones, Gordon Leach, Dallas "Digger" Royal, Peter Wells, Terry Nails)
  • I Did U No Wrong (Jones, Glen Matlock, Johnny Rotten, Paul Cook)
  • Get Ready (Ian Astbury, Jones)
  • Gimme Love
  • Wild Wheels
  • Leave Your Shoes On (Ian Astbury, Jones)
  • Suffragette City (David Bowie)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 100 Greatest Guitarists of All Time. Rolling Stone, 18. Dezember 2015, abgerufen am 8. August 2017 (englisch).
  2. a b "The Gear of the Original Punks" auf www.premierguitar.com
  3. Gibson Produktkatalog
  4. Guitar World Presents the 100 Greatest Guitarists of All Time!
  5. Interview mit Steve Jones von 2002

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]