Susan Ebrahimi

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Susan Ebrahimi

Susan Ebrahimi (* 30. Januar in Saarbrücken) ist eine in Deutschland lebende Liedtexterin und Schlagersängerin mit persisch-österreichischen Wurzeln.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren und aufgewachsen in Saarbrücken, wo sie heute noch wohnt, hat Ebrahimi einen iranischen Vater (Mahmud Ebrahimi-Nejad (* 1939))[1] und eine österreichische Mutter. Ihr Vater, Abkömmling einer persischen Adelsfamilie, wurde im Jahre 1960 zu einem Medizinstudium nach Deutschland entsandt. Dort lernte er seine spätere österreichische Frau kennen. Ebrahimi bezeichnet sich als eine persische Prinzessin.[2]

Im Alter von 9 Jahren beginnend, absolvierte sie eine französische Klosterschule und danach in Deutschland eine Ausbildung zur Graphikerin. Aus dieser Zeit resultieren ihre Kenntnisse der französischen Sprache.[3] Nach ihrer Ausbildung eröffnete Ebrahimi ihr eigenes Graphik- und Design-Studio. Durch eine Begegnung mit dem Komponisten und Musikproduzenten Willy Klüter kam sie zur Musik. Ende Juni 2009 trat sie in der Sendung ZDF-Fernsehgarten auf[4] und im September 2009 war sie in der MDR-Sendung von Uta Bresan Die Show im Zoo zu sehen.[5] Aus dem Congress Centrum Suhl übertrug der MDR im November 2010 in der Sendung Schlager des Jahres 2010 einen Auftritt Ebrahimis[6] und im Dezember des gleichen Jahres in seiner Show Alle Jahre wieder … „Prominente Weihnachtsmänner“ packen aus einen weiteren.[4]

Inzwischen hat Ebrahimi Texte für Klüter und Uwe Haselsteiner geschrieben. 2011 gründete Ebrahimi ihren eigenen Verlag namens Blue Lemuria Music und ein Jahr später 2012 mit Klondike-Records ihr Plattenlabel.[7] Einige ihrer Titel erzielten bereits Erstplatzierungen in den deutschen Airplaycharts,[8] viele wurden auf dem Schlager-Onlinemagazin smago! (siehe hierzu smago! Award) rezensiert.[9]

2016 veröffentlichte sie mit Grün ihr sechstes Studioalbum. Neben Willy Klüter schrieben für Grün auch Stefan Zauner und Uwe Busse jeweils einen Song. Grün wurde im April 2016 bei Antenne Brandenburg in der Sendung Sonntagsvergnügen[8] und beim Sender hr4 in der 21. KW/2016 als „Album der Woche“ präsentiert.[10] Zudem war sie nach der Veröffentlichung des Albums bei den SWR4-Programmsendern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu Gast.[11][12] Auch der Hörfunksender BRF2 des Belgischen Rundfunks berichtete in der Reihe Künstlertreff im Juli 2016.[13] Ebenfalls im Juli 2016 war ihr eine Folge der Gute Laune TV-Reihe Schlager XXL gewidmet.[14]

Ebrahimi ist geschieden und Mutter eines Sohnes und einer Tochter.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Federleicht (Da Records / Da Music)
  • 2011: Zauberhaft (Da Records / Da Music)
  • 2011: Wunderherzen (Da Records / Da Music)
  • 2013: Das perfekte Gefühl (Da Records / Da Music)
  • 2013: D'ici et d'ailleurs (Palm Records)
  • 2014: Grün (Solis Music)[15][16]

DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016: Das Beste – Die schönsten Videos inkl. Interviews (Solis Music)

Singles und Kompilationsbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zudem veröffentlichte sie zahlreiche Promo-Singles, die meisten davon bei Da Records. Einige ihrer Songs erschienen als Kompilationsbeiträge auf Schlagersämplern der Reihen Bääärenstark!!! (Sony Music Entertainment) und Doppelt gut (DA Music). 2009 erschien Der Traum vom Fliegen auf Stars Singen Alexandra (Edel Records). Auf Bernhard Brink Präsentiert: Die Schlager Des Jahres Folge 16 (2011; Koch Universal Music) erschien ihr Song Wer Hoffnung hat, hat alles. Zu Die Deutsche Schlagerparade 1/2011 (Sonocord) trug sie Viva la danse bei, auf Die Schlager Hitparade – Winter (2016; Da Music) erschien Winter in Venedig und auf Der deutsche Schlager Sommer 2016 (Telamo) ein „extended dance remix“ von Du bist wie Gold. Außer ihre eigenen Texte schrieb sie Songtexte für Vivian Lindt, Christian Anders, Jens Wagner, Xandra Hag und Axel Becker.[17] Im Sommer 2017 erschien die Single Überleben (Solis Music), im Frühjahr 2018 Keiner kann das so wie du (Klondike Records & Songs) und Anfang 2019 Wer Träume hat ist nie allein (Klondike Songs / Ed. Blue Marlin) zusammen mit Daria Ebrahimi.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Susan Ebrahimi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mahmud Ebrahimi: ME...mahmud ebrahimi art&works, aufgerufen 4. November 2016
  2. Susan Ebrahimi: Susan Ebrahimi ME aufgerufen am 3. November 2016
  3. Saarbrücker Zeitung: Perfekte Symbiose zwischen Orient und Okzident vom 11. September 2015, aufgerufen am 3. November 2016
  4. a b Susan Ebrahimi in der Internet Movie Database (englisch)Vorlage:IMDb/Wartung/Unnötige Verwendung von Parameter 2
  5. Uta Bresan „Die Show im Zoo“! smago! 11. September 2009.
  6. Susan Ebrahimi: MDR-Musikshow „Schlager des Jahres 2010“; Congress Centrum Suhl 11. November 2011.
  7. Susan Ebrahimi, Schlager.de; abgerufen am 3. November 2016.
  8. a b Detlef Olle: Susan Ebrahimi. (Memento des Originals vom 4. November 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.antennebrandenburg.de In: Sonntagsvergnügen, Antenne Brandenburg, 10. April 2016.
  9. Susan Ebrahimi bei smago!.
  10. Album der Woche / KW. 21: Susan Ebrahimi: „Grün“. hr4, 23. Mai 2016.
  11. Matthias Methner: Stargast: Susan Ebrahimi Haarige Angelegenheit. SWR4 Baden-Württemberg, 7. April 2016.
  12. Thomas Blaumeiser: Susan Ebrahimi: Alles im grünen Bereich. SWR4 Rheinland-Pfalz, 10. Juni 2016.
  13. Susan Ebrahimi und die Farbe der Natur: Grün. BRF2, 30. Juni 2016.
  14. Susan Ebrahimi in „Schlager XXL“. Gute Laune TV, 17. Juli 2016.
  15. Susan Ebrahimi. Discogs, abgerufen am 3. November 2016 (englisch).
  16. Susan Ebrahimi. AllMusic, abgerufen am 3. November 2016 (englisch).
  17. Klondike Records: Künstler aufgerufen am 2. November 2017
  18. Susan Ebrahimi. SWR1, April 2016.
  19. Marc Prams: Eine Orchidee mit Namen Susan. Saarbrücker Zeitung, 30. August 2010.