Suttorf (Neustadt am Rübenberge)

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Suttorf
Wappen von Suttorf
Koordinaten: 52° 31′ 47″ N, 9° 28′ 59″ O
Höhe: 38 m ü. NHN
Fläche: 7,89 km²[1]
Einwohner: 1012 (2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31535
Vorwahl: 05032
Suttorf (Niedersachsen)
Suttorf

Lage von Suttorf in Niedersachsen

Ortsblick
Ortsblick

Suttorf ist einer von 35 Ortsteilen der Stadt Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt auf einem Geestrücken am rechten Ufer der Leine, nördlich der Kernstadt Neustadt an der Straße nach Schwarmstedt. Im Westen ist der Ort von der Leineaue begrenzt, im Osten durch Waldstücke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suttorf wird erstmals vermutlich in Urkunden des Klosters Corvey im frühen 12. Jahrhundert als Villikation Sutdoref erwähnt, die unter dem von 1107 bis 1128 in Corvey wirkenden Abt Erkenbert verfasst wurden. Corveyer Villikationen gab es damals auch in den nahegelegenen Orten Wulfelade und Laderholz.

Am 1. März 1974 wurde Suttorf im Rahmen der Gebietsreform nach Neustadt eingemeindet.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsratswahl in Suttorf 2016[3]
Wahlbeteiligung: 65,1 %
 %
40
30
20
10
0
39,9 %
36,4 %
19,3 %
4,4 %
UWG-NRÜ

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat von Suttorf setzt sich aus einer Ratsfrau und sechs Ratsherren zusammen. Im Ortsrat befinden sich zusätzlich 19 beratende Mitglieder.[4][5]

Sitzverteilung:

  • SPD: 3 Sitze
  • CDU: 3 Sitze
  • UWG-NRÜ: 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsbürgermeister ist Jochen Marten (SPD). Sein Stellvertreter ist Wilhelm Wesemann (CDU).[4][5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Vitus-Kapelle

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Straßendorf ist geprägt durch eine lockere Siedlungsweise, wobei Höfe mit mächtigen Giebeln und Fachwerkbauten dominieren.

Sehenswert sind vor allem die St.-Vitus-Kapelle, die im Jahr 2014 ihr 150-jähriges Bestehen feierte, sowie das 1958 errichtete Ehrendenkmal.

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suttorf verfügt über einen Sportplatz. Der SV Eintracht Suttorf 1923 e.V. bietet den Interessenten des Ortes in 12 Sparten ein breites Angebot sportlicher Betätigung.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft des Ortes ist durch Kleinbetriebe geprägt. Zu den größten Arbeitgebern zählen ein Bauunternehmen und ein Drucklufttechnikbetrieb.

Die Justus-von-Liebig-Straße verbindet den Ort im Süden mit der Bundesstraße 6 sowie dem Stadtzentrum von Neustadt am Rübenberge. Nördlich verbindet die Basser Straße mit dem Nachbarort Basse.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Suttorf (Neustadt am Rübenberge) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Unsere Ortschaften stellen sich vor – Suttorf. In: Internetseite der Stadt Neustadt am Rübenberge. 2016, abgerufen am 14. Oktober 2017.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 198.
  3. Ergebnis der Ortsratswahl 2016 in Suttorf. In: www.wahl.hannit.de. Abgerufen am 13. November 2017.
  4. a b Ortsrat der Ortschaft Suttorf. In: Ratsinformationssystem der Stadt Neustadt a. Rbge. Abgerufen am 13. November 2017.
  5. a b Mandatsträger der Stadt. In: Ratsinformationssystem der Stadt Neustadt a. Rbge. Abgerufen am 13. November 2017.
  6. Vorstellung des Vereins SV Eintracht Suttorf. In: Webseite des SV Eintracht Suttorf 1923 e.V. Abgerufen am 13. November 2017.